secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Griechenland will Schnelltests auf EU-Ebene vorantreiben

Griechenland ergreift in Sachen Corona-Schnelltests im Luftverkehr zur Erleichterung der Einreise- und Quarantänebestimmungen die Initiative. Tourismusminister Harry Theoharis berief dazu einen virtuellen „runden Tisch“ ein. Der Politiker stellte dabei verschiedene Möglichkeiten, die eine Implementierung der Antigen-Tests vorsehen, vor und betonte, dass diese künftig die Grundlage für die europäischen Reiseprotokolle sein müssen. Bei Umsetzung würde es der Reise- und Verkehrsbranche massiv helfen. Mit einer allgemeinen Erholung des Sektors rechnet Theoharis nicht vor 2022. Angekündigt hat der griechische Minister auch, dass er das Thema auf EU-Ebene vorantreiben will. Notwendig ist, dass die EU-Staaten sich auf solches Verfahren einigen. Europas Fluggesellschaften üben zunehmenden Druck aus, jedoch verhalten sich Länder wie Deutschland eher ablehnend. Diese wollen die Schnelltest in Altersheimen einsetzen. Die dortige Politik will mit 8. November 2020 eine Zwangsquarantäne für Personen, die aus Risikogebieten einreisen, einführen. Mittlerweile erklärte das Robert-Koch-Institut fast ganz Europe und große Teile Deutschlands zum Risikogebiet.

weiterlesen »

18 Stunden mit Maske? Singapore macht’s möglich!

Ultralangstrecke mit Maske? Genau das ist ab 9. November 2020 auf der Strecke Singapur-New York möglich, denn Singapore Airline wird diese Route, die seit 23. März 2020 pausiert, reaktivieren. Bedient wird die äußerst lange Flugverbindung mit Airbus A350-900ULR. Der Carrier nimmt allerdings einige Abstriche in Kauf, die der aktuellen Corona-Situation geschuldet sind. So werden maximal 250 Passagiere in drei Klassen befördert. Dabei bietet man 184 Economy-Sitze, 24 Premium-Eco-Plätze und 42 Business-Class-Sitze an. Singapore Airlines geht in einer Medienerklärung davon aus, dass man die Vollauslastung aufgrund der derzeitigen Marktlage nicht erreichen wird. Dennoch kalkuliert die Fluggesellschaft scharf: Mit Hilfe von Fracht könnte sich die Verbindung dann dennoch rechnen. Derzeit besteht eine durchaus hohe Nachfrage im Cargobereich, die sich Singapore Airlines auf dieser Route zu Nutzen machen will. Neu ist daher auch, dass nicht mehr New York Newark, sondern New York John F. Kennedy angeflogen werden. Dadurch verlängert sich die Flugstrecke sogar um 2,5 nautische Meilen. Begründet wird der Schritt damit, dass JFK für den Frachtumschlag besser geeignet ist. Fact-Sheet zum A350-900ULR:

weiterlesen »

Cathay baut 8.500 Jobs ab und macht Regio-Tochter dicht

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific war bereits vor der Corona-Pandemie stark gebeutelt, denn die langwierigen Massenproteste in Hongkong wirkten sich äußerst negativ auf das Geschäft aus. Covid-19 gab nun sprichwörtlich den Rest: Der Konzern wird 8.500 Jobs streichen und die Tochter Cathay Dragon schließen. Der am Mittwoch verkündete Stellenabbau entspricht in etwa 25 Prozent aller Mitarbeiter. Das soll dadurch bewerkstelligt werden, dass 2.600 vakante Jobs nicht nachbesetzt werden und 5.900 Beschäftigte gekündigt werden könnten. Cathay Dragon muss den Betrieb komplett einstellen und soll abgewickelt werden. Hier sind sämtliche Mitarbeiter betroffen. Cathay Pacific muss aufgrund der Corona-Pandemie den Großteil der Flotte am Boden lassen. Die weiterhin harten Einreise- und Quarantänevorschriften der verschiedensten Länder führen zu einer massiv gesunkenen Nachfrage. Das hat zur Folge, dass das Drehkreuz Hongkong defacto seine vormalige Funktion nicht mehr erfüllen kann. Genau das war aber das Kerngeschäft von Cathay Pacific. Der Carrier geht nicht davon aus, dass sich die Lage rasch erholen wird. Firmenchef Augustus Tang spricht in einer Aussendung von verheerenden Auswirkungen auf die Luftfahrt und um Überleben zu können wäre eine „grundlegende Umstrukturierung der Firmengruppe“ notwendig. Für das Jahr 2021 rechnet der Manager mit maximal 50 Prozent jener Kapazität, die in 2019 angeboten wurde.

