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Aegean nimmt zwei A320 von Cyprus Airways ins Wetlease

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines nimmt zwei von Cyprus Airways betriebene Airbus A320 ins Wetlease. Noch im Dezember 2023 soll die erste Einheit ab Athen zum Einsatz kommen. Der Deal wurde  von Zela Aviation vermittelt und ist längerfristig ausgelegt. Im März 2024 soll der zweite Airbus A320 im Auftrag von Aegean Ailines unterwegs sein. Damit will der griechische Carrier die Kapazität für die Hauptsaison im Jahr 2024 aufstocken. Aegean hat in letzter Zeit auch damit zu kämpfen, einen Kapazitätsengpass auszugleichen, der dadurch entstanden ist, dass mehrere ihrer Airbus A320neo-Flugzeuge in den nächsten Monaten wegen außerplanmäßiger Überprüfungen an Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerken am Boden bleiben müssen. Dies ist ein anhaltendes Problem, von dem in den letzten Monaten eine Vielzahl von Fluggesellschaften weltweit betroffen war. „Wir sind sehr froh und stolz, den nächsten Schritt in unserer strategischen Zusammenarbeit mit Aegean zu tun“, sagte Paul Sies, Chief Executive von Cyprus Airways. „Wir haben bereits ein umfassendes Codeshare-Abkommen, in dem wir eng zusammenarbeiten, um unsere gemeinsamen Produkte und Dienstleistungen anzubieten und zu optimieren. Jetzt heben wir unsere Kooperation auf die nächste Stufe und arbeiten auch auf operativer Ebene eng mit Aegean zusammen“.

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DER Touristik baut Varna- und Burgas-Charter aus

Der Reiseveranstalter DER Touristik legt im Sommerflugplan 2024 weitere Flüge von Deutschland nach Bulgarien auf. Diese werden ab München, Erfurt, Hannover, Düsseldorf und Dresden angeboten. Operating Carrier ist die rumänische Fly Lili. Ab München, Hannover, Düsseldorf und Dresden geht es im Auftrag des Tour Operators zweimal wöchentlich mit Airbus A320 nach Burgas. Dieses Ziel wird auch ab Erfurt als Vollcharter angeboten, jedoch nur einmal pro Woche. Die Aufnahme der Flüge erfolgt gestaffelt ab Mai 2024. Vorerst sind diese bis Ende September 2024 befristet. Ab Hannover bietet man zusätzlich die Destination Varna im ungefähr gleichen Reisezeitraum an. Neben den Vollchartern, die von Fly Lili durchgeführt werden, hat man sich mit anderen Veranstaltermarken auch Kapazitäten bei anderen Fluggesellschaften gesichert bzw. teilwiese dort auch Flugzeuge gechartert. Unter den Brands IST und Dertour geht es mit European Air Charter ab Leipzig/Halle nach Bulgarien. In Berlin kommt Sundair zum Einsatz, in Frankfurt Discover Airlines und ab Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart wird Eurowings die Bulgarien-Ziele bedienen. Generell baut DER Touristik das Angebot in Burgas und Varna, die als vergleichsweise günstige Urlaubsziele in Europa gelten, im Sommerflugplan 2024 stark aus. Das Unternehmen betont in einer Medienmitteilung, dass man bei diesen Destinationen die Preise nicht erhöht habe. Ein Portrait über den Kabakum Beach, der sich in der Nähe der Stadt Varna befindet, hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt.

