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Mitsubishi verkündet Spacejet-Einstellung

Bereits seit einigen Wochen hielten sich hartnäckige Gerüchte, dass Mitsubishi Heavy Industries das Spacejet-Programm einstellen könnte. Am Freitag sind die Würfel gefallen: Das Projekt wird eingestellt, teilte der Konzern mit. Mit dem Spacejet, vormals Mitsubishi Regional Jet, wollte Japan äußerst ambitioniert ein eigenes Verkehrsflugzeug in die Luft bringen. Doch von Anfang an war das Projekt von Verzögerungen und Rückschlägen geprägt. Im Bereich der Neubestellungen lag man stets meilenweit von den wichtigsten Mitbewerbern, beispielsweise Embraer, entfernt. In der Mitteilung von Mitsubishi Heavy Industries ist zu lesen, dass man aufgrund des Stands des Programms und der aktuellen Marktentwicklung keine andere Wahl habe. Maßgeblich dürfte die Entscheidung beeinflusst haben, dass Erstkunde ANA mitten in der Corona-Pandemie keinen Bedarf mehr für die Regionaljets hat. Seit mehreren Monaten ist das Testprogramm ausgesetzt und die vier Prototypen sind unter anderem in den USA abgestellt. Mitsubishi Heavy Industries will aber einen „Fuß in der Tür“ behalten und lässt offen, ob zu einem späteren Zeitpunkt ein Neustart des Programms erfolgen sollte. Langfristig bleibe der Ausbau des Airline-Geschäfts ein wichtiges Ziel. Ob das aber das Spacejet-Projekt betrifft und wenn ja in welcher Form, teilte der Konzern nicht mit.

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Award: Zürich erneut bester Flughafen Europas

Der Flughafen Zürich-Kloten erhielt zum 17. Mal in Folge den World Travel Award als bester Flughafen Europas überreicht. Vergeben wird dieser Preis seit 27 Jahren. Die Geschäftsleitung fühlt sich geehrt erneut den Award gewonnen zu haben. „Die Auszeichnung ist gerade in der aktuell schwierigen Zeit eine große Ehre für uns und steht für die großartige Zusammenarbeit mit unseren Flughafenpartnern“, so Stephan Widrig, CEO am Flughafen Zürich. Bewertet wurden neben der Kundenzufriedenheit die Qualitätsstandards von Produkten und Dienstleistungen am und um den Flughafen Zürich. Eine internationale Jury aus Hotel- und Fachexperten vergibt den angesehenen Award bereits seit 27 Jahren. Geehrt werden hervorragende Leistungen in verschiedenen Bereichen der Reise- und Tourismusbranche. In seiner Kategorie ist der Flughafen Zürich seit 2004 ungeschlagen.

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Köln/Bonn trennt „Risiko-Passagiere“ baulich ab

Aufgrund der momentan schwachen Nachfrage, die sich wegen des „zweiten Lockdowns“, aber auch der ab 8. November 2020 bevorstehenden Zwangsquarantäne, nochmals verschärfen dürfte, schließt der Flughafen Köln/Bonn das Terminal 2. Alle Prozesse wie Check-In, Ankünfte und Boarding werden temporär ausschließlich im Terminal 1 vorgenommen. Durch diese Maßnahme grenzt man ankommende Reisende aus so genannten Risikogebieten baulich ab, denn so ganz in den Winterschlaf wird das T2 nicht treten: Hier werden künftig sämtliche Ankünfte aus vom RKI definierten Risikoregionen stattfinden.

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Emirates feiert Comeback in Hamburg und Düsseldorf

Nach einer durchaus langen Pause, die der Corona-Pandemie geschuldet war, ist Emirates wieder zurück an den deutschen Flughäfen Hamburg und Düsseldorf. Die beiden Airports werden seit Sonntag wieder ab Dubai angeflogen. Als Fluggerät kommen derzeit Boeing 777-300ER in einer Dreiklassenkonfiguration zum Einsatz. Derzeit werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten, wobei Emirates angekündigt hat, dass ab 18. November 2020 nach Düsseldorf und Hamburg jeweils dreimal pro Woche geflogen werden soll. Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe: „Es ist eine große Freude, nach mehr als 200 Tagen Abwesenheit wieder in Düsseldorf und Hamburg zu sein und Reisenden aus Nordrhein-Westfalen bzw. Norddeutschland sichere internationale Verbindungen und den Emirates-Service mit einem bequemen Zwischenstopp an unserem Drehkreuz Dubai anbieten zu können. Zudem freuen wir uns bekanntzugeben, dass wir ab dem 18. November einen dritten wöchentlichen Flug auf beiden Strecken anbieten werden.“

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Graz: Austrian Airlines startet „AIRail“ nach Wien

Austrian Airlines beginnt damit die Inlandsstrecke zwischen Graz und Wien auf die Schiene zu verlagern. Ab 13. Dezember 2020 wird es täglich vier ÖBB-Verbindungen, die auch Austrian-Airlines-Flugnummern tragen, geben. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) begrüßt die Entscheidung der Lufthansa-Tochter. Vorerst soll es aber noch weiterhin Flüge geben. Die AUA betont in einer Medienaussendung: „Die Flugverbindung zwischen Graz und Wien bleibt weiter fixer Bestandteil des Streckennetzes von Austrian Airlines.“ Die Fahrzeit mit dem Railjet von Graz Hauptbahnhof nach Flughafen Wien beträgt nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen knapp über drei Stunden. „Eine effiziente Zuganbindung der österreichischen Industriezentren an unser Drehkreuz Wien ist unabdingbar für Handel und Wirtschaft. Mit der Aufnahme von Graz in unser AIRail-Angebot schaffen wir eine komfortable und umweltfreundliche Ergänzung für die Reiseplanung unserer Passagiere“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. Austrian Airlines Kundinnen und Kunden genießen beim Buchen einer AIRail-Verbindung diverse Vorteile, wie zum Beispiel eine garantierte Anschlussverbindung, egal ob die Weiterreise mit dem Flugzeug oder mit der Bahn erfolgt. Das bedeutet, dass bei einer unerwarteten Verspätung des Zuges oder Fluges die Passagiere auf eine alternative Verbindung umgebucht werden, falls sie ihren Anschluss nicht schaffen. Business Class Passagiere reisen im Zug in der 1. Klasse und haben außerdem freien Zugang zur ÖBB Lounge vor der Abfahrt. Zudem können im Zuge des Miles & More Programms auch bei AIRail Meilen gesammelt werden. Zuletzt gibt es auch einen Catering Voucher, einlösbar im ÖBB Speisewagen. Austrian Airlines bietet AIRail bereits auf den Strecken vom Flughafen Wien nach Linz sowie Salzburg mit jeweils

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Italienische Airlines schließen sich zusammen und fordern Staatshilfe

Bei Air Dolomiti, Blue Panorama Airlines und Neos brennt es: Die drei italienischen Fluggesellschaften fordern nun Hilfe von der Regierung. Und zwar in Form von Geldspritzen. Der Staat müsse „so schnell wie nur möglich handeln“, aus eigener Kraft seien die Folgen der Pandemie nicht tragbar. Bis dato seien die versprochenen Hilfsgelder nicht ausbezahlt worden, während bei der staatlichen Alitalia die Kassen klingelten. Dabei habe nur noch die Zustimmung der Europäischen Kommission gefehlt – auf diese warte man aber vergeblich bis heute. Gefordert wird eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 130 Millionen Euro. Damit sollen die Corona-bedingten Einbuße wett gemacht werden, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet

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Ryanair fliegt nur noch ab Dublin

