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Auch nach München, Stuttgart und Wien: Skyalps plant Mostar-Basis

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat kürzlich eine Vereinbarung mit dem Flughafen Mostar im Süden von Bosnien und Herzegowina getroffen. Ziel dieser Kooperation ist es, eine dauerhafte Basis in Mostar zu errichten und ab dem kommenden Jahr acht neue internationale Strecken anzubieten. Vollständig eigenwirtschaftlich wird Sky Alps das nicht machen, denn es sollen nicht unerhebliche Subventionen an den Carrier fließen. Die lokale Regierung erwartet sich nicht nur eine Verbesserung der Konnektivität, sondern auch zusätzliche Touristen. Auch ist nicht von der Hand zu weisen, dass man davon ausgeht, dass viele Staatsbürger die Verbindungen für Heimatbesuche nutzen könnten. Ein ehrgeiziges Expansionsvorhaben Die neue Vereinbarung mit dem Flughafen Mostar sieht vor, dass Sky Alps ihre Präsenz in der Region erheblich ausbaut. Die Fluggesellschaft plant, ab Mostar Verbindungen zu wichtigen europäischen Städten wie Bari, Bergamo, Catania, München, Neapel, Palermo, Rom, Stuttgart und Wien anzubieten. Diese Städte sind strategisch wichtige Destinationen, die nicht nur die Verbindung zwischen Bosnien und Herzegowina und Westeuropa verbessern, sondern auch den Tourismus und die Wirtschaft in der Region stärken sollen. Im Zuge dieser Expansion wird Sky Alps eine ihrer De Havilland Canada Dash 8-Maschinen dauerhaft in Mostar stationieren. Staatliche Subventionen als Schlüssel zum Erfolg? Das Vorhaben wird von der Regierung Bosnien und Herzegowinas mit 345.000 Konvertiblen Mark (rund 175.000 Euro) subventioniert. Diese finanzielle Unterstützung ist von entscheidender Bedeutung, um die Rentabilität der neuen Strecken in den ersten Jahren sicherzustellen. Subventionierte Flugverbindungen sind in der Region keine Seltenheit und wurden auch in der Vergangenheit von verschiedenen Regierungen eingesetzt, um den internationalen Luftverkehr

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Burger Festival 2024: Ein Paradies für Burger-Liebhaber in Wien

Mit dem Burger Festival 2024 steht Wien vor einem kulinarischen Highlight des Jahres. Vom 11. bis 13. Oktober 2024 wird die Ottakringer Brauerei in ein Paradies für Burger-Liebhaber verwandelt, in dem nicht nur Gaumenfreuden, sondern auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Jung und Alt geboten werden. In einer einzigartigen Atmosphäre können Besucher die gesamte Bandbreite an Burger-Kreationen genießen – von traditionellen Klassikern bis hin zu extravaganten Neukreationen, die selbst eingefleischte Fans überraschen werden. Das Festival verspricht nicht nur außergewöhnliche Geschmackserlebnisse, sondern auch ein Event, das alle Sinne anspricht. Eine kulinarische Entdeckungsreise Das Burger Festival hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Treffpunkt für Feinschmecker und Streetfood-Liebhaber entwickelt. Die Veranstaltung ist nicht nur für ihre hohe kulinarische Qualität bekannt, sondern bietet auch die Gelegenheit, neue Trends der Burger-Kultur kennenzulernen. Verschiedene Anbieter, darunter renommierte Köche und lokale Streetfood-Stände, präsentieren ihre besten Kreationen. Ob saftige Rindfleisch-Burger, vegane Alternativen oder internationale Spezialitäten wie asiatische Burger mit exotischen Zutaten – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Vielzahl der angebotenen Kreationen und die kreative Kombination von Zutaten machen das Festival zu einem wahren Schlaraffenland für Burger-Fans. Einer der besonderen Reize des Festivals ist die Möglichkeit, Burger in einer ungewöhnlichen, aber charmanten Umgebung zu genießen. Die Ottakringer Brauerei, ein traditionsreiches Wahrzeichen Wiens, bietet die perfekte Kulisse für dieses Event. Die Mischung aus urbanem Industriecharme und gemütlichem Streetfood-Ambiente macht das Festival zu einem Erlebnis für alle Sinne. Mehr als nur Essen: Unterhaltung und Gemeinschaft Neben der kulinarischen Vielfalt bietet das Burger Festival 2024 ein umfassendes Unterhaltungsprogramm.

