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Untersuchung zu Fast-Track-Angeboten und Wartezeiten an europäischen Sicherheitskontrollen

Eine Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt erhebliche Unterschiede bei den Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen europäischer Flughäfen und dem Nutzen von Fast-Lane-Zugängen. An den 30 größten Flughäfen Europas bieten bereits knapp zwei Drittel entsprechende Bevorzugungsspuren an, die allen Reisenden unabhängig von der gebuchten Flugklasse offenstehen. Während das Einsparpotenzial an einigen Drehkreuzen wie Barcelona oder den Londoner Flughäfen über eine Stunde beträgt, fällt der Zeitgewinn an deutschen Standorten moderater aus. In Deutschland verfügen neun der 20 größten Flughäfen über einen Fast-Track-Service, durch den Passagiere im Durchschnitt rund 25 Minuten einsparen können. Auffällig ist, dass die Gebührenstrukturen stark variieren, während gleichzeitig infrastrukturelle und personelle Gegebenheiten die regulären Abfertigungszeiten an den einzelnen Standorten maßgeblich beeinflussen. Gebührenstrukturen und Verbreitung von Schnellspuren in Europa und Deutschland Die Verfügbarkeit von Fast-Lane-Zugängen hat an europäischen Flughäfen in den vergangenen Jahren zugenommen, folgt jedoch keinem einheitlichen Standard. Von den 30 untersuchten europäischen Großflughäfen stellen 19 einen Schnellzugang bereit. Allerdings verlangen 16 dieser Betreiber eine zusätzliche Gebühr für die Nutzung. Ausnahmen bilden unter den europäischen Drehkreuzen lediglich die Flughäfen Amsterdam, Frankfurt am Main und Düsseldorf, an denen der Service in bestimmten Bereichen oder unter spezifischen Bedingungen kostenfrei angeboten wird. In Deutschland stellt sich die Situation zweigeteilt dar. Unter den 20 größten deutschen Verkehrsflughäfen bieten neun Standorte eine Fast Lane für alle Passagiergruppen an. Im Gegensatz zum europäischen Gesamttrend verzichten sechs dieser neun deutschen Flughäfen auf eine direkte Bepreisung der Schnellspur. An Standorten wie dem Flughafen München oder dem Flughafen Berlin Brandenburg existieren hingegen keine regulären, gebührenpflichtigen Fast-Lanes für die Allgemeinheit,

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Flottenumschichtung bei Virgin Atlantic und Kapazitätserweiterung bei LOT Polish Airlines

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic und die polnische Staatsairline LOT Polish Airlines haben vereinbart, die Flottenstruktur im Langstreckensegment schrittweise anzupassen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Virgin Atlantic zwei Flugzeuge des Typs Boeing 787-9 an die polnische Fluggesellschaft abgeben. Der Vollzug der Flugzeugübertragung ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Für Virgin Atlantic stellt dieser Schritt einen Teil der geplanten Verkleinerung der eigenen Boeing-787-Flotte von ursprünglich 17 auf künftig 14 Maschinen dar. Im Gegenzug verstärkt LOT Polish Airlines die Kapazitäten auf der Langstrecke, um der steigenden Nachfrage am Drehkreuz in Warschau zu begegnen. Veränderter Flottenfokus bei Virgin Atlantic Die Übergabe der beiden Großraumflugzeuge fügt sich in die langfristige Ausrichtung der Flotte von Virgin Atlantic ein. Bereits im Jahr 2024 hatte das britische Unternehmen angekündigt, die Anzahl der betriebenen Boeing 787-9 bis zum ersten Quartal 2028 auf 14 Einheiten zu reduzieren. Für sieben der verbleibenden Maschinen wurden langfristige Leasingverträge verlängert. Der Schwerpunkt des Fluggeräteparks verschiebt sich damit zunehmend in Richtung des Herstellers Airbus. Virgin Atlantic setzt künftig verstärkt auf Maschinen der Baureihen A330neo und A350-1000. Die Flottenplanung sieht den Betrieb von insgesamt 19 Airbus A330-900neo, 12 Airbus A350-1000 sowie 14 Boeing 787-9 vor. Aktuell umfasst die Flotte des Unternehmens 41 aktive Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Kabinenkonfiguration und Fokus auf ertragsstarke Strecken Die Entscheidung zugunsten des Airbus A330neo hängt mit der Ausrichtung von Virgin Atlantic auf ertragsstarke Strecken im Nordatlantikverkehr zusammen. Der Flugzeugtyp wird gezielt auf stark frequentierten Verbindungen wie der Strecke nach New York eingesetzt. Die Bestuhlung in diesem Modell