Irland verschärft die Maßnahmen. Das bekommt auch Ryanair zu spüren. Denn der Low-Coster stellt für einen Monat den Betrieb an vier irischen Flughäfen ein – Cork, Kerry, Knock Country und Shannon werden nicht mehr bedient. Damit bleibt Dublin vorerst der einzige Airport, von dem aus Irland geflogen wird. Die Einstellung sei zunächst bis zum 12. Dezember beschränkt, die anderen Standorte sollen vor Weihnachten wieder aufgenommen werden, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, bleibt aber aufgrund der unberechenbaren Lage fraglich. „Aufgrund des anhaltenden Missmanagements der Regierung und eines vollständigen Einbruchs der Nachfrage mussten leider zusätzliche Kürzungen auf unseren irischen Flughäfen vorgenommen werden“, heißt es in der Erklärung von Ryanair. Die irische Regierung rät bis mindestens Anfang Dezember von „unnötigen Reisen“ ab, wer Freunde treffen möchte, darf das in maximal 5 Kilometern Entfernung zum eigenen Haushalt.

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DUS: Terminal B muss schließen

Nicht nur Deutschland schließt aufgrund Corona: Der Düsseldorfer Flughafen macht ab dem 3. November den Terminal B wieder dicht. Alle Passagiere werden künftig über die Flugsteige A und C abgefertigt, wie der Airport mitteilt. Der Flugverkehr sei drastisch gesunken, das Betreiben aller Terminals mache daher keinen Sinn. In den kommenden Wochen rechnet der größte Airport Nordrhein-Westfalens mit insgesamt 100 bis 150 Starts und Landungen pro Tag – an normalen Tagen gäbe es täglich rund 600 Flugbewegungen. Ob und wann wieder alle drei Terminals in Betrieb genommen werden, ist noch unklar.

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Armée de l’Air ersetzt A310 und A340

Um einerseits die Flotte vorzeitig zu vereinheitlich, andererseits um die französische Luftfahrtindustrie zu unterstützen, ersetzt das französische Verteidigungsministerium um 200 Millionen Euro die letzten beiden Airbus A310-300 sowie Airbus A340-200 durch drei Airbus A330-200. Der erste A330 wurde dieser Tage an die Armée de l’Air et de l’Espace übergeben, ein zweiter wird noch vor Jahresende folgen. Beide dieser Maschinen stammen aus Beständen der Avianca Brasil und waren in den letzten Monaten in Lourdes abgestellt. Ein dritter A330 aus zweiter Hand soll bis 2022 übernommen werden, für alle drei Maschinen ist mittelfristig der Umbau zum Multi Role Tanker Transport (MRTT) geplant. Somit erhöht sich die Anzahl der französischen A330MRTT bis 2023 auf insgesamt 15 Exemplare. Mit der Ausflottung der beiden A340-200 geht auch ein Stück österreichische Luftfahrtgeschichte zu Ende, waren doch beide Maschinen von 1995 bis 2006 als OE-LAG „Europe“ und OE-LAH „Asia“ für Austrian Airlines im Einsatz.

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Flixbus stellt den Fahrbetrieb ein

Der deutsche Fernbuslinienbetreiber Flixbus stellt im November 2020 den Linienbetrieb ein. Hintergrund ist der zweite Lockdown, den Deutschland ab 2. November 2020 vollziehen wird. Firmenchef André Schwämmlein hofft dennoch auf das Weihnachtsgeschäft, verzeichnete jedoch in den letzten Wochen eine sehr geringe Nachfrage. Flixbus geht davon aus, dass die Nachfrage im November 2020 aufgrund des Appells der deutschen Regierung besonders niedrig sein dürfte. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Fernbuslinienbetreiber den Fahrbetrieb komplett einstellen muss. Im Frühjahr setzte das Unternehmen ebenfalls das Angebot komplett aus. Auch die Flixtrain-Züge sind von der nunmehrigen Betriebspause betroffen bzw. wurden teilweise bis dato nicht reaktiviert.

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