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Verlängerung bis Stuttgart: Westbahn hat Fahrkarten-Verkauf aufgenommen

Vor einiger Zeit hat die private Eisenbahngesellschaft Westbahn die Verlängerung der bestehenden München-Strecke bis Stuttgart Hauptbahnhof angekündigt. Nun hat das Unternehmen mit dem Verkauf von Fahrscheinen begonnen. Angeboten werden zwei tägliche Kurspaare ab 15. Dezember 2024. Über einen langen Zeitraum hinweg waren die Stadler-Doppelstockzüge der Westbahn zwischen Wien-Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof unterwegs. Seit einiger Zeit befindet sich der private Anbieter auf Expansionskurs. Zunächst verlängerte man die „Stammstrecke“ bis München Hauptbahnhof, dann nahm man Innsbruck Hauptbahnhof ins Streckennetz auf und zuletzt hat man auch Bregenz Hauptbahnhof angebunden. Jeweils gibt es auf dem Weg zum Endpunkt einige Zwischenhalte zum Ein- und Aussteigen. Dass die Westbahn innerhalb Deutschlands expandieren will, ist schon länger bekannt. Das Unternehmen hat die Aufnahme der Fahrten bis Stuttgart Hauptbahnhof früh angekündigt. Dies hat auch einen durchaus bürokratischen Hintergrund, denn die notwendigen Trassen müssen beim Netzbetreiber, im konkreten Fall bei der DB Netz AG, beantragt und von dieser bewilligt werden. Nicht selten kommt es dazu, dass Infrastruktureigentümer, die Töchter von Staatsbahnen sind, sich versuchen querzulegen, so dass die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde mittels Bescheid anordnen muss. Péage-Verträge wurden in der k.u.k.-Monarchie „erfunden“ Grundsätzlich hat jedes Eisenbahnunternehmen, das über eine gültige Konzession als Eisenbahnverkehrsunternehmen verfügt, das Recht uneingeschränkten Zugang zur Infrastruktur anderer Betreiber, meist formell ausgelagerte Töchter der Staatsbahnen, zu bekommen. Dafür gibt es klare Regeln und kostenlos ist das auf keinen Fall, denn der Nutzer muss eine Art Maut an den Eigentümer bezahlen. Dazu kommen Stationsentgelte und Gebühren für sonstige Dienstleistungen. Sofern man nicht mit eigenem Diesel fährt, sondern Strom

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„Sister Act“ kehrt zurück: Das himmlische Musical auf Österreich-Tournee

Der Kultfilm „Sister Act“ mit Whoopi Goldberg hat Generationen von Zuschauern begeistert und bleibt unvergesslich. Die humorvolle Geschichte der exzentrischen Disco-Diva Deloris, die zur Nonne wird, erlebte 1992 einen phänomenalen Kinostart und zog mehr als fünf Millionen Besucher in die Lichtspielhäuser. Die Mischung aus witzigen Momenten, einem mitreißenden Soundtrack und einer inspirierenden Botschaft hat den Film zu einem zeitlosen Klassiker gemacht. Nun, nach erfolgreichen Aufführungen in New York, London und weiteren Musical-Hochburgen, wird das original Londoner Musical ab Herbst 2024 auf Tour durch Deutschland und Österreich gehen. Ein himmlisches Musical-Vergnügen Die Bühnenadaption, die auf dem Film basiert, verspricht nicht nur göttlichen Humor, sondern auch liebgewonnene Charaktere und neue Show-Nummern, die von Alan Menken, dem achtfachen Oscar-Preisträger und Disney-Legende, komponiert wurden. Menken, bekannt für Meisterwerke wie „Aladdin“ und „Die Schöne und das Biest“, bringt frischen Wind in das Kloster der Schwestern vom Heiligen Geist und sorgt für ein unverwechselbares Musical-Erlebnis. Die Geschichte bleibt dem Original treu, erzählt aber mit neuer Dynamik und mehr musikalischen Höhepunkten. Die Zuschauer dürfen sich auf eine bunte Inszenierung freuen, die Tradition mit modernen Elementen verbindet und dabei die Essenz des Films einfängt. Handlung im Überblick Die Handlung dreht sich um Deloris van Cartier, eine Nachtclubsängerin, die zufällig einen Mord durch die Gangster-Bande ihres Freundes beobachtet. Um ihr Leben zu schützen, wird sie in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen und findet sich in einem konservativen Kloster wieder, wo sie als bescheidene Nonne untertauchen soll. Die strenge Mutter Oberin ist alles andere als begeistert von Deloris‘ Anwesenheit, und die Weltsichten

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Blitzeinschlag in Airbus A350 der SAS

Am 24. September 2024 wurde ein Airbus A350 der Scandinavian Airlines (SAS) auf einem Flug von Kopenhagen nach Shanghai in 35.000 Fuß Höhe von einem Blitz getroffen. Trotz des dramatischen Ereignisses, das von einem lauten Knall und einem hellen Blitz begleitet wurde, blieb der Zwischenfall für die Passagiere und die Besatzung weitgehend harmlos. Das Flugzeug kehrte jedoch vorsorglich nach Kopenhagen zurück, wo es sicher landete. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheit moderner Flugzeuge und die Herausforderungen, denen Piloten in solchen Situationen gegenüberstehen. Ein Blitzschlag bei 35.000 Fuß: Was geschah an Bord? Der Flug SK997 startete am 24. September um 23:48 Uhr Ortszeit vom Kopenhagener Flughafen mit Ziel Shanghai. Während des Steigflugs durchquerte das Flugzeug eine Wetterfront, als plötzlich ein Blitz in das Flugzeug einschlug. Ein Passagier beschrieb den Moment als extrem laut, begleitet von einem hellen Licht, das an den Fenstern zu sehen war. Etwa zehn Minuten nach dem Einschlag informierte der Kapitän die Passagiere, dass das Flugzeug von einem Blitz getroffen wurde, jedoch alle Systeme normal funktionierten. Trotz der augenscheinlich stabilen Situation entschied sich die Flugbesatzung, das Flugzeug nach Kopenhagen zurückzufliegen, um eine gründliche Inspektion durchführen zu lassen. Dies ist eine Standardvorgehensweise in der Luftfahrt, da Blitzeinschläge, obwohl selten gefährlich, potenziell Schäden verursachen können, die nicht sofort erkennbar sind. Der Airbus A350 landete sicher um 01:22 Uhr Ortszeit in Kopenhagen, wo es auf der Landebahn von Notfalldiensten empfangen wurde. Besonders bei der Landung mit Übergewicht – also mit einer höheren als der normalen Landegewichtsbeschränkung – besteht das

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Brasilianische Fluggesellschaft Total Linhas Aéreas erwägt Kauf von COMAC C919

Die brasilianische Fracht- und Charterfluggesellschaft Total Linhas Aéreas steht möglicherweise vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Der Kauf von vier COMAC C919-Flugzeugen, dem ersten in China entwickelten Passagierflugzeug, das als direkte Konkurrenz zu den Airbus A320neo und Boeing 737 Max gilt. Dieser Schritt könnte nicht nur den brasilianischen Luftfahrtsektor revolutionieren, sondern auch das Potenzial chinesischer Flugzeughersteller auf dem internationalen Markt unterstreichen. Die Gespräche zwischen Total Linhas Aéreas und der Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC) über den möglichen Kauf der C919 sind ein Zeichen dafür, wie sich die Dynamik auf dem Luftfahrtmarkt verschieben könnte. Die brasilianische Fluggesellschaft, die derzeit eine Flotte von acht älteren Flugzeugen betreibt, darunter umgerüstete Boeing 727- und 737-Frachter, sieht sich gezwungen, nach Alternativen zu den etablierten westlichen Herstellern zu suchen. Sowohl Airbus als auch Boeing haben ihre Lieferkapazitäten für neue Flugzeuge bis ins nächste Jahrzehnt ausgeschöpft, was Total Linhas Aéreas vor das Problem stellt, neue und moderne Flugzeuge zeitnah zu beschaffen. Mit einem Durchschnittsalter von 29,4 Jahren gehört die aktuelle Flotte der brasilianischen Fluggesellschaft zu den ältesten im Land. Besonders die Boeing 727, die ein beeindruckendes Alter von über 46 Jahren erreicht hat, stellt eine Belastung für die Flugbetriebs- und Wartungskosten dar. Vor diesem Hintergrund erscheint der mögliche Kauf der C919 nicht nur als pragmatische, sondern auch als strategische Entscheidung, um den Betrieb zu modernisieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Aufstieg der COMAC C919 Die C919 wurde von COMAC als Alternative zu den bewährten Modellen von Airbus und Boeing entwickelt und absolvierte im Jahr 2017 ihren Jungfernflug. Seitdem

