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Berlin: Kompliziertes Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den VAE

Die Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich im September 2026 auf eine Anpassung ihres bilateralen Luftverkehrsabkommens verständigt. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Fluggesellschaften aus den Emiraten das Recht eingeräumt, einen fünften Landepunkt auf deutschem Bundesgebiet in ihren Flugplan aufzunehmen. Diese Entscheidung ermöglicht prinzipiell die von der Fluggesellschaft Emirates seit vielen Jahren angestrebte Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg an ihr internationales Streckennetz. Allerdings gekoppelt an Restriktionen und Auflagen, die erhebliche operative Grenzen für das künftige Wachstum der Golf-Airlines auf dem deutschen Markt mit sich bringen. Neuregelung der Verkehrsrechte und Einschränkungen für Bestandshäfen Das überarbeitete Abkommen gestattet einer Fluggesellschaft aus den Arabischen Emiraten die Durchführung von insgesamt sieben zusätzlichen wöchentlichen Frequenzen nach Deutschland. Bislang waren die Fluggesellschaften des Golfstaates auf vier deutsche Flughäfen beschränkt – Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg –, konnten diese Standorte jedoch ohne mengenmäßige Frequenzbeschränkungen anfliegen. Die Gewährung des fünften Landepunktes ist nun an strenge Bedingungen gekoppelt. Wird die neue Option für Berlin genutzt, führt dies nach vorliegenden Informationen zu einer Deckelung des bisherigen Flugangebots an den übrigen deutschen Standorten. Ein weiteres Marktwachstum an den bisherigen vier Bestandsflughäfen wird durch das Abkommen künftig ausgeschlossen. Sollte Emirates die neuen Rechte für den Standort Berlin nutzen, wären Aufstockungen an anderen Standorten vorerst blockiert. Davon betroffen wären beispielsweise eine von der Airline in der Vergangenheit bereits erprobte dritte tägliche Verbindung nach München, eine vierte tägliche Frequenz nach Frankfurt am Main sowie Kapazitätserweiterungen in Hamburg oder Düsseldorf. Der Zuwachs an einem neuen Standort geht somit mit einem Einfrieren

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Großausbau am Drehkreuz Kairo zur Bewältigung des afrikanischen Passagierwachstums

Die weltweite Nachfrage im zivilen Luftverkehr verzeichnet eine anhaltende Dynamik, die nach aktuellen Prognosen des Branchenverbandes International Air Transport Association bis zum Jahr 2050 zu einer Verdopplung des globalen Passagieraufkommens führen dürfte. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich Nordafrika zu einem zentralen Wachstumsträger des Kontinents. Das ägyptische Luftfahrtnetz steht im Zentrum dieser Entwicklung und sieht sich mit deutlich steigenden Fluggastzahlen konfrontiert. Um Engpässen an der zentralen Drehscheibe des Landes entgegenzuwirken, hat die Regierung in Kairo ein mehrjähriges Ausbauprogramm initiiert, das den Bau eines vierten Passagierterminals am internationalen Flughafen der Hauptstadt vorsieht. Engpässe an den bestehenden Terminalanlagen Das Passagieraufkommen an den ägyptischen Verkehrsflughäfen stieg im Jahr 2025 auf insgesamt rund 28 Millionen an- und abreisende Fluggäste, verglichen mit 22,9 Millionen im Jahr 2024. Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der Flugbewegungen im selben Zeitraum um 20,7 Prozent von rund 173.800 auf 209.800. Dieser Trend setzte sich im ersten Drittel des Jahres 2026 fort: Von Januar bis April verzeichneten die ägyptischen Flughäfen etwa 9,4 Millionen Passagiere und 70.700 Flugbewegungen. Der internationale Flughafen Kairo fertigte im Jahr 2025 insgesamt 30,94 Millionen Passagiere bei 224.303 Flugbewegungen ab. Die Auslastung setzte sich im Jahr 2026 fort. In den ersten drei Monaten des Jahres passierten mehr als acht Millionen Fluggäste den Hauptstadtflughafen. In den Sommermonaten von Juni bis Ende August 2026 wurden knapp 7,94 Millionen Passagiere bei 57.440 Flügen registriert. Allein im August 2026 lag das Aufkommen bei 3,13 Millionen Reisenden. Nach Einschätzung des ägyptischen Zivilluftfahrtministers Sameh El-Hefny wird der Flughafen Kairo bis Ende 2026 ein Jahresvolumen von

