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Krank im Urlaub: Was Arbeitnehmer in Österreich wissen müssen

Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel sind für viele Arbeitnehmer eine Gelegenheit, sich von den Strapazen des Berufslebens zu erholen. Doch eine Erkrankung während der wohlverdienten Auszeit kann schnell die Freude trüben. Was passiert mit den Urlaubstagen, wenn man krank wird? Diese Frage beschäftigt zahlreiche Arbeitnehmer in Österreich. Arbeitsrechtsexperten, wie der ÖGB-Experte Michael Trinko, klären auf und geben wichtige Handlungsempfehlungen. Krankenstand im Urlaub: Rechtliche Grundlagen In Österreich gilt, dass Krankheitstage nicht vom Urlaubskontingent abgezogen werden, sofern der Krankenstand länger als drei Kalendertage dauert und rechtzeitig gemeldet wird. Gemäß § 5 Abs. 2 des Urlaubsgesetzes müssen Arbeitnehmer den Arbeitgeber spätestens nach drei Tagen über die Krankheit informieren. Zusätzlich ist eine ärztliche Bestätigung erforderlich, um die Arbeitsunfähigkeit nachzuweisen. Michael Trinko erklärt: „Die Tage, an denen man krank ist, werden wieder gutgeschrieben, wenn man länger als drei Kalendertage krank ist und dies dem Arbeitgeber ordnungsgemäß meldet.“ Die Mitteilung kann schriftlich, etwa per E-Mail oder WhatsApp, erfolgen, da diese Form der Kommunikation einen Nachweis darstellt. Wichtig ist, sich über betriebsinterne Regelungen zu informieren, da manche Arbeitgeber spezielle Verfahren zur Krankmeldung vorschreiben. Ärztliche Bestätigung: Unerlässlicher Nachweis Eine ärztliche Bescheinigung ist essenziell, um die Krankheit zu belegen und die Rückbuchung der Urlaubstage zu ermöglichen. Arbeitnehmer müssen diese Bestätigung spätestens bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz vorlegen. Für Erkrankungen im Ausland sind zusätzliche Nachweise erforderlich: Neben der ärztlichen Bescheinigung ist eine behördliche Bestätigung notwendig, die die Gültigkeit des ausländischen ärztlichen Zeugnisses bestätigt. Alternativ wird auch ein Nachweis einer Behandlung in einem öffentlichen Krankenhaus anerkannt. Keine automatische Verlängerung des

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Delta: Unruly PAX sorgt für Zwischenlandung in Kansas City

In der Luftfahrt sind Zwischenfälle mit widerspenstigen Passagieren keine Seltenheit mehr. Solche Vorfälle können gravierende Auswirkungen auf den Flugverlauf haben und erfordern oft drastische Maßnahmen wie Umleitungen. Besonders in der Hauptreisezeit führen solche Ereignisse zu Verspätungen, Unannehmlichkeiten für Mitreisende und zusätzlichen Kosten für die Airlines. Ein jüngster Vorfall auf einem Flug der Delta Air Lines verdeutlicht die Brisanz dieses Problems. Am 23. Dezember 2024 mußte Delta-Flug DL2915, der von Cincinnati (CVG) nach Las Vegas (LAS) unterwegs war, aufgrund eines widerspenstigen Passagiers umgeleitet werden. Der Airbus A321 erreichte zunächst eine Flughöhe von 34.000 Fuß, bevor er in Richtung Kansas City (MCI) sank. Dort wurde der störende Fluggast von den Behörden entfernt. Laut Delta-Sprecher arbeite die Airline eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um solches Verhalten konsequent zu ahnden. „Delta toleriert kein ungebührliches Verhalten,“ hieß es in einer Stellungnahme der Fluggesellschaft. Die Umleitung führte zu einer Verzögerung, die den betroffenen Passagieren Unannehmlichkeiten bereitete und den gesamten Flugplan beeinträchtigte. Zunahme von Zwischenfällen Dieser Vorfall ist Teil eines wachsenden Trends. Laut Berichten häufen sich Umleitungen aufgrund von Fehlverhalten an Bord. Beispiele aus jüngster Zeit illustrieren die Bandbreite dieser Probleme: Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Anlässe für Eskalationen an Bord sein können – von verbalen Streitigkeiten über körperliche Angriffe bis hin zu unangemessenem Verhalten. Reaktion der Airlines Fluggesellschaften wie Delta, United und Southwest haben klare Protokolle für solche Situationen. Das Kabinenpersonal wird speziell geschult, um deeskalierend einzugreifen, doch manchmal reicht dies nicht aus, und drastischere Maßnahmen wie Umleitungen oder die Inanspruchnahme polizeilicher Hilfe werden notwendig.