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Zahlendaten und künstlerisches Programm zum zehnjährigen Bestehen der Elbphilharmonie Hamburg

Das Hamburger Konzerthaus Elbphilharmonie nähert sich dem zehnten Jahrestag seiner Eröffnung am 11. Januar 2027 und hat zu Beginn der Spielzeit 2026/27 Bilanz über seine bisherige Betriebsentwicklung vorgelegt. Seit der Inbetriebsetzung des Gebäudes im Januar 2017 verzeichnete die Einrichtung insgesamt 7,4 Millionen Besucher bei rund 6.400 Konzerten und Veranstaltungen. Die öffentliche Aussichtsplattform, die sogenannte Plaza in 37 Metern Höhe, wurde im selben Zeitraum von 29,5 Millionen Menschen aufgesucht. Das Haus weist für seinen Großen Saal weiterhin eine durchschnittliche Sitzplatzauslastung von 96 Prozent auf. Nach Angaben der Betreiber hat sich die Gesamtzahl der jährlichen Besuche klassischer Konzerte in der Freien und Hansestadt Hamburg seit dem Start des Konzerthauses verdreifacht. Der Zehnjahreszeitraum war geprägt von einer Konsolidierung des musikalischen Betriebs sowie von einer breiten inhaltlichen Fächerung, die von der klassischen Tradition bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht. Entwicklung der Besucherzahlen und Auslastung im ersten Jahrzehnt Die vorgelegten Zahlen zeigen eine kontinuierliche Nachfrage nach den Angeboten des Konzerthauses. Mit einer Auslastungsquote von 96 Prozent im Großen Saal zählt die Einrichtung zu den stark frequentierten Kulturstätten im europäischen Raum. Die Kombination aus einem regulären Konzertbetrieb und der frei zugänglichen Aussichtsplattform hat dazu geführt, dass das Bauwerk sowohl von der lokalen Bevölkerung als auch von internationalen Gästen aufgesucht wird. Die Verdopplung bis Verdreifachung des allgemeinen Konzertbesuchs in der Stadt verdeutlicht, dass das neue Haus nicht lediglich Publikum von bestehenden Spielstätten wie der Laeiszhalle abgezogen hat, sondern neue Hörerkreise erschließen konnte. Trotz der positiven Bilanz war der Weg bis zur Eröffnung von langjährigen Debatten geprägt. Die

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Passagierzuwachs an den bulgarischen Küstenflughäfen Burgas und Varna im Jahr 2026