weiterlesen »

Lauda ist raus aus Düsseldorf, 150 Menschen arbeitslos

Am 19. Oktober 2020 führte die Düsseldorfer Basis den letzten Lauda-Flug durch. Den rund 150 Beschäftigten, die bereits vor einigen Wochen ihre „blauen Briefe“ bekommen haben, droht nun akut die Arbeitslosigkeit. Die Mehrheit der Düsseldorfer „Laudas“ stimmt den „neuen Konditionen“, die von der Geschäftsführung durchgesetzt werden sollten zu und damit wurde zunächst intern kommuniziert, dass diese Basis – im Gegensatz zu Stuttgart – gerettet ist. Doch es dauerte nicht lange, da überlegte es sich Ryanair anders und die Schließung der größten Lauda-Station in Deutschland wurde fixiert. Allen Mitarbeitern wurde dann die Kündigung zugeschickt, wobei viele gegen diese vor dem lokal zuständigen Arbeitsgericht vorgehen. Dem Vernehmen nach sind exorbitant viele Kündigungsschutzklagen von gekündigten Beschäftigten der Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart gerichtsanhängig. Ein Kapitän, der nach 40 unfallfreien Dienstjahren seinen letzten Flug vor dem Ruhestand für Lauda absolvierte, kritisierte vor wenigen Tagen in seiner „Abschiedsdurchsage“ den Konzern. Er sagte unter anderem, dass „die Firma“ ihre Mitarbeiter „zum Teil menschenverachtend behandeln“ würde. Die Ansage kann unter diesem Link im O-Ton angehört werden. Ein durchaus ungewöhnliches Detail: Nachdem die Schließung der Base in Baden-Württemberg offiziell war und das Personal die Kündigungsschreiben bereits in den Händen hielt, wandte sich der Laudamotion-Nachfolger Lauda Europe an Stuttgarter Flugbegleiter. Diesen wurde ein neuer Job in Düsseldorf angeboten und explizit darauf verwiesen, dass jene Löhne gelten, denen man für Stuttgart zugestimmt hätte. In vielen Fällen wurde genau dieses Einverständnis niemals erteilt. Doch aus dem „Ersatzjob“ in NRW wurde ohnehin nichts, denn nur wenige Tage später verkündete Lauda auch die Schließung

weiterlesen »

Finnair verkauft Business-Class-Menüs in Supermärkten

Das Oneworld-Mitglied Finnair verkauft nun Business-Class-Mahlzeiten in finnischen Supermärkten. Die ersten Gerichte sind in einem Lebensmittelladen in Helsinki erhältlich und kosten zwischen 10 Euro und 13 Euro. Zum Auftakt werden Rentier-Fleischbällchen und Rindfleisch Teriyaki angeboten. Die Fluggesellschaft versucht mit dieser Maßnahme zusätzliche Einnahmen zu generieren. Ob hierfür ein Markt besteht, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Bei Erfolg will man das Konzept ausdehnen und weitere Gerichte aus der Business-Class als Fertiggerichte in Supermärkten anbieten.  Zunächst werden die Mahlzeiten nur im Supermarkt Sivonen, K-Citymarket Tammisto, in Vantaa, etwas außerhalb von Helsinki und ganz in der Nähe des wichtigsten internationalen Flughafens des Landes erhältlich sein. Vermarktet wird das Produkt übrigens unter der Bezeichnung “Tatse of Finnland”.

weiterlesen »