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Absturz einer AZAL-Maschine: Flüge nach Grosny und Machatschkala eingestellt

Die Luftfahrt in der Kaukasus-Region ist durch einen tragischen Vorfall erschüttert worden: Eine E190-Maschine der AZAL Azerbaijan Airlines stürzte am Morgen des 25. Dezember 2024 nahe Aktau in Kasachstan ab. Das Flugzeug war auf dem Weg von Baku nach Grosny, der Hauptstadt Tschetscheniens. Als Reaktion auf den Absturz hat die Fluggesellschaft sämtliche Flüge auf den Strecken nach Grosny und Machatschkala vorläufig ausgesetzt. Während die Ermittlungen zum Absturz noch laufen, sorgen erste Erkenntnisse und Berichte für ein Bild der Tragödie. AZAL Azerbaijan Airlines, die nationale Fluggesellschaft Aserbaidschans, bediente bislang die beiden nordkaukasischen Städte Grosny und Machatschkala regelmäßig. Grosny wurde zweimal wöchentlich mit Embraer E190-Maschinen angeflogen, während Machatschkala viermal wöchentlich mit Airbus A319-100- und A320-200-Flugzeugen bedient wurde. Die beiden Städte sind die einzigen Ziele von AZAL im russischen Föderationskreis Nordkaukasus. Andere Verbindungen der Fluggesellschaft nach Russland bleiben vorerst unberührt. Details zum Absturz Das betroffene Flugzeug, eine Embraer E190 mit der Registrierung 4K-AZ65, war 16,7 Jahre alt. Die Maschine begann ihre Reise am Baku Heydar Aliev International Airport und befand sich auf dem Weg nach Grosny. Berichten zufolge fiel der Flugbetrieb während des Fluges durch unregelmäßige Höhenveränderungen auf. ADS-B-Daten von Flightradar24 zeigen, daß die Maschine mindestens 20 Minuten lang ungleichmäßig an Höhe gewann und verlor, bevor sie schließlich in der Nähe des Flughafens Aktau abstürzte. An Bord der Maschine befanden sich 67 Personen. Von diesen überlebten 29 den Absturz, was angesichts der Zerstörung des Flugzeuges als bemerkenswerte Rettung betrachtet wird. Fotos des Wracks, die der Luftfahrtplattform ch-aviation vorliegen, zeigen erhebliche Schäden am Außenrumpf.

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IndiGo nimmt sechs Norse-Dreamliner ins Wetlease

IndiGo, die größte Fluggesellschaft Indiens, hat ehrgeizige Pläne für eine umfassende Expansion in den internationalen Langstreckenmarkt. Wie jüngst bekannt wurde, steht die Fluggesellschaft kurz vor der Unterzeichnung eines bedeutenden Vertrags mit der norwegischen Norse Atlantic Airways, der die Wet-Lease-Nutzung von sechs Boeing 787-9 Dreamlinern vorsieht. Dieser Schritt markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Strategie von IndiGo, ihren Einflussbereich auf europäische Metropolen wie London und Paris auszuweiten. Das Wet-Lease-Abkommen, dessen Abschluss in Kürze erwartet wird, ist ein strategisches Mittel, um das Ziel zu erreichen, bereits ab 2025 Langstreckenflüge nach Europa aufzunehmen. Dabei wird Norse Atlantic Airways ihre Boeing 787-9 Flugzeuge, bekannt für ihre Treibstoffeffizienz und Langstreckentauglichkeit, IndiGo zur Verfügung stellen. Die ersten beiden Maschinen sollen bis Februar 2025 geliefert werden, die übrigen vier bis September desselben Jahres. Dieses Modell des Wet-Leasings bietet IndiGo die Möglichkeit, schnell auf Marktanforderungen zu reagieren, ohne auf die Auslieferung neuer Flugzeuge warten zu müssen. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Leasingvereinbarung umfasst nicht nur die Bereitstellung der Flugzeuge, sondern auch die von Norse Atlantic gestellte Crew, was IndiGo in ihrer operativen Flexibilität erheblich entlastet. IndiGo und der Schritt ins Langstreckensegment Bislang konzentrierte sich IndiGo mit ihrer beeindruckenden Flotte von über 400 Airbus-Flugzeugen auf Kurz- und Mittelstreckenflüge. Die Einbindung der Boeing 787-9 Dreamliner bedeutet nicht nur eine Erweiterung des Einsatzbereichs, sondern stellt zugleich den ersten großen Vorstoß der Fluggesellschaft in den Betrieb von Großraumflugzeugen dar. Zwar hatte IndiGo zuvor Boeing 777-300ER für Strecken nach Türkei geleast, doch mit den 787-9 erhält die Airline nun die Möglichkeit, eine Vielzahl neuer

