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Sicherheitsmaßnahme in Genf: Flugsicherung reduziert Anflüge um 20 Prozent

Die schweizerische Flugsicherung Skyguide hat am Montag vorsorglich die Anzahl der Anflüge am Flughafen Genf um 20 Prozent reduziert. Diese Maßnahme diene der Sicherheit des Flugbetriebs und sei eine Reaktion auf ein latentes technisches Problem, wie Skyguide mitteilte. Fluggäste müssen sich daher auf mögliche Verspätungen einstellen. Die reduzierten Kapazitäten gelten, bis eine dauerhafte Lösung für das technische Problem gefunden und implementiert werden kann. Eine Sprecherin von Skyguide erklärte, daß die Anflugrate pro Stunde um 20 Prozent gesenkt werde. Die Entscheidung, ob Flüge deswegen annulliert würden, liege jedoch bei den jeweiligen Fluggesellschaften. Wie lange die Einschränkungen in Kraft bleiben werden, war zunächst unklar. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, versicherte die Sprecherin. Wiederholte Systemausfälle in der Flugsicherung Hintergrund der vorsorglichen Maßnahme sind mehrere Fehlfunktionen eines Systems, das den Fluglotsen die Radarbilder zur Verfügung stellt. Skyguide teilte mit, daß es in den vergangenen Monaten bereits zu sieben derartigen Vorfällen gekommen sei. Obwohl die Sicherheit des Luftverkehrs zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen sei, hätten einzelne Arbeitsplätze in der Flugsicherung das Radarbild für wenige Sekunden verloren. Das Problem trat laut Skyguide vor allem am Standort Genf auf. Das Unternehmen kündigte an, in den kommenden Tagen ein Software-Update der betroffenen Systeme durchzuführen, zunächst in Genf und anschließend auch in Zürich. Dieses Update soll die Stabilität des Systems verbessern und weitere Ausfälle verhindern. Auswirkungen auf den Flugbetrieb erwartet Die Reduzierung der Anflugkapazität um 20 Prozent in Genf bedeutet, daß weniger Flugzeuge pro Stunde landen können. Dies wird voraussichtlich zu Verzögerungen im Flugplan führen. Fluggesellschaften, die den Flughafen

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Beinahe-Kollision über San Francisco: United Airlines Flugzeug verfehlt Kurs

Nur dem schnellen Handeln der Piloten und der Flugsicherung ist es zu verdanken, daß es Mitte Mai 2025 über dem Himmel von San Francisco nicht zu einer folgenschweren Kollision zweier Flugzeuge von United Airlines kam. Ein Airbus A320 der Gesellschaft, der am Dienstag, dem 13. Mai, auf dem Weg nach Dallas, Texas, war, nahm beim Steigflug eine falsche Abzweigung und geriet so in die exakte Flugbahn einer Canadair CRJ-200 von Skywest, die unter der Marke United Express nach Fresno startete. Daten des automatischen Peilsystems ADS-B zeigten, daß sich die beiden Flugzeuge gefährlich nahe kamen, mit einem vertikalen Abstand von nur etwa 300 Fuß (rund 90 Metern). Glücklicherweise reagierten die Besatzungen beider Maschinen umgehend auf die kritische Situation und leiteten Kursänderungen ein, wodurch sie ihre jeweiligen Zielorte ohne weitere Zwischenfälle erreichen konnten. Skywest-Flug nach Fresno in kritischer Nähe Die Maschine von Skywest, eine Canadair CRJ-200, operierte als Flug UA-5273 im Auftrag von United Express und war auf dem Direktflug vom San Francisco International Airport (SFO) zum Fresno Yosemite International Airport (FAT). Dieser Flug dauert üblicherweise etwa 70 Minuten von Gate zu Gate. Der Flug hatte die Freigabe zum Start von der Startbahn 01L (2332 Meter Länge) erhalten – etwa zur gleichen Zeit wie der Airbus A320 von United. Die Skywest-Maschine befand sich im initialen Steigflug, als die Piloten die Flugsicherung informierten, daß sie aufgrund von anderem Flugverkehr ein Ausweichmanöver fliegen müßten. Skywest ist eine regionale Fluggesellschaft, die im Netzwerk von United Express operiert und weltweit der größte Betreiber der CRJ-200 ist,

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Erneute Streiks legen Finnair-Flugbetrieb in Helsinki lahm