KLM stellt Boeing 747-400 Combi außer Dienst

KLM setzt derzeit noch drei Boeing 747-400 Combi ein, doch am 25. Oktober 2020 ist damit Schluss. Eigentlich wollte man sich schon wesentlich früher von den Maschinen mit den Registrierungen PH-BFT, PH-BFV und PH-BFW trennen, doch die Corona-Pandemie und die die temporär stark angestiegene Nachfrage führten zu einer “Galgenfrist” von etwa einem halben Jahr. Laut einem Bericht des Portals Aerobuzz, der vom Unternehmen auf Anfrage gegenüber Aviation Direct bestätigt wurde, wird am 25. Oktober 2020 der letzte Boeing 747-400 Combi unter KLM-Flugnummern durchgeführt. Dieser führt als KL894 von Shanghai nach Schiphol. Der Ausflottungsprozess läuft übrigens schon seit über vier Jahren. Einst hatte das Skyteam-Mitglied über 22 Exemplare dieses Typs in der Flotte. Beim Vorgängermodell war man sogar weltweiter Erstkunde.

weiterlesen »

Air Europa kündigt Langstrecken-Ausbau an

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa kündigt an, dass die Langstreckenverbindungen in die Vereinigten Staaten von Amerika und nach Lateinamerika wieder ausgebaut werden sollen. Der Carrier teilte mit, dass bis Dezember 2020 18 von 23 Long-Haul-Strecken reaktiviert werden. Den Auftakt machen Ziele wie Bogotá, Medellin, Caracas und La Habana, die im November wieder angesteuert werden sollen. Die Frequenzen zu den bereits bedienten Destinationen Santo Domingo, Quito und Guayaquil will Air Europa schrittweise erhöhen. Im Dezember folgt der nächste Schritt: Miami, Buenos Aires, Lima, Santa Cruz/Bolivien, Panamá, Punta Cana und Salvador da Bahía werden reaktiviert. Derzeit bedient Air Europa unter anderem nachstehende Long-Haul-Ziele: Sao Paulo, Montevideo, San Pedro Sula, Santo Domingo, Quito, Guayaquil und Santa Cruz. Selbstverständlich macht das spanische Luftfahrtunternehmen in Zeiten wie diesen keine Ankündigungen ohne “Kleingedrucktes”. Der Medienmitteilung ist zu entnehmen, dass die Aufnahmen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie steht. Mit anderen Worten: Air Europa könnte das eine oder andere Ziel noch abblasen. In Kooperation mit Allianz Global Assistance wird man Versicherungspakete anbieten, die im Fall einer Infektion die Behandlungs- und Quarantänekosten übernehmen soll. Air Europa hofft darauf, dass mit dieser Absicherung, die für die Reisenden kostenpflichtig ist, die Nachfrage ein wenig angekurbelt werden kann.

weiterlesen »

KW 41: Lufthansa verkaufte 74,3 Prozent weniger Tickets

Eine Analyse des Anlageportals Kryptoszene.de zeigt den starken Rückgang des Luftverkehrs in Deutschland während der Corona-Pandemie auf. Besonders hat wurde Lufthansa als mit Abstand größter Anbieter in der Bundesrepublik betroffen. Der Rückgang lag zeitweise bei bis zu 92,9 Prozent. In der 41. Kalenderwoche des Jahres 2020 wurden weltweit 58,4 Millionen Flugtickets verkauft. Im Vorjahr waren es jedoch 112,7 Millionen. Allein in dieser ausgewählten Woche lag der Rückgang bei 48,2 Prozent, Tendenz steigend. In Deutschland wurden sogar um 68,7 Prozent weniger Flugscheine verkauft. Die Analysten von Kryptoszene.de kommen zum Schluss, dass Lufthansa besonders Stark unter den Auswirkungen der Pandemie leidert. Der Rückgang in der Kalenderwoche 41 lag bei 74,3 Prozent. Zum Vergleich: Bei Ryanair lag das Minus bei 56,1 Prozent und bei Air China nur bei -2,5 Prozent, was jedoch auch auf ultrabillige Inlandsflüge zurückzuführen sein könnte. “Auch bei einem Blick auf die Aktienkursentwicklung zeigt sich ähnliches: Binnen der letzten 365 Tage büßte die Lufthansa 50,1 Prozent an Marktkapitalisierung ein. Der irische Mitbewerber Ryanair wiederum verlor lediglich 3,7 Prozent an Wert”, so das Portal. „Dass die Corona-Krise mitsamt den Ausgangsbeschränkungen der Luftfahrtindustrie zusetzt, überrascht wenig“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Allerdings macht die Erhebung deutlich, dass einige Unternehmen vergleichsweise glimpflich davonzukommen scheinen, während andere herbe Einbußen in Kauf zu nehmen haben“.

