secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Trotz geringer Nachfrage: AUA will Dash 8 ausflotten

Ungeachtet dessen, dass sich der Maschinentyp DHC Dash 8-400 derzeit als für die äußerst überschaubare Nachfrage optimales Arbeitstier auf der Austrian-Airlines-Kurzstrecke erweist, hält das Unternehmen am Zeitplan der Ausflottung fest. Bis Ende des ersten Quartals des Jahres 2021 sollen die Turbopropflugzeuge der sprichwörtlich “wegkommen”. In der laufenden Winterflugplanperiode 2020/21 haben die DHC Dash 8-400 aber äußerst viel Arbeit, denn Austrian Airlines bestätigte auf Anfrage, dass man verstärkt auf dieses Muster setzt. Übrigens sollen auch die die Airbus A319 – wie geplant – im kommenden Jahr die Flotte verlassen. Die Anzahl der Turbopropflugzeuge ist bei der AUA zwischenzeitlich auf neun Maschinen geschrumpft. Eine Sprecherin erklärt zu diesem Themenkomplex: “Am Timing der Dash sowie A319 Ausflottung ändert sich aktuell nichts. Die Ausflottung der neun verbleibenden Dash ist wie bisher angekündigt bis Q1 2021 geplant und der Phase-out des A319 ebenfalls im Laufe des nächsten Jahres. Details stehen hier noch nicht fest. Wir setzen jetzt im Winterflugplan verstärkt auf den Einsatz der kleineren Flugzeugmodelle, das ist richtig. Jedoch bleibt unser Ziel für den ‚normalen‘ Flugbetrieb weiterhin die Senkung unserer Stückkosten und damit auch die Nutzung der größeren Flugzeugmodelle. Zusätzlich ist das natürlich auch ökologisch sinnvoller.”

weiterlesen »

BER: Mit der S-Bahn direkt zum neuen Airport

Der neue Berliner Flughafen bekommt seine erste reguläre S-Bahn-Verbindung. Seit Montag fahren die Züge direkt zum Airport. Jeweils zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am späten Nachmittag fährt ab sofort die S-Bahn-Linie S9 im 20-Minutentakt bis zu den Terminals 1 und 2, wie das Luftfahrtmagazin Aero berichtet. Ab Donnerstag fährt die Linie dann tagsüber durchgehend im selben Rhythmus, gleichzeitig nimmt dann auch die S45 den Verkehr zum BER auf. Auch der bisherige Flughafen Schönefeld bleibt als Terminal 5 des BER ebenfalls als Station erhalten. Am 31. Oktober eröffnet der Flughafen.

weiterlesen »

Tuifly gab letzte Boeing 737-700 zurück

Seit 22. März 2020 stand sich die D-AHXG auf dem Flughafen Düsseldorf sprichwörtlich die Räder platt. Nun wurde die Boeing 737-700 an den Leasinggeber Castlelake zurückgegeben. Damit endet bei Tuifly eine Ära. Mit der Retournierung der letzten Einheit dieses Typs verfügt der deutsche Ferienflieger über eine einheitliche Boeing 737-800-Flotte. Laut CH-Aviation.com beträgt das Durchschnittsalter 11,3 Jahre Jahre. Die D-AHXG war zum Zeitpunkt der Ausflottung 12,5 Jahre alt. Die homogene Flotte wird allerdings nur übergangsweise sein, denn Tuifly erwartet die Auslieferung zahlreicher Boeing 737 Max. Ein konkreter Termin hierfür steht noch nicht fest.

weiterlesen »

Turkish schickt nicht-türkische Piloten in unbezahlten Urlaub

Bei Turkish Airlines sorgt derzeit für Aufregung, dass der Carrier Piloten, die nicht über die türkische Staatsbürgerschaft verfügen, für sechs Monate auf unbezahlten Zwangsurlaub schickt. Betroffen sind laut einem Bericht des Portals Aero.de die “Mehrzahl der ausländischen Piloten”. Zitiert wird ein betroffener Flugzeugführer, der erklärt, dass Senioritätslisten nicht berücksichtigt wurden und von der Maßnahme, die sich auf einen Passus im türkischen Arbeitsrecht stützen soll, ausschließlich Piloten mit nicht-türkischer Staatsbürgerschaft betroffen sein sollen. Turkish Airlines wollte das Rundschreiben, auf das sich die Berichterstattung von Aero.de stützt, nicht kommentieren.