Flugreisende mit Finnair sehen sich weiterhin erheblichen Beeinträchtigungen ausgesetzt, da die Finnische Luftfahrtgewerkschaft IAU ihre Arbeitskampfmaßnahmen am Flughafen Helsinki (HEL) fortsetzt. Nach einem bereits erfolgten Ausstand am 30. Mai 2025 legen Gewerkschaftsmitglieder erneut am am gestrigen Montag, den 2. Juni 2025, und voraussichtlich auch am Mittwoch, den 4. Juni 2025, die Arbeit nieder. Dies führt zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen und trifft Tausende von Passagieren. Die jüngsten Streikaktionen am heutigen Montag und am kommenden Mittwoch betreffen die Bodenabfertigungsdienste. Bereits der Streik am vergangenen Freitag hatte Finnair gezwungen, Dutzende von Flügen zu streichen. Für den heutigen Montag wurden bereits weitere Flugausfälle bestätigt, und auch für Mittwoch wird mit erheblichen Störungen gerechnet. Schätzungen zufolge werden die Reisepläne von rund 3.600 Passagieren durch die aktuellen Arbeitsniederlegungen beeinträchtigt. Umfassende Auswirkungen auf Flughafenbetrieb und Bordservice Laut einer Erklärung von Finnair haben die Streiks Auswirkungen auf wesentliche Flughafenleistungen wie Gepäckabfertigung, Fracht, Catering, Flugzeugwartung und Kundenservice. Die Fluggesellschaft warnte ihre Passagiere, daß es infolgedessen wahrscheinlich zu Verspätungen und Flugausfällen kommen werde. „Wir empfehlen, die wichtigsten Dinge wie Medikamente im Handgepäck mitzuführen und die Handgepäckbestimmungen einzuhalten“, so die Airline in ihrer Mitteilung. Weiterhin riet Finnair den Reisenden, sich auf mögliche Staus an den Serviceschaltern und Verzögerungen bei der Gepäckausgabe am Flughafen Helsinki einzustellen. Neben den Flugstreichungen wird auch der Service an Bord eingeschränkt sein. Zwischen dem 2. und 5. Juni bietet Finnair auf ihren Inlands- und Europaflügen nur ein begrenztes Catering an. Passagiere der Economy Class erhalten lediglich Wasser und einen Keks, während Business Class-Reisende zusätzlich Kaffee und

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Swiss verlegt ihren rechtlichen Sitz von Basel nach Kloten

Die Schweizerische Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat ihren rechtlichen Firmensitz von Basel nach Kloten verlegt, in unmittelbare Nähe ihres operativen Hauptsitzes am Flughafen Zürich. Der Umzug, der bereits am 9. Mai erfolgte, ist einer Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu entnehmen. Bislang war die Adresse der Swiss im zentralen Basler Viertel St. Alban-Vorstadt, an der Malzgasse 15, wo auch Stiftungen, eine Anwaltskanzlei und andere Unternehmen ihren juristischen Sitz haben. Die Wahl von Basel als ursprünglicher Sitz der Swiss im Jahr 2002 war historisch bedingt. Die Fluggesellschaft entstand nach dem Zusammenbruch der Swissair und wurde auf der Basis der Regionalfluggesellschaft Crossair aufgebaut, die ihren Hauptsitz in Basel hatte. Nach der Umwandlung von Crossair in Swiss wurde deren Domizil beibehalten. Dabei spielten wohl auch die Gründungsaktionäre eine Rolle, zu denen mit der Großbank UBS sowie den Pharmaunternehmen Roche und Novartis gewichtige Basler Konzerne gehörten. Nun ist die heutige Swiss International Air Lines auch rechtlich in Kloten ansässig – über diese Veränderung, die im Amtsblatt mitgeteilt wurde, berichtete zunächst Aerotelegraph.com. Abschied von Basel als Flugstandort bereits 2015 Die operative Steuerung der Swiss erfolgte jedoch von Beginn an vom Hauptsitz in Kloten aus, in direkter Nachbarschaft zum Flughafen Zürich. Nun vollzieht die Fluggesellschaft auch formell den Schritt und verlegt den rechtlichen Sitz ebenfalls nach Kloten an die Obstgartenstrasse 25. Das Datum der Sitzverlegung birgt eine gewisse Ironie, da Swiss erst vor zehn Jahren ihre Linienflüge ab Basel eingestellt hatte. Am 31. Mai 2015 hob mit Flug LX486 nach London City das letzte Flugzeug der

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Edelweiss nimmt Nonstopflug Zürich-Seattle auf und feiert Erstflug

