secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Frankfurt: United schließt Crew-Station

Rund 840 Flugbegleiter werden im Oktober 2020 ihre Jobs verlieren. Ein Wechsel in die Vereinigten Staaten soll allerdings möglich sein. United Airlines wird die Crew-Bases in Frankfurt am Main, Hong Kong und Tokio schließen. Damit schließt der U.S.-Carrier drei von vier Standorten, an denen man außerhalb der Vereinigten Staaten Flugbegleiter beschäftigt. London soll allerdings erhalten bleiben. In einem Reuters vorliegenden Rundschreiben von Kabinenchef John Slater ist zu lesen, dass die Schließungen effektiv zum 1. Oktober 2020 durchgeführt werden. Betroffen sind etwa 840 Flugbegleiter, wobei diese die Möglichkeit haben sollen in die USA zu wechseln, sofern diese das wollen und formell die behördlichen Voraussetzungen erfüllen können.

weiterlesen »

Amsterdam: Ohne Maske kostet 300 Euro

Weil er sich renitent weigerte eine Maske zu tragen, kassierte ein Mann am Flughafen Amsterdam-Schiphol eine Geldstrafe in der Höhe von 300 Euro. Die Weigerung einen Mund-Nasen-Schutz an Bord eines Flugzeuges zu tragen kam einen Reisenden am Flughafen Schiphol teuer zu stehen. Laut Mitteilung der Koninklijke Marechaussee wurde dieser aus der Maschine begleitet und hatte eine Geldstraße in der Höhe von 300 Euro zu berappen. Auf welchem Flug sich der Mann befand wurde allerdings nicht mitgeteilt. Mit derartigen Vorfällen ist in nächster Zeit öfters zu rechnen. Die meisten EU-Länder schreiben das Tragen von MNS-Masken an Bord von Flugzeugen und innerhalb von Flughafengebäuden verbindlich vor. Wer sich daran nicht hält kann eine Geldstrafe riskieren. Auch der Ausschluss von der Flugreise ist durchaus möglich.

weiterlesen »

Dortmund will die Piste voll ausreizen

Die 2.000-Meter-Landebahn soll künftig vollständig genutzt werden. Hauptkunde Wizzair drängt seit einiger Zeit auf den Einsatz von Airbus A321, jedoch ist das momentan nicht möglich. Die einzige Runway in Dortmund ist 1.700 Meter lang und damit insbesondere für die vom wichtigen Kunden gewünschten Airbus A321 zu kurz. Durch die Verlegung des Aufsetzpunktes kann der Airport allerdings 300 Meter zusätzlich „herausholen“. Ein entsprechender Antrag wurde nach Behördenangaben nun beim Bezirksregierungsamt Münster gestellt. Baulich ist die Runway bereits 2.000 Meter lang, jedoch aufgrund der so genannten Landeschwelle können derzeit effektiv nur 1.700 Meter genutzt werden. Eine echte Verlängerung erscheint derzeit politisch nicht durchsetzbar, weshalb die Geschäftsleitung des Dortmunder Flughafens nun versucht die volle Länge der Start- und Landebahn ausreizen zu können. Insbesondere der ungarische Billigflieger Wizzair soll hier Druck machen, denn der Carrier drängt auf den Einsatz von Airbus A321. Die zuständige Behörde teilte lediglich mit, dass man nun den Antrag prüfe und dann entscheide welches Verfahren eingeleitet werden muss. Zu den Erfolgschancen machte die Bezirksregierung Münster keine Angaben.

weiterlesen »