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Cyberangriff auf Japan Airlines: Flugbetrieb normalisiert sich nach IT-Ausfall

Japan Airlines (JAL), eine der führenden Fluggesellschaften Japans, hat nach einem massiven Cyberangriff ihre Systeme wiederhergestellt und den normalen Flugbetrieb aufgenommen. Der Angriff, der am 24. Dezember 2024 begann, sorgte für erhebliche Störungen im Betriebsablauf, darunter Verzögerungen bei über 20 Inlandsflügen und vorübergehende Einschränkungen beim Ticketverkauf. Glücklicherweise wurden weder Passagierdaten kompromittiert noch schädliche Viren in die Systeme der Airline eingeschleust. Ausmaß der Störungen Die Probleme begannen gegen 7:30 Uhr Ortszeit, als sowohl interne als auch externe Systeme von JAL beeinträchtigt wurden. Insbesondere die Gepäckabfertigung und der Ticketverkauf waren betroffen. Die Airline vermutet, Ziel eines sogenannten DDoS-Angriffs (Distributed Denial of Service) gewesen zu sein, bei dem Netzwerke durch eine Überflutung mit Daten aus verschiedenen Quellen lahmgelegt werden. Trotz der Störungen gelang es JAL, den Flugbetrieb noch am selben Tag wieder aufzunehmen. Der Ticketverkauf wurde reaktiviert, jedoch bleiben einige Services, wie etwa Upgrade-Optionen über die Website und App der Airline, weiterhin ausgesetzt. Die Auswirkungen des Angriffs waren besonders an Japans größten Flughäfen sichtbar. Am Flughafen Tokio-Haneda suchten zahlreiche Passagiere Hilfe beim Bodenpersonal, während sie angespannt auf ihren Mobiltelefonen nach Updates suchten. Im Gegensatz dazu verlief die Situation am internationalen Flughafen Tokio-Narita relativ geordnet, da dort nur wenige Flüge betroffen waren. Vergleich zu ähnlichen Vorfällen Der Angriff auf Japan Airlines ereignete sich in einer kritischen Reisezeit: Die Weihnachtsfeiertage sind traditionell eine der geschäftigsten Perioden des Jahres. Dies erhöht nicht nur die Arbeitsbelastung der Airlines, sondern macht sie auch anfälliger für IT-Probleme und Cyberangriffe. Interessanterweise war JAL nicht die einzige Fluggesellschaft, die in der

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„We Live in Time“: Ein bewegendes Drama über Liebe, Zeit und Schicksal

Die Frage nach der Bedeutung von Zeit und wie wir sie in Beziehungen erleben, ist ein zentrales Thema im neuen romantischen Drama We Live in Time. Der Film, der von dem Oscar-nominierten Regisseur John Crowley inszeniert wurde, führt die Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt, in der zwei Menschen, Almut (Florence Pugh) und Tobias (Andrew Garfield), inmitten von Lebensveränderungen, unerwarteten Wendungen und einer alles verändernden Diagnose eine unerschütterliche Liebe zueinander entwickeln. Mit einem innovativen Ansatz, die Zeit in einer Beziehung filmisch zu begreifen, ist der Film mehr als nur eine klassische Liebesgeschichte. We Live in Time beginnt mit dem zufälligen Aufeinandertreffen von Almut und Tobias in einem Moment, der ihre Leben grundlegend verändern soll. Sie begegnen sich in einem unbeständigen Abschnitt ihrer Leben, als Almut als Köchin in London tätig ist und Tobias in der Vermarktung von Müsli arbeitet. Zu diesem Zeitpunkt haben beide bereits ein Leben voller Erfahrungen und Beziehungen hinter sich. Als sie sich jedoch näher kennenlernen, wird schnell klar, dass ihre Verbindung tief und bedeutungsvoll ist. Doch ihre Liebe wird auf die Probe gestellt, als Almut mit einer tragischen Nachricht konfrontiert wird, die die Zeit für das Paar in einem neuen Licht erscheinen lässt. Der Film zeigt, wie Almut und Tobias mit den Herausforderungen der Zeit umgehen. Die Erzählweise springt zwischen verschiedenen Zeitabschnitten hin und her und beleuchtet so die Entwicklung der Beziehung über Jahre hinweg – die unzähligen kleinen, intensiven Momente, die zusammen eine große Bedeutung erhalten. Trotz des schweren Schicksalsschlags, den Almut erleiden muss, bleibt die

