
Airbus A321XLR mit Pratt & Whitney-Triebwerken erhält EASA-Zertifizierung
Ein bedeutender Meilenstein für die Luftfahrt: Die Variante des neuen Airbus A321XLR, angetrieben von Pratt & Whitney-Triebwerken, hat die Typenzertifizierung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erhalten. Diese Zulassung ebnet den Weg für den baldigen Einsatz dieses vielseitigen Flugzeugs, das neue Maßstäbe in der Effizienz und Reichweite setzen soll. Nach intensiven Tests und Prüfungen hat die EASA am 21. Februar 2025 die Typenzertifizierung für den A321XLR mit Pratt & Whitney-Triebwerken erteilt, wie der europäische Luftfahrtkonzern Airbus bekannt gab. Damit steht dem Einsatz dieser Variante im Laufe des Jahres nichts mehr im Wege. Bereits im Juli 2024 hatte die Variante mit CFM LEAP-1A-Triebwerken die EASA-Zertifizierung erhalten, und die ersten Auslieferungen an Iberia und Aer Lingus erfolgten in den folgenden Monaten. Christian Scherer, CEO Commercial Aircraft bei Airbus, betonte die Vielseitigkeit des A321XLR, der bereits jetzt den Atlantik in täglichen Einsätzen überquert. Mit der Zertifizierung und der Inbetriebnahme des GTF-angetriebenen A321XLR werden laut Scherer noch mehr Betreiber dieses „bahnbrechende“ Flugzeug einführen. Dies sei eine gute Nachricht für die Passagiere, die von neuen, direkten Stadt-zu-Stadt-Verbindungen mit erhöhtem Kabinenkomfort profitieren werden. Pratt & Whitney: „Wichtiger Meilenstein“ RTX, das Mutterunternehmen von Pratt & Whitney, gab bekannt, dass die Typenzertifikate des PW1100G-JM-Triebwerks aktualisiert wurden, um den A321XLR zu berücksichtigen. Rick Deurloo, Präsident von Commercial Engines bei Pratt & Whitney, bezeichnete die EASA-Zertifizierung als einen „wichtigen Meilenstein“ für das Programm. Das GTF sei das treibstoffeffizienteste Triebwerk für Single-Aisle-Flugzeuge, und der GTF-angetriebene Airbus A321XLR werde eine größere Reichweite und höhere Nutzlastkapazität bieten, was neue Streckenoptionen ermögliche und gleichzeitig