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Untersuchung von Softwareanomalien im Flugmanagementsystem der Boeing 737 Max durch die FAA

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration beruft ein internes Fachgremium zur Bewertung einer neu bekannt gewordenen Softwarefehlfunktion bei Verkehrsflugzeugen der Baureihe Boeing 737 Max ein. Das sogenannte Corrective Action Review Board prüft eine Auffälligkeit im Flugmanagementsystem, die unter spezifischen Bedingungen im Anflug zu einem unvorhergesehenen Deaktivieren der automatischen vertikalen Navigationsführung führen kann. Obwohl Fluggesellschaften und Regulierungsbehörden derzeit von keinem unmittelbaren Sicherheitsrisiko ausgehen, hat das Prüfverfahren bereits spürbare Folgen für das Zulassungsverfahren des Typs 737 Max 10. Die Zertifizierung des größten Max-Derivats wird bis zum Abschluss der Untersuchungen ausgesetzt, was das Auslieferungsprogramm von Boeing erneut verzögert. Funktionsweise der Software und operative Auswirkungen im Cockpit Die technische Unregelmäßigkeit betrifft die Versionen 14 und 14.1 der Flight Management Computer Software, die vom Zulieferer GE Aerospace entwickelt wurden. Das Problem tritt ausschließlich in einer eng eingegrenzten Flugphase auf: Wenn die Besatzung einen automatisierten Präzisionsanflug abbricht, ein Durchstartmanöver einleitet und im Anschluss die programmierte Flugroute im System manuell abändert, beendet der Bordrechner unter Umständen die automatische Nachführung des vertikalen Flugpfads. In diesem Fall schaltet die Systemarchitektur von der vertikalen Navigationsfunktion VNAV in einen einfacheren Automatisierungsmodus um. Die grundlegende Steuerung des Flugzeugs bleibt zwar erhalten und der Autopilot einsatzbereit, jedoch müssen die Piloten die Veränderung im Systemumfeld manuell erfassen und die Steuerung der Höhenprofile eigenhändig übernehmen. Da ein Fehlanflug in bodennahen Lufträumen mit einer ohnehin hohen Arbeitsbelastung für die Besatzung verbunden ist, bewerten Experten die zusätzliche Notwendigkeit manueller Systemanpassungen kritisch. Chronologie der Überprüfung und Stand der Fehlerbehebung Nach vorliegenden Dokumenten wurde Boeing bereits im November 2024

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Wien-Bratislava: Blaguss setzt auf Elektro-Reisebusse

