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My Airline will offene Löhne nur mit neuem Investor ausbezahlen

Die kurzlebige Fluggesellschaft My Airline soll vielen Beschäftigten die Gehälter schuldig sein. Zahlreiche Beschäftigte sind deshalb mit Unterstützung der Gewerkschaft vor Gericht gezogen. Nun sagte das Unternehmen zu, dass ab Jänner 2024 Geld fließen soll. My Airline musste Anfang Oktober 2023 den Flugbetrieb einstellen. Arbeitnehmervertreter erklären, dass viele Beschäftigte für die Monate September und Oktober 2023 kein Gehalt ausbezahlt bekommen haben sollen. Die Gewerkschaft vertritt eigenen Angaben nach 158 Betroffene und gibt ergänzend an, dass in manchen Fällen schon seit über fünf Monaten kein Geld geflossen sein soll. Zwischenzeitlich haben einige Leasinggeber bereits ihre Flugzeuge einkassiert. Zunächst wandte man sich an die zuständigen Behörden. Es folgte eine Anordnung, die besagt, dass My Airline die ausstehenden Löhne und Gehälter ausbezahlen muss. Da dem nur wenig folgte, zogen die Betroffenen vor Gericht. Nun sagte das Unternehmen zu, dass ab Jänner 2023 die Außenstände beglichen werden sollen. Es gibt aber einen Haken: Man knüpft die Zusage daran, dass neue Investoren gefunden werden. Sprich: Momentan hat My Airline das den Beschäftigten zustehende Geld gar nicht zur Verfügung. Man hofft darauf, dass man an frische Finanzmittel kommt und mit diesen dann die Schulden gegenüber den Beschäftigten begleichen kann. Dementsprechend fällt die Reaktion der zuständigen Gewerkschaft nicht gerade euphorisch aus. Es ist gar die Rede davon, dass die Zusage mitunter wertlos ein könnte, wenn es dem Management nicht gelingt neue Investoren zu finden. Für die Mitarbeiter wäre dies keine akzeptable Vorgehensweise, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich niemand findet, der das Unternehmen übernehmen und/oder finanziell stützen will,

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Wien: Wizz Air setzt Sharm el Sheikh und Hurghada temporär aus

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air setzt im Dezember 2023 zwei Routen ab Wien-Schwechat temporär aus. Es handelt sich um die Ägypten-Ziele Hurghada und Sharm el Sheikh, die während der kalten Jahreszeit eigentlich als nachfragestark gelten. Am 3. Dezember 2023 wird Wizz Air vorerst letztmalig zwischen Wien und Hurghada fliegen. Die Route pausiert anschließend bis Mitte Jänner 2024. Die Wiederaufnahme ist für den 18. Jänner 2024 angekündigt. Ab diesem Termin soll Hurghada – vorbehaltlich etwaiger Änderungen – wieder an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag ab Wien bedient werden. Sharm El Sheikh wird ab der österreichischen Hauptstadt am 2. Dezember 2023 letztmalig bedient. Die Wiederaufnahme ist für den 16. Jänner 2024 angekündigt. Vorbehaltlich Änderungen soll dann wieder jeweils an Dienstagen und Samstagen geflogen werden. Beide Destinationen sind zwar beliebte Urlaubsziele, jedoch ist in Ägypten das Pauschalreisen-Geschäft über Veranstalter wesentlich stärker vertreten als selbst zusammengestellte Individualreisen. Der Krieg in Israel zeigt auch im Nachbarland Ägypten seine Spuren, denn einige Ziele auf der Sinai-Halbinsel haben mit stark eingebrochenen Buchungszahlen zu kämpfen. Besonders stark ausgeprägt ist dies im heruntergekommenen Touristenort Taba, der sich in unmittelbarer Grenze zu Israel (Stadt Eilat) befindet. Von Veranstaltern und Hotelbetreibern ist zu hören, dass man fast keine neuen Buchungen mehr bekommt und mit Stornierungsanfragen konfrontiert ist.  Sharm El Sheikh befindet sich rund 225 Straßenkilometer von Eilat (Israel) entfernt. Hurghada befindet sich auf der anderen Seite des Buchteingang gegenüber der ägyptischen Stadt. Die Entfernung zu Israel ist wesentlich größer, weshalb Hurghada wesentlich weniger von Sicherheitsbedenken der Urlauber betroffen ist. Taba hat Wizz

