
Rückkehr der Tri-Jets am Himmel: Western Global Airlines reaktiviert MD-11F nach Flugverbot
Die US-amerikanische Frachtfluggesellschaft Western Global Airlines hat offiziell mit der Reaktivierung ihrer McDonnell Douglas MD-11F-Flotte begonnen. Nachdem der Flugzeugtyp seit November 2025 aufgrund eines schwerwiegenden Zwischenfalls bei UPS Airlines in Louisville mit einem weltweiten Flugverbot belegt worden war, markieren aktuelle Flugbewegungen eine Zäsur in der jüngeren Geschichte der Frachtluftfahrt. Daten von ADS-B-Transpondern bestätigen, dass die erste Maschine der Flotte nach der Genehmigung neuer Sicherheitsprotokolle durch die US-Luftfahrtbehörde FAA wieder im internationalen Einsatz ist. Die Rückkehr der MD-11F erfolgt in einer Phase, in der die Kapazitäten im globalen Logistiksektor stark nachgefragt werden. Während Wettbewerber wie UPS die Standzeit nutzten, um sich endgültig von diesem Modell zu trennen, setzen Western Global Airlines und FedEx weiterhin auf die Leistungsfähigkeit der dreistrahligen Jets. Die Entscheidung der FAA, die von Boeing entwickelten technischen Anpassungen zu akzeptieren, ermöglicht es nun, eine der markantesten Flugzeugsilhouetten wieder in den aktiven Dienst zu stellen und damit wichtige Transportkapazitäten für globale Lieferketten und militärische Logistikstützpunkte bereitzustellen. Technische Freigabe und der erste operative Einsatz Den Auftakt der Reaktivierung bildete die Maschine mit dem Kennzeichen N781SN. Nach einer monatelangen Standzeit absolvierte das Flugzeug am 21. Mai 2026 zunächst einen Testflug zwischen dem Heimatstandort Fort Myers in Florida und Columbus Rickenbacker in Ohio. Dieser Prüfflug diente dazu, die Funktionalität der neu implementierten Sicherheitssysteme unter realen Bedingungen zu validieren. Nur zwei Tage später, am 23. Mai, nahm die Maschine den regulären Betrieb wieder auf. Die Route führte über Norfolk Chambers in Virginia zur US Naval Station Rota in Spanien. Von dort aus setzte der








