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Dublin: Priester segnete traditionell alle Flugzeuge

Am 25. Dezember 2023 war es am irischen Hauptstadtflughafen Dublin wieder besonders ruhig, denn der Airport war traditionell nur für Notfälle geöffnet. Die Gelegenheit wurde auch genutzt, um einer ganz anderen Tradition nachzugehen. Jährlich finden an diesem Tag Segnungen von Verkehrsflugzeugen statt. Ein katholischer Priester war dazu auf dem Vorfeld unterwegs und segnete so ziemlich alle Maschinen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Flughafen Dublin befunden haben. Am 25. Dezember 2023 wurde der Flughafenseelsorger, Pater Des Doyle, vom Flughafenpersonal begleitet, um die Segnung der Flugzeuge vorzunehmen. Doyle ist seit 2008 als Flughafenseelsorger tätig. Ursprünglich wurden lediglich von Aer Lingus betriebene Flugzeug gesegnet, aber mittlerweile handelt es sich um einen ökumenischen Vorgang, bei dem die Maschinen aller Betreiber, also auch beispielsweise jene des Konkurrenten Ryanair, gesegnet werden. Die Tradition geht übrigens in das Jahr 1920 zurück. Damals wurde Papst Benedikt XV gebeten Flugzeuge und den Himmel zu segnen, um für göttlichen Schutz zu sorgen.

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Top 3 der Ryanair-Ziele: Deutsche und Österreicher mit unterschiedlichem Reiseverhalten

Der Billigflieger Ryanair hatte ab den österreichischen Airports, die man im Streckennetz hat, im Jahr 2023 die meisten Fluggäste in Richtung London-Stansted, Palma de Mallorca sowie Mailand (Malpensa und Bergamo kumuliert). Im direkten Vergleich mit Deutschland zeigen sich Abweichungen. Eigenen Angaben nach hat der Lowcoster im sich dem Ende zuneigenden Jahr 2023 im gesamten Streckennetz rund eine Million Flüge durchgeführt. Dieses besteht aus etwa 230 Destinationen, die sich in 37 Staaten befinden. Ab Österreich waren die Routen von/nach London-Stansted, Palma de Mallorca und Mailand besonders stark. In der zuletzt genannten Metropole steuert der Carrier ab Wien sowohl Malpensa als auch Bergamo an. Interessant ist der direkte Vergleich mit den laut Ryanair beliebtesten Destinationen ab Deutschland. Im Jahr 2023 hatte der Billigflieger auf den Routen von/nach Palma de Mallorca besonders viele Passagiere. Dies kommt wenig überraschend, denn die Balearen-Insel gilt als beliebter Urlaubsort der Deutschen. Auf dem zweiten Platz befindet sich das Ziel London-Stansted. Mailand hingegen findet sich nicht unter den Top-3. Den dritten Stockerlplatz nimmt ab Deutschland die irische Hauptstadt Dublin, die auch die Homebase der Ryanair DAC ist, ein. Somit haben sich die Reise-Vorlieben der Deutschen und Österreicher im Jahr 2023 – zumindest bei der Billigfluggesellschaft Ryanair – ein wenig unterschieden.

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Yeti-Airlines-Absturz: Piloten sollen Elektrik abgeschaltet haben

Vor rund einem Jahr sind beim Absturz einer von Yeti Airlines betriebenen ATR72 zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Nun kommt der Untersuchungsausschuss der nepalesischen Regierung zum Schluss, dass die Piloten irrtümlich den Strom abgeschalten haben, was die Kernursache für einen aerodynamischen Strömungsabriss gewesen sein soll. Die von Yeti Airlines betriebene ATR72 stürzte kurz vor der Landung in Pokhara ab und verursachte eine der schlimmsten Luftfahrtkatastrophen in Nepal seit drei Jahrzehnten. Aufgrund mangelnden Bewusstseins und fehlender Standardbetriebsverfahren setzten die Piloten die Zustandshebel falsch ein, was dazu führte, dass das Triebwerk im Leerlauf lief und keine Schubkraft erzeugte. Trotz einer Flugzeit von fast 49 Sekunden stürzte das Flugzeug schließlich ab. Dieser Vorfall ist der verherendste Flugzeugabsturz in Nepal seit 1992. Der Staat, der aufgrund seines gebirgigen Terrains für abrupte Wetterumschwünge bekannt ist, hat bereits mehrere Tragödien in der Luftfahrt erlebt, was zu Sicherheitsbedenken und einem EU-Luftraumverbot für nepalesische Fluggesellschaften seit 2013 geführt hat.

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Smartlynx mit 6,5 Millionen Passagieren im Jahr 2023

Der auf ACMI-, Charter- und Frachtdienstleistungen spezialisierte Smartlynx-Konzern konnte eigenen Angaben nach im Jahr 2023 um 48 Prozent mehr Flüge als im Vorjahr durchführen. Die Anzahl der beförderten Passagiere soll um 53 Prozent angewachsen sein. Die Flotte wurde von 49 auf 67 Maschinen ausgebaut, wobei nennenswert auch ist, dass man mit der Einflottung von Boeing 737-Max-8 begonnen hat. Der Konzern führt das Wachstum auf eine gestiegene Nachfrage im ACMI-Bereich zurück. Zahlreiche Airlines hätten sich für Wetlease als Alternative zum Kauf zusätzlicher Maschinen entschieden. Smartlynx soll dabei auch von Lieferverzögerungen, die mittlerweile 16 Monate und mehr betragen können, profitiert haben. An Bord der Flugzeuge der Smartlynx-Fluggesellschaften haben sich Unternehmensangaben nach 6,5 Millionen Passagiere befunden. Firmenchef Žgimantas Surintas sieht darin auch die bisherige Strategie bestätigt und deutet ehrgeizige Ziele für das kommende Jahr an. Beispielsweise sieht man in Indien, im Nahen Osten und Nordamerika großes Wachstumspotential. Smartlynx plant weitere umfangreiche Investitionen in die Flotte und die Besatzungskapazität, um der Marktnachfrage im nächsten Jahr gerecht zu werden.

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Rotterdam: Verwirrter Mann rast mit Mercedes aufs Vorfeld

Auf dem Areal des niederländischen Flughafens Rotterdam ist es am 27. Dezember 2023 einem 52-jährigen Mann gelungen mit seinem Kraftfahrzeug Schranken und ein Eingangstor zu durchbrechen. Der Vorfall führte zu einer zeitweiligen Unterbrechung des Flugbetriebs. Nach dem gewaltsamen Eindringen mittels eines Mercedes-Pkw soll der Mann sich auf die Start- und Landebahn des Airports verschanzt haben. Dies hatte unmittelbare Auswirkungen auf Transavia-Flug HV6062. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung musste den Landeanflug abrechen und wurde zunächst 20 Minuten ins Holding genommen. Anschließend wies die Flugsicherung an, dass nach Amsterdam-Schiphol ausgewichen werden muss. Die Exekutive schritt rasch ein und konnte den Mann schnell festnehmen. Er soll einen geistig verwirrten Eindruck gemacht haben, so dass er zur weiteren Abklärung der Umstände in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert wurde. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass man derzeit davon ausgeht, dass kein terroristischer Hintergrund besteht, sondern geistige Verwirrung die Ursache war. Ein Gutachten, das bereits in Auftrag gegeben wurde, soll näheren Aufschluss bringen. Offiziellen Angaben nach ist lediglich Sachschaden entstanden. Der Airport muss Schranken, Zäune und ein Tor erneuern, jedoch soll es ansonsten an der Infrastruktur keine Schäden geben. Die Zivilluftfahrtbehörde will ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen warum der Mann nicht wesentlich früher gestoppt werden konnte.

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Air Dolomiti bekommt fünf bis sechs weitere Maschinen

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti soll ab dem Jahr 2025 auf Wachstumskurs geschickt werden. Der Carrier wird fünf bis sechs weitere Maschinen erhalten, erklärte Firmenchef Steffen Harbarth gegenüber der Tageszeitung „Corriere della Sera“. Voraussichtlich Ende 2024 bzw. Anfang 2025 soll Air Dolomiti über etwa ein Jahr verteilt fünf bis sechs weitere Flugzeuge erhalten. Zuvor werde man den Personalstand entsprechend aufstocken. Der Airline-Chef rechnet damit, dass man in etwa 240 zusätzliche Mitarbeiter benötigen wird. Er rechnet vor, dass es etwa 40 Beschäftigte pro Flugzeug sein werden. Keine Angaben machte Harbarth zum Stationierungsort. Die meisten Maschinen werden derzeit ab Frankfurt am Main und München eingesetzt. Diese kommen sowohl unter EN-Flugnummern (mit Lufthansa-Codeshare) als auch als Wetlease (LH-Flugnummern) zum Einsatz. Das Unternehmen betreibt derzeit drei Embraer E190 und 17 E195. Unabhängig von der eingangs erwähnten Expansion ist bereits fix, dass Lufthansa Cityline sechs Embraer-Jets an die italienische Konzernschwester abgeben wird. Der genaue Zeitpunkt für die Übergaben steht noch nicht fest, jedoch soll dies sukzessive vollzogen werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man sich im Bereich der City Airlines für Airbus A220 entschieden hat.

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Schmieraktion in Innsbruck: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Wer in Österreich unrechtmäßig in Sicherheitsbereiche von Verkehrsflughäfen eindringt und Schmierereien auf Runways hinterlässt hat offenbar nichts zu befürchten. „Weil nichts kaputtgegangen“ ist, hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen jene „Klimaschmierer“, die den Flughafen Innsbruck heimgesucht haben, eingestellt. Allein der Umstand, dass am Tiroler Airport zunächst gar nicht aufgefallen ist, dass sich unberechtigte Personen – vermutlich nachts – Zugang zum Sicherheitsbereich verschafft haben und im Bereich der Start- und Landebahn eine Botschaft aufgesprüht haben, die eine zumindest nicht ganz unbegründete Vermutung darstellt, dass selbsternannte „Klimaaktivisten“ am Werk gewesen sein könnten, sorgte für Aufsehen. Der Flughafen redete sich dahingehend aus, dass das Areal doch sehr groß wäre. Die Täter konnten vollkommen anonym bleiben, weil sie eben nicht bemerkt wurden. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein. Dieses wurde nun eingestellt. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte ein Sprecher der Strafverfolgungsbehörde diese Entscheidung. Sinngemäß wurde es damit begründet, dass kein Sachschaden entstanden sein soll und auch der Flugverkehr nicht beeinträchtigt gewesen sein soll. Überhaupt habe die Schmiererei, die laut Staatsanwaltschaft erst einige Tage später entdeckt worden wäre, niemanden gestört. Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Innsbruck wirft durchaus einige Fragen auf, denn es besteht die zumindest nicht unbegründete Vermutung, dass keinerlei Aufnahmen von etwaigen Überwachsungskameras, die bei der Ermittlung der Täter hilfreich sein könnten, vorhanden sein dürften. Somit dürften die Ausforschungen in einer Sackgasse stecken, denn ohne Hinweise auf etwaige Täter wird es kompliziert. Die öffentlich kundgetane Begründung ist aber durchaus bedenklich, denn diese kann von selbsternannten „Klimaaktivisten“ gar als Freibrief dafür, dass das

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APF: Diese Rechte haben Fluggäste bei „außergewöhnlichen Umständen“

Die APF hat die in ihren Verfahren nachweisbaren außergewöhnlichen Umstände im Flugbereich ausgewertet. Wetterereignisse und Streiks führen die Liste an. In den Schlichtungsverfahren der APF im Flugverkehr führen Luftfahrtunternehmen oftmals „außergewöhnliche Umstände“ (a.U.) an, um von der verpflichtenden Leistung von Ausgleichszahlungen ausgenommen zu werden. Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte hat eine Rangliste der am häufigsten nachgewiesenen „außergewöhnlichen Umstände“ in den Flug-Schlichtungsverfahren 2023 erstellt. Die EU-Fluggastrechteverordnung und die EU-Rechtsprechung führen u.a. Ereignisse, wie extreme Wetterbedingungen, politische Instabilität, Sicherheitsrisiken, externe Streiks und Vogelschlag als außergewöhnlich an, so Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der APF. Entscheidend ist außerdem, dass die Fluglinie alle zumutbaren Maßnahmen ergreift, um Verspätungen oder Annullierungen und deren Folgen zu verhindern. Schlechtes Wetter und Streiks als häufigste außergewöhnliche Umstände Eine aktuelle Auswertung von mehr als 420 Fällen zu den außergewöhnlichen Umständen im Jahr 2023 zeigt, dass in den Verfahren der APF widrige Wetterbedingungen und Streiks des Flughafenpersonals am häufigsten von Fluglinien als Grund für die Verweigerung einer Ausgleichszahlung nachvollziehbar dargelegt wurden. Diese Daten zeigen, dass Wetterbedingungen einen erheblichen Anteil an außergewöhnlichen Umständen ausmachen. In 38 Prozent der Fälle, in denen Nachweise für einen a.U. erbracht wurden, zeigen sich Wetterereignisse verantwortlich. Darunter fallen Extremwettereignisse, starker Wind, schlechte Sicht, Sandstürme, Schneestürme, vereiste Start-/ und Landebahn, etc. Im Jahr 2023 sind Streiks ebenfalls ein bedeutender Faktor bei außergewöhnlichen Umständen. Mehr als ein Viertel der a.U.s in den abgeschlossenen Verfahren der APF sind auf Streiks zurückzuführen. Relevant für die Leistung von Ausgleichszahlungen in Folge von Streiks ist die Frage, wer genau die Arbeit niederlegt. Handelt

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Condor fährt Ex-Sowjet-Ziele zurück

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2024 die Destination Tiflis ab Frankfurt am Main nicht mehr anbieten. Auch auf einer anderen Route in dieser geografischen Region kommt es zu einer Reduktion. Die saisonale Strecke zwischen Frankfurt am Main und der Hauptstadt Georgiens wird Condor im Sommer 2024 nicht mehr bedienen. Darüber hinaus fährt man die Anzahl der Eriwan-Frequenzen zurück. Ursprünglich hatte Condor geplant, dass diese Strecke aufgestockt werden soll. Nun hat man sich dazu entschlossen, dass im direkten Vergleich zum diesjährigen Sommerflugplan pro Woche ein Umlauf weniger angeboten werden soll. Derzeit verkauft das Unternehmen Tickts für fünf wöchentliche Rotationen.

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Nach Orlando statt Fort Myers: Spirit Airlines setzt Kind in falsches Flugzeug

Viele Fluggesellschaften bieten Begleitservices, bei denen Kinder, die das Mindestalter, um alleine fliegen zu dürfen noch nicht erreicht haben, dennoch reisen können. Dies wird besonders von getrenntlebenden Eltern geschätzt. Die Horrorvorstellung: Das Kind kommt am falschen Airport an. Genau das ist in den Vereinigten Staaten von Amerika passiert. Eigentlich sollte ein Sechsjähriger von Philadelphia nach Fort Myers fliegen. Seine Eltern haben für ihn den so genannten UM-Service gebucht. Eigentlich sollte nichts schief gehen, denn das Bodenpersonal und die Flugbegleiter kümmern sich um alles. Eigentlich. Spirit Airlines ist ein Fehler unterlaufen, denn das Kind kam nicht in Fort Myers, sondern in Orlando an. Bei der Billigfluggesellschaft ist das Missgeschick zunächst gar nicht aufgefallen. Laut lokalen Medien soll die Großmutter alles ins Laufen gebracht haben, denn sie versuchte vergeblich ihren Enkel zu erreichen, denn ihr wurde gesagt, dass er seinen Flug nach Fort Myers verpasst habe. Tatsächlich ist er aber in Orlando angekommen, sein Gepäck jedoch am eigentlichen Zielort. Spirit Airlines soll sich anschließend darum gekümmert haben, dass das Kind so schnell wie möglich nach Fort Myers kommt. Man hält sich hinsichtlich Erklärungen wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass weder dem Boden- noch dem Kabinenpersonal aufgefallen ist, dass sich der „UM“ im falschen Flugzeug befand, bedeckt. Das Luftfahrtunternehmen verweist lediglich auf eine interne Untersuchung, die momentan durchgeführt wird.

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