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Gepäckverlust im Flugverkehr: Ein wachsendes Problem auf globaler Ebene

Der Verlust oder die verspätete Ankunft von Gepäck ist ein Problem, das weltweit Millionen von Flugreisenden betrifft. Laut des aktuellen Gepäck-Reports des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp, basierend auf Daten des IT-Unternehmens SITA und einer Plattform für Gepäckverlust, erreichten die Zahlen im Jahr 2023 einen neuen Höchststand: 6,92 Gepäckstücke pro 1.000 Passagiere wurden verloren, beschädigt oder verspätet ausgeliefert. Diese Statistik verdeutlicht eine leicht steigende Tendenz im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen ist Europa, wo die Zahlen deutlich höher ausfallen als in Nordamerika oder Asien. Mit 10,6 Millionen gemeldeten Fällen im Jahr 2023 führt Europa die Statistik der Gepäckverluste an – und das mit erheblichem Abstand. Während Nordamerika im selben Jahr 5,8 Millionen Fälle verzeichnete und Asien mit lediglich 3,0 Millionen Gepäckverlusten das Schlusslicht bildet, scheint der europäische Kontinent den Herausforderungen des Gepäckmanagements nicht gewachsen zu sein. Dies wird auch im historischen Vergleich deutlich: Bereits vor der Pandemie waren die Zahlen in Europa die höchsten weltweit, jedoch lagen sie damals mit 7,21 Millionen Gepäckverlusten deutlich unter den aktuellen Werten. Hauptursachen: Fehler bei Transfers und mehr Die Gründe für den Gepäckverlust sind vielfältig. An erster Stelle steht mit 46 Prozent die falsche Umladung bei Transferflügen. Insbesondere komplexe Verbindungen mit knappen Zeitfenstern bergen ein erhöhtes Risiko für Fehler. Ein weiterer wesentlicher Faktor sind nicht verladenes Gepäck, das für 16 Prozent der verspäteten Koffer verantwortlich ist, sowie Probleme im Zusammenhang mit Ticketing und Sicherheitskontrollen (14 Prozent). Auch der Flughafenbetrieb, Zollbestimmungen, Wetterbedingungen sowie Platz- und Gewichtsprobleme tragen zu den Schwierigkeiten bei. Frankfurt: Deutschlands „Hotspot“ für Gepäckverluste In Deutschland

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Mit stationiertem A320: Condor kündigt Ferienziele ab Wien an

Die deutsche Fluggesellschaft Condor plant, im Sommerflugplan 2025 ihr Streckennetz ab Wien signifikant auszubauen. Erstmals wird ein Flugzeug am Flughafen Wien stationiert, um neben beliebten Urlaubszielen wie Palma de Mallorca, Kos und Rhodos auch eine tägliche Verbindung nach Frankfurt anzubieten. Diese neue Route stärkt die Anbindung zwischen den wichtigen Drehkreuzen Wien und Frankfurt und eröffnet Reisenden zusätzliche Umsteigemöglichkeiten sowohl auf Kurz- als auch auf Langstrecken. Condor, seit 1956 Deutschlands führender Ferienflieger, befördert jährlich über neun Millionen Passagiere zu rund 90 Zielen weltweit. Mit der Stationierung eines Airbus A320-200 in Wien erweitert die Airline ihr Engagement im österreichischen Markt und reagiert auf die steigende Nachfrage nach vielfältigen Reisemöglichkeiten. Die tägliche Verbindung nach Frankfurt ist dabei ein zentraler Bestandteil dieser Expansion. Der Abflug in Frankfurt erfolgt um 15:05 Uhr mit Ankunft in Wien um 16:25 Uhr; der Rückflug startet in Wien um 7:40 Uhr und erreicht Frankfurt um 9:00 Uhr. Diese Zeiten sind sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen attraktiv und ermöglichen nahtlose Anschlüsse an weitere Destinationen. Der Flughafen Frankfurt, als größtes deutsches Luftfahrtdrehkreuz, bietet zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten. Durch die neue Verbindung können Passagiere aus Wien bequem zu internationalen Zielen reisen, die von Condor und ihren Partnern bedient werden. Zudem profitieren Reisende von einer erhöhten Flexibilität und einer größeren Auswahl an Flugzeiten. Die Entscheidung, ein Flugzeug in Wien zu stationieren, unterstreicht das Vertrauen von Condor in den österreichischen Markt. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betont: „Mit dieser neuen Verbindung eröffnen wir zusätzliche Reisemöglichkeiten auf der Kurz- und Langstrecke via Frankfurt