weiterlesen »

Medien: Bei Swiss und Lufthansa soll die Staatshilfe knapp werden

Die Lufthansa-Tochter Swiss soll laut verschiedenen Medienberichten, die in der Eidgenossenschaft erschienen sind, erneut vor der Beantragung von Staatshilfe stehen. Laut den Artikeln sollen die Mittel, die in Form von Krediten zur Verfügung gestellt wurden, langsam, aber Sicher zur Neige gehen. Die Schweiz griff Swiss und der Konzernschwester Edelweiss bislang mit 1,5 Milliarden Franken unter die Flügel. Die Sonntagszeitung schreibt, dass Lufthansa pro Monat eine halbe Milliarde Euro verlieren würde und auch dieser bald die “Luft” ausgehen würde. Sowohl Swiss, als auch Lufthansa und womöglich auch Austrian Airlines könnten demnach schon bald wieder bei den jeweiligen Regierungen anklopfen und mehr Geld verlangen. Noch dementiert man dies aber scharf. Swiss verweist darauf, dass die Finanzmittel für die nächsten Jahre ausreichend sein sollen. Dem stellt die Sonntagszeitung aber gegenüber, dass aus Swiss-Managementkreisen zu hören sein soll, dass das Geld “knapp werden könnte”. Mit Ende des Jahres 2020 könnte laut den Informationen, auf die sich das Medium bezieht, in der gesamten Lufthansa Group das Geld aufgebraucht sein und neue Staatshilfen könnten notwendig werden. Ob jedoch die Regierungen in Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz nochmals milliardenschwere Hilfspakete für die Lufthansa Group schnüren werden, ist völlig offen. Gerechnet wird jedenfalls damit, dass aufgrund der sich neuerlich verschlechternden Nachfrage mit weiteren harten Sparpaketen zu rechnen ist. Einen besonders negativen Einfluss auf die Möglichkeiten, um Geld verdienen zu können, haben die Reisewarnungen und Quarantänevorschriften. Momentan decken sich die europäischen Länder gegenseitig ein. Wie erwähnt: Die Lufthansa Gruppe dementiert die schweizerische Berichterstattung und verweist darauf, dass die

weiterlesen »

Insolvente Flybe vor Comeback

Rund sieben Monate nach dem letzten Flug gibt der eigentlich insolvente Regional-Airline erste Lebenszeichen von sich. Schon im nächsten Jahr könnte der Carrier wieder abheben. Die Covid-19-Pandemie gab der britischen Flybe den Rest, am 4. März 2020 musste der Flugbetrieb eingestellt werden. Nun soll das Unternehmen von Virgin-Atlantic-Anteilseigner Thyme Opco reanimiert werden, wie airlines.de berichtet. Eine Summe für die Übernahme wurde nicht genannt. Ziel sei ein Comeback der Fluggesellschaft im kommenden Jahr. Damit würden „Arbeitsplätze, die regionale Anbindung und die lokale Wirtschaft gestützt“, heißt es in der Mitteilung der Abwickler von der Unternehmensberatung EY. Ein Sprecher von Thyme Opco sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Neustart werde „in kleinerem Maßstab“ erfolgen. Genauere Angaben etwa zur Personalstärke machte er nicht. Flybe zählte zuletzt mit mehr als 2000 Mitarbeitern zu einer der größten Regional-Airlines Europa. 

weiterlesen »