
Kanadische Behörde lehnt mehr Turkish-Airlines-Flüge ab
Die kanadische Transportbehörde hat den Antrag von Turkish Airlines auf fünf zusätzliche wöchentliche Flüge zwischen der Türkei und Kanada für die IATA-Sommersaison 2025 abgelehnt. Die Entscheidung stellt einen Rückschlag für die türkische Fluggesellschaft dar, die ihre Präsenz auf dem kanadischen Markt weiter ausbauen wollte. Turkish Airlines hatte beantragt, eine zusätzliche Verbindung zwischen Istanbul und Toronto Pearson, zwei weitere Flüge nach Montréal Trudeau sowie einen nach Vancouver International zwischen dem 1. April und dem 31. Oktober 2025 zu betreiben. Bereits im Vorjahr hatte die Transportbehörde eine zusätzliche Frequenz zwischen Istanbul und Toronto genehmigt, die zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober 2024 operiert werden durfte. Die Transportbehörde entschied jedoch dieses Mal, daß eine weitere Erweiterung der außerhalb der bilateralen Vereinbarung liegenden Flugrechte das ausgehandelte Regime zwischen Kanada und der Türkei erheblich verändern würde. In ihrer Stellungnahme betonte die Behörde, daß solche Anpassungen nur innerhalb laufender Verhandlungen erfolgen könnten. Hintergrund des Luftverkehrsabkommens Das derzeitige Luftverkehrsabkommen zwischen Kanada und der Türkei gewährt beiden Ländern das Recht, jeweils bis zu 12 wöchentliche Flüge für ihre ausgewählten Fluggesellschaften zu genehmigen. Laut aktuellen Flugplandaten ist Turkish Airlines derzeit die einzige Fluggesellschaft, die Direktflüge zwischen beiden Ländern anbietet. Eine Ausnahme bildet Biman Bangladesh Airlines, die eine sogenannte „Fifth-Freedom-Route“ von Dhaka nach Toronto mit einem Zwischenstopp in Istanbul betreibt. Air Canada, die bis 2017 Direktflüge von Kanada in die Türkei anbot, hat sich aus diesem Markt zurückgezogen und kämpft seither um die Aufrechterhaltung des bilateralen Gleichgewichts. Wäre der Antrag von Turkish Airlines genehmigt worden, hätte dies eine