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Eurowings streicht Verbindung von Leipzig/Halle nach Düsseldorf

Der Flughafen Leipzig/Halle muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Ab dem 22. Dezember 2024 wird die Fluggesellschaft Eurowings ihre innerdeutsche Verbindung von Leipzig/Halle nach Düsseldorf einstellen. Der Grund für diese Entscheidung liegt laut einem Unternehmenssprecher in den „verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ für das Fliegen in Deutschland. Der Abgang dieser Verbindung bedeutet für den Flughafen Leipzig/Halle einen weiteren Verlust an Direktflügen, der die ohnehin schon herausfordernde Situation der Region weiter verschärfen könnte. Die Entscheidung von Eurowings, die Strecke von Leipzig nach Düsseldorf einzustellen, wurde von der Airline mit der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage im deutschen Luftverkehrsmarkt begründet. Eine der zentralen Ursachen für die Streichung dieser innerdeutschen Verbindung ist laut Eurowings die „massive staatliche Verteuerung des Fliegens“. Besonders die Erhöhung der Luftverkehrssteuer, die im Jahr 2023 beschlossen wurde, hat zu einer signifikanten Verteuerung der Betriebskosten geführt. Die Lufthansa-Tochter Eurowings erklärte, dass sich die staatlichen Standortkosten für den Abflug eines Airbus A320 ab Leipzig im Vergleich zu 2019 mehr als verdoppelt hätten. Diese zusätzlichen Kosten seien für die Airline nicht mehr tragbar, was zu einer Neubewertung des Streckennetzes führte. Die Verbindung von Leipzig/Halle nach Düsseldorf ist daher wirtschaftlich nicht mehr rentabel, so die offizielle Stellungnahme. Die Streichung der Strecke ist jedoch nicht die einzige Belastung, die der Flughafen Leipzig/Halle derzeit hinnehmen muss. Erst im November 2024 hatte die Lufthansa angekündigt, die Verbindung von Leipzig nach München ab Sommer 2025 aus dem Programm zu nehmen. Die Verlust der Direktverbindungen, insbesondere zu wichtigen deutschen Verkehrsknotenpunkten wie Düsseldorf und München, bedeutet für den Flughafen Leipzig/Halle nicht nur eine

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Air Europa Express beantragt Codesharing mit Delta Air Lines

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Europa Express hat beim US-Verkehrsministerium (DOT) einen Antrag gestellt, um auf ihren inner-europäischen Flügen den Flugcode von Delta Air Lines zu führen. Diese Erweiterung des Codeshare-Abkommens soll die bestehende Partnerschaft zwischen Air Europa und Delta weiter vertiefen und das Streckennetz beider Fluggesellschaften im europäischen Markt ausbauen. Der Antrag wurde am 16. Dezember 2024 eingereicht und soll, wenn alle behördlichen Genehmigungen erteilt werden, zu einer Erleichterung der Verbindungen innerhalb des Europäischen Luftverkehrsraums (ECAA) führen. Hintergrund der Codeshare-Vereinbarung Codesharing ist eine Praxis, bei der zwei oder mehr Fluggesellschaften ihre Flüge gemeinsam vermarkten und ihre Flugnummern auf denselben Flügen verwenden. Diese Vereinbarungen bieten den Passagieren eine größere Auswahl an Verbindungen, vereinfachen die Buchung und ermöglichen eine nahtlose Umsteigeverbindung zwischen verschiedenen Airlines. Die Codeshare-Vereinbarung zwischen Air Europa und Delta Air Lines besteht bereits seit 2011 und umfasst sowohl Langstreckenflüge als auch Verbindungen innerhalb Europas. Air Europa Express, die regionale Tochtergesellschaft von Air Europa, beantragt nun die Erweiterung dieses Codesharing-Abkommens, sodass künftig auch inner-europäische Flüge unter dem Delta Air Lines-Kenncode durchgeführt werden können. Dieser Schritt ist Teil einer breiteren Strategie, das Streckennetz und die Marktpräsenz von Air Europa im europäischen Raum zu stärken und gleichzeitig die Kooperation mit Delta Air Lines weiter auszubauen. Besonders interessant ist, dass der Antrag auch Flüge zwischen Ländern des ECAA umfasst, zu denen neben der EU auch Staaten wie Island, Norwegen und die Türkei gehören. Ziel des Antrags und der geplanten Genehmigung Im Antrag an das US-Verkehrsministerium wird darum gebeten, eine Genehmigung für mindestens zwei Jahre

