secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

New Orleans: Mann steigt über Notausgang und Tragfläche aus

Am 26. November 2023 hat ein Passagier auf dem Flughafen New Orleans einen Notausgang einer von Southwest betriebenen Boeing 737-Max-8 geöffnet und versucht das Flugzeug über die Tragfläche zu verlassen. Betroffen war die Maschine mit der Registrierung N8851Q. Aus ungeklärter Ursache riss der Mann einen Notausgang auf und machte sich auf den Weg auf die Tragfläche. Von dort aus sprang er auf den Asphalt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich der Mittelstreckenjet auf einer Parkposition und die Triebwerke waren nicht in Betrieb. Das Rampenpersonal bemerkte den Vorfall und schritt sofort ein. Der unruly PAX wurde von den Arbeitern bis zum Eintreffen der Exekutive festgehalten. Die Polizei nahm ihn dann fest und gab später bekannt, dass die Person unter einer psychischen Störung gelitten haben soll. Um welche Krankheit es sich genau handelt wurde vom Parish Sheriff’s Office nicht mitgeteilt. Für die Passagiere hatte der Vorfall aber Unannehmlichkeiten, denn alle mussten zunächst aussteigen. Mit etwa zwei Stunden Verspätung wurde ihr Flug dann mit der N8869L durchgeführt. Die N8851Q wurde von Technikern überprüft und kam im weiteren Verlauf des Abends auf einer anderen Route zum Einsatz.

weiterlesen »

Flughafen Belgrad fertigt sieben Millionen Passagiere ab

Der Flughafen Belgrad hat vor kurzem einen historischen Meilenstein erreicht. Es wurde der siebenmillionste Passagier abgefertigt, ein Rekord, der in der Geschichte des Flughafens noch nie erreicht wurde. Der Flughafen Belgrad hat vor kurzem einen historischen Meilenstein erreicht und seinen siebenmillionsten Passagier abgefertigt. Der Fluggast reiste mit Air Serbia nach Lissabon und erhielt zu diesem Anlass zwei kostenlose Hin- und Rückflugtickets. Der Passagierrekord des Belgrader Flughafens liegt bei 6,2 Millionen Fluggästen, die im Vor-Corona-Jahr 2019 abgefertigt wurden. Doch in diesem Jahr wird diese Zahl deutlich übertroffen, das Passagieraufkommen wird laut dem Portal Ex-Yu Aviation News offensichtlich mehr als 7 Millionen Fluggäste betragen.

weiterlesen »

Winter 2023: Flughafen Frankfurt muss Flüge streichen

Der Winter 2023 hat dem Frankfurter Flughafen einiges abverlangt. Das zeigt sich vor allem bei den Verspätungen und Flugausfällen am Flughafen Frankfurt. Der Winter 2023 hat für den Flughafen Frankfurt zahlreiche negative Folgen. Es kommt zu Verspätungen im Flugplan sowie zu Flugausfällen. Besonders betroffen ist die Lufthansa, die zahlreiche Flugverbindungen innerhalb Deutschlands sowie im europäischen Kontinentalverkehr streichen muss. Vom Wintereinbruch betroffen sind unter anderem die Flughäfen in Paris, Nizza, Budapest, Marseille, London-Heathrow, London-City und Mailand, wie das Portal Aero.de berichtet.

weiterlesen »

München: Eurowings führt ersten Lappland-Charterflug durch

Im Auftrag der PAS Polar Air Shuttle GmbH werden seit 27. November 2023 zwei wöchentliche Charterflüge  zwischen München und Arvidsjaur durchgeführt. Der Operating-Carrier ist Eurowings. Die Route soll jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Zwischen 31. Jänner und 6. März 2024 soll zusätzlich auch Mittwochs geflogen werden. In den Monaten Januar und Februar 2024 können Passagiere montags via Arvidsjaur weiter nach Kittilä in Finnland fliegen. Der Rückflug von Kittilä mit Umstieg in Arvidsjaur findet jeweils freitags statt. In Lappland erwartet die Reisenden eine atemberaubende Naturkulisse mit kristallklaren Seen, majestätischen Gebirgen und unberührten Wäldern, die sich im Winter in eine malerische Schneelandschaft verwandeln. Zu den Highlights eines Lappland Aufenthalts zählen die faszinierenden Nordlichter, die Rentierzucht und Winteraktivitäten wie Hundeschlittenfahrten und Schneemobil-Touren. Das Charterunternehmen PAS Polar Air Shuttle GmbH ist eine Tochtergesellschaft der PAS Aviation Holding. Eigenen Angaben nach ist man wie folgt tätig: “Die PAS Aviation Group ist ein Spezialist für die Beschäftigung in der Luftfahrt. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in der Schweiz, wobei die lokalen Unternehmen der Gruppe in ganz Europa tätig sind. Die 1997 gegründete PAS Aviation Group feierte im Jahr 2023 ihr 25-jähriges Bestehen”.

weiterlesen »

Verhaftet: Frau mit gefälschter Bordkarte in Sicherheitsbereich eingedrungen

Am indischen Flughafen Bengaluru ist es laut Mitteilung der örtlichen Polizei zu einer Sicherheitspanne gekommen. Eine Frau konnte sich mit einer gefälschten Bordkarte Zutritt zum Sicherheitsbereich verschaffen. Die Dame wurde verhaftet. Dem Report der Polizei nach soll der Freund der Dame einen Flug angetreten haben. Sie wollte ihn unbedingt bis zum Einsteigen begleiten und soll, um sich unrechtmäßig Zugang zum Sicherheitsbereich verschaffen zu können, eine Bordkarte gefälscht haben. Aus noch nicht näher geklärten Gründen gelang es ihr auch die Sicherheitskontrolle zu passieren und den Mann bis zum Gate zu begleiten. Doch dann machte sie einen eklatanten Fehler: Nachdem ihr Freund eingestiegen war, ging sie zurück zur Sicherheitskontrolle und erklärte dort, dass sie den Sicherheitsbereich nochmals verlassen müsse, da sie ihren Laptop zuvor verloren oder vergessen habe. Dies machte die Beamten stutzig und sie erklärten ihr, dass sie zunächst ihr Ticket bei der Airline stornieren müsse. Dazu begleitete man sie an einen Automaten, an dem sie auschecken könne. Nur wurde die Bordkarte dort nicht erkannt, weil sie eben nicht echt war. Anschließend riefen die Securities die Polizei herbei. Diese verhaftete dann die Frau, der nun Vorwürfe wie Fälschung, Betrug und Fälschung zum Zwecke des Betrugs gemacht werden. Ob auch Eingriffe in die Luftsicherheit vorgeworfen werden, muss die örtliche Staatsanwaltschaft noch entscheiden. Jedenfalls wurden bei der Dame keinerlei Gegenstände gefunden, die in irgendeiner Form gefährlich hätten sein können.

weiterlesen »

MH370: Prozess um Entschädigungen hat in China begonnen

Am 8. März 2014 ist Malaysia Airlines Flug MH370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radar verschwunden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Boeing 777 abgestürzt, jedoch weiß man bis heute nicht wo und schon gleich gar nicht warum. In der Volksrepublik China haben nun Gerichtsverfahren von Geschädigten begonnen. Diese klagen aufgrund des Verlustes von Angehörigen auf Entschädigungen. Verschiedene Versicherungskonzerne sind hohen Forderungen gegenüber gestellt. Die Verhandlung genießt auch außerhalb von China große Aufmerksamkeit, da die Unfallursache bis heute unbekannt ist. Auch hat man nie verwertbare Wrackteile gefunden. Von den 239 Passagieren, die sich an Bord von MH370 befunden haben, hatte 153 die chinesische Staatsbürgerschaft. Viele klagen unter anderem Boeing, die Fluggesellschaft Malaysia Airlines sowie die involvierten Versicherungen auf Entschädigungen. Auch Rolls Royce und der Allianz-Konzern finden sich auf der Liste der Beklagten. Informationen der Nachrichtenagentur Reuters nach sollen die Forderungen, die gerichtlich geltend gemacht und nun verhandelt werden, zwischen 1,4 und 11,2 Millionen U.S.-Dollar pro verstorbener Person betragen. Es ist die Rede davon, dass zunächst die Fälle von etwa 50 Klägern verhandelt werden.

weiterlesen »

Guernsey: Aurigny flottet einzigen Jet aus

Die auf der Kanalinsel Guernsey ansässige Regionalfluggesellschaft Aurigny wird sich aus dem Betrieb von Strahljets zurückziehen. Künftig wird man wieder als reiner Tubroprop-Operator unterwegs sein. Derzeit verfügt der Carrier mit der G-NSEY über einen einzigen Embraer 195. Dieser kommt hauptsächlich zwischen London-Gatwick und Guernsey zum Einsatz. Auf dieser Route will man künftig mit ATR72-600 fliegen. Für den Regionaljet sucht man nach einem Käufer. Der Erlös soll auch für die Erweiterung der Flotte verwendet werden. Aurigny Air Services erklärt, dass man zwei zusätzliche ATR72-600 einflotten will. Dabei soll es sich um Leasingflugzeuge handeln. Im Jahr 2014 hat mit jenen Embraer 195, den der Carrier nun loswerden will, eingeflottet. Weiters besteht die Flotte aus zwei Dornier 228. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Maschinentyp ATR72-600 besser für das Geschäftsfeld, in dem man tätig ist, geeignet ist. Dabei hebt man hervor, dass die Zuverlässigkeit höher wäre und bedingt durch niedrigeren Treibstoffverbrauch habe man reduzierte Kosten. Auch soll das Gewicht eine Rolle spielen, denn mit dem Turboprop wären die Start- und Landegebühren geringer.

weiterlesen »

AUA-Kundenservice in der Dauerkritik: Was steckt dahinter?

In den letzten Monaten hat es Austrian Airlines immer wieder in einschlägige Konsumentenschutzsendungen und in die Schlagzeilen großer Massenmedien geschafft, wenn Passagier zum Teil schwere Vorwürfe in Sachen des Verhaltens des Carriers bei Flugunregelmäßigkeiten erhoben haben. Offiziell ist bei der AUA stets von Einzelfällen die Rede. Vorwürfe von Fluggästen weist man “aufs Schärfste zurück”. Nicht gerade wenige Fluggäste sitzen dem Irrglauben auf, dass der Preis, den man für den Flugschein bezahlt hat, etwas mit der Betreuung im Fall von Verspätungen und/oder Streichungen zu tun hat. Das Credo: Man zahlt lieber ein bisschen mehr und wenn etwas schief geht, wird man dann besser betreut. Umso größer ist der Ärger, wenn dann der Fall eintritt und sich die Fluggesellschaft, bei der man das teure Ticket kauft für den Betroffenen subjektiv empfunden um nichts kümmert. So zumindest Empfindungen verärgerter Passagiere. Die Anzahl der Fälle, in denen Passagiere der Austrian Airlines bei erheblichen Verspätungen und/oder Streichungen davon berichten, dass sich genau niemand um ihre Ansprüche aus den Passagierrechten gekümmert habe, häufen sich. Meistens geht es darum, dass sich vor Ort niemand für Getränke und Snacks und/oder Umbuchungen zuständig fühlt. Auch kommt es immer wieder vor, dass in abendlicher Zeitenlage Flüge abgesagt werden und entgegen den Fluggastrechten keine Hotelzimmer zur Verfügung gestellt werden. Das ist eigentlich eine Pflicht, der die AUA nachkommen muss, aber wenn es überhaupt keine Auskunft vom Ground Handling oder der Hotline gibt, dann dass man mal selber zahlen soll und dann über die Homepage einreichen solle. “Vielleicht” gäbe es ja dann

weiterlesen »

Deutsche Bahn: GDL kündigt weitere Streiks an

In Deutschland könnte schon sehr bald der nächste Lokführerstreik bevorstehen, denn die Gewerkschaft GDL hat die jüngsten Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt. Nun kündigt Claus Weselsky bereits den nächsten Streikaufruf an. Die Fronten zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn AG gelten als verhärtet und festgefahren. Bereits vor der ersten Verhandlungsrunde demonstrierten die Arbeitnehmervertreter mittels Warnstreik ihre Position. Enorm viele Verbindungen sind deshalb ausgefallen. Nun kündigt Weselsky an, dass es zu weiteren Streiks kommen wird. Zwischenzeitlich wurde eine so genannte Urabstimmung eingeleitet. Die Mitglieder werden dabei befragt, ob sie zu längeren Streikmaßnahmen bereit sind. Das Ergebnis wird noch abgewartet, aber dann will die GDL schon weitere Termine für Arbeitsniederlegungen verkünden. Die Deutsche Bahn AG kritisiert den Kurs, den die Lokführergewerkschaft fährt, heftig. So heißt es, dass nach nur zwei Gesprächsterminen die Verhandlungen einseitig für gescheitert erklärt worden wären. Dies habe zur Folge, dass auch der weitere Fahrplan für die Verhandlungen nun hinfällig wäre. Der für das Personal zuständige DB-Vorstand, Martin Seiler, wirft der GDL vor, dass diese “mit dem Kopf durch die Wand” will. Auch kritisiert man, dass Weselsky selbst bei den beiden Verhandlungsterminen nur zwei Stunden persönlich anwesend gewesen sein soll. Mit den anderen GDL-Vertretern wären die Gespräche sachlich und konstruktiv verlaufen.

weiterlesen »

Indien: Go First erhält letzte „Galgenfrist“

Seit über einem halben Jahr konnte die indische Billigfluggesellschaft Go First keinen einzigen Flug durchführen. Während der regulären Fristen des Insolvenzverfahrens konnte kein Käufer gefunden werden. Nun wurde dem Carrier ein zusätzlicher Aufschub gewährt. Go First musste aus finanziellen Gründen den Flugbetrieb einstellen. Man erhob schwere Vorwürfe gegen den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney, dem man vorwarf maßgeblich für die Misere verantwortlich zu sein. Dieser konterte rasch und erklärte unter anderem, dass der indische Carrier eine langjährige Tradition in Sachen zähfließender Zahlungen habe. Zahlreiche Leasinggeber haben zwischenzeitlich das Fluggerät, das an Go First verleast war, zurückgeholt. Viele Mitarbeiter haben den Carrier bereits verlassen und sind bei anderen Gesellschaften beschäftigt. Das Management versprüht dennoch Zuversicht, dass ein Comeback des Lowcosters gelingen kann. Bislang kann man aber nicht viel vorweisen, denn innerhalb der regulären 180-Tage-Frist konnte man keinen Investor bzw. Käufer auftreiben. Nun gewährt das zuständige Gericht eine Verlängerung von maximal 90 Tagen. Gelingt es in dieser Zeit nicht das Unternehmen finanziell auf die Beine zu bringen, soll es verwertet werden. Somit ist der 4. Feber 2024 die neue Deadline, denn bis zu diesem Tag muss das Management Lösungen präsentieren. Angesichts der komplizierten Umstände dürfte das Unterfangen äußerst schwierig werden. Die maximale Frist, die das Gericht ab dem Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gewähren darf, beträgt übrigens 330 Tage.

weiterlesen »