
Luftverkehr in der Krise: US-Fluggesellschaften fordern sofortiges Ende des Regierungsstillstands
Die US-amerikanische Luftfahrtbranche sieht sich mit einer eskalierenden Krise konfrontiert, da der seit dem 14. Februar 2026 andauernde teilweise Regierungsstillstand den Betrieb an über 400 Flughäfen landesweit massiv beeinträchtigt. In einem beispiellosen gemeinsamen Vorstoß haben die Vorstandsvorsitzenden der führenden Fluggesellschaften, darunter Delta Air Lines, United Airlines, Southwest Airlines, JetBlue und Alaska Airlines, einen offenen Brief an den Kongress gerichtet. Darin fordern sie ein sofortiges Ende der Haushaltsblockade, um die nationale Sicherheit und die Stabilität des Luftverkehrs zu gewährleisten. Im Zentrum der Besorgnis stehen die rund 50.000 Beamten der Transportsicherheitsbehörde TSA, die seit fast einem Monat ohne reguläre Gehaltszahlungen ihren Dienst verrichten. Die personellen Engpässe an den Sicherheitskontrollen führen bereits jetzt zu massiven Verzögerungen, die teilweise bis auf die Gehwege vor den Terminals zurückreichen. Während das Passagieraufkommen im Vorfeld der Frühjahrsferien auf rekordverdächtige 171 Millionen Reisende zusteuert, warnen Branchenexperten vor einem drohenden Kollaps des Systems, sollte die politische Einigung im Streit um Einwanderungsfragen und Grenzsicherung weiter ausbleiben. Personalnotstand an den Sicherheitskontrollen Die Auswirkungen des sogenannten Shutdowns sind für Reisende an den großen Drehkreuzen unmittelbar spürbar. Da viele TSA-Mitarbeiter aufgrund der ausbleibenden Gehälter mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten kämpfen, verzeichnen die Flughäfen eine sprunghafte Zunahme von krankheitsbedingten Fehlzeiten. Viele Beamte sind schlichtweg nicht mehr in der Lage, die Fahrtkosten zum Dienst aufzubringen, oder sehen sich gezwungen, kurzfristig Nebentätigkeiten aufzunehmen, um ihre täglichen Lebenshaltungskosten zu decken. Berichten zufolge haben bereits mehr als 300 Sicherheitskräfte ihre Stellen gekündigt, um in stabilere Beschäftigungsverhältnisse zu wechseln. An Flughäfen wie Houston Hobby, Austin-Bergstrom und Philadelphia International kam es