Das Reisebusunternehmen FlixBus und die österreichische Blaguss-Gruppe haben den grenzüberschreitenden Linienverkehr zwischen den Hauptstädten Wien und Bratislava weitgehend auf batterieelektrische Antriebe umgestellt. Seit dem 1. Oktober 2026 kommen auf dieser hochfrequentierten Verbindung insgesamt acht vollelektrische Reisebusse zum Einsatz. Die Kooperationspartner decken mit den neuen Fahrzeugen den überwiegenden Teil des täglichen Fahrplans ab, während verbleibende Reststrecken vorerst weiterhin mit herkömmlichen Dieselfahrzeugen bedient werden. Die operative Durchführung des Liniendienstes liegt bei der slowakischen Tochtergesellschaft Blaguss Slovakia. Der Schritt markiert den Übergang von Pilotprojekten im elektrischen Fernbusverkehr hin zu einem dauerhaften, hochfrequenten Regelbetrieb auf einer internationalen Kurzstrecke. Betriebskonzept und technische Rahmenbedingungen Der Fahrplan auf der rund 80 Kilometer langen Trasse zwischen Wien und Bratislava umfasst täglich 66 Kursfahrten. Durch den Einsatz der acht batterieelektrischen Fahrzeuge werden über 90 Prozent des täglichen Fahrangebots emissionsfrei auf der Straße abgewickelt. Von den insgesamt 6.086 täglich gefahrenen Kilometern entfallen 5.568 Kilometer auf die neuen Elektrobusse, während die restlichen 518 Kilometer weiterhin mit einem konventionellen Dieselbus abgedeckt werden. Die Strecke verbindet nicht nur die beiden Stadtzentren, sondern steuert auch die Verkehrsknotenpunkte Wien Hauptbahnhof, Wien-Erdberg sowie die beiden internationalen Flughäfen in Wien-Schwechat und Bratislava an. Bei den eingesetzten Fahrzeugen handelt es sich um Reisebusse des chinesischen Herstellers Yutong vom Typ T12E. Diese Modelle sind mit Akkupacks ausgestattet, die eine Gesamtkapazität von 466 Kilowattstunden aufweisen. Nach Angaben der Betreiber ermöglicht diese Batteriegröße eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern pro Ladung unter realen Betriebsbedingungen. Die Topografie der Strecke im flachen Marchfeld begünstigt den Energieverbrauch der schweren Fahrzeuge. Die Ladepunkte wurden

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Österreichs Passagierzahlen im steilen Sinkflug

Nach den Spitzenwerten der Vorjahre verzeichnete die kommerzielle Zivilluftfahrt an den sechs österreichischen Verkehrsflughäfen in den Hauptreisemonaten Juli und August 2026 einen spürbaren Rückgang des Passagier- und Flugaufkommens. Nach vorläufigen Erhebungen des nationalen Statistikinstituts Statistik Austria wurden im genannten Zeitraum insgesamt 7.019.113 Ankommende, Abfliegende und Transitpassagiere registriert. Dies entspricht einer Abnahme um 5,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2025. Parallel dazu verringerten sich die gewerblichen Starts und Landungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr um 4,9 Prozent auf insgesamt 50.511 Flugbewegungen. Damit verzeichnete die Branche erstmals seit dem Sommer 2020 wieder rückläufige Zahlen in einer Hauptferienzeit. Auch die Volumina im Fracht- und Postsektor wiesen überwiegend Abwärtstrends auf. Entwicklung des Fluggastaufkommens an den einzelnen Standorten Die geschäftliche Entwicklung an den sechs zivilen Flughäfen Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg verlief in den beiden Sommermonaten uneinheitlich. Der Flughafen Wien als größter Drehscheibenstandort des Landes verzeichnete ein Passagiervolumen von 6.300.457 Fluggästen, was einem Rückgang von 5,8 Prozent im Vergleich zum Sommer 2025 entspricht. Die Zahl der Starts und Landungen sank am Wiener Standort um 5,0 Prozent auf 43.830 Bewegungen. Unter den Regionalflughäfen erlitten die Standorte in Oberösterreich und Kärnten die prozentual stärksten Einbußen. Der Flughafen Linz verbuchte mit 68.699 Fluggästen ein Minus von 13,5 Prozent bei einem Rückgang der Flugbewegungen um 16,6 Prozent auf 890 Absolvierungen. Am Flughafen Klagenfurt verringerte sich die Fluggastzahl um 13,0 Prozent auf 39.835 Passagiere. Bei den kommerziellen Starts und Landungen verzeichnete der Kärntner Standort mit 368 Flugbewegungen einen Rückgang von 23,5 Prozent, was den stärksten Rückgang im österreichischen

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Starker Rückgang: Klagenfurt konnte vom Sommer 2026 nicht profitieren