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Tuifly Belgium lässt Passagiere mehrere Tage in der Karibik auf den Flug warten

Eigentlich sollten etwa 300 belgische Passagiere am 23. November 2023 von Punta Cana über Montego Bay nach Brüssel fliegen. Doch beim Zwischenstopp des Hinfluges wurde ein technischer Defekt an der Boeing 787-8 mit der Registrierung OO-LOE festgestellt. Für die Reisenden war dies der Auftakt einer regelrechten Odyssee. Am 23. November 2023 sollte mit dieser Maschine der Direktflug TB165 von Brüssel nach Montego Bay mit Zwischenlandung in Punta Cana durchgeführt werden. Allerdings strandete das Flugzeug beim Zwischenstopp. Die Reisenden, die an den Zielort wollten, saßen gleichermaßen fest wie jene, die ab Punta Cana bzw. Montego Bay zurück nach Belgien reisen wollten. Die OO-LOE hatte einen technischen Defekt, der aus Sicherheitsgründen zunächst behoben werden musste. Genau das dauerte aber wesentlich länger als der Airline und besonders den Fluggästen lieb war. Erst am 27. November 2023 konnte diese Maschine mit dem Ziel Brüssel den Flughafen von Punta Cana verlassen. Einige Betroffene üben heftige Kritik an Tuifly Belgium, denn man habe sie nur sehr spärlich mit Informationen versorgt. Zwar wären sowohl in Montego Bay als auch in Punta Cana Hotelzimmer zur Verfügung gestellt worden, jedoch habe niemand gewusst wann es nach Hause geht.  Allerdings soll sich der Carrier bezüglich Entschädigungen einsichtig gezeigt haben. Es wären bereits Ausgleichsleistungen gemäß Fluggastrechteverordnung in der Höhe von 600 Euro pro Person angeboten worden. Viele Passagiere kritisieren aber, dass Tuifly Belgium dem ausdrücklichen Wunsch auf Umbuchung auf Verbindungen mit anderen Airlines nicht nachgekommen sein soll, obwohl es darauf einen gesetzlichen Anspruch, der von verschiedenen Höchstgerichten bestätigt wurde, gibt. Vielmehr

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Sunexpress will die Flotte stark ausbauen

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress plant in den nächsten Jahren die Flotte stark zu erweitern. Bis zum Jahr 2035 will man 166 Maschinen betreiben. Erheblich mehr als heute, denn derzeit verfügt man über 66 Flugzeuge. Sunexpress ist ein Joint-Venture von Turkish Airlines und Lufthansa, das hauptsächlich auf den Verkehr zwischen der D-A-CH-Region und der Türkei spezialisiert ist. In den letzten Jahren hat Sunexpress auch zahlreiche Routen außerhalb des Hauptzwecks aufgenommen. Einst unterhielt man auch in Deutschland einen Ableger, jedoch wurde dieser zwischenzeitlich aufgelöst. Kürzlich wurde bekannt, dass Sunexpress 45 Maschinen der Boeing-737-Max-Reihe bestellt hat. Dabei wird es aber nicht bleiben, denn Firmenchef Max Kownatzki erklärte im Gespräch mit Aviation Week, dass die Flotte bis zum Jahr 2035 auf 166 Flugzeuge anwachsen wird. Damit verfolgt man einen ähnlichen Kurs wie Turkish Airlines, denn auch dieser Carrier will in den nächsten Jahren stark expandieren. Derzeit geht Kownatzki davon aus, dass die ersten Boeing 737-Max-10 im Jahr 2027 übernommen werden können. Man hofft darauf, dass es zu keinen Verzögerungen kommt, denn diese würden insbesondere in den aufkommenstarken Sommermonaten für empfindliche Mehrkosten in Form von weniger Einnahmen sorgen.  Den Umstand, dass man ein Joint-Venture von Turkish Airlines und Lufthansa ist, sieht der Sunexpress-Geschäftsführer positiv. Man könne eigenständig handeln, aber gleichzeitig von beiden Gesellschaftern profitieren. Die aktuelle Strategie wäre mit beiden Anteilseignern gemeinsam ausgearbeitet und abgestimmt worden.

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Vier Tote: Deutsche Rockwell Commander 112B am Kasberg abgestürzt

Im oberösterreichischen Grünau in Almtal ist es zum Absturz einer in Deutschland registrierten Rockwell Commander 112B gekommen. Die vier Insassen sind dabei ums Leben gekommen. Das einmotorige Privatflugzeug, das als D-ELPO registriert ist, befand sich auf dem Weg von Pribram (Tschechien) nach Medulin (Kroatien). Im bergigen Gebiet, das dem Gemeindegebiet von Grünau im Almtal zugehörig ist, stürzte die Maschine aus noch ungeklärter Ursache ab. Flugunfallermittler haben bereits ihre Arbeit aufgenommen, jedoch liegen noch keine Ergebnisse vor. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte in dieser Region starker Schneefall. Ob dieser einen maßgeblichen Einfluss auf den tödlichen Absturz hatte oder nicht, ist noch völlig offen. Die Unfallermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Jedenfalls führten Rettungskräfte eine großangelegte Suchaktion durch, um das Wrack in der abgelegenen Gegend finden zu können. Laut Landespolizeidirektion Oberösterreich soll es am Samstag, den 25. November 2023 gegen 12 Uhr 00 erste Hinweise gegeben haben, dass ein Flugzeug in besagtem bergigen Gebiet abgestürzt sein könnte. Umgehend sollen sich Einsatzkräfte auf den Weg gemacht haben. Zu diesem Zeitpunkt war die genaue Unfallstelle noch nicht bekannt, jedoch hatte man aufgrund von Funk- und Radardaten eine erste Vermutung. Bei der Suche waren auch Helikopter von Polizei und Rettungskräften unterstützend im Einsatz. Wegen dem starken Schneefall und daraus resultierend eingeschränkter Sicht waren die Rettungs- und Suchversuche aber kompliziert. Gegen 13 Uhr 30 wurden dann erste Wrackteile nahe der Sepp-Huber-Hütte am Kasberg gefunden.  Zunächst war unklar wie viele Personen sich an Bord befanden und ob diese eventuell den Absturz überlebt haben. Später konnten Helfer aber

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Konkursverfahren gegen Ukraine International Airlines eröffnet

Gegen die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines wurde am 22. November 2023 das Konkursverfahren eröffnet. Vorausgegangen ist ein Antrag einer staatlichen Bank, der gegen das Unternehmen eingebracht wurde. Kürzlich wurde bekannt, dass die Ukreximbank beim Handelsgericht Kiew einen Konkursantrag gegen Ukraine International gestellt hat. In diesem begehrte das staatliche Finanzinstitut auch, dass das Gericht feststellen möge, dass die Fluggesellschaft zahlungsunfähig ist. Bereits zuvor ist es auf Gläubigerantrag zur Versteigerung von Betriebsmitteln gekommen. Das Gericht hat sich am 22. November 2023 mit dem Konkursantrag, der gegen UIA eingebracht wurde, befasst und entschieden, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Gleichzeitig wurde Tatyana Nosenko zur Masseverwalterin bestimmt. Diese muss sich zunächst einen Überblick verschaffen. Es gilt aber als äußerst unwahrscheinlich, dass Ukraine International Airlines fortgeführt werden kann. Aufgrund des Krieges kann man aus Sicherheitsgründen den üblichen Linienverkehr nicht durchführen. Im Gegensatz zum Konkurrenten Skyup ist es UIA nicht gelungen sich erfolgreich außerhalb der Ukraine im ACMI- und Chartergeschäft zu etablieren. Der von Russland angezettelte Krieg hat den Niedergang von Ukraine International Airlines erheblich beschleunigt. Allerdings litt der Carrier, der sich im Privateigentum befindet, stark unter der Corona-Pandemie und war bereits vor dieser finanziell angeschlagen. Die Regierung plante die Gründung einer staatlichen Fluggesellschaft, jedoch ist das Projekt kriegsbedingt auf die lange Bank verschoben worden.

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Indigo wird erster Carrier am Noida International Airport

Im indischen Jewar entsteht der Noida International Airport, der gleichzeitig das momentan umfangreichste Projekt der Flughafen Zürich AG ist. Nun ist klar wer die erste Airline sein wird: Mit Indigo wurde am Freitag, den 24. November 2023 eine Absichtserklärung unterschrieben. Der neue Airport ist für vorerst rund 12 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt und soll der zweite internationale Airport für die Region rund um Neu-Delhi werden. Auch soll der bestehende Indira Gandhi International Airport signifikant entlastet werden. Derzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die erste Phase gegen Jahresende 2024 fertiggestellt sein wird. Dann soll das Terminal 1 samt einer Runway in Betrieb gehen. Je nach Bedarf können weitere Pisten und Abfertigungsgebäude gebaut werden. Die Billigfluggesellschaft Indigo bestätigte, dass man am 24. November 2023 eine Absichtserklärung, die zur Aufnahme von Flügen ab dem Noida International Airport führen soll, unterschrieben hat. Die genannte Fluggesellschaft ist der erste Carrier, der offiziell bestätigt hat, dass man beabsichtigt den neuen Airport ins Streckennetz aufzunehmen. Dies wird von den Projektverantwortlichen als großer Erfolg gefeiert. Bislang ist aber noch völlig offen wann es losgehen wird. Indigo hat weder den Umfang, noch mögliche Flugziele bekanntgegeben. Auch hat man nicht kommuniziert, wohin der Premierenflug, den man angekündigt hat, führen soll. Bis zur formellen Eröffnung des neuen Airports ist aber noch so einiges an Zeit.

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Wiener Müllabfuhr gewinnt touristische Auszeichnung

In der Luftfahrt- und Touristikbranche gibt es für so ziemlich alles und jeden einen Award oder Preis. Bekommt man keinen, verleiht man sich eben einer selbst. Doch wer würde daran denken, dass der örtlichen Müllabfuhr eine touristische Auszeichnung verliehen wird? So geschehen in der österreichischen Hauptstadt Wien. Der erste Gedanke ist durchaus was ein Abfallentsorger eigentlich mit dem Tourismus am Hut hat? Denkt kurz weiter, wird es ziemlich klar und besonders dann, wenn einem dann verschmutzte Straßen und regelrechte Müllberge an so manchem Urlaubsort einfallen. Ziemlich viel also, denn Touristen produzieren viele Abfälle – sei es leere Plastikflaschen, Verpackungen oder aber einzeln portionierte Mini-Marmeladenpackungen in Hotels. All das muss irgendwie wieder “aus den Augen geschaffen werden”. Genau da kommt die Müllabfuhr ins Spiel, die beispielsweise in Wien – oftmals kaum wahrnehmbar – für Sauberkeit und Hygiene sorgt. Die Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft der Wiener Wirtschaftskammer hat in diesem Jahr entschieden, dass die Tätigkeit der MA48, also der Wiener Müllabfuhr, geehrt werden soll. Hierzu erklärt Fachgruppenobmann Markus Grießler: „Die Arbeit der MA 48 und ihrer tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unverzichtbar für den Erfolg der Tourismus-Destination Wien.“  Wien steuert auf einen neuen Jahresrekord bei den Nächtigungsumsätzen zu. Ein Rekord, der nicht nur den Beherbergungsbetrieben und über Steuern der Stadt zu Gute kommt, sondern auch vielen anderen Branchen: Von der Gastronomie über Beförderungsbetriebe und Kultureinrichtungen bis hin zum Handel. Grießler: „Sie alle profitieren von jedem einzelnen Gast, der unsere Stadt besucht. Und die Gäste kommen, weil Wien weltweit ein hervorragendes Image genießt.

