
Bus-KV: WKO und Dr. Richard dementieren Vorwürfe der Gewerkschaft
Inmitten der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 12.000 Beschäftigten der privaten Autobusbetriebe in Österreich ist es zu einer Eskalation zwischen der Gewerkschaft Vida und den Arbeitgebervertretern gekommen. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen gegenseitige Vorwürfe und unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Gestaltung der Arbeitsbedingungen und Löhne. Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich, äußerte scharfe Kritik an den jüngsten Aussagen von Vida-Chef Roman Hebenstreit. Klacska betonte, dass die Anschuldigungen gegen einzelne Unternehmen das Vertrauen in die Sozialpartnerschaft erheblich beschädigt hätten. Er monierte, dass anstelle konstruktiver Verhandlungen eine Medienkampagne gegen die Busbranche geführt werde, was dem Prinzip der Sozialpartnerschaft widerspreche. Klacska verwies auf das Angebot der Arbeitgeberseite in der letzten Verhandlungsrunde am 17. Februar 2025. Dieses sah unter anderem vor, dass Buslenker künftig das Recht erhalten sollten, reduzierte Ruhezeiten oder geteilte Dienste abzulehnen. Dennoch zeigte er sich besorgt darüber, dass die aktuellen Eskalationsschritte der Gewerkschaft das notwendige gegenseitige Vertrauen untergraben könnten. Trotz der Spannungen bekräftigte die Arbeitgeberseite ihre Bereitschaft, die Gespräche wie geplant am 5. März fortzusetzen. Klacska unterstrich die Verantwortung gegenüber den 15.000 Beschäftigten im Linien-, Gelegenheits- und Schulbusverkehr und betonte die Notwendigkeit einer einvernehmlichen Lösung. Parallel dazu wies Dr. Richard, das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum, die Vorwürfe der Gewerkschaft Vida entschieden zurück. Das Unternehmen betonte seine langjährige Tradition der Sozialpartnerschaft und das gute Einvernehmen mit dem Betriebsrat. In einer Stellungnahme erklärte Dr. Richard, dass es im Zusammenhang mit dem Streikaufruf weder Einschüchterungsversuche noch Drohungen gegen Mitarbeiter gegeben habe. Vielmehr seien Mitarbeiter von externen