Der Flughafen Klagenfurt sieht sich mit anhaltenden betriebswirtschaftlichen und operativen Herausforderungen konfrontiert. Die aktuellen Daten der Statistik Austria für die verkehrsstarken Sommermonate Juli und August 2026 belegen einen deutlichen Rückgang sowohl bei den Passagierzahlen als auch bei den kommerziellen Flugbewegungen. Im Vergleich zu den anderen österreichischen Regionalflughäfen weist der Kärntner Landeplatz beim Flugangebot den stärksten relativen Einbruch auf. Die Entwicklung löst erneute Debatten über die mittelfristige Ausrichtung, die betriebliche Infrastruktur und die Anbindung des Standorts an den internationalen Luftverkehr aus. Rückgang der Flugbewegungen und Passagierzahlen im Sommergeschäft In den beiden Hauptreisemonaten Juli und August 2026 verzeichnete der Flughafen Klagenfurt insgesamt 39.835 Passagiere. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Rückgang um 13,0 Prozent. Noch deutlicher stellt sich die Entwicklung bei den kommerziellen Flugbewegungen dar: Mit lediglich 368 Starts und Landungen sank die Anzahl der absolvierten Flüge um 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit verzeichnet Klagenfurt österreichweit den prozentual stärksten Rückgang im Flugangebot. Der Negativtrend am Kärntner Flughafen fügt sich in eine allgemeine Abkühlung im bundesweiten Luftverkehr ein, wenngleich der Ausschlag in Klagenfurt überdurchschnittlich stark ausfällt. Österreichweit nutzten im Juli und August 2026 rund 7,02 Millionen Passagiere die sechs kommerziellen Flughäfen, was einem durchschnittlichen Minus von 5,1 Prozent entspricht. Während Standorte wie Salzburg mit einem Plus von 8,9 Prozent auf 353.383 Passagiere und Innsbruck mit einem Zuwachs von 5,6 Prozent auf 78.979 Fluggäste Zuwächse verbuchen konnten, gaben die Volumina in Wien um 5,8 Prozent, in Graz um 2,4 Prozent und in Linz um 13,5 Prozent nach. Übersicht der

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Zwei weitere B787: Lufthansa setzt noch stärker auf die Langstrecke

Die Deutsche Lufthansa AG vollzieht eine tiefgreifende operative Neuausrichtung ihres Flugbetriebs. Während das europäische Zubringernetz grundlegend umstrukturiert und verkleinert wird, richtet der Luftfahrtkonzern seine Kapazitäten verstärkt auf das margenstarke Interkontinentalgeschäft aus. E in zentraler Baustein dieser Anpassung ist die Übernahme von zwei ursprünglich für die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines gebauten Großraumflugzeugen vom Typ Boeing 787-9. Gleichzeitig reagiert das Management um Konzernchef Carsten Spohr auf strukturelle Defizite im Kurzstreckensegment, die das operative Gesamtergebnis der Kernmarke seit Längerer Zeit belasten. Flottenzuwachs durch Stornierungsfrequenzen im US-Werk Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing liefert zwei Langstreckenjets des Typs 787-9 an den Lufthansa-Konzern aus. Die beiden Maschinen wurden ursprünglich von LOT Polish Airlines geordert. Im Zuge der Marktturbulenzen während der Covid-19-Pandemie verzichtete die polnische Fluggesellschaft jedoch auf die Abnahme des Duos. Infolgedessen lagerte Boeing die vorgefertigten Flugzeuge über mehrere Jahre auf einem Abstellplatz im kalifornischen Victorville ein. Die beiden Langstreckenflugzeuge, die künftig unter den deutschen Kennzeichen D-ABQF und D-ABQG registriert sind, blicken trotz eines Alters von sechs Jahren auf ein Minimum an absolvierten Flugstunden zurück. Wie das Unternehmen auf Nachfrage bestätigte, basiert der Transfer auf einer Rahmenvereinbarung mit Boeing aus dem Jahr 2022. Seinerzeit erweiterte der Vorstand seine Dreamliner-Bestellungen um insgesamt sieben Einheiten. Ziel dieser Maßnahme war es, Verzögerungen bei anderen Flugzeugprogrammen – darunter die spürbare Auslieferungsverzögerung des Hoffnungsträgers Boeing 777X – kompensieren zu können. Neue Kabinenausstattung und strategische Übergänge bei LOT Vor ihrem Einsatz im Lufthansa-Streckennetz werden die beiden Jets mit der neuen Allegris-Kabineneinrichtung ausgestattet. Das Sitzplatzangebot der Maschinen beläuft sich auf 287 Plätze. Davon