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Flughafen San Francisco eröffnet sensorischen Raum für neurodiverse Passagiere

Der internationale Flughafen von San Francisco (SFO), einer der verkehrsreichsten Flughäfen an der Westküste der Vereinigten Staaten, hat kürzlich einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Barrierefreiheit für alle Passagiere gemacht. Der neue sensorische Raum, speziell für neurodiverse Reisende, wurde eröffnet und bietet einen sicheren und komfortablen Ort für Menschen mit neurodivergenten Bedürfnissen. Dieser Raum ist nicht nur ein weiteres Beispiel für die wachsende Bedeutung von Inklusion im Luftverkehr, sondern auch ein Signal, dass immer mehr Flughäfen weltweit sich der Herausforderung stellen, ihre Einrichtungen für alle Passagiere zugänglicher zu gestalten. Was ist neurodivergent? Neurodivergenz beschreibt den Zustand von Menschen, deren Gehirn Informationen anders verarbeitet als das der Mehrheit. Diese Menschen haben unterschiedliche Wahrnehmungen und erleben die Welt auf eine Weise, die sich von der der meisten Menschen unterscheidet. Zu den häufigsten neurodivergenten Zuständen zählen unter anderem Autismus, ADHS, Tourette-Syndrom und Legasthenie. Diese Bedingungen können sowohl kognitive als auch emotionale und verhaltensbezogene Muster beeinflussen und stellen oft eine Herausforderung für die betroffenen Personen dar, insbesondere in überfüllten und stressigen Umfeldern wie Flughäfen. Der neue sensorische Raum am SFO Der neu eröffnete sensorische Raum am San Francisco International Airport wurde in Zusammenarbeit mit dem UCSF Children’s Hospital und The Arc San Francisco entworfen. Dieser Raum ist Teil einer wachsenden Bewegung, die darauf abzielt, Menschen mit besonderen Bedürfnissen ein angenehmeres und weniger stressiges Reiseerlebnis zu ermöglichen. Der Flughafen hat bereits in der Vergangenheit mit diesen Organisationen zusammengearbeitet, um Übungsräume für neurodiverse Reisende einzurichten. Nun wurde diese Zusammenarbeit ausgeweitet, um eine dauerhafte Einrichtung zu schaffen.

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Neuer US-Gesetzestext schützt Passagiere mit Behinderungen im Flugverkehr

Am 16. Dezember 2024 hat das US-amerikanische Verkehrsministerium (Department of Transportation, DOT) eine neue Regelung für den Schutz von Passagieren mit Behinderungen, insbesondere Rollstuhlfahrern, im gewerblichen Luftverkehr angekündigt. Diese strengeren Vorschriften setzen einen bedeutsamen Schritt zur Verbesserung der Reiseerfahrung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. US-Verkehrsminister Pete Buttigieg betonte die Dringlichkeit dieser Maßnahme und bezeichnete die Regelung als „beispiellose“ Initiative, um die Fluggesellschaften zur Verantwortung zu ziehen, wenn es um die faire und respektvolle Behandlung von Fluggästen mit Behinderungen geht. Die neuen Vorschriften im Detail Die neue Regelung verlangt von den Fluggesellschaften, dass sie ihren Passagieren mit Behinderungen „sichere und würdige“ Hilfe leisten. Was bedeutet dies konkret? „Sicher“ wird hierbei vom Verkehrsministerium so definiert, dass die Hilfeleistung für die betroffenen Passagiere keine Gefahr von Körperverletzungen mit sich bringt. Der Begriff „würdevoll“ zielt darauf ab, die Unabhängigkeit, Autonomie und Privatsphäre der betroffenen Fluggäste zu respektieren. Diese spezifischen Anforderungen stellen sicher, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur körperlich unterstützt werden, sondern dabei auch die notwendige Würde und Selbstbestimmung gewahrt bleibt. Ein weiterer zentraler Punkt der neuen Vorschriften ist die Verpflichtung für Fluggesellschaften, alle Mitarbeiter sowie deren Vertragspartner, die Fluggästen mit Mobilitätseinschränkungen körperlich helfen oder mit deren Rollstühlen und Scootern umgehen, zu schulen. Diese Schulungen müssen bis spätestens 17. Juni 2026 abgeschlossen sein. Die Schulungsprogramme sollen sicherstellen, dass alle Beteiligten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen gut vorbereitet sind und diese Fluggäste während ihres gesamten Reiseprozesses sicher und respektvoll betreut werden. Besondere Maßnahmen für Rollstuhlfahrer und ihre Hilfsmittel Ein weiterer Kernpunkt der neuen Regelung betrifft

