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Airlines vor frostigem Winter und unklarem Sommer 2024

Viele Geschäftsführer europäischer Fluggesellschaften wollen sich derzeit nicht anmerken lassen, dass nach dem äußerst starken Sommer 2023 die Vorausbuchungszahlen ins Stocken gekommen sind. Man zeigt sich zufrieden und kaschiert damit, dass der Winter 2023/24 sowie Sommer 2024 möglicherweise schwächer werden könnte. Abgesehen von wenigen Ausnahmen präsentieren viele Carrier Rekordzahlen für das dritte Quartal 2023, in denen zumindest teilweise auch der Sommer 2023 enthalten ist. Die Nachfrage war enorm hoch und den meisten Fluggesellschaften ist es gelungen die Flugzeuge bei mitunter stark erhöhten Ticketpreisen zu füllen. Doch nicht überall ist man zuversichtlich, dass es auch im Winter 2023/24 rosig laufen wird, denn zum Beispiel Norse Atlantic Airways denkt über eine 45 Millionen U.S.-Dollar schwere Anleihe nach. Mit dieser will man über den Winter kommen. Während zum Beispiel Lufthansa-Chef Carsten Spohr zuletzt von einem nicht enden wollenden Sommer sprach, ist Ryanair-CEO Michael O’Leary nicht so optimistisch. Dieser spricht gar davon, dass die große Party vorbei ist. Ähnlich äußern sