
Untersuchung: Dreifacher Hydraulikausfall eines Airbus A320neo der Air India
Ein gravierender Vorfall im indischen Luftraum beschäftigt die zuständigen Flugunfalluntersuchungsbehörden. Das Aircraft Accident Investigation Bureau hat einen vorläufigen Bericht zu den Vorkommnissen an Bord eines Airbus A320neo der Fluggesellschaft Air India vorgelegt. Auf dem Flug von Phuket nach Delhi kam es am 4. August 2026 bei einer Reiseflughöhe von etwa 11.000 Metern innerhalb von vier Sekunden zum Druckverlust in allen drei unabhängigen Hydrauliksystemen. Der Zwischenfall, der der Behörde zunächst als Auswirkung von Turbulenzen gemeldet worden war, wurde nach der Auswertung der Verletzungen von Fluggästen und Besatzungsmitgliedern offiziell als Flugunfall reklassifiziert. Insgesamt 24 Personen erlitten Verletzungen, vier davon schwere. Die Ermittlungen richten sich nun auf die Ursachen des technischen Ausfalls sowie auf verfahrenstechnische Auffälligkeiten nach der Landung. Ablauf des Hydraulikausfalls und Flugverlauf im Reiseflug Der Flug mit der Flugnummer AI2379 befand sich am 4. August 2026 mit 145 Personen an Bord auf dem Weg vom internationalen Flughafen Phuket zum internationalen Flughafen Indira Gandhi in Delhi. Das betroffene Flugzeug mit der Registrierung VT-EXO flog in einer zugewiesenen Reiseflughöhe von 36.000 Fuß, als um 04:02:43 Uhr Koordinierter Weltzeit das Flugsteuerungssystem einen Abfall des Drucks im grünen Hydrauliksystem registrierte. Nur vier Sekunden später folgten entsprechende Meldungen für das blaue und das gelbe Hydrauliksystem. Infolge des vollständigen Druckverlusts schaltete sich der Autopilot um 04:02:48 Uhr automatisch ab. Um 04:02:51 Uhr ertönte für die Dauer von zwei Sekunden eine Überstallungswarnung. Der Kopilot, der zu diesem Zeitpunkt als fliegender Pilot fungierte, leitete erste Korrekturmaßnahmen ein, bevor der Flugkapitän die Steuerung des Flugzeugs übernahm. Das Luftfahrzeug stieg während