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Airhelp-Score 2023: FWAG-Tochter Flughafen Luqa schneidet besonders schlecht ab

Jedes Jahr – mit Ausnahme der Pandemiejahre 2020 und 2021 – veröffentlicht Airhelp, eine Organisation für Fluggastrechte, den AirHelp Score. Der beste Flughafen der Welt ist in diesem Jahr mit 8,54 von zehn möglichen Punkten demnach der Flughafen Muscat International Airport im Oman. Die Top 10 der Flughäfen befinden sich ausschließlich im Oman, Brasilien, Südafrika, Qatar und Japan. Deutschland taucht mit dem Dortmunder Flughafen zum ersten Mal auf Platz 41 auf. Die Bewertung der internationalen Flughäfen basiert auf Pünktlichkeit, den Kundenmeinungen sowie dem Angebot an Essen und Geschäften. Der Muscat International Airport erreicht mit seiner Gesamtpunktzahl von 8,54 Punkten den höchsten AirHelp Score. Platz zwei ist unverändert der Flughafen Recife in der gleichnamigen brasilianischen Stadt mit einer Gesamtwertung von 8,49 Punkten. Knapp dahinter sichert sich der Cape Town International Airport in Südafrika mit 8,48 Punkten den dritten Platz. Drei weitere Flughäfen in Brasilien, drei in Japan sowie ein Flughafen in Qatar erhielten Top-Bewertungen. Der bestbewertete Flughafen 2022, Tokyo Haneda, fällt im internationalen Ranking um ganze 13 Plätze und landet somit auf Rang 14. Die schlechtesten Flughäfen der Welt liegen in Indonesien, Malta und Großbritannien Die weltweit schlechteste Flughafen sind der Flughafen Banjarmasin Syamsudin Noor in der indonesischen Stadt Banjarmasin und der Malta International Airport. In der Gesamtwertung erreichen beide Flughäfen einen Score von 6,39 Punkten. Nur etwas besser schneiden die beiden Hauptstadtflughäfen London Gatwick Airport und der Lisbon Humberto Delgado Airport ab, die 6,43 bzw. 6,48 Punkte erhielten. Unter den 20 schlechtesten Flughäfen der Welt befinden sich 14 in europäischen

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Austro Control: Valerie Hackl von von Elisabeth Landrichter abgelöst

Bei der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control kommt es zu einem Führungswechsel, denn die bisherige Geschäftsführerin Valerie Hackl wird durch Elisabeth Landrichter, die derzeit stellvertretende Leiterin der Verkehrssektion und Leiterin der Gruppe Luftfahrt im Gewessler-Ministerium ist. Die künftige ACG-Chefin bekommt einen Fünfjahresvertrag und wird das Unternehmen an der Seite von Philipp Piber leiten. „Ich freue mich, dass wir mit Elisabeth Landrichter eine ausgewiesene Expertin an die Spitze der Austro Control bestellen können. Die Luftfahrt zieht sich wie ein roter Faden durch ihren beruflichen Werdegang. In meinem Ministerium ist sie für ihr Fachwissen hoch angesehen und wird für ihre Akribie geschätzt. Ich wünsche ihr für die neue Funktion und die auf sie wartenden Aufgaben viel Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Verkehrsministerin  Leonore Gewessler (Grüne). Valerie Hackl, seit 2019 Geschäftsführerin der Austro Control GmbH, wird bis Mitte des Jahres bei der ACG bleiben und so auch eine reibungslose Übergabe sicherstellen. Verkehrsministerin Leonore Gewessler: „Ich bedanke mich bei Valerie Hackl für die Leistungen der vergangenen Jahre. Sie hat trotz multipler Krisen das Unternehmen mit ruhiger Hand durch Corona-Pandemie und Luftfahrtkrise gesteuert. Es ist ihr hoch anzurechnen, dass sie dabei stets auch den Beitrag der Flugsicherung für mehr Klimaschutz im Fokus hatte.“ Elisabeth Landrichter zu ihrer Bestellung: „Der Luftfahrtbranche steht in den kommenden Jahren eine massive Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit bevor. Diesem Megatrend und unserem grundlegenden Anspruch an Sicherheit, Service und Effizienz gerecht zu werden, dazu möchte ich in den kommenden Jahren meinen Beitrag leisten.“ „Die Austro Control sah sich

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Aeroflot und DAE Capital erzielen Einigung