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Pobeda im Clinch mit russischer Zivilluftfahrtbehörde

Der russischen Billigfluggesellschaft Pobeda wurde das erst Ende des Vorjahres erteilte Entwickler-Zertifikat entzogen. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya einige Mängel festgestellt hat.  Die Darstellungen des Amtes und der Airline weichen stark ab. So heißt es seitens Pobeda, dass man die Berechtigung freiwillig zurückgelegt habe, da man diese nicht mehr benötigen würde. Innerhalb der Aeroflot Gruppe würde man auf Dienstleistungen einer Schwestergesellschaft zurückgreifen. Rosaviatsiya hingegen ist der Ansicht, dass Pobeda einige Auflagen nicht eingehalten habe und es auch im Bereich der Dokumentation erhebliche Mängel geben soll. Das Zertifikat, um das es geht, ist eine russische Besonderheit, die das Thema “Marke Eigenbau” fördern soll. Aufgrund der westlichen Sanktionen können Carrier der Russischen Föderation benötigte Ersatzteile und Komponenten nicht mehr auf dem üblichen Weg beziehen. Zwar gibt es einen funktionierenden und regen Handel über Drittländer, jedoch hat die Regierung die Doktrin “Marke Eigenbau” ausgerufen. Als “Entwicklungshelfer” fungiert hier auch der Iran. An Fluggesellschaften und Technikbetriebe wurden auf Antrag sogenannte Entwickler Entwicklerzertifikate vergeben. Diese gibt es in verschiedenen Stufen und berechtigen beispielsweise zur Durchführung einfacher Arbeiten bis hin zur Herstellung von kopierten Ersatzteilen. Im Fall von Pobeda  beschränkte sich die Berechtigung auf die Durchführung kleinerer, jedoch sicherheitsrelevanter Arbeiten. Der erhebliche Unterschied zum normalen Technikbetrieb war aber, dass man zur Ausstellung von Zertifikaten von Teilen, die man selbst hergestellt hat oder sonst irgendwoher aufgetrieben hat, befugt war. Vereinfacht ausgedrückt: Pobeda durfte die Sicherheit selbst bescheinigen. Mit der Art und Weise wie bei Pobeda gearbeitet wurde, war die Zivilluftfahrtbehörde nicht zufrieden. Daher habe Rosaviatsiya das

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Noch mehr Dash 8-400: Skyalps organisiert sich frisches Geld

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat einen Kredit in der Höhe von 25 Millionen Euro aufgenommen. Dieser soll für den Ankauf von weiteren Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 verwendet werden. Erst vor wenigen Tagen ist in Bozen eine ehemalige Flybe-Maschine, die zur Flotte von Skyalps stößt, eingetroffen. Dies ist aber nur der Auftakt der geplanten Expansion, denn mit Hilfe der Finanzierung, die man an Land ziehen konnte, sollen acht weitere de Havilland Dash 8-400 angeschafft werden. Wo diese zum Einsatz kommen werden, teilt das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Bozen aber noch nicht mit. Besagtes Darlehen in der Höhe von 25 Millionen Euro wurde von der in Mailand ansässigen Banco BPM gewährt. Skyalps-Chef Josef Gostner bezeichnet die Bewilligung als großen Erfolg, denn das Kreditinstitut habe großes Vertrauen in die Strategie der Regionalfluggesellschaft. “Die Nachfrage wächst, und damit auch Skyalps. Dank der neuen Flugzeuge, die in unsere Flotte aufgenommen werden, können wir das Netzwerk von Verbindungen weiter ausbauen und unseren Passagieren noch mehr Dienstleistungen anbieten”, so Gostner, der jedoch noch keine Ziele und/oder Auftraggeber für eventuelle Wetlease-Dienstleistungen nennt. Die Flotte von Skyalps ist mittlerweile rasant angewachsen. Ursprünglich ist man mit zwei Dash 8-400, die anfangs von Luxwing betrieben wurden, an den Start gegangen. Mittlerweile verfügt man über sechs Maschinen und fünf weitere sollen schon bald eingeflottet werden. Das wird aber noch nicht das Ende des Wachstums sein, denn für noch mehr de Havilland Dash 8-400 hat man bereits die notwendigen Finanzmittel aufgestellt.

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