
Zunahme von Vogelschlägen im US-Luftraum führt zu Sicherheitsmaßnahmen und Umkehrlandungen
Ein Vorfall mit einem Passagierflugzeug der Southwest Airlines am Flughafen Orlando richtet den Blick erneut auf die Gefahren durch Vogelschlag im zivilen Luftverkehr. Eine Maschine vom Typ Boeing 737 auf dem Weg nach Rochester musste kurz nach dem Start sicher an ihren Ausgangsort zurückkehren, nachdem es zu einem Zusammenstoß mit einem Vogel gekommen war. Der Vorfall verlief ohne Verletzte, reiht sich jedoch in eine bundesweite Entwicklung in den USA ein: Die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration verzeichnet seit Jahren eine steigende Zahl gemeldeter Kollisionen zwischen Flugzeugen und Wildtieren. Während der Großteil dieser Ereignisse ohne Schäden bleibt, erfordern die Sicherheitsvorschriften der Airlines und Behörden präventive Inspektionen am Boden. Sicherheitsverfahren nach Kollisionen in der Startphase Flug 2821 der Southwest Airlines befand sich in der Steigflugphase nach dem Abflug vom Orlando International Airport, als die Besatzung den Zusammenstoß mit einem Vogel registrierte. Die Piloten leiteten daraufhin die Rückkehr zum Startflughafen ein und landeten das Flugzeug ohne Zwischenfälle. Die Passagiere wurden von der Fluggesellschaft auf eine Ersatzmaschine umgebucht, um ihre Reise nach Rochester im Bundesstaat New York fortzusetzen. Angaben über eventuelle Beschädigungen an der Struktur oder den Triebwerken der Maschine machten weder die Fluggesellschaft noch die Flughafenleitung. Die Entscheidung zur sofortigen Umkehr entspricht den Standardbetriebsverfahren der Luftfahrtindustrie. Da das Cockpitpersonal externe Bereiche der Zelle wie die Flügelvorderkanten, die Triebwerkseinlässe oder die Radarkuppel während des Fluges nicht visuell überprüfen kann, ist eine technische Inspektion am Boden unerlässlich. Vorfälle dieser Art konzentrieren sich statistisch auf die unmittelbare Start- und Landephase. Nach Angaben der Luftfahrtbehörde FAA ereignen sich