Das in Dubai ansässige Leasingunternehmen DAE Capital hat sich mit Aeroflot auf einen Vergleich geeinigt. Der russische Carrier bezahlt rund 118 Millionen U.S.-Dollar an den Lessor. Damit sollen die Versicherungsansprüche verglichen sein. Die Vereinigten Arabischen Emirate beteiligen sich nicht an den Sanktionen, die beispielsweise die EU, USA und Kanada gegen die Russische Föderation praktizieren. Dennoch ist man indirekt betroffen. Im konkreten Fall waren die sieben Maschinen, um die es in dieser Einigung geht, bei westlichen Assekuranzen versichert. Diese gewähren aber aufgrund der Wirtschaftssanktionen keinen Deckungsschutz mehr. DAE Capital und Aeroflot haben sich darauf geeinigt, dass die Ansprüche aus Versicherungspolizzen durch den Staatsversicherer NSK in voller Höhe ausbezahlt werden. Es geht dabei um sieben Maschinen und deren Triebwerke. „Mit dem Erhalt der Erlöse aus dem Versicherungsvergleich hat jede DAE-Gesellschaft, die an den Leasingverträgen mit Aeroflot beteiligt war, ihre Forderungen gegenüber NSK, Aeroflot und ihren internationalen Rückversicherern in Bezug auf diese Flugzeuge und Triebwerke aufgegeben“, heißt es seitens DAE Capital. Endgültig erledigt ist die Gelegenheit aber nicht, denn der in Dubai ansässige Lessor hat kurz nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine Ansprüche in der Höhe von rund einer Milliarde U.S.-Dollar geltend gemacht. Auch wurden sämtliche Leasingverträge gekündigt. Laut Reuters hat man auch eine Abschreibung in dr Höhe von 538 Millionen U.S.-Dollar vorgenommen. Dabei geht es um jene Maschinen, die trotz Aufkündigung der Leasingverträge bis dato nicht zurückgegeben wurden.

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Qatar Airways stattet Flugbegleiter mit 15.000 Smartphones aus

Golfcarrier Qatar Airways will die Kommunikation innerhalb des Kabinenpersonals verbessern. Dazu sollen die rund 15.000 Flugbegleiter mit neuen Smartphones, die eine spezielle App vorinstalliert haben, ausgestattet werden. Das in Doha ansässige Luftfahrtunternehmen will mit Hilfe dieser Technologie die Flüge für die Passagiere personalisieren. Auf dem mobilen Gerät können die Flugbegleiter beispielsweise die Profile der Reisenden, spezielle Serviceanfragen und den Vielfliegerstatus einsehen. Weiters soll es möglich sein, dass die Besatzungsmitglieder über die App untereinander kommunizieren können. Laut Qatar Airways sollen auch die jeweils neuesten Schulungsunterlagen in digitaler Form über das Smartphone bereitgestellt werden, so dass diese jederzeit abgerufen werden können. Da es sich um ein sehr umfangreiches Projekt handelt, wird die Einführung schrittweise erfolgen. Zunächst sollen die Flugbegleiter, die in Doha stationiert sind, ausgerüstet werden. Anschließend folgen andere Crewbases, Lounges und das Bodenpersonal. „Wir bei Qatar Airways freuen uns sehr, eine neue Phase der digitalen Transformation der Fluggesellschaft einzuleiten, insbesondere eine, die unser erstklassiges Borderlebnis verbessern wird. Qatar Airways ist führend bei Innovationen und der Einführung digitaler Technologien in der Branche und zeichnet sich dadurch aus, dass wir aufkommende Trends erkennen und darauf reagieren, um den Komfort und die Bequemlichkeit unserer Passagiere zu erhöhen. Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt hin zu einer vernetzten und aufschlussreichen Interaktion zwischen unseren Kunden und Mitarbeitern“, so Mohammed Al Meer, Qatar Airways Group Chief Executive Officer.