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat am heutigen Montag, dem 2. Juni 2025, erstmals eine Nonstopverbindung von Zürich nach Seattle in den Vereinigten Staaten aufgenommen. Der Jungfernflug wurde am Flughafen Zürich mit einer feierlichen Zeremonie gebührend gefeiert. Beim symbolischen Durchschneiden des roten Bandes am Gate zelebrierten Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss, und Chantal Weinmann, Manager Marketing Services des Flughafens Zürich, gemeinsam mit der Crew die offizielle Eröffnung der neuen Flugstrecke. Mit der Aufnahme von Seattle in ihren Flugplan bedient Edelweiss nun insgesamt vier Feriendestinationen in den USA direkt ab Zürich. Zu den bereits bestehenden Verbindungen nach Tampa Bay (Florida), Las Vegas und Denver kommt nun Seattle als weiteres attraktives Ziel hinzu. Die saisonalen Flüge nach Seattle werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und samstags, durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A340 mit einer Kapazität von 314 Sitzplätzen. Die Flugverbindung ist zunächst bis zum 15. September 2025 geplant. Seattle: Ein neues Ziel im Pazifischen Nordwesten Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, zeigte sich begeistert über die neue Verbindung: „Seattle ist ein Reiseziel, das mit Innovationsgeist und kultureller Vielfalt begeistert. Für viele unserer Gäste ist es ein lang ersehnter Traum, die faszinierende Region des Pazifischen Nordwestens zu entdecken – sei es beim Wandern in den Nationalparks, beim Erkunden der Inselwelt des Puget Sound oder als Startpunkt eines Roadtrips. Mit der neuen Direktverbindung ab Zürich ermöglichen wir nicht nur eine bequeme und angenehme Anreise, sondern schaffen unvergessliche Reiseerlebnisse.“ Seattle, eingebettet zwischen dem Puget Sound und der Bergkette der Cascade

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Hitzequelle im Gepäckfach zwingt Eurowings-Airbus zur Notlandung in Nürnberg

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Eurowings mußte am Montag seinen Flug von Nürnberg nach Palma de Mallorca kurz nach dem Start abbrechen und sicher zum Nürnberger Flughafen zurückkehren. Nach Informationen der Polizei reagierte die Besatzung auf eine ungewöhnliche Wärmeentwicklung, die aus einem der Gepäckfächer im Passagierraum gemeldet wurde. Der Flug mit der Nummer EW 6817 hob planmäßig in Nürnberg ab, drehte jedoch auf Höhe von München um und landete nach etwa 48 Minuten Flugzeit wieder sicher am Startflughafen. Zuerst hatte das Nachrichtenportal „Nordbayern“ über den Vorfall berichtet und sich dabei auf Angaben der Polizei bezogen, wonach es an Bord zu einer Hitzeentwicklung in einem Gepäckfach gekommen sei. Crew reagiert umgehend auf ungewöhnliche Wärmeentwicklung Nachdem die Crew über die Hitzequelle in einem der Gepäckfächer informiert worden war, handelte sie umgehend gemäß der Sicherheitsprotokolle. Um die Ursache der Wärmeentwicklung zu überprüfen und jegliches Risiko auszuschließen, entschied sich die Cockpitbesatzung zur Umkehr und zur Rückkehr nach Nürnberg. Eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigte den Vorfall und erklärte, daß nach der Landung des Flugzeugs Spezialisten an Bord gingen, um der Sache nachzugehen. Die genaue Ursache für die gemeldete Hitzeentwicklung in dem Gepäckfach war zunächst unklar. Es wird spekuliert, daß es sich um einen technischen Defekt eines mitgeführten elektronischen Gerätes gehandelt haben könnte, dessen Akku überhitzte. Solche Vorfälle sind in der Luftfahrt nicht gänzlich unbekannt und werden in der Regel sehr ernst genommen, da überhitzte oder beschädigte Lithium-Ionen-Batterien ein Brandrisiko darstellen können. Die Untersuchungen der zuständigen Behörden sollen nun klären, was die Wärmeentwicklung ausgelöst hat und

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Türkei führt Geldbußen für Passagiere ein, die vor dem Parken des Flugzeugs aufstehen