weiterlesen »

Wizzair akzeptiert wieder Cash an Bord

Im Zuge der Corona-Pandemie führten einige Fluggesellschaften ausschließliche bargeldlose Zahlung an Bord ein. Unter anderem war dies bei Wizzair und Ryanair der Fall. Nun akzeptiert der ungarische Lowcoster wieder Cash an Bord. Wer jedoch mit Mastercard oder Visa bezahlt, bekommt nun einen Preisnachlass in der Höhe von zehn Prozent. Der Mitbewerber Ryanair hingegen will weiterhin kein Bargeld sehen, sondern dort kann weiterhin nur mit Kredit- und Debitkarten (ausgenommen Maestro und Vpay) bezahlt werden. Die “Cards-Only”-Policy führt auf vielen Flügen zu Problemen, mit normalen Bankomatkarten (Maestro oder Vpay) kann an Bord nicht bezahlt werden. Die Verbreitung offlinefähiger Kredit- und Debitkarten der Schemes Mastercard und Visa ist insbesondere in Osteuropa recht überschaubar. Dazu kommt der Umstand, dass bestimmte Issuer, beispielsweise Fintechs, seitens der Airlines zur Akzeptanz gesperrt sind. Offenbar dürfte Wizzair durch die Nichtakzeptanz von Bargeld einiges an Umsatz entgangen sein, so dass man nun wieder auf Cash steht. Der Verkauf an Bord erfolgt übrigens im Namen und auf Rechnung der Gategroup, wobei die Airlines selbstredend mitverdient. Eurowings verzichtete nie auf die Akzeptanz von Bargeld. Zwar wies man die Fluggäste stets darauf hin, dass Kartenzahlung aufgrund der Pandemie bevorzugt wird, jedoch Cash wurde und wird immer angenommen, sofern es sich um Euro handelt. Easyjet bevorzugte schon lange vor der Corona-Pandemie die bargeldlose Bezahlung an Bord und weist darauf seit einigen Jahren mittels Borddurchsagen hin. Ob nun das Bargeld eine wesentliche Rolle in der Verbreitung des Coronavirus spielt oder nicht ist äußerst umstritten. Es gibt Studien, die besagen, dass die Ansteckungsgefahr äußerst gering

weiterlesen »

Bratislava: Go2Sky kündigt Neustart an

Die slowakische Fluggesellschaft Go2Sky teilte vor einigen Wochen mit, dass aufgrund der Corona-Pandemie der Flugbetrieb eingestellt wird. Nun bestätigte das Unternehmen gegenüber CH-Aviation.com, dass ein Neustart mit drei Maschinen im Frühjahr 2021 erfolgen soll. „Unsere Mission ist es, bereits im Frühjahr 2021 flexible Kapazitäten anzubieten, die den Bedürfnissen der von der Corona-Krise betroffenen Luftfahrtindustrie entsprechen“, so Geschäftsführer Daniel Ferjancek. Der Neustart soll mit folgenden Flugzeugen erfolgen: OM-GTF, OM-GTH und OM-GTG. CH-Aviation.com schreibt weiters, dass diese von zwei verschiedenen Lessoren geleast werden. Derzeit sind die Maschinen des Typs Boeing 737-800 auf dem slowakischen Flughafen Piestany abgestellt.

weiterlesen »