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Russland plant umstrittene Flügezwischen St. Petersburg und abchasischem Flughafen Suchumi

Die Ankündigung russischer Behörden, eine direkte Flugverbindung zwischen St. Petersburg und dem Flughafen Suchumi im umstrittenen Gebiet Abchasiens zu etablieren, sorgt international für Aufsehen. Der Flughafen Suchumi-Babuschara, der seit dem georgischen Bürgerkrieg in den 1990er Jahren nicht mehr in Betrieb ist, soll nach Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten wiedereröffnet werden. Diese Pläne fügen sich in eine umfassendere Strategie Russlands ein, seine Kontrolle über die abtrünnige Region Abchasien zu stärken, was geopolitische Spannungen weiter verschärfen könnte. Abchasien, eine Region im Nordwesten Georgiens, hat eine lange und konfliktbeladene Geschichte. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erklärte es seine Unabhängigkeit von Georgien, was in einem blutigen Bürgerkrieg mündete. Seither wird Abchasien von Russland politisch, wirtschaftlich und militärisch unterstützt, obwohl es international, einschließlich von den Vereinten Nationen und der Europäischen Union, nach wie vor als Teil Georgiens anerkannt wird. Der geplante Ausbau des Flughafens Suchumi und die Einrichtung von Direktflügen nach Russland könnten die Isolation der Region weiter verringern und ihre Integration in die russische Infrastruktur vorantreiben. Hintergrund: Der Flughafen Suchumi-Babuschara Der Flughafen Suchumi, auch als Babushera bekannt, spielte vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in den 1990er Jahren eine zentrale Rolle in der Region. Während des georgischen Bürgerkriegs wurde er schwer beschädigt und seitdem weitgehend vernachlässigt. Auch wenn es immer wieder Versuche gab, den Flughafen wieder in Betrieb zu nehmen, hat er bisher keinen regelmäßigen kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. Zudem wird der Flughafen von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) nicht als internationaler Flughafen anerkannt, was seine Nutzung stark einschränkt. Die fehlende Anerkennung ist ein Symptom der angespannten geopolitischen Lage in

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Air France kündigt kostenloses Starlink-WLAN an

Ab Sommer 2025 wird Air France ihren Fluggästen eine Neuerung bieten: kostenloses Hochgeschwindigkeitsinternet dank Starlink, dem satellitengestützten Internetdienst von SpaceX. Diese Ankündigung markiert einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung und dem Serviceangebot der französischen Airline, die sich damit an die Spitze der europäischen Fluggesellschaften setzt. Der neue Dienst wird in allen Reiseklassen verfügbar sein und ermöglicht es Passagieren, während des Fluges über ihre eigenen elektronischen Geräte zu surfen, Videos zu streamen, Online-Spiele zu spielen oder mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Starlink: Die technische Grundlage Starlink basiert auf einem Netz von Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn (LEO), was schnellere und stabilere Internetverbindungen im Vergleich zu herkömmlichen geostationären Satelliten bietet. Diese Technologie hat den Vorteil, dass sie eine „erdähnliche“ Erfahrung mit hoher Geschwindigkeit und niedriger Latenz ermöglicht, selbst auf internationalen Langstreckenflügen oder in abgelegenen Gebieten. Insbesondere die geringe Verzögerung im Vergleich zu bisherigen Lösungen wird von vielen Branchenexperten als Meilenstein für die Luftfahrtindustrie angesehen. Passagiere können mehrere Geräte gleichzeitig verbinden, wodurch ein nahtloses Erlebnis gewährleistet wird, unabhängig davon, ob sie geschäftlich oder privat unterwegs sind. Konkurrenzdruck und die Zukunft des In-Flight-Internets Air France ist nicht die erste Fluggesellschaft, die Starlink einführt, aber sie reiht sich in eine wachsende Liste internationaler Airlines ein, die die innovative Technologie nutzen. United Airlines kündigte im September 2024 an, ihre Flotte schrittweise mit Starlink auszustatten. Auch Qatar Airways, airBaltic und Hawaiian Airlines gehören zu den Vorreitern in diesem Bereich. Hawaiian Airlines hat die Einführung bereits abgeschlossen und bietet den Dienst seit Anfang 2024 auf ihren

