
Griechischer Tourismusmarkt verzeichnet signifikantes Wachstum bei Einnahmen und Besucherzahlen
Der griechische Tourismussektor setzt seinen Expansionskurs im Jahr 2025 mit Dynamik fort. Laut einer aktuellen Analyse des Finanzdienstleisters Visa, die der griechischen Tourismusministerin Olga Kefalogianni vorgelegt wurde, stiegen die Ausgaben internationaler Besucher im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent. Parallel dazu kletterte die Zahl der Ankünfte um 13 Prozent. Diese Daten verdeutlichen eine robuste Aufwärtsentwicklung des Standorts Griechenland innerhalb des mediterranen Wettbewerbsumfelds. Besonders hervorzuheben ist dabei die zunehmende Diversifizierung der Quellmärkte sowie ein Trend hin zu längeren Aufenthalten und einer Ausweitung der Reisesaison auf das gesamte Kalenderjahr. Die Kooperation zwischen dem Ministerium und dem Zahlungsdienstleister wurde zudem verlängert, um die datengestützte Steuerung der Tourismuspolitik weiter zu professionalisieren und den wirtschaftlichen Einfluss der Branche präziser messbar zu machen. Stabilität der Kernmärkte und Impulse durch neue Herkunftsländer Die Analyse der Besucherströme zeigt, dass der griechische Tourismus weiterhin massiv von seinen traditionellen Stärken in Westeuropa und Nordamerika profitiert. Das Vereinigte Königreich festigte seine Position als wichtigster Markt mit einem Anstieg der kartenbasierten Ausgaben um 13 Prozent. Auch die Vereinigten Staaten, Deutschland und Frankreich leisteten erneut stabile Beiträge zum Gesamtergebnis und bestätigten ihre Rolle als tragende Säulen des griechischen Inbound-Tourismus. Diese Kontinuität bildet das Fundament für die Planungssicherheit der griechischen Hotellerie und Gastronomie. Abseits der etablierten Märkte konnten im Jahr 2025 jedoch insbesondere angrenzende Regionen überproportionale Zuwächse verbuchen. Die Türkei stach hierbei mit einer Steigerung der Ausgaben um 31 Prozent hervor, was auf eine intensivierte Reisetätigkeit über die östliche Ägäis hindeutet. Ebenfalls verzeichneten Rumänien und Bulgarien signifikante Zuwächse bei den Besucherzahlen. Diese Entwicklung deutet