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Auseinandersetzung an Bord zwingt Southwest Airlines-Flug zur Rückkehr

Ein Routineflug von Southwest Airlines von Phoenix, Arizona, nach Columbus, Ohio, wurde am Montagabend von einer Bord-Auseinandersetzung jäh unterbrochen. Flug 1699, durchgeführt mit einer Boeing 737-700, musste nach weniger als zwanzig Minuten Flugzeit umkehren und kehrte zum Flughafen Phoenix Sky Harbor zurück. Der Flug, der um 19:01 Uhr Ortszeit gestartet war, verlief zunächst planmäßig. Doch in einer Flughöhe von etwa 35.000 Fuß kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Passagieren. Der Streit eskalierte offenbar so weit, daß die Crew gezwungen war, einzugreifen. Um die Sicherheit der übrigen Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten, entschied sich die Pilotin oder der Pilot, den Flug abzubrechen und nach Phoenix zurückzukehren. Während der Rückkehr mußte das Flugzeug aufgrund von Verkehrsbedingungen und der notwendigen Vorbereitung auf dem Flughafen in einer Warteschleife kreisen, bevor es um 20:30 Uhr sicher landete. Am Gate wartete bereits die Polizei, die einen der beiden renitenten Passagiere aus dem Flugzeug entfernte. Reaktionen und Konsequenzen Ein Sprecher von Southwest Airlines bestätigte, daß der Flug aufgrund der „gemeldeten Auseinandersetzung“ sicher zum Ausgangspunkt zurückgekehrt sei. Weitere Einzelheiten zum genauen Hergang wurden nicht veröffentlicht. Die Airline entschuldigte sich bei den Passagieren für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Das Phoenix Police Department erklärte, daß keine Verhaftungen vorgenommen wurden. Die beiden beteiligten Passagiere hätten sich unkooperativ gezeigt, wodurch die Ermittlungen erschwert würden. Es sei jedoch ein Bericht über den Vorfall verfasst worden, und weitere Details würden als Teil laufender Untersuchungen behandelt. Auswirkungen auf die Reisenden Nachdem die Situation geklärt war, startete Flug 1699 um 22:02 Uhr erneut in

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Notlandung einer Swiss-Maschine in Graz: Crew-Mitglied weiterhin in kritischem Zustand

Am Abend des 23. Dezember 2024 sorgte ein schwerer Zwischenfall an Bord eines Airbus A220-300 der Swiss International Air Lines für Aufsehen. Während des Fluges LX1887 von Bukarest nach Zürich kam es zu einem Triebwerksproblem, das Rauch in der Kabine und im Cockpit verursachte. Die Crew reagierte umgehend und leitete eine Notlandung am Flughafen Graz ein, die trotz der widrigen Umstände reibungslos verlief. Nach der erfolgreichen Landung wurden alle 74 Passagiere sowie die fünf Besatzungsmitglieder evakuiert. Die Insassen verließen die Maschine über Notrutschen, wie es in solchen Situationen vorgeschrieben ist. Zwölf Passagiere wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht und konnten dieses inzwischen wieder verlassen. Für die Crew verlief der Vorfall jedoch weniger glimpflich: Ein Kabinenmitarbeiter wurde aufgrund seiner kritischen Verfassung auf die Intensivstation eingeliefert. Die Swiss teilte mit, daß der Gesundheitszustand dieses Crew-Mitglieds weiterhin Sorge bereite. Details über die genauen Verletzungen wurden aus Respekt vor der Privatsphäre der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Berichten zufolge handelt es sich jedoch um Auswirkungen der Rauchinhalation, die während des Vorfalls in der Kabine aufgetreten ist. Belastung der Crew unter extremen Bedingungen Der Vorfall zeigt erneut, unter welchem physischen und psychischen Druck Flugzeugbesatzungen während einer Notlage stehen. Die Crew eines Flugzeuges trägt in solchen Situationen nicht nur die Verantwortung für die Sicherheit der Passagiere, sondern setzt häufig auch ihre eigene Gesundheit aufs Spiel. Besonders das betroffene Crew-Mitglied, das nun auf der Intensivstation behandelt wird, stellt ein Beispiel für den hohen Einsatz dar, den Flugbegleiter bei der Bewältigung von Krisen leisten. Flugzeugtyp und frühere Probleme

