
Rauchentwicklung im Passagierraum: Ursache für Ausweichlandung eines Swiss-Flugzeugs in den Vereinigten Staaten geklärt
Ein Transatlantikflug der Schweizer Fluggesellschaft Swiss von Zürich nach New York musste am 27. Juli 2026 wegen einer Rauchentwicklung im Passagierraum vorzeitig abgebrochen werden. Der eingesetzte Airbus A330-300 landete nach einem Notruf der Besatzung auf dem Regionalflughafen Bangor im US-Bundesstaat Maine. Wie Untersuchungen von Technikern des Unternehmens vor Ort ergaben, wurde der Zwischenfall durch ein eingeklemmtes Ladeetui für kabellose Kopfhörer ausgelöst. Das Gerät, das mit einem integrierten Lithium-Ionen-Akku ausgestattet war, rutschte in die Verstellmechanik eines Sitzes der Business Class und wurde bei einer Sitzbewegung zerquetscht. Die Beschädigung führte zu einer Überhitzung der Batteriezelle und in der Folge zu einer sichtbaren Rauchfreisetzung. Der Vorfall rückt die Risiken durch mitgeführte elektronische Kleingeräte und externe Energiespeicher an Bord von Verkehrsflugzeugen erneut in den Fokus der Luftfahrtbranche. Verlauf des Fluges LX16 und Notlandung in Bangor Der Flug LX16 startete am Nachmittag des 27. Juli 2026 regulär vom Flughafen Zürich mit dem Ziel New York John F. Kennedy International Airport. Während des Sinkflugs über der US-amerikanischen Ostküste bemerkte die Kabinenbesatzung im vorderen Teil des Passagierraums eine Rauchentwicklung. Aus Sicherheitsgründen entschieden die Piloten, die ursprüngliche Flugroute zu unterbrechen und den nächstgelegenen geeigneten Flughafen anzusteuern. Die Maschine landete ohne weitere Zwischenfälle auf dem Bangor International Airport in Maine. Die Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug auf dem normalen Weg über die Treppen verlassen. Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Fluggesellschaft entsandte umgehend ein Fachteam nach Bangor, um die Ursache der Fehlfunktion am Fluggerät und der Inneneinrichtung zu untersuchen und die Lufttüchtigkeit der Maschine zu überprüfen. Befunde der