Brüssel mit 120 Zielen – Innsbruck hängt in der Luft

Der Flughafen Brüssel geht mit 120 Destinationen in den Winterflugplan. Trotz Corona-Pandemie befinden sich darunter möglicherweise auch neue Ziele wie Kittila, Kuusamo und Innsbruck. Deren Aufnahme hängt allerdings von der weiteren Entwicklung der Krise ab. Die Air France-KLM-Billigtochter Transavia hat noch nicht final darüber entschieden, ob die “Schifahrerstrecke” nach Tirol aufgenommen wird oder nicht. Hintergrund ist die Reisewarnung, die Belgien ausgesprochen hat. Diese hat zur Folge, dass bei der Rückkehr eine Quarantäne blühen könnte. Das wirkt sich selbstredend enorm nachteilig auf die Nachfrage aus. Transavia beobachtet daher die weiteren Entwicklungen und wird zu einem späten Zeitpunkt über Hops oder Drops bezüglich Brüssel-Innsbruck entscheiden. Homebase-Carrier Brussels Airlines bietet im Winterflugplan 2020/21 nach aktuellem Planungsstand 50 Ziele, davon 16 Langstreckendestinationen, an. Tuifly Belgium hat derzeit 30 Ziele im Programm. Insgesamt planen 40 Fluggesellschaften wöchentlich 450 Verbindungen ab Brüssel zu 120 Destinationen durchzuführen. In welchem Umfang möglicherweise aufgrund der Pandemie-Entwicklungen reduziert werden muss, ist momentan nicht abschätzbar. Die Lage verändert sich in ganz Europa Woche für Woche, manchmal sogar täglich.

weiterlesen »

Dortmund mit mehr Winter-Zielen als im Vorjahr

Dem Flughafen Dortmund ist mitten in der Corona-Pandemie ein kleines “Kunststück” gelungen: Während viele Airports unter reduziertem Angebot leiden, gibt es dem Regionalflughafen sogar mehr Ziele als im Vorjahr. Angesteuert werden 42 Destinationen in 25 Ländern – in der Vorperiode waren es 39 Ziele in 22 Staaten. Allerdings ist die durchaus euphorische Ankündigung des Dortmunder Flughafens auch ein wenig mit Vorsicht zu genießen, denn die letzten Monate und Wochen haben gezeigt, dass aufgrund sehr kurzfristiger und dynamischer Entwicklungen in Sachen Corona-Pandemie oftmals Strecken später oder gar nicht aufgenommen werden. Auch Einstellungen sind absolut keine Seltenheit. Daher gilt es abzuwarten, ob die in Dortmund tätigen Airlines tatsächlich 42 Destinationen in 25 Ländern anfliegen werden.

weiterlesen »

Zürich: Edelweiss kehrt nach Kapstadt zurück

Der schweizerische Ferienflieger Edelweiss Air beabsichtigt ab 25. November 2020 einmal wöchentlich von Zürich nach Kapstadt zu fliegen. Die beiderseitigen Einreisebeschränkungen wurden am 19. Oktober 2020 aufgehoben. Auch müssen Schweizer bei ihrer Rückkehr nicht mehr in Quarantäne. “Wir freuen uns, dass wir mit der Feriendestination Kapstadt nicht nur allen Sportbegeisterten und Naturliebhabern, sondern auch Weinliebhabern und Gourmets abwechslungsreiche und unbeschwerte Ferien bieten können”, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer bei Edelweiss. Weitere Langstreckenziele, die seitens der Swiss-Konzernschwester wieder angeboten werden, sind Punta Cana, Mahé, Malé und Cancún. Nach Kapstadt wird Edelweiss vorerst einmal pro Woche fliegen.

weiterlesen »

Wizzair kündigt Cluj ab Hamburg, Köln und Karlsruhe an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair kündigt für den Sommerflugplan 2021 ab Hamburg, Köln/Bonn und Karlsruhe/Baden-Baden jeweils die Destination Cluj-Napoca an. Diese sollen schrittweise ab 1. Juni 2021 aufgenommen werden. Den Auftakt wird Karlsruhe/Baden-Baden mit drei wöchentlichen Umläufen machen. Einen Tag später folgt Hamburg mit zwei Rotationen pro Woche. In selbiger Frequenzen wird Wizzair ab 5. Juni 2021 ab Köln/Bonn die rumänische Destination ansteuern. Wizzair-Flüge nach Cluj gibt es bereits ab Dortmund, Frankfurt Hahn, Memmingen, Nürnberg und Berlin. „Traditionell bestehen zwischen Siebenbürgen und Deutschland vielfältige Beziehungen. „So können wir nicht nur Menschen, die ihre Arbeits- und Studienplätze in Deutschland erreichen wollen, eine schnelle und preisgünstige Reisemöglichkeit anbieten, sondern ermöglichen auch Besuche bei Freunden und Verwandten in beiden Ländern“, erklärt Wizz Air Pressesprecher Andras Rado.

weiterlesen »