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Technische Panne legt American Airlines vorübergehend lahm

Am Morgen des 24. Dezember 2024 kam es bei American Airlines, der weltweit größten Fluggesellschaft, zu einem technischen Problem, das den Flugverkehr in den gesamten Vereinigten Staaten beeinträchtigte. Gegen 6:30 Uhr Ortszeit ordnete die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) auf Ersuchen der Airline einen landesweiten Flugstopp an. Dieser wurde nach etwa einer Stunde wieder aufgehoben, und der Flugbetrieb konnte schrittweise fortgesetzt werden. Passagiere berichteten in Online-Foren, dass eine Softwarepanne die Ursache des Problems gewesen sei, wodurch Bordkarten beim Einstieg nicht korrekt gescannt werden konnten. American Airlines bestätigte später, dass ein technisches Problem vorlag, das durch einen externen Technologieanbieter verursacht wurde. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den betroffenen Kunden und betonte, dass die Sicherheit der Passagiere oberste Priorität habe. Die Störung ereignete sich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da der 24. Dezember traditionell als „Christmas Eve“ in den USA begangen wird und viele Menschen auf dem Weg zu ihren Familien sind. Zudem fiel in diesem Jahr der Beginn des jüdischen Lichterfests Hanukkah auf den Abend des 25. Dezember, was das Reiseaufkommen weiter erhöhte. American Airlines hatte für diesen Tag allein 3.300 Inlandsflüge geplant. Trotz der schnellen Reaktion des Unternehmens kam es zu erheblichen Verzögerungen im Flugplan. Laut dem Luftfahrtdatendienst Cirium starteten am Dienstag nur 37 Prozent der American-Flüge pünktlich, wobei 93 Prozent innerhalb eines Zwei-Stunden-Fensters nach der geplanten Abflugzeit abhoben. Größere Ausfälle blieben jedoch aus. Dieses Ereignis reiht sich in eine Serie technischer Probleme bei Fluggesellschaften während der Feiertage ein. Bereits in der Vergangenheit kam es zu ähnlichen Vorfällen, die den

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„Das Kostbarste aller Güter“: Ein Film über Mut, Menschlichkeit und die Kraft der Hoffnung in dunklen Zeiten

„Das Kostbarste aller Güter“ ist ein bewegendes Drama, das in der düsteren Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt. Der Film, der im Jahr 2025 in den österreichischen und deutschen Kinos startet, erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das inmitten von Krieg, Verzweiflung und unmenschlicher Grausamkeit das Leben eines Holzfäller-Ehepaares und vieler weiterer Menschen nachhaltig verändert. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und wirft einen eindrucksvollen Blick auf das Bestreben, das Leben zu retten und die Menschlichkeit auch unter den extremsten Umständen zu bewahren. Polen, Winter 1943. Der Zweite Weltkrieg hat das Land und die ganze Welt in einen Abgrund aus Gewalt und Terror gestürzt. In dieser finsteren Zeit ist die Geschichte, die „Das Kostbarste aller Güter“ erzählt, ein Hoffnungsschimmer. Eine Frau, die mit ihrem Mann in einem abgelegenen Waldgebiet lebt, findet eines Tages ein Baby im Schnee – ein weinendes, verlassenes Mädchen, das von einem fahrenden Zug geworfen wurde. Der Zug, ein Todeszug auf dem Weg nach Auschwitz, ist ein Symbol für das Leid und den Verlust, das die Nazis über die Menschen brachten. Die Mutter des Kindes hat sich in einem verzweifelten Akt der Verzweiflung von ihrem Baby getrennt, um dessen Leben zu retten. Trotz der extremen Armut, in der sie lebt, und der Gefahr, die mit der Aufnahme des Kindes verbunden ist, entscheidet sich die Frau, das kleine Mädchen zu sich zu nehmen. Das Kind wird fortan das Leben des Ehepaares auf den Kopf stellen. Sie geben dem Mädchen nicht nur einen sicheren Unterschlupf, sondern auch die Liebe und

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