Fluggäste, die an türkischen Flughäfen landen, müssen sich künftig auf mögliche Geldstrafen einstellen, wenn sie sich zum Aussteigen bereiten, bevor das Flugzeug sicher am Terminal geparkt hat und die Anschnallzeichen erloschen sind. Dies ist der Kern einer neuen Verordnung, die von den türkischen Luftfahrtbehörden erlassen wurde, um die Sicherheit der Passagiere während des gesamten Fluges bis zum Abschalten der Triebwerke am Zielflughafen zu gewährleisten. Laut der Hürriyet Daily News drohen Passagieren in der Türkei, die ihre Sicherheitsgurte lösen, versuchen, auf Gepäckfächer zuzugreifen oder sich im Gang aufhalten, bevor das Flugzeug vollständig zum Stehen gekommen ist, nun Geldbußen gemäß den neuen Bestimmungen der staatlichen Zivilluftfahrtbehörde. Die aktualisierten Regeln, die auch darauf abzielen, den Ausstiegsprozeß für alle reibungsloser und für die Kabinenbesatzung sowie das Flughafenpersonal einfacher zu gestalten, traten Anfang Mai 2025 in Kraft. Die Verordnungen wurden nach Beschwerden von Passagieren und Flugzeugkontrollen erlassen, die laut der türkischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt eine wachsende Zahl von Sicherheitsverstößen während des Rollens nach der Landung aufzeigten. „Trotz Durchsagen, die die Passagiere über die Regeln informieren, stehen viele auf, bevor das Flugzeug seine Parkposition erreicht und bevor das Anschnallzeichen ausgeschaltet wird“, kommentierte die Luftfahrtbehörde. „Dieses Verhalten beeinträchtigt die Sicherheit von Passagieren und Gepäck und mißachtet die Zufriedenheit und die Ausstiegspriorität anderer Reisender“, fügte sie hinzu. Regelmäßigen Flugreisenden ist bekannt, daß es zunehmend üblich ist, daß Passagiere aufstehen, auf Gepäckfächer zugreifen oder sich in der Kabine bewegen, kurz nachdem das Flugzeug gelandet ist. Dies führt oft zu chaotischen Szenen, da die Kabinenbesatzung Schwierigkeiten hat, die wachsende Zahl

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Südkoreanisches Marineflugzeug P-3C Orion bei Übung abgestürzt: Mindestens zwei Besatzungsmitglieder tot

Ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ P-3C Orion der Marine der Republik Korea ist am 29. Mai 2025 während einer Trainingsübung nahe Pohang in der Provinz Nord-Gyeongsang abgestürzt. Bei dem Unglück kamen mindestens zwei der vier Besatzungsmitglieder ums Leben. Das Flugzeug war um 13:45 Uhr Ortszeit vom Luftwaffenstützpunkt Pohang gestartet und stürzte etwa sieben Minuten später in einen Berghang in der Nähe des Stützpunktes. Rettungskräfte im Einsatz – Schicksal weiterer Besatzungsmitglieder unklar Nach Berichten über dichten Rauch und Feuer wurden umgehend Rettungskräfte zum Absturzort entsandt, darunter 40 Feuerwehrleute und zwei Hubschrauber. Zwei Leichen konnten aus den Trümmern geborgen werden, während der Verbleib der beiden anderen Besatzungsmitglieder zum gegenwärtigen Zeitpunkt unbekannt ist. Die Suchoperationen dauern an. Zivile Opfer wurden nicht gemeldet. Der Absturzort, ein bewaldeter Berghang nahe Sinjeong-ri, war von Rauchschwaden verhüllt. Aufnahmen lokaler Medien zeigten die Folgen des Aufpralls und des anschließenden Brandes. Die Marine der Republik Korea hat eine spezielle Task Force unter der Leitung des Vizechefs der Marineoperationen eingesetzt, um die Situation zu bewältigen und die Ursache des Absturzes zu untersuchen. Vorsorglich wurden alle Trainingsübungen und Flugoperationen mit der gesamten P-3-Flotte bis auf Weiteres ausgesetzt. P-3C Orion seit Jahrzehnten Eckpfeiler der maritimen Überwachung Die Lockheed P-3C Orion ist seit ihrer Indienststellung im Jahr 1995 ein wichtiger Bestandteil der südkoreanischen Fähigkeiten zur maritimen Überwachung und zur U-Boot-Jagd. Das Unglück ereignet sich nur wenige Monate, nachdem die Marine mit der Umstellung auf die Boeing P-8A Poseidon begonnen hat. Das erste dieser neuen Flugzeuge traf im Juni 2024 beim Marinefliegerkommando Pohang ein. Die

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WestJet vollzieht Integration von Sunwing Airlines und vereinheitlicht Narrowbody-Flotte