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„Die Drei von der Tankstelle“ im Wiener Metropol: Ein nostalgischer Bühnenzauber

Am 02. Oktober 2024 feiert das Wiener Metropol eine ganz besondere Premiere: Der deutsche Filmklassiker „Die Drei von der Tankstelle“ kehrt in einer aufwendig inszenierten Bühnenversion zurück. Unter der Leitung von Direktor Peter Hofbauer und Regisseur Peter Kratochvil bringt das Metropol diesen Filmoperettenklassiker auf die Bühne und entführt die Zuschauer in eine Zeit, in der das Leben und das Autofahren von Romantik und Abenteuerlust geprägt waren. Bis zum 02. November 2024 haben Besucher die Gelegenheit, dieses musikalische Meisterwerk mit seinen unvergesslichen Melodien live zu erleben. Die Rückkehr eines Klassikers „Die Drei von der Tankstelle“ ist einer der bekanntesten deutschen Tonfilme der 1930er Jahre. Der Film feierte 1930 seine Premiere und avancierte schnell zu einem Publikumsliebling. Mit Stars wie Heinz Rühmann, Willy Fritsch und Lilian Harvey an Bord wurde das Werk zum Symbol für die leichtfüßige Unterhaltung der Weimarer Republik, ein Symbol für Optimismus und Freundschaft in einer Zeit des wirtschaftlichen Umbruchs. Die Neuinszenierung im Wiener Metropol greift genau dieses Flair auf und haucht der Geschichte auf charmante und moderne Weise neues Leben ein. Die Handlung dreht sich um drei Freunde – Hans, Willi und Kurt –, die durch den Verlust ihres Vermögens gezwungen sind, eine Tankstelle zu betreiben. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als die lebhafte und charmante Lili Cossmann in ihr Leben tritt. Lili, die Tochter eines wohlhabenden Industriellen, sorgt nicht nur für Verwicklungen und Verwirrung, sondern bringt auch Romantik in die sonst so nüchterne Welt der drei Freunde. Doch nicht nur die Liebe, sondern auch der

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„Hedwig and the Angry Inch“: Ein kraftvolles Musical zwischen Rock und Selbstfindung

Am 24. September 2024 feierte das Rock-Musical „Hedwig and the Angry Inch“ eine triumphale Premiere im Vinobodana in Wien. Das preisgekrönte Stück, das aus der Off-Broadway-Szene stammt und international Kultstatus erreicht hat, begeisterte das Publikum mit einer fulminanten Inszenierung. Bereits vor der Premiere war die Nachfrage groß, was die komplette Ausverkauftheit des Events unterstreicht. Mit der Performance des Musicalstars Drew Sarich in der Titelrolle und Ann Mandrella als Yitzhak erlebt das Wiener Publikum ein emotional intensives und musikalisch vielseitiges Spektakel. Im Zentrum des Musicals steht die Geschichte von Hansel, einem ostdeutschen Musiker, der sich für die Liebe einer Frau in den USA einer Geschlechtsanpassung unterzieht und zur charismatischen Hedwig wird. Doch die Operation misslingt, und Hedwig bleibt mit einem „angry inch“, einem symbolischen Rest, zurück. Mit ihrer Band „The Angry Inch“ tourt sie durch die USA und kämpft dabei nicht nur um musikalischen Erfolg, sondern auch um ihre persönliche Identität. Die Geschichte, die John Cameron Mitchell (Buch) und Stephen Trask (Musik und Gesangstexte) erschaffen haben, ist geprägt von emotionalen Höhen und Tiefen, tiefgründiger Selbstreflexion und dem ständigen Streben nach Selbstverwirklichung. Drew Sarich, bekannt für seine vielseitigen Rollen auf der Musicalbühne, brilliert als Hedwig in einer kraftvollen und nuancierten Darbietung. Er verleiht der Figur die nötige Mischung aus Charisma, Verletzlichkeit und überschäumender Energie, die das Publikum in den Bann zieht. Besonders hervorzuheben ist seine musikalische Leistung, die von rockigen Gitarrenriffs bis hin zu gefühlvollen Balladen reicht und die Seele der Figur widerspiegelt. Eine Rock-Show mit emotionaler Tiefe Das rund 100-minütige Musical

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