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Kanaren: Testpflicht für Touristen kommt

Die kanarischen Behörden machen ihre Ankündigung wahr und führen eine Testpflicht ein: Einreisende, welche das sechste Lebensalter überschritten haben und in einer touristischen Unterkunft beherbergt werden, müssen ab dem 14. November einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Und das nicht direkt bei der Einreise am Flughafen, sondern beim Check-in im Hotel, wie reisevor9.de berichtet. Andernfalls müssen ihnen die Gastgeber den Zutritt verweigern. Akzeptiert werden PCR-Tests als auch Antigen-Tests, die maximal 72 Stunden vorher gemacht wurden. Wer hingegen bei Freunden übernachtet oder gar selbst Eigentümer einer Ferienwohnung ist, muss keinen negativen Corona-Test vorzeigen. Nichtsdestotrotz bleiben auch sie nicht von den Corona-Regeln verschont. Denn alle Urlauber müssen maximal zwei Tage vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen. Dafür bekommt man einen QR-Code ausgestellt, den man bei Bedarf vorlegen muss. Diese Hürde hindert den deutschen Reiseveranstalter Alltours nicht daran, dennoch Urlaube in diese Regionen anzubieten. „Wer dem Lockdown hierzulande entfliehen will, kann jetzt mit Alltours Urlaub auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und La Gomera machen“, heißt es in einer Aussendung.

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Klagenfurt: Eurowings dehnt Flugpause aus

Nachdem Deutschland auch Kärnten als Risikogebiet eingestuft hat, reagierte die Fluggesellschaft Eurowings auf diese Entscheidung. Die „Pause“, die eigentlich am 16. November 2020 enden sollte, wird bis mindestens 18. Dezember 2020 verlängert. Dem Klagenfurter Flughafen verbleibt damit nur noch die von Austrian Airlines bediente Wien-Strecke auf der Linie. Wie schnell sich die Branche momentan aufgrund der Corona-Pandemie entwickelt, zeigt sich am Beispiel Eurowings gut. Am 12. Oktober 2020 waren noch Wiederaufnahmen und Aufstockungen ab Salzburg geplant. Auch Klagenfurt-Köln/Bonn sollte häufiger bedient werden. Nur wenige Tage später, am 28. Oktober 2020, wurde durch einen Aviation.Direct-Bericht bekannt, dass Klagenfurt temporär bis 16. November 2020 ausgesetzt wird. Nun, am 3. November 2020, wurde bekannt, dass die „Pause“ bis mindestens 18. Dezember 2020 andauern wird.

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SkyUp will Antonow-Jets nur mit Subventionen

Der ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines kann sich durchaus vorstellen Maschinen aus dem Hause Antonow in die Flotte aufzunehmen. Allerdings setzt dafür Firmenchef Dmitry Seroukhov Bedigungen. Beispielsweise muss der Kaufpreis mit Flugzeugen anderer Hersteller vergleichbar sein. Sollte dies nicht der Fall sein, so würde man nur dann Antonow-Jets in die Flotte aufnehmen, wenn der Staat dies finanziell unterstützt. Dies könnte man beispielsweise mittels staatlich geförderter Leasingraten umsetzen. „SkyUp ist dazu bereit als Antonow-Botschafter die Jets durch die Welt zu fliegen“, so der Manager gegenüber Liga.net. Die ukrainische Regierung prüft derzeit einen neuen Flagcarrier in die Luft zu bringen. Dieser soll mit Maschinen aus heimischer Produktion fliegen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, jedoch wird sondiert, ob SkyUp Airlines diesen Zweck erfüllen könnte. Dazu kommt, dass SkyUp auch darauf hofft, dass Hilfen für die Verdienstausfälle aufgrund der Corona-Pandemie geleistet werden. Der Carrier suchte nach Angaben von Seroukhov darum bereits im April 2020 an, erhielt jedoch bislang noch keine Zu- oder Absage. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres Darlehen oder Kreditgarantieren für SkyUp und Mitbewerber gewährt werden.

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Alliance-Airlines: E190 ersetzen Ex-AUA-Fokker-Jets

Der weltgrößte Betreiber von Maschinen des nicht mehr existierenden Flugzeugbauers Fokker, Alliance Airlines, übernahm vergangene Woche den ersten Embraer 190. Damit wird die Erneuerung der Flotte eingeleitet. Eine fabrikneue Maschine ist es allerdings nicht, denn es handelt sich um ein 11,5 Jahre altes Gebrauchtflugzeug. Gegenüber der in die Jahre gekommenen Fokker ist das jedoch vergleichsweise jung. Viele Fokker 70/100, die vormals bei Tyrolean Airways und Austrian Airlines im Einsatz waren, fliegen derzeit für Alliance Airlines. Auch einige Helvetic-Fokker-100 fanden ihren Weg nach Downunder. Alliance Airlines wird insgesamt 14 Embraer 190 einflotten. Diese wurden bei Azorra Aviation erworben. Weiters hält der Regio-Carrier Optionen für fünf weitere Maschinen. Es handelt sich ausnahmslos um gebrauchte Flugzeuge. Details zur Ausflottung der Fokker-Maschinen gibt es noch nicht. Derzeit hat man fünf Fokker 50, 24 Fokker 100 und 13 Fokker 70 in der Flotte.

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Easyjet versilbert weitere neun Flugzeuge

Der Billigflieger Easyjet organisierte sich weitere 398,6 Millionen U.S.-Dollar mittels Sale-and-Leaseback-Geschäften über neun Verkehrsflugzeuge. Diese wurden an zwei Lessoren verkauft und zurückgeleast. Vier Maschinen der A320-Serie wurden an Wilmington Trust veräußert. Fünf weitere gingen an eine Tochtergesellschaft von ICBC Financial Leasing. Die Laufzeit der Leasingverträge beträgt laut Easyjet zwischen 116 und 117 Monaten. Jährlich verursachen diese zusätzliche Kosten in der Höhe 15 Millionen Britischen Pfund. Nach Abschluss der Transaktion wird der Carrier noch 152 unbelastete Maschinen sein Eigentum nennen können.

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Lockdown: AUA-Lounge bleibt geöffnet

Die österreichische Bundesregierung verfügte mittels Verordnung unter anderem die Schließung von Gastronomiebetrieben. Das überaus kryptisch formulierte und zum Teil widersprüchliche Dokument sieht aber Ausnahmen für die Beförderungsbranche vor. Austrian Airlines wird die Lounge im Schengen-Bereich des Wiener Flughafens offenhalten. Die Rechtsabteilung von Austrian Airlines analysierte die Verordnung umfassend. Letztlich ist die Entscheidung getroffen worden, dass die Lounge offenbleiben kann. „Unsere Lounge bleibt wie bisher auch weiterhin geöffnet. Die Hygiene- und Abstandsregeln sowie die MNS-Pflicht in der Lounge bleiben unverändert. Der Mund-Nasen-Schutz ist in der Lounge immer zu tragen, auch am Weg zum Buffet oder in den Sanitärbereichen. Der MNS darf nur während des Sitzens bei den Tischen abgenommen werden“, erläuterte Konzernsprecherin Tanja Gruber gegenüber Aviation Direct. Der Flughafen Wien wird die eigenbetriebene Lounge ebenfalls offenhalten, jedoch das Buffet schließen. Stattdessen wird den Besuchern beim Verlassen des exklusiven Wartebereichs ein Snackpaket mitgegeben. In den Gastronomiebetrieben dürfen Speisen und Getränke nicht konsumiert werden, lediglich Take-Away ist erlaubt. Das Trinken und Verspeisen kann völlig legal direkt vor dem Lokal erfolgen, nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel.

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BDL-Präsident fordert Schnelltests bei der Einreise

Derzeit rollt eine neue Lockdown-Welle über Europa und mit Thessaloniki wurde auch bereits der erste Flughafen wieder behördlich geschlossen. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft fordert nun nochmals die Einführung von Schnelltests bei der Einreise und kritisiert die Zwangsquarantäne, die ab 8. November 2020 gelten soll. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung weist Verbandspräsident Peter Gerber darauf hin, dass man bei fünf Tagen bis zu einem möglichen PCR-Test nicht weiß wer infiziert ist und wer nicht. Das wäre mit Schnelltestungen direkt nach der Einreise anders. Deutschland betrachtet mittlerweile fast ganz Europa als Risikogebiet und will ab 8. November 2020 sämtliche Personen, die aus solchen Zonen kommen, zehn Tage in Quarantäne stecken. Wer einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorweisen kann, wird nur fünf Tage isoliert. Diese Vorgehensweise wird seitens der Fluggesellschaften heftig kritisiert. Gerber zweifelt übrigens auch an, dass sich Personen ohne Symptome überhaupt an die Absonderung halten werden.

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Astral Aviation ergänzt sich mit Boeing 767-200F

Kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 767-200F steht die kenianische Frachtfluggesellschaft Astral Aviation. Das 38 Jahre alte Flugzeug, welches zuvor bei Delta Air Lines, ABX Air und West Air Sweden in Diensten stand, wird von der Air Transport Service Group für fünf Jahre geleast. „Wir freuen uns über die Einflottung der B767 in unserem Service. Dieses Flugzeug wird es uns ermöglichen, die Bedürfnisse unserer Kunden in unseren innerafrikanischen und Nah-Ost-Netzwerken besser zu erfüllen. Die Partnerschaft mit dem weltweit größten 767-Vermieter, der ATSG, ist etwas, nach dem wir schon seit einiger Zeit suchen. Ich betrachte dies als den Beginn für etwas Besonderes für Astral und ganz Afrika südlich der Sahara“, gab Sanjeev Gadhia, CEO der Astral Aviation, mit Freude bekannt. Die B767F wird die Frachtaktivitäten zu jenen 50 Destinationen in Afrika und Europa ergänzen, welche bisher mit Fokker 27, Douglas DC-9, Boeing 727F sowie gemeinsam mit Air Atlanta Icelandic betriebene Boeing 747-400F über die beiden Basen in Nairobi und Liegé bedient werden.

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Griechenland schließt Flughafen Thessaloniki

Aufgrund der Corona-Pandemie und eines neuerlichen Lockdowns, der für Thessaloniki verfügt wurde, muss der dortige Flughafen am Dienstag ab 6 Uhr 00 schließen. Alle zivilen Flüge sind gestrichen. Aufgrund des Umstands, dass es sich um eine hoheitliche Anordnung handelt, gehen betroffene Fluggäste hinsichtlich eventueller Entschädigungsleistungen nach EU-VO 261/2004 mit hoher Wahrscheinlichkeit leer aus. Die griechische Regierung ordnet für Thessaloniki eine strikte nächtliche Ausgangssperre an. Wie bereits beim ersten Lockdown müssen Bürger, die tagsüber ihr Haus verlassen wollen, die Behörden per SMS darüber informieren. Thessaloniki ist derzeit seitens der Regierung als lokaler Hotspot eingestuft.

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Boeing-Schadenersatz senkt Ryanair-Verlust

Wenig überraschend flog die Billigfluggesellschaft Ryanair im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres tiefrote Zahlen ein. Der Verlust wird seitens der Konzernführung mit 411 Millionen Euro beziffert, allerdings wurden diese durch einen Einmaleffekt „geschönert“, denn die von Boeing an den Billigflieger ausbezahlte Entschädigungsleistung verminderte den Fehlbetrag deutlich. Ryanair rechnet allerdings damit, dass sich der Verlust bis zum Ende des Geschäftsjahres im März 2020 erheblich ausweiten wird. Eine Prognose will man aufgrund der Corona-Situation nicht abgeben. Gruppenweit wurde die Kapazität auf rund 40 Prozent des Vorjahresniveaus reduziert, wobei weitere Kürzungen nicht ausgeschlossen sind. Konzernchef Michael O’Leary rechnet bis Ende März 2021 mit etwa 38 Millionen Passagieren, wobei diese Prognose nur eine grobe Schätzung ist. Die Zahl könnte deutlich nach unten korrigiert werden, wenn die Reisebeschränkungen und die Nachfrage weiterhin negative Auswirkungen haben. Im letzten Geschäftsjahr beförderte die Ryanair Group rund 149 Millionen Fluggäste. Ryanair ist dennoch davon überzeugt, dass man für die Zeit „nach Corona“ bestens aufgestellt ist. Michael O’Leary vermutet, dass die Schieflage vieler Airlines dem von ihm geleiteten Konzern weiteres Wachstum ermöglichen wird. Das soll auch mit Hilfe der Boeing 737-Max 200 erfolgen, die dem irischen Billigflieger rund 250 Millionen Euro Schadenersatz eingebracht hatte. Im Sommer 2021 will Ryanair konzernweit 30 Stück dieses Typs einsetzen. Den Kaufpreis will O’Leary allerdings nochmals nachverhandeln, sprich nach unten drücken.

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