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EU-Gericht erklärt Bewilligung der Air-France-KLM-Staatshilfen für illegal

Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist gegen verschiedene Staatshilfen, die einigen Airlines während der Corona-Pandemie gewährt wurden, vor Gericht gezogen. Der Erfolg ist unterschiedlich. Nun hat das EU-Gericht entschieden, dass die Bewilligung jener, die an Air France-KLM geflossen ist, rechtswidrig war. Wenig überraschend zeigt sich Ryanair davon erfreut. Geklagt hatte der Lowcoster gegen die Genehmigung einer COVID-19-Unterstützung in Höhe von sieben Milliarden Euro für Air France-KLM im Jahr 2020 gewandt, der im Jahr 2021 weitere vier Milliarden Euro folgten, wobei beide Zahlungen von der Europäischen Kommission genehmigt worden waren. Das Rechtsmittel, das von Ryanair ergriffen wurde richtete sich explizit gegen die Bewilligung. In der Begründung des EU-Gerichts ist unter anderem zu lesen: „Wenn die Auswirkungen einer Kumulierung staatlicher Beihilfen innerhalb ein und derselben Unternehmensgruppe auf den Wettbewerb zu befürchten sind, obliegt es der Kommission, die Verbindungen zwischen den zu dieser Gruppe gehörenden Unternehmen mit besonderer Wachsamkeit zu prüfen“. Ein Sprecher der Ryanair Group reagierte wie folgt auf das Urteil: „Diese Entscheidung ist eine der größten Errungenschaften der EU und trägt zur Schaffung eines echten Binnenmarktes für den Luftverkehr bei. Die Genehmigung der staatlichen Beihilfen Frankreichs für Air France-KLM durch die Europäische Kommission verstößt gegen die grundlegenden Prinzipien des EU-Rechts, wie das Prinzip der Nichtdiskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit. Die heutigen Urteile bestätigen, dass die Kommission als Hüterin gleicher Wettbewerbsbedingungen im Luftverkehr agieren muss und diskriminierende staatliche Beihilfen, die von nationalen Regierungen gewährt werden, nicht absegnen kann. Das Eingreifen des Gerichts ist ein Triumph für den fairen Wettbewerb und die Verbraucher in der gesamten

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Bukarest: Hisky Europe hat ersten A330 übernommen

Die rumänische Fluggesellschaft Hisky Europe hat ihren ersten Airbus A330 auf die Homebase Bukarest-Otopeni verlegt. Das Langstreckenflugzeug trägt die Registrierung YR-KID und wird von der Air Lease Corporation geleast. Es handelt sich um den ersten Widebody in der Flotte des Billigfliegers, der über Flugbetriebe in Rumänien und der Republik Moldau verfügt. Ursprünglich war angedacht, dass mit bereits bestehenden Airbus A31LR eine Art Mini-Hub in Dublin eingerichtet werden soll. Diesen Plan hat man verworfen und sich zur Einflottung von Airbus A330 entschieden. Ursprünglich wurde der nun für Hisky Europe fliegende Großraumjet im Jahr 2010 an die chinesische Sichuan Airlines übergeben. Der neue Betreiber erklärt unter anderem, dass die Kabine mit 209 Sitzplätzen in der Economy-Class ausgerüstet ist. 36 weitere finden sich in der Business-Klasse. „Die Kabine ist so konzipiert, dass der persönliche Freiraum maximiert wird, und bietet breitere Sitze und mehr Beinfreiheit. Die Passagiere der A330-200 kommen außerdem in den Genuss eines On-Board-Entertainment-Systems mit individuellen Bildschirmen, auf denen sie Inhalte aus einer breiten Palette von Filmen und Musik auswählen können“, so das rumänische Luftfahrtunternehmen. Firmenchef Iulian Scorpan erklärt dazu: „Wir nähern uns dem Ende eines äußerst produktiven Jahres für das HiSky-Team, mit Passagierrekorden, einer hohen Position an der Spitze der wichtigsten in Rumänien tätigen Unternehmen, drei neuen Flugzeugen in der Flotte und einer großen Anzahl von Zielen im Programm. Für das Jahr 2024 bieten die Großraumflugzeuge und die Genehmigung für Flüge in die USA noch interessantere Perspektiven, und wir freuen uns darauf, sie mit unseren Passagieren zu teilen“. https://twitter.com/airliners_net/status/173425317350486a8527

