
Expansion: Flixbus fährt jetzt auch in Peru
Der Fernbusanbieter Flixbus hat seinen Markteintritt in Peru vollzogen und damit sein Betätigungsfeld in Südamerika ausgeweitet. Seit dem 25. September 2026 bedient das Unternehmen in Kooperation mit dem lokalen Partner Pominpro eine Verbindung zwischen der Hauptstadt Lima und der nördlich gelegenen Küstenstadt Trujillo mit einem Zwischenhalt in Chimbote. Peru stellt für das Münchener Unternehmen den 46. Ländermarkt weltweit dar. Nach den Markteintritten in Brasilien und Chile sowie den Aktivitäten in Mexiko fasst der Konzern damit im vierten lateinamerikanischen Staat Fuß. Das globale Streckennetz umfasst nach Unternehmensangaben mittlerweile mehr als 8.700 Zielorte auf fünf Kontinenten mit einer Gesamtzahl von über 500 Millionen beförderten Passagieren seit der Gründung. Lokaler Partner übernimmt Fuhrpark und operative Abwicklung Die Durchführung des Fahrbetriebs auf der Strecke liegt vollständig in den Händen des peruanischen Busunternehmens Pominpro, das zur Grupo Polo gehört. Der Partner verfügt nach Angaben des Anbieters über eine 18-jährige Geschäftserfahrung im städtischen sowie im privaten Personenverkehr in Peru. Pominpro stellt sowohl die eingesetzten Busse als auch das Fahrpersonal. Der Betrieb erfolgt auf Basis der Genehmigungen des peruanischen Ministeriums für Verkehr und Kommunikation (MTC). Die Aufgabenverteilung folgt dem von Flixbus weltweit angewandten Kooperationsmodell. Während das Partnerunternehmen die rechtliche und operative Verantwortung für den Fuhrpark und die Fahrten trägt, übernimmt der Plattformanbieter den Vertrieb, die Preisgestaltung und die technologische Infrastruktur. Dazu zählen die digitale Buchung über die App und die Website, die Unterstützung der Fahrer durch eine zentrale Verkehrsleitzentrale sowie der Kundenservice. Nach Angaben der Beteiligten werden die Fahrer des lokalen Partners vorab nach den Vorgaben von








