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Tui inkludiert verstärkt Ryanair-Flüge in Pauschalreisen

Erst kürzlich haben Ryanair und Tui bekanntgegeben, dass eine offizielle Vertriebspartnerschaft abgeschlossen wurde. Nun inkludiert der Tour Operator verstärkt Flugsegmente des Lowcosters in Pauschalreisen. Betroffen sind zahlreiche Märkte. In der Vergangenheit ist Ryanair scharf gegen so genannte OTAs, die ohne Vertriebsvereinbarung Tickets des Billigfliegers verkauft haben, vorgegangen. In den letzten Monaten hat man einige offizielle Verträge, darunter auch mit dem Reisekonzern Tui abgeschlossen. Auf Basis dieses Vertrags greift nun der Tour Operator auch verstärkt auf das Flugangebot von Ryanair zurück und inkludiert derartige Flugsegmente in Pauschalreisen. Für Tui-Kunden, deren Flüge von Ryanair durchgeführt werden, gibt es ein paar Unterschiede gegenüber Direktbuchungen beim Billigflieger, sofern es sich um eine Pauschalreise handelt. Laut Mitteilung des Reisekonzerns soll es hinsichtlich der inkludierten Leistungen keinen Unterschied gegenüber Vollcharter-Flügen geben. Diesbezüglich habe man mit Ryanair einen Vertrag abgeschlossen. Zunächst wird die Pauschalreisen-Kooperation im dänischen Markt hochgefahren. Tui will den Passagieren mehr Auswahlmöglichkeiten und damit Flexibilität bieten, da die Kunden künftig nicht mehr auf die starren wöchentlichen Charterflüge angewiesen sein sollen. Noch hat Tui aber nicht die genauen Routen, auf denen man Ryanair-Flüge in Pauschalreisen inkludiert, bekanntgegeben. Im Rahmen so genannter „dynamischer Pauschalreisen“ („X-Reisen“) buchen bereits jetzt viele Reiseveranstalter auch Flugsegmente bei Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Wizz Air, Vueling, Easyjet und bei anderen Anbietern. Allerdings gibt es nicht in jedem Fall offizielle Vertriebsvereinbarungen, denn häufig werden die Flugscheine nach Bedarf auf dem freien Markt eingekauft. Die Zusammenarbeit zwischen Tui und Ryanair folgt übrigens auf eine Kooperation mit dem Konkurrenten Wizz Air. Seit einiger Zeit werden ab Wien-Schwechat

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Ab 29. Mai 2024: Hainan Airlines kehrt nach Wien zurück

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines wird ab 29. Mai 2024 den Flughafen Wien-Schwechat wieder mit Shenzhen verbinden. Die Route pausiert seit Feber 2020, denn aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Bedienung bis auf weiteres eingestellt. Ab 29. Mai 2024 wird Hainan Airlines wieder zweimal wöchentlich ab Shenzhen Kurs auf Wien-Schwechat nehmen. Laut Mitteilung des österreichischen Airports soll diese Strecke wieder ganzjährig bedient werden. Zuletzt hatte das chinesische Luftfahrtunternehmen die Route, die nun zur Wiederaufnahme angekündigt ist, im Feber 2020 im Programm. Mit Beginn der Corona-Pandemie setzte Hainan Airlines diese Flugverbindung temporär aus. Vergleichsweise spät hat das Luftfahrtunternehmen nun die Reaktivierung angekündigt. Vorerst sollen zwei Umläufe pro Woche bedient werden. Je nachdem wie sich die Nachfrage entwickelt, ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufstockung möglich. „Mit Hainan Airlines kommt eine der wichtigsten Airlines aus China zurück nach Wien. Nach vier Jahren Pause besteht damit wieder die Möglichkeit direkt in die Millionenmetropole Shenzhen abzuheben. Der Ferne Osten ist ein bedeutender Markt für den Flughafen Wien und die Rückkehr von Hainan Airlines ein erfreuliches Zeichen für das Wiedererstarken von Tourismus und Wirtschaft in Österreich und China. Wir freuen uns sehr, an die gute Zusammenarbeit mit Hainan Airlines anknüpfen zu können“, erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Hainan Airlines fliegt ab 29. Mai 2024 zweimal wöchentlich (Mi, Sa) zwischen Wien und Shenzhen. Der Abflug in Shenzhen findet um 02:05 Uhr statt, mit Ankunft in Wien um 07:55 Uhr. Der Rückflug aus Wien startet um 11:05 Uhr mit Ankunft um 04:00 Uhr am Folgetag

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Leipzig/Halle: Eurowings fliegt wieder nach Düsseldorf

Nachdem die Strecke Leipzig/Halle-Düsseldorf im November 2021 eingestellt werden musste, konnte die Fluggesellschaft Eurowings die Reaktivierung der Strecke bestätigen. Die Fluggesellschaft Eurowings hat die Reaktivierung der Strecke Leipzig/Halle-Düsseldorf bestätigt. Die Strecke wurde zuletzt im November 2021 bedient und aufgrund von Nachfrageschwächen eingestellt. Die Wiederaufnahme durch Eurowings erfolgt mit drei Flügen pro Woche, jeweils montags, mittwochs und donnerstags. Der Erstflug fand heute Morgen statt. Eingesetzt werden Flugzeuge des Typs Airbus A320.

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Auf Sparflamme: Ryanair kündigt Tel-Aviv-Comeback an

Die Ryanair Group hat angekündigt, dass man ab 3. Juni 2024 wieder Kurs auf den größten Flughafen Israels, Tel Aviv (Ben Gurion) nehmen wird. Allerdings in sehr stark reduziertem Umfang. Nach dem kriegerischen Überfall der Hamas gegen Israel hat Ryanair aus Sicherheitsgründen zunächst alle Flugverbindungen von/nach Tel Aviv und Eilat eingestellt. In weiterer Folge wurden auch die Flüge ins Nachbarland Jordanien (Akaba und Amman) nach und nach ausgesetzt bzw. stark zurückgefahren. Bei Akaba und Amman soll der Grund darin liegen, dass die Nachfrage stark eingebrochen sein soll. Erst vor wenigen Wochen hat Ryanair dann die Tel-Aviv-Flüge reaktiviert, jedoch kurz darauf wieder eingestellt. Der Grund diesmal: Das Terminal 1 des Airports, das hauptsächlich von Billigfluggesellschaften genutzt wird, ist übergangsweise vom Netz genommen worden. Alle Flüge werden derzeit im T3 abgewickelt. Für die Nutzung dieser Anlage fallen aber höhere Gebühren an und genau diese will Ryanair nicht bezahlen. Verhandlungen mit der Geschäftsleitung des Airports Tel Aviv haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass der irische Konzern beschlossen hat sämtliche Verbindungen zu kappen. Der Konkurrent Wizz Air bittet seine Fluggäste im Terminal 3 zusätzlich zur Kasse, worauf während dem Buchungsvorgang ohne Nennung konkreter Beträge hingewiesen wird. Ab 3. Juni 2024 will Ryanair wieder Flüge von/nach Tel Aviv anbieten und zwar ab dem Terminal 1, der wieder in Betrieb genommen werden soll. Das Angebot ist aber zunächst stark ausgedünnt, denn der Lowcoster wird zunächst lediglich 40 Flüge pro Woche anbieten. Vorläufig soll nur ab Athen, Bari, Berlin, Budapest, Malta, Mailand und Paphos nach

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Austrian Airlines: Airbus A320neo am Flughafen Wien schwer beschädigt

Am Samstag, den 6. April 2024 wurde zu später Stunde der Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ am Flughafen Wien schwer beschädigt. Die von Austrian Airlines betriebene Maschine krachte während einem missglückten Schleppvorgang in eine Gangway und machte unliebsame Bekanntschaft mit einem Beleuchtungsmasten. Sowohl am Terminal als auch am Airbus A320neo ist schwerer Sachschaden entstanden. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich weder Fluggäste noch Besatzung an Bord. Der Mittelstreckenjet sollte vom Gate F31 zu einer anderen Parkposition geschleppt werden. Dieser Vorgang ist misslungen, denn die OE-LZQ machte sich aus noch ungeklärtem Grund „selbstständig“ und krachte in den Masten bzw. in die Fluggastbrücke. Die Beschädigungen am Airbus A320neo sind enorm, wie beispielsweise auch auf nachstehend eingebetteten Fotos ersichtlich. Auch die Infrastruktur von Österreichs größtem Airport wurde in Mitleidenschaft gezogen. Derzeit ist noch unklar, ob die OE-LZQ repariert werden kann und wenn ja wie lange dies dauert. Besagtes Flugzeug ist eines der jüngsten Flottenmitglieder der Austrian Airlines, deren Flotte ansonsten durchaus betagt ist. Auch ist noch nicht absehbar welche Maßnahmen der Carrier hinsichtlich dem Hochsommer 2024 ergreifen muss, denn zum aktuellen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Kapazität dieses Airbus A320neo nicht zur Verfügung steht.

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Flughafen Zürich errichtet neue Cargo-Halle

Im Osten des Geländes des Flughafens Zürich-Kloten entsteht eine neue Cargo-Halle. Hintergrund ist, dass die ältesten Bauwerke aus den 1950er- und 1960er-Jahren stammen und nicht mehr vollumfänglich den heutigen Anforderungen im Frachtgeschäft entsprechen. Seit mehr als 60 Jahren werden am Zürcher Airport die Cargo-Hallen Mitte und West genutzt. Zum Zeitpunkt der Errichtung war es noch üblich, dass Frachtgüter auf standardisierten Paletten versandt worden sind. Im Verlauf der Jahrzehnte hat sich dies geändert, denn heute werden vermehrt kleinteilige und temperaturkritische Güter umgeschlagen. Der Trend in Richtung Spezialfracht erhöht den Bedarf an passenden Frachtflächen. Mit dem Bau der Fracht Rächtenwisen als moderne Umschlag- und Lagerhalle kann die Flughafen Zürich AG den veränderten Anforderungen gerecht werden. Im Osten des Flughafens entsteht ein Gebäude mit knapp 9.500 Quadratmetern Fläche, das unter anderem 20 Andockrampen für LKW, Flächen für die Import- und Exportprozesse sowie für die Zoll- und für die Sicherheitskontrolle bietet. Außerdem stehen Flächen für spezialisierte Prozesse für den Umschlag von Pharma- und Gefahrengütern zur Verfügung. Auf der Südseite des Gebäudes ist ein Zwischengeschoss für Büros vorgesehen. Die neue Frachthalle wird als Betonstützenkonstruktion mit einem Holztragwerk sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach gebaut. Gemietet und genutzt wird die neue Frachthalle Rächtenwisen nach der Fertigstellung von der Dnata Switzerland AG, einer Dienstleisterin im Bereich Bodenabfertigung und Fracht. Gemäß aktueller Planung ist mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2027 zu rechnen. Für den Export und Import von Gütern aus der Schweiz bzw. in die Schweiz ist der Flughafen Zürich als größter Landesflughafen von weitreichender Bedeutung. Insgesamt sind

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B737-Max-Vorfall: Alaska Airlines erhält erste Entschädigung von Boeing

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat an Alaska Airlines eine Entschädigung in der Höhe von 160 Millionen U.S.-Dollar geleistet. Diese steht im Zusammenhang mit dem temporären Flugverbot, das im Jänner 2024 für den Maschinentyp B737-Max-9 ausgesprochen wurde. Aus einer Börsenmitteilung von Alaska Airlines geht hervor, dass das Luftfahrtunternehmen von Boeing zunächst 160 Millionen U.S.-Dollar an Entschädigung für entgangene Gewinne während des Flugverbots, das die FAA nach dem Vorfall, der sich im Jänner 2024 mit Alaska-Airlines-Flug 1282 ereignet hat, ausbezahlt hat. Weiters schreibt der Carrier in der Mitteilung vom 4. April 2024 unter anderem, dass sich sowohl der Zwischenfall als auch das anschließende Grounding des Maschinentyps Boeing 737-Max-9 äußerst nachteilig auf die Geschäftszahlen ausgewirkt haben. Am 5. Jänner 2024 verlor Alaska-Airlines-Flug 1282 kurz nach dem Start in Portland eine Notausgangstür. Diese war mit einer Blende verkleidet. Es ist an Bord zu einer schnellen Dekompression gekommen. Unter anderem aus diesem Grund haben zahlreiche Passagiere Klagen sowohl gegen den Hersteller als auch gegen Betreiber Alaska Airlines eingebracht. Die Ermittlungen der NTSB haben unter anderem ergeben, dass die Bolzen fehlerhaft montiert und zum Teil gar nicht vorhanden waren. Die FAA nimmt seither die Produktionsabläufe bei Boeing genau unter die Lupe und hat beispielsweise die geplante Ausweitung der Fertigungsrate untersagt. Dies hat Auswirkungen auf zahlreiche Kunden, darunter Ryanair. Der irische Konzern bekommt deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als vertraglich vereinbart und muss deshalb Kürzungen im Sommerflugplan 2024 vornehmen. Es geht bei Ryanair um das Modell Boeing 737-Max-200 und nicht um die Max-9, die man gar nicht bestellt

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Norwegian reaktiviert Basis Las Palmas

Im Winterflugplan 2024/25 beabsichtigt der Billigflieger Norwegian wieder zwei Boeing 737 in Las Palmas zu stationieren. Bereits in der Vergangenheit hatte man eine Basis auf Gran Canaria, jedoch wurde diese im Zuge des Insolvenzverfahrens, in das man sich während der Pandemie begeben musste, aufgelöst. Das Unternehmen teilte mit, dass man von Las Palmas aus primär Destinationen im skandinavischen Raum ansteuern wird. Zunächst hat man die Destinationen Sandefjord, Stockholm-Arlanda, Oslo und Göteborg als erste Ziele bestätigt. In den nächsten Wochen sollen weitere Routen zur Buchung freigegeben werden. Mit der Wiederinbetriebnahme der Basis Las Palmas wird Norwegian dem aktuellen Stand der Dinge nach im Winterflugplan 2024/25 vier Stützpunkte in Spanien unterhalten. Während man in Palma de Mallorca lediglich wärend der warmen Jahreszeit Maschinen stationiert hat, betreibt man die Bases Barcelona, Malaga und Alicante ganzjährig. In der Vergangenheit gab es auch am Flughafen Teneriffa-Süd einen Stützpunkt, jedoch wurde dieser im Zuge der Corona-Pandemie aufgelöst und bis dato nicht reaktiviert. In Las Palmas sollen zunächst zwei Boeing 737 stationiert werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass man vor Ort bis zu 120 Mitarbeiter beschäftigen wird. Die Wiedereröffnung dürfte auch eine Reaktion auf Air Baltic sein, denn der lettische Carrier unterhält seit dem Winterflugplan 2023/24 eine saisonale Basis in Las Palmas. Nebst Destinationen im Baltikum hat man auch einige Ziele in Skandinavien im Portfolio.