Streit mit den USA: China rudert zurück

Nicht einmal 12 Stunden nachdem die Vereinigten Staaten vier chinesischen Fluggesellschaften das Landerecht entzog, rudert die Volksrepublik zurück und lockert ihre Einreisebestimmungen. Ab dem 8. Juni erlaubt Peking ausländischen Carriern, einmal in der Woche einen beliebigen Flughafen anzufliegen. Damit sendet man ein positives Signal in Richtung Washington und legt – zumindest vorerst – den Streit über den Wolken bei. Die neuen Lockerungen würden mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen einhergehen, wie n-tv.de berichtet. So müsse man nach der Ankunft auf den neuartigen Covid-19-Erreger getestet werden. Überdies stellt man weitere Erleichterungen in Aussicht: Sollte in den nächsten drei Wochen kein Corona-Fall auftreten, so dürfe zweimal wöchentlich geflogen werden.

weiterlesen »

Air Mauritius steht vor der Auflösung

Die Corona-Krise traf viele Fluggesellschaften wie ein Schlag ins Gesicht. Während sich die meisten Unternehmen von diesem Schock allmählich erholen, sieht die Zukunft für Air Mauritius alles andere als rosig aus. Berichten zufolge könnte der Fluglinie langsam die Puste ausgehen. Erst Ende April stellte sich der Carrier unter Gläubigerschutz. Damals erklärte man noch die Rettung des Unternehmens vor der Pleite als oberstes Ziel. Heute sei man davon aber weit entfernt, wie aerotelegraph.com berichtet. „Die Möglichkeit einer Liquidation wird immer sichtbarer“, so auch der Sonderverwalter. Ausgerechnet zum 50. Jahrestag könnte es für die Nationalairline des Inselstaates zu Ende gehen.

weiterlesen »

Lufthansa Group baut weiter aus

Die Airlines der Lufthansa-Gruppe erwachen langsam aber sicher aus ihrem Corona-Schlaf und bauen ihr Flugangebot weiter aus. So sollen im September 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und 70 Prozent der Langstreckendestinationen wieder angeflogen werden.  Allein Mutterkonzern Lufthansa werde im Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 100-mal Nordamerika anfliegen. Außerdem sollen in der Woche rund 90 Flüge nach Asien, über 20 in den mittleren Osten und über 25 nach Afrika geplant sein. „Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet Lufthansa ab September insgesamt 1.800 wöchentliche Verbindungen an. Ab Frankfurt werden dann wieder 102 Ziele angeflogen, ab München 88“, heißt es in der Mitteilung. Swiss gibt auch einen Ausblick in die Zukunft. So wolle die Lufthansa-Tochter im Herbst mit etwa einem Drittel der Kapazitäten rund 85 Prozent aller Destinationen, welche vor der Corona-Krise bedient wurden, wieder anfliegen. Dies soll „im Einklang mit den Lockerungen der Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer“ geschehen, wie man mitteilt. Eurowings stockt ihr Flugprogramm für Fluggäste ebenso auf und will im Laufe des Sommers wieder 80 Prozent der Reiseziele anfliegen. „Nach Aufhebung der Reisewarnung steigt insbesondere das Interesse an Ferienzielen wie Italien, Spanien, Griechenland und Kroatien sprunghaft an. Deshalb wird Eurowings im Juli bereits wieder 30 bis 40 Prozent ihrer Flugkapazitäten in die Luft bringen – mit den Schwerpunkten ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn“, teilt das Unternehmen mit.

weiterlesen »

Emirates kehrt nach Wien zurück

Nach der Ankündigung der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, die Beschränkungen für den Flugverkehr aufzuheben, wird Emirates ab dem 15. Juni mit seinen Maschinen vom Typ Boeing 777-300ER Passagierflüge zu 16 Destinationen anbieten. Unter diesen befindet sich auch Wien. Die Flugverbindung in die österreichische Hauptstadt soll dabei ab dem 18. Juni wieder aufgenommen werden. Die Flüge finden donnerstags, samstags und sonntags statt, wie man mitteilt. „Emirates führt ja bereits seit einiger Zeit regelmäßige Frachtflüge nach Wien durch. Es freut uns sehr, dass es ab dem 18. Juni auch wieder Passagierflüge ab und nach Wien geben wird“, so Martin Gross, Direktor von Emirates in Österreich. Flüge zwischen dem Flughafen Dubai und folgenden Reisezielen können ab sofort auch gebucht werden: Wien, Zürich, Bahrain, Manchester, Amsterdam, Kopenhagen, Dublin, New York-JFK, Seoul, Kuala Lumpur, Singapur, Jakarta, Taipeh, Hongkong, Perth und Brisbane. Mit diesen zusätzlichen Zielen wächst das Streckennetz des Carriers auf insgesamt 29 Zielflughäfen.