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Ein neuer kultureller Meilenstein: Das Theater im Prater entsteht

Wien, die Welthauptstadt der Musik, erhält eine spektakuläre Ergänzung ihrer Kulturlandschaft: Bis 2027 soll das neue „Theater im Prater“ entstehen, ein Projekt, das von ATG Entertainment, dem internationalen Marktführer für Theaterunterhaltung, gemeinsam mit der Stadt Wien und der Wien Holding realisiert wird. Mit 1.800 Sitzplätzen, einem hochkarätigen Musicalprogramm und einer umfassenden wirtschaftlichen Bedeutung markiert dieses Vorhaben das größte privat finanzierte Theaterprojekt Österreichs seit einem Jahrhundert. Im Rahmen einer Pressekonferenz, die im Museumsquartier in Wien stattfand, präsentierten Stadtrat Peter Hanke, Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Walter Ruck, Dr. Kurt Gollowitzer (Geschäftsführer der Wien Holding) und Joachim Hilke (CEO Europe, ATG Entertainment) die ehrgeizigen Pläne für dieses zukunftsweisende Bauvorhaben. Der geplante Standort des Theaters liegt im traditionsreichen Prater, in der Nähe der U-Bahn-Station Messe-Prater. Ein Theater von internationalem Format Mit einem Investitionsvolumen, das ausschließlich von ATG Entertainment getragen wird, setzt das Theater neue Standards in der Theaterarchitektur. Die architektonische Gestaltung obliegt dem Wiener Büro DTFLR in Kooperation mit den renommierten Londoner Theaterarchitekten Haworth Tompkins. Die Projektleitung liegt in den Händen der internationalen Projektmanagement-Firma Turner + Townsend, die für ihre Expertise bei großen Bauprojekten bekannt ist. Ziel ist es, das Theater harmonisch in das historische Ambiente des Praters einzubetten und eine moderne, weltklasse Spielstätte zu schaffen. Das Theater im Prater wird als neuer kultureller Treffpunkt in Wien positioniert. Mit seiner Kapazität von 1.800 Plätzen reiht es sich unter die bedeutendsten Spielstätten Österreichs ein. Hier sollen in Zukunft internationale Musicalproduktionen auf höchstem Niveau präsentiert werden, was nicht nur die lokale Kulturszene bereichert, sondern Wien auch als Musicalhauptstadt Europas

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Weihnachtszeit: Flughafen München erwartet 1,7 Millionen Reisende

Die Weihnachtszeit am Münchner Flughafen ist traditionell eine Hochphase des Reiseverkehrs, und auch in diesem Jahr werden neue Rekordzahlen erwartet. Zwischen dem 20. Dezember 2024 und dem 6. Januar 2025 rechnet der Flughafen mit etwa 1,7 Millionen Passagieren. Insgesamt sollen rund 12.100 Flüge abgefertigt werden, die Reisende zu mehr als 170 Zielen weltweit bringen. Besonders der 20. und 21. Dezember gelten als die reisestärksten Tage: An diesen beiden Tagen werden jeweils rund 116.000 Passagiere erwartet. Dies zeigt die immense Bedeutung des Münchner Flughafens als internationales Drehkreuz, das nicht nur für regionale Fluggäste, sondern auch für Reisende aus anderen Bundesländern eine zentrale Rolle spielt. Vielfältige Reiseziele und Trends im Flugverkehr Mit rund 540 Starts führen die beliebtesten Ziele in den Weihnachtsferien nach Spanien. Italien folgt mit 525 Flügen, während Großbritannien mit 366 Starts, davon allein 266 nach London, den dritten Platz einnimmt. Auch die Langstrecke ist stark nachgefragt: Rund 340 Flüge führen nach Nordamerika, vor allem in Städte wie New York, Los Angeles oder Miami. Asien erfreut sich mit etwa 170 Starts ebenfalls wachsender Beliebtheit. Diese Zahlen verdeutlichen den Wunsch vieler Reisender, über die Feiertage in wärmere Gefilde zu entfliehen oder ihre Familien in der Ferne zu besuchen. Der Flughafen München trägt dem Rechnung, indem er nicht nur ein breites Streckennetz bietet, sondern auch innovative Services, die auf die Bedürfnisse der Passagiere abgestimmt sind. Service und Unterhaltung am Flughafen Für alle, die ihre dicken Winterjacken nicht mit in den Urlaub nehmen möchten, bietet die Gepäckaufbewahrung im Service Center eine praktische Lösung.