Die WestJet Group hat die Integration von Sunwing Airlines erfolgreich abgeschlossen und damit alle Operationen mit Schmalrumpfflugzeugen unter der Marke WestJet zusammengeführt. Dies ist die zweite derartige Konsolidierung innerhalb der kanadischen Gruppe in den letzten zwei Jahren, nachdem bereits im November 2023 die Integration der Billigflugtochter Swoop vollzogen wurde. WestJet betreibt nun alle Strahlflugzeuge unter einem einzigen Air Operator’s Certificate (AOC). Dies umfasst 16 zuvor von Swoop genutzte Flugzeuge, weitere neun Maschinen der ehemaligen Lynx Air, die nach deren Geschäftsaufgabe übernommen wurden, und nun auch die verbliebenen Flugzeuge von Sunwing Airlines. Im nächsten Schritt plant das Unternehmen, die Kabinenausstattung dieser Flugzeuge an den Standard von WestJet anzupassen. Diese Umrüstungsarbeiten sollen voraussichtlich im Laufe des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Die nun abgeschlossene Integration von Sunwing Airlines folgt auf die bereits erfolgte Eingliederung von Swoop im November 2023. Diese Konsolidierung der verschiedenen Marken unter dem Dach der WestJet Group zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern und den Kunden ein einheitlicheres Produkterlebnis zu bieten. Die Integration von Lynx Air-Flugzeugen nach deren Aus im Frühjahr 2025 ergänzte diesen Prozess. Die Vereinheitlichung der Narrowbody-Flotte unter einem AOC ist ein bedeutender Schritt für die WestJet Group. Es wird erwartet, daß die geplante Kabinenumrüstung zu einem einheitlichen Reiseerlebnis für die Passagiere führen wird, unabhängig davon, mit welchem Flugzeug der zuvor separaten Fluggesellschaften sie reisen. Die Integration von Sunwing, einer Gesellschaft, die sich auf Urlaubsreisen konzentrierte, könnte WestJet auch neue Möglichkeiten im touristischen Segment eröffnen, insbesondere in Verbindung mit dem Reiseveranstalter Sunwing Vacations, der weiterhin als

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Anklage im Skandal um gefälschte Flugzeugteile von AOG Technics erhoben

Der Skandal um den Londoner Teilehändler AOG Technics, der im Jahr 2023 die Luftfahrtindustrie in Aufruhr versetzte, hat eine neue Wendung erfahren. Das Unternehmen, das aus lediglich drei Mitarbeitern bestanden haben soll, steht im Verdacht, mit gefälschten Triebwerksteilen gehandelt und dabei erhebliche Gewinnspannen erzielt zu haben. Nun hat die britische Strafverfolgungsbehörde „Serious Fraud Office“ (SFO) Anklage gegen den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen erhoben. Im Jahr 2023 wurden zahlreiche namhafte Fluggesellschaften, darunter Delta, United, American Airlines und Ryanair, Opfer des dubiosen Teilehändlers AOG Technics. Über die in London ansässige Firma sollen Triebwerksersatzteile, darunter Lager, in die Lieferketten der Airlines gelangt sein, wobei die Herkunftsnachweise dieser Teile gefälscht gewesen sein sollen. Die britische Luftfahrtbehörde CAA und die europäische Luftfahrtaufsicht EASA reagierten auf den dringenden Verdacht und informierten die Fluggesellschaften am 4. August 2023. In der Folge wurde das Unternehmen geschlossen. Noch im selben Jahr erfolgte die Verhaftung des Geschäftsführers von AOG Technics durch das auf Wirtschaftskriminalität spezialisierte „Serious Fraud Office“. Nun, knapp zwei Jahre nach Bekanntwerden des Skandals, hat das SFO am Mittwoch die Erhebung der Anklage gegen Jose Z. wegen „gewerbsmäßigen Betrugs“ bekanntgegeben. Dem angeklagten Teilehändler drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft. Ein erster Gerichtstermin in dieser Angelegenheit ist für den 2. Juni angesetzt. Betroffene Triebwerkstypen und mögliche Folgewirkungen Nach jüngsten Erkenntnissen betraf der Handel mit gefälschten Teilen vor allem das weit verbreitete A320- und Boeing 737-Triebwerk CFM56. In geringerem Umfang sollen aber auch verdächtige Komponenten für das Langstreckentriebwerk CF-6 über AOG Technics gehandelt worden sein. Der Skandal hatte

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