weiterlesen »

Friedrichshafen ist wieder am Netz

Der Flughafen Friedrichshafen ist nach der „Corona-Pause“ wieder am Netz. Am Freitag startete die Billigfluggesellschaft Wizzair in Richtung Tuzla. Der Betrieb ruhte seit dem 22. März 2020 aufgrund der Pandemie. Mit Tuzla startet Wizzair ihr reguläres Flugprogramm. Am kommenden Montag, den 08. Juni wird die nächste Maschine zu dieser Destination starten. Laut dem Carrier wird am 16. Juni auch der Flugbetrieb vom Bodensee-Airport nach Skopje wiederaufgenommen. Beide Ziele sind dann wieder planmäßig zweimal wöchentlich erreichbar.

weiterlesen »

Wizzair Abu Dhabi verdoppelt die Flotte

Im Oktober soll der Abu-Dhabi-Ableger mit sechs Airbus A321 an den Start gehen. Ursprünglich geplant waren drei Maschinen. Wizzair beabsichtigt die Tochtergesellschaft in Abu Dhabi nicht mit drei, sondern mit sechs Airbus A321 an den Start zu bringen. Dies erklärte Firmenchef Jozsef Varadi in einer Telefonkonferenz. Die Aufnahme des Flugbetriebs soll nach aktuellem Planungsstand im Oktober 2020 erfolgen. Der Verkauf der Tickets wird im Juni 2020 aufgenommen. Konkrete Destinationen nannte der Manager noch nicht. Jedenfalls sollen die Ziele in Afrika, Indien, Europa und im mittleren Osten sein. Jene Europa-Destinationen ab Abu Dhabi, die bereits buchbar sind, werden von Wizzair Hungary durchgeführt und sind nicht die „neuen Ziele“, die in der Branche mit Hochspannung erwartet werden. Die Flotte der Tochter soll rasch ausgebaut werden. Varadi rechnet damit, dass innerhalb der nächsten 15 Jahre bis zu 100 Maschinen in Abu Dhabi betrieben werden, berichtet das Portal Khaleej Times. Das Emirat Abu Dhabi setzt verstärkt auf Lowcoster und gründete über Holding-Gesellschaften gleich zwei Joint-Ventures: Wizzair Abu Dhabi und Air Arabia Abu Dhabi.

weiterlesen »

Neuer Asien-Pazifik-Chef bei Airbus

Mit Patrick de Castelbajac an der Spitze stellt sich der europäische Flugzeugbauer Airbus in der Asien-Pazifik-Region neu auf. Ab dem 1. Juli 2020 hat Airbus einen neuen Präsidenten der Asien-Pazifik-Region: Anand Stanley tritt die Nachfolge von Patrick de Castelbajac an, welcher das Unternehmen verlässt. Stanley wird damit künftig von Singapur aus für die Angelegenheiten des Flugzeugbauers in diesem Gebiet verantwortlich sein. „Anand hat eine Fülle von Erfahrungen eingebracht und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in Indien mit sehr gut geleitet“, so CCO Christian Scherer. „Aufgrund seines nachgewiesenen Erfolges ist er der Richtige für den asiatisch-pazifischen Markt. Wir wissen, dass wir uns darauf verlassen können, dass Anand sich darauf konzentriert, unsere Kunden in diesen schwierigsten Zeiten zu unterstützen und gleichzeitig unsere Position als führender Partner für den Luft- und Raumfahrtsektor in der Region weiter auszubauen.“

weiterlesen »