Die Flughafenbetreibergesellschaft Fraport Twin Star Airport Management AD hat im Laufe des Jahres 2026 die Marke von drei Millionen abgefertigten Passagieren an den bulgarischen Schwarzmeerflughäfen Burgas und Warna überschritten. Diese Marke wurde trotz erschwerter Rahmenbedingungen zu Jahresbeginn erreicht, darunter betriebliche Schließungen und finanzielle Belastungen im globalen Luftverkehrssektor. Der Zuwachs beruht auf der Aufnahme neuer Flugverbindungen, der Erschließung zusätzlicher Märkte sowie einer erhöhten Flugfrequenz auf bestehenden Strecken. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Gesamtzahl der beförderten Passagiere an beiden Standorten im Gesamtjahr 2026 das Niveau des Vorjahres übertreffen wird. Gleichzeitig verharren die Passagierzahlen nach wie vor unter dem Niveau des Jahres 2019, das vor dem Ausbruch der weltweiten COVID-19-Pandemie erreicht wurde. Auswirkung der Infrastrukturmaßnahmen am Flughafen Burgas Ein wesentlicher Faktor für den zeitlichen Ablauf des Passagieraufkommens im Jahr 2026 war die vorübergehende Schließung des Flughafens Burgas. Der Flugbetrieb an diesem Standort wurde erst am 1. Mai 2026 wieder aufgenommen, nachdem umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn abgeschlossen worden waren. Die Investitionskosten für diese Infrastrukturmaßnahme beliefen sich auf über 60 Millionen Euro. Es handelte sich dabei um ein eigenständig finanziertes privates Projekt in der zivilen Luftfahrtinfrastruktur Bulgariens. Durch die mehrmonatige Schließung zu Jahresbeginn verteilte sich der Flugverkehr in den ersten Monaten des Jahres primär auf den Flughafen Warna. Nach der Wiedereröffnung von Burgas im Mai setzte eine verstärkte Konsolidierung des Flugbetriebs an beiden Standorten ein, was maßgeblich zum Erreichen der Dreimillionenmarke bis in den Spätsommer beitrug. Entwicklung des Streckennetzes und neue Zielmärkte in Warna Am Flughafen Warna ergab sich im

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Geschäftsergebnis der TAP Air Portugal im ersten Halbjahr 2026 zwischen Nachfragewachstum und Kostendruck

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal hat für das erste Halbjahr 2026 Höchstwerte beim Betriebsumsatz und den Passagierzahlen gemeldet, musste jedoch zeitgleich einen deutlichen Verlust hinnehmen. Die Betriebserlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 2,039 Milliarden Euro, was auf ein vergrößertes Sitzplatzangebot, höhere Erträge pro Passagier und ein stabiles Buchungsaufkommen im gesamten Streckennetz zurückzuführen ist. Gleichzeitig schlug sich der deutliche Anstieg der Treibstoffkosten in der Bilanz nieder: Kerosinausgaben legten im ersten Halbjahr um 18,7 Prozent zu und stiegen im zweiten Quartal um 52,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Infolgedessen verzeichnete das Luftfahrtunternehmen für die ersten sechs Monate des Jahres ein Nettoergebnis von minus 99,2 Millionen Euro. Trotz der finanziellen Eintrübung durch die Treibstoffmärkte schloss die Gesellschaft ihren Restrukturierungsplan ab und verabschiedete eine neue Unternehmensausrichtung für den Zeitraum von 2026 bis 2035. Operative Kennzahlen und Entwicklung des Passagieraufkommens Im Zeitraum von Januar bis Juni 2026 beförderte TAP Air Portugal insgesamt 8,2 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025. Die Anzahl der absolvierten Flüge erhöhte sich geringfügig um 0,3 Prozent auf 57.500 Absolvierungen. Die Nachfrage, gemessen in Ertragspassagierkilometern, stieg um 5,9 Prozent und übertraf damit die Ausweitung des Sitzplatzangebots, das gemessen in verfügbaren Sitzkilometern um 1,7 Prozent zulegte. Aus dieser Entwicklung resultierte eine Erhöhung der durchschnittlichen Sitzplatzauslastung um 3,4 Prozentpunkte auf 85,4 Prozent. Die Erlöse aus dem Ticketverkauf erhöhten sich um 4,4 Prozent auf 1,829 Milliarden Euro. Der Veranstalter führte diesen Anstieg auf eine kontinuierlich hohe Nachfrage in den Kernmärkten zurück, wozu vor

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Entwicklung der weltweiten Passagiernachfrage im internationalen und inländischen Luftverkehr im Juli 2026