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Mit A321LR: Air Transat nimmt Kurs auf Berlin

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) erweitert sein Langstreckenangebot: Ab dem 20. Juni 2025 wird die kanadische Fluggesellschaft Air Transat eine direkte Verbindung zwischen Berlin und Toronto anbieten. Diese Strecke wird bis zum Ende des Sommerflugplans 2025 jeweils zweimal wöchentlich, montags und freitags, bedient. Die Flüge sind bereits buchbar. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, äußerte sich erfreut über die neue Verbindung: „Die neue Toronto-Verbindung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, das Langstreckenangebot am BER auszubauen. Wir freuen uns, mit Air Transat einen neuen starken Partner gewinnen zu können. Die Verbindung nach Toronto verbessert die Konnektivität der Hauptstadtregion und eröffnet Reisenden aus Berlin und Brandenburg neue Reise-Möglichkeiten nach Nordamerika.“ Air Transat plant, die Strecke mit modernen Airbus A321LR Flugzeugen zu bedienen, die Platz für 199 Passagiere bieten, darunter 12 in der Club Class (Premium Economy) und 187 in der Economy Class. Die Flugzeit von Berlin nach Toronto beträgt etwa 8 Stunden und 50 Minuten, während der Rückflug aufgrund der vorherrschenden Windverhältnisse etwa eine Stunde kürzer ist. Über den Toronto Pearson Airport (YYZ) hinaus profitieren Passagiere von Weiterflugmöglichkeiten zu weiteren kanadischen Zielen wie Montreal, Vancouver und Calgary. Dies wird durch ein Codeshare-Abkommen mit Porter Airlines ermöglicht, das nahtlose Anschlüsse innerhalb Kanadas gewährleistet. Sebastian Ponce, Chief Revenue Officer von Transat, betonte die strategische Bedeutung der neuen Strecke: „Diese neue Strecke entspricht unserer Strategie der Ertragsdiversifizierung, indem wir auf einen wichtigen Markt mit Potential abzielen. Wir profitieren dabei von unseren A321LR-Flugzeugen, die ein erstklassiges Flugerlebnis bieten, sowie von

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Die Magie der Taiko-Kunst: Yamato verzaubert Wien mit „Hinotori – Die Flügel des Phönix“

Am Abend des 17. Dezember 2024 verwandelte sich das Wiener Museumsquartier in eine vibrierende Bühne voller Energie und Leidenschaft. Yamato, die weltbekannte Taiko-Truppe aus Japan, kehrte nach zehn Jahren endlich nach Wien zurück. Mit ihrer neuen Inszenierung „Hinotori – Die Flügel des Phönix“ entfachten die Künstler ein Feuerwerk aus Klang, Bewegung und Emotionen, das die Zuschauer tief berührte und sprachlos zurückließ. „Hinotori“ erzählt die Geschichte des mythischen Phönix, der aus der Asche emporsteigt und als Sinnbild für Mut, Wandel und unerschöpfliche Energie dient. Diese zentrale Botschaft wurde mit über 40 Trommeln und einer meisterhaften Inszenierung aus Rhythmen, Choreografien und Lichtdesign zum Leben erweckt. Besonders beeindruckend war die Odaiko, die größte Trommel der Show, mit einem Gewicht von 500 Kilogramm. Ihr dröhnender Klang ließ nicht nur die Bühne, sondern auch die Herzen der Zuschauer vibrieren. Doch Yamato ist mehr als donnernder Rhythmus. Filigrane Momente, geprägt von traditionellen Instrumenten wie der Shamisen (einer dreisaitigen Laute) und den Chappa-Zimbeln, ergänzten die wuchtigen Klänge und sorgten für einen facettenreichen Klangteppich. Der Wechsel zwischen Intensität und Leichtigkeit verlieh der Darbietung Tiefe und Emotion. Die Künstler hinter der MagieYamato besteht aus elf außergewöhnlichen Künstlern, die nicht nur musikalisches Können, sondern auch körperliche Höchstleistungen demonstrieren. Unter der Leitung von Masa Ogawa, dem Gründer der Gruppe, vereinen sie traditionelle Taiko-Kunst mit moderner Theatralik. Ogawa betont, dass Yamato zwar auf traditionellen Instrumenten spielt, jedoch bewusst eine zeitgemäße Interpretation der Taiko-Kunst verfolgt. Zu den zentralen Figuren gehören Kenta Ono und Jun Kato, die seit mehr als zwölf Jahren Teil der

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