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In diesen Städten kommt Schwarzfahren besonders teuer

Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gehört für zahlreiche Pendler, Reisende und Stadtbewohner zum Alltag. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2022 über zehn Milliarden Menschen mit Bussen und Bahnen befördert. Um das Leben von Fahrgästen zu erleichtern, hat Bunq die zweitgrößte Neobank in Europa, herausgefunden, wo ein fehlendes Ticket besonders teuer werden kann. Dafür wurden die Strafen für Schwarzfahren in 27 europäischen Hauptstädten ermittelt. Laut Bunqs Analyse belaufen sich die Bußgelder dabei auf durchschnittlich 65,12 Euro. In Schweden ist das Fahren ohne Ticket am kostspieligsten Fahrgäste, die in der schwedischen Hauptstadt ein Ticket umgehen, müssen europaweit am meisten zahlen. Stockholm belegt im Ranking den ersten Platz, wo Reisende mit umgerechnet 137,68 Euro für ein fehlendes Ticket rechnen müssen. Auf Platz zwei findet sich Lissabon mit 120 Euro. Das Podest komplettiert hingegen Brüssel mit 107 Euro. In den Städten Wien, Helsinki und Kopenhagen wird ebenfalls dreistellig sanktioniert, mit 104,80, 102,95 und 100,61 Euro – besonders hier lassen sich unnötige Kosten sparen. Bunqs Analyse zufolge liegt der durchschnittliche Preis für einen fehlenden Fahrschein in Europa bei 65,12 Euro. Weit darüber liegen die Strafen in Dublin, London und Bratislava: Fahren Pendler oder Urlauber hier schwarz, werden 100, 93,57 bzw. 81,10 Euro fällig. Damit nehmen die Städte Platz sieben, acht und neun in der Untersuchung ein, Athen vervollständigt die Top-Ten mit einer Strafe von 72 Euro. Auch in der deutschen Hauptstadt sollten Fahrgäste beachten, dass der fehlende Besuch am Ticketschalter eine Strafe von 60 Euro mit sich ziehen kann. Damit liegt Berlin etwas unter dem

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Sommer 2024: Flugangebot ab Deutschland deutlich unter Vorkrisen-Niveau

An den meisten deutschen Verkehrsflughäfen liegt das Angebot im Sommerflugplan 2024 noch immer deutlich unter jenem, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Bemerkenswerterweise zeigt sich an Airports, die stark auf den Low-Cost-Verkehr setzen, dass man zum Teil deutlich über dem Vorkrisen-Niveau liegt. An den größten deutschen Flughäfen ist das Angebot aber noch immer reduziert. Laut einer Auswertung des Luftfahrtverbands BDL soll dieses im Verlauf des Sommerflugplans 2024 deutschlandweit gesehen etwa 88 Prozent des Niveaus, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte, liegen. Besonders im innerdeutschen Verkehr ist das Angebot weiterhin auf Sparflamme, denn nur knapp über die Hälfte der Flüge, die es im Sommer 2019 gab, stehen zur Auswahl. Deutschland ist damit in Sachen Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie eines der Schlusslichter im EU-Vergleich. Andere Staaten konnten bereits die einstigen Rekordwerte von 2019 wieder erreichen oder sogar zum Teil deutlich übertreffen. Die Gründe warum es in Deutschland nicht rund läuft, sind vielfältig. Laut verschiedenen Fluggesellschaften soll es auch an den hohen Standortkosten liegen, denn in anderen Staaten würden beispielsweise niedrigere Flughafengebühren und Handlingkosten anfallen. Per Anfang Mai 2024 hebt die deutsche Bundesregierung die Luftverkehrssteuer drastisch an. Dies geschieht einerseits unter dem Deckmantel „Umweltschutz“, aber auch zur Sanierung der maroden Finanzlage. Gegen dieses Vorhaben, das bereits fix beschlossen ist, laufen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter Sturm, denn man befürchtet, dass man im Vergleich mit anderen EU-Staaten weiter ins Hintertreffen geraten könnte. Die Nachfrage im Bereich Kurz- und Mittelstrecke muss in Deutschland differenziert betrachtet werden. Geht es im Sommerflugplan 2024 um klassische

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