Der weltweite Passagierluftverkehr verzeichnete im Juli 2026 eine weitgehende Stagnation mit leicht positiver Tendenz. Nach den jüngsten Daten der International Air Transport Association stieg die Gesamtnachfrage, gemessen in Ertragspassagierkilometern, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozent. Klammert man die von geopolitischen Verwerfungen betroffene Region des Nahen Ostens aus der Betrachtung aus, lag das weltweite Wachstum bei 1,2 Prozent. Die angebotene Gesamtkapazität, ausgedrückt in verfügbaren Sitzkilometern, erhöhte sich zeitgleich um 0,3 Prozent. Der weltweite Passagierauslastungsfaktor verharrte mit 85,2 Prozent auf einem hohen Niveau, was einem geringfügigen Rückgang von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten, hoher Kosten für Flugtreibstoffe sowie regionaler Konflikte äußern sich die Fluggesellschaften verhalten optimistisch für den Verlauf der zweiten Jahreshälfte und planen für den Monat September eine Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten um knapp 3 Prozent. Regionale Divergenzen im internationalen Passagierverkehr Im internationalen Segment sank das Passagieraufkommen weltweit minimal um 0,1 Prozent gegenüber Juli 2025. Ohne Berücksichtigung der Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten ergab sich jedoch ein Zuwachs von 1,5 Prozent. Die internationale Gesamtkapazität stieg um 0,3 Prozent, während die Auslastung der Flugzeuge um 0,3 Prozentpunkte auf 85,2 Prozent nachgab. Die einzelnen Marktregionen entwickelten sich dabei sehr unterschiedlich. Europäische Fluggesellschaften verzeichneten im internationalen Geschäft einen Zuwachs der Nachfrage um 3,1 Prozent bei einer Kapazitätsausweitung von 3,2 Prozent. Der Auslastungsgrad lag bei 87,1 Prozent. Treibende Kraft war hierbei insbesondere der Flugverkehr zwischen Europa und Asien, der mit einem Plus von 12,1 Prozent das stärkste Wachstum unter den großen internationalen Flugkorridoren aufwies. Hingegen mussten nordamerikanische Anbieter im internationalen

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Entwicklung der weltweiten Luftfrachtmärkte und operative Einflussfaktoren im Juli 2026

Der globale Luftfrachtmarkt verzeichnete im Juli 2026 eine positive Nachfrageentwicklung. Nach den Auswertungen des Branchenverbandes International Air Transport Association stieg die weltweite Güternachfrage, gemessen in Frachttonnenkilometern, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,9 Prozent. Bei den internationalen Transporten belief sich das Wachstum auf 4,7 Prozent. Parallel dazu erhöhte sich die angebotene Frachtkapazität, ausgedrückt in verfügbaren Frachttonnenkilometern, um 1,7 Prozent beziehungsweise um 1,8 Prozent im internationalen Segment. Über 90 Prozent des Nachfragezuwachses entfielen auf Fluggesellschaften in den Regionen Asien-Pazifik, Europa und Nordamerika. Reine Frachtflugzeuge verzeichneten Marktanteilskundengewinne, da das Frachtaufkommen im Unterdeck von Passagierflugzeugen rückläufig war. Diese Verschiebung deutet auf einen gestiegenen Bedarf an Frachtkapazitäten für sperrige sowie spezialisierte Güter hin. Das globale Umfeld blieb durch den Welthandel und die weltweite Industrieproduktion gestützt, wenngleich steigende Kerosinpreise und handelspolitische Unsicherheiten Risiken bergen. Rahmenbedingungen im globalen Wirtschaftsumfeld Die Rahmenbedingungen im internationalen Handel zeigten im Betrachtungszeitraum gemischte Indikatoren. Der globale Welthandel verzeichnete im Jahresvergleich ein Wachstum von 7,5 Prozent. Gleichzeitig verteuerte sich die Treibstoffversorgung für die Fluggesellschaften deutlich. Die Preise für Kerosin stiegen im Juli 2026 im Vergleich zum Vormonat um 12,2 Prozent und lagen um 56,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Diese Entwicklung belastet die Betriebskosten der Frachtcarrier. Die globale Produktionsaktivität verzeichnete im Juni 2026 einen leichten Rückgang, verblieb jedoch auf einem expansiven Niveau. Der globale Einkaufsmanagerindex für die Produktionsleistung im verarbeitenden Gewerbe sank um 0,3 Punkte auf 52,7 Punkte. Der Index für neue Exportaufträge stieg hingegen auf 50,0 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Monaten. Marie Owens Thomsen, Chefökonomin des

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Entwicklung der Buchungszahlen und Kapazitätserweiterungen im Wintergeschäft des Reiseveranstalters Alltours

Die Reisebranche verzeichnet für die kommende Wintersaison 2026/27 eine veränderte Nachfragestruktur auf dem deutschen Flugreisemarkt. Nach Angaben des Reiseveranstalters Alltours vom 31. August 2026 liegen die Vorausbuchungen für die kalte Jahreszeit aktuell im zweistelligen Prozentbereich über den Werten des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Dieser Trend deutet darauf hin, dass Urlauber ihre Reiseentscheidungen wieder mit längerem Vorlauf treffen, um Frühbucherrabatte und Flugkapazitäten zu nutzen. Der Veranstalter hat darauf mit einer Anpassung seines Kontingents reagiert und Bettenkapazitäten insbesondere auf den Kanarischen Inseln, in Ägypten sowie in ausgewählten Fernreisezielen aufgestockt. Die Branchenentwicklung spiegelt das veränderte Konsumverhalten wider, bei dem Zweit- und Drittreisen in den Wintermonaten einen festen Platz im Jahresbudget vieler Haushalte einnehmen. Verändertes Buchungsverhalten und preisliche Rahmenbedingungen In den vergangenen Jahren war die Touristikbranche stark von kurzfristigen Last-Minute-Buchungen geprägt, was für Reiseveranstalter und Fluggesellschaften mit erheblichen Planungunsicherheiten verbunden war. Die aktuellen Daten für die Wintersaison 2026/27 zeigen jedoch eine Konsolidierung des Frühbuchersegments. Konsumenten versuchen auf diese Weise, steigenden Flug- und Unterbringungskosten durch das Ausnutzen von Rabattstaffeln entgegenzuwirken, die nach Angaben der Veranstalter Preisnachlässe von bis zu 50 Prozent auf den Hotelanteil ermöglichen. Dennis Schrahe, Hauptgeschäftsführer von Alltours, bestätigte, dass die Nachfrage nach festen Termin- und Hoteloptionen frühzeitig einsetzt. Neben der Preissicherung spielt die Verfügbarkeit von Direktflugverbindungen ab regionalen Flughäfen eine entscheidende Rolle bei der frühzeitigen Festlegung der Urlaubsreisen. Für die Reiseanbieter bedeutet dieser Trend eine höhere Auslastungssicherheit für die angemieteten Flugzeugkontingente und Hotelbetten. Stabile Position der etablierten Mittelmeer- und Atlantikziele Die Kanarischen Inseln behaupten ihre Stellung als volumenstärkstes Zielgebiet im europäischen Wintertourismus. Mit einem

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Abfangjagd im ungarischen Luftraum und Notlandung eines entwendeten Kleinflugzeugs nahe dem Kernkraftwerk Paks