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Klagenfurt: Maximilian Wildt bleibt Flughafen-Geschäftsführer

Der Klagenfurter Flughafen wird auch weiterhin von Maximilian Wildt, der Mitte 2023 als Übergangsgeschäftsführer vorgestellt wird, geleitet. Der Manager konnte sich in einer öffentlichen Ausschreibung durchsetzen. In der Generalversammlung wurde seitens der Eigentümervertreter demnach die Verlängerung bis Ende 2028 beschlossen. „Ich gratuliere Maximilian Wildt zu seiner Bestellung. Er hat in den letzten Monaten nach sehr turbulenten Zeiten Stabilität und Professionalität auf den Flughafen Klagenfurt zurückgebracht. Ich bin zuversichtlich, dass mit ihm an der Spitze weiterhin alle Kraft in das Kerngeschäft, nämlich den Flugbetrieb, investiert wird. Der Flughafen Klagenfurt ist eine zentrale Infrastruktureinrichtung für den Standort Kärnten. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung, diesen wieder erfolgreich zu machen und für die Zukunft zu rüsten“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP). „Ich danke den Eigentümervertretern für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit meinem engagierten Team intensiv daran zu arbeiten, den Flughafen Klagenfurt in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Auch wenn wir vor großen Herausforderungen stehen, so bin ich doch vom Potenzial unseres Airports absolut überzeugt“, so Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Airport. Maximilian Wildt hatte seine Funktion als Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt Anfang Juli 2023 mit einem bis Ende 2023 befristeten Vertrag angetreten. Im Rahmen einer von HILL International Klagenfurt durchgeführten öffentlichen Ausschreibung konnte er sich erfolgreich durchsetzen.

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Maldivian will Nonstop-Langstreckenflüge nach Europa aufbauen

Die in Malé ansässige Fluggesellschaft Maldivian beabsichtigt ihre Widebody-Flotte zu erweitern. Mit den zusätzlichen Maschinen sollen Ziele in Südafrika, Europa und China mit den Malediven verbunden werden. Künftig will man im Bereich des Incoming-Tourismus ein größeres Stück vom Kuchen abhaben. Noch ist es „nur“ ein politisches Vorhaben, denn der neue Präsident, Mohamed Muizzu, erklärte im Nachgang einer Kabinettssitzung am 17. Dezember 2023 das Vorhaben. Dabei wurden jedoch keine näheren Details genannt. In den nächsten Wochen soll das Thema weiterverfolgt werden. Es ist anzunehmen, dass dann nähere Einzelheiten mitgeteilt werden. Maldivian spielt derzeit im Incoming-Verkehr, besonders im Bereich von Pauschalreisen, nur eine untergeordnete Rolle. Der Carrier will künftig einige große Städte in Europa, China und Südafrika mit Malé verbinden. Man hofft, dass sich mehr Urlauber bzw. Reiseveranstalter für diese Fluggesellschaft entscheiden. Gleichzeitig führt es zu einer Erhöhung der Gesamtkapazität, von der die Tourismuswirtschaft insofern profitieren will, weil man hofft, dass signifikant mehr Touristen ins Land kommen. Dieser Wirtschaftszweig ist für die Malediven besonders wichtig. Generell ist im Bereich von Flügen zu diesem Insel-Staat so einiges in Bewegung. Unter dem Markennamen Beond hat kürzlich ein neuer Carrier, der reine Business-Class-Flüge mit Airbus A319 anbietet, den Betrieb aufgenommen. In der D-A-CH-Region steuert man die Airports München und Zürich an. Aus technischen Gründen ist ein Zwischenstopp zum Zweck des Nachtankens in Dubai-World Central notwendig.

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