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Schauinsland-Reisen prüft Verkauf von Sundair und Fly Air 41

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen erwägt den Ausstieg aus dem Airline-Geschäft. Wie das Fachmedium FVW berichtet, stehen die Mehrheitsbeteiligungen an der deutschen Ferienfluggesellschaft Sundair sowie der kroatischen Tochtergesellschaft Fly Air 41 zur Disposition. Ein Verkaufs- beziehungsweise Bewertungsprozess wird bereits seit mehreren Monaten von der Düsseldorfer Transaktionsberatung Network Corporate Finance begleitet. Ergänzend zu den Unternehmensanteilen könnten im Rahmen potenzieller Verhandlungen auch die Markenrechte an der insolventen Traditionsfluggesellschaft Air Berlin veräußert werden, die sich derzeit im Besitz des Sundair-Gründers Marcos Rossello befinden. Während der Veranstalter betont, dass Verhandlungen noch ganz am Anfang stünden und weder konkrete Angebote noch Vereinbarungen vorlägen, verdeutlicht der Schritt die anhaltenden Herausforderungen für mittelständische Anbieter im europäischen Charter- und ACMI-Flugmarkt. Besitzverhältnisse und Unternehmensstrukturen der Beteiligungen Schauinsland-Reisen ist derzeit mit 85 Prozent der Anteile der Hauptgesellschafter der Sundair. Die verbleibenden 15 Prozent hält der Firmengründer Marcos Rossello. Bei der kroatischen Schwestergesellschaft Fly Air 41, die im Jahr 2021 gegründet wurde, liegt die Verteilung bei 51 Prozent für den Reiseveranstalter und 49 Prozent für Rossello. Beide Fluggesellschaften betreiben gemeinsam eine Flotte von zehn Flugzeugen der A320-Familie, bestehend aus Airbus A319 und A320. Davon sind drei Maschinen im Flugbetrieb der Sundair registriert, während sieben Flugzeuge über das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) der Fly Air 41 betrieben werden. Das Geschäftsmodell beider Anbieter unterscheidet sich grundlegend. Sundair konzentriert sich auf den klassischen touristischen Vollcharter- und Einzelplatzverkauf ab deutschen Regionalflughäfen wie Dresden, Bremen und Berlin. Das Streckennetz umfasst Ziele im Mittelmeerraum, auf den Kanarischen Inseln, in Ägypten sowie Sonderziele im Nahen Osten wie Beirut und Damaskus. Fly

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K2-Airways-Absturz: Blackbox in 3.200 Metern Meerestiefe gefunden

Ein Frachtflugzeug des Typs Boeing 737-400F der Fluggesellschaft K2 Airways ist am 7. Juli 2026 auf dem Weg von Schardscha nach Karatschi über dem Arabischen Meer abgestürzt. An Bord befanden sich fünf Besatzungsmitglieder. Die Maschine verschwand wenige Minuten nach der Meldung technischer Probleme aus der Radarüberwachung und schlug im offenen Meer auf. Nach Wochen intensiver Orientierungs- und Sucharbeiten ist es der pakistanischen Marine gelungen, die Flugschreiber in einer Wassertiefe von etwa 3.200 Metern aufzuspüren. Die Bergung der Geräte gilt aufgrund der extremen Tiefe und der topografischen Gegebenheiten am Meeresboden als technisch hochkomplex und erfordert spezialisierte internationale Ausrüstung. Ablauf des Frachtfluges und Abbruch der Funkverbindung Die Maschine der Frachtfluggesellschaft K2 Airways startete am 7. Juli 2026 vom Flughafen Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem Ziel Karatschi in Pakistan. Der Flug verlief auf dem ersten Streckenabschnitt ohne gemeldete Auffälligkeiten über den Golf von Oman in Richtung der pakistanischen Küste. Rund 50 Meilen vor dem Erreichen der Zielküste kontaktierten die Piloten die zuständige Luftverkehrskontrolle und meldeten unvorhergesehene Schwierigkeiten mit den Navigationssystemen. Die Maschine befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Reiseflughöhe von 35.000 Fuß. Unmittelbar nach dieser Notfallmeldung riss der Funkkontakt ab. Binnen drei Minuten sank die Boeing 737-400F steil ab und verschwand vollständig von den Radarschirmen der Flugsicherung. Erstmaßnahmen der Such- und Rettungskräfte Nach dem Abreißen des Radarkontakts leiteten die pakistanischen Behörden in Kooperation mit internationalen Partnern eine Such- und Rettungsaktion ein. Einsatzkräfte der Marine und der Küstenwache steuerten die berechnete Absturzposition im Arabischen Meer an. In den ersten Tagen

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Mögliche Schließung des Ausweichflughafens auf dem Midway-Atoll bedroht Flugrouten über dem Pazifik

Der abgelegene Flughafen Henderson Field auf dem Midway-Atoll im zentralen Pazifik steht vor ungewissen Zukunftsaussichten. Obwohl der Flugplatz seit dem Jahr 2002 nicht mehr von regulären Passagierflügen im Linienverkehr angeflogen wird, erfüllt die Infrastruktur eine zentrale Sicherheitsfunktion für den zivilen Luftverkehr zwischen Nordamerika, Hawaii und Ostasien. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) prüft derzeit den künftigen Betrieb der Anlage, da für den Erhalt der Nutzbarkeit Investitionen von über 100 Millionen US-Dollar erforderlich sind. Mehrere internationale Fluggesellschaften sowie Flugzeughersteller haben sich in Stellungsnahmen an die Behörde gewandt und warnen vor den betrieblichen und finanziellen Folgen einer Schließung oder Herabstufung des Platzes. Bedeutung der ETOPS-Regelungen für Transpazifikflüge Für zweistrahlige Passagierflugzeuge auf Transpazifikrouten gelten strenge Sicherheitsauflagen im Rahmen der ETOPS-Kriterien (Extended-range Twin-engine Operational Performance Standards). Diese Vorschriften schreiben vor, dass sich Flugzeuge auf ihrer Route zu jedem Zeitpunkt innerhalb einer festgelegten Flugzeit zu einem geeigneten Ausweichflughafen befinden müssen, falls ein Triebwerk ausfällt oder ein anderer technischer Notfall eintritt. Henderson Field stellt in einer ansonsten weitgehend inselfreien Region des Ozeans die einzige Landemöglichkeit im Umkreis von mehreren tausend Kilometern dar. Die Landebahn 06/24 weist eine Länge von 2.377 Metern auf und bietet damit auch für Großraumflugzeuge wie die Boeing 777, die Boeing 787 oder den Airbus A330 ausreichende Ausmaße für Notlandungen. Die japanische Fluggesellschaft Zipair, die Routen von Tokio zu US-Westküstenmetropolen wie Los Angeles, San Francisco und San Jose bedient, wies in ihrer Eingabe an die FAA darauf hin, dass Henderson Field insbesondere während der Sommermonate eine unverzichtbare Komponente in der Flugplanung darstellt. Auch

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