Ein Vorfall mit einem unbefugt gestarteten Kleinflugzeug hat im Süden Ungarns zu einem Alarmstart von Kampfflugzeugen der Streitkräfte sowie zu umfassenden Sicherheitsüberprüfungen auf den Flugplätzen des Landes geführt. Am Morgen des 29. August 2026 entwendete ein 24-jähriger Mann aus Szomor eine Cessna 172 vom Flugplatz Kalocsa und flog in Richtung des nahegelegenen Kernkraftwerks Paks. Die ungarische Luftverteidigung erfasste das Flugzeug unmittelbar nach dem Start und schickte zwei Abfangjäger vom Typ Saab JAS 39 Gripen zur Überprüfung in die Luft. Bevor die Abfangjäger Sichtkontakt herstellen konnten, führte die Sportmaschine auf einem Sonnenblumenfeld nahe Gerjen im Komitat Tolna eine Notlandung durch. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Zwischenfällen im ungarischen Luftraum ein und löste behördliche Inspektionen zur Luftsicherheit auf den nationalen Flugplätzen aus. Ablauf des Vorfalls und Auslösung des Militäralarms Nach Angaben des ungarischen Verteidigungsministeriums registrierten die militärischen Radarstationen am 29. August 2026 den ungenehmigten Start der Maschine vom Typ Cessna 172 auf dem Flugplatz Kalocsa unverzüglich. Um 10:02 Uhr Ortszeit gab Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi in einer offiziellen Erklärung bekannt, dass die Alarmrotte der Luftstreitkräfte unmittelbar nach der Radarfassung aufgestiegen sei. Die Maschine steuerte in Richtung des Kernkraftwerks Paks, woraufhin die Einsatzkräfte die Absicherung des Luftraums einleiteten. Wenige Minuten nach dem Start kam die Cessna 172 in der Nähe der Ortschaft Gerjen auf einem Acker zum Stehen. Die eingetroffenen Gripen-Kampfflugzeuge lokalisierten das beschädigte Kleinflugzeug am Boden und verblieben über dem Gebiet, bis ein Rettungshubschrauber und Bodeneinheiten der Polizei an der Unfallstelle eintrafen. Nach offiziellen Angaben gab es bei dem Vorfall

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Cascavel: Latam-A320 kommt von der Piste ab

Bei der Landung einer Passagiermaschine der Fluggesellschaft Latam Airlines Brasil auf dem Flughafen Cascavel im Süden Brasiliens ist es am 31. August 2026 zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Airbus A320-214 mit 145 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord geriet während starker Regenfälle von der befestigten Piste ab und kam im angrenzenden aufgeweichten Erdreich zum Stillstand. Nach Angaben des Luftfahrtunternehmens sowie der örtlichen Rettungsdienste blieben alle 151 Insassen unverletzt und konnten das Flugzeug über die regulären Ausstiege verlassen. Der Flughafen im Bundesstaat Paraná wurde im Anschluss an den Vorfall für den Flugbetrieb vorübergehend gesperrt, während die zuständigen Behören Ermittlungen zur Ursache des Abkommens einleiteten. Verlauf des Fluges LA3858 und Wetterbedingungen vor Ort Die Maschine befand sich auf dem Inlandsflug LA3858, der vom internationalen Flughafen São Paulo/Guarulhos nach Cascavel im Westen des Bundesstaates Paraná führte. Gegen 09:45 Uhr Ortszeit setzte das Flugzeug zur Landung auf der Landebahn 15 des Flughafens Cascavel an. Zu diesem Zeitpunkt herrschte in der Region eine Schlechtwetterfront mit gewitterartigen Regenfällen, die zu einer Einschränkung der Sichtweiten auf unter zwei Meilen führte. Nach Auswertung der Flugverfolgungsdaten setzte der Airbus A320 ordnungsgemäß auf der Piste auf und verlangsamte seine Geschwindigkeit auf etwa 15 Knoten. Während des anschließenden Manövers zum Wenden auf der Landebahn, um die Rollbahn in Richtung Terminal anzusteuern, geriet das Flugzeug über den Rand der befestigten Fläche hinaus. Das Hauptfahrwerk sank dabei teilweise in den durch den Niederschlag aufgeweichten Boden ein. Passagieraufnahmen zeigen das Flugzeug im Schlamm stehend unmittelbar neben der Asphaltbahn. Maßnahmen am Flughafen Cascavel und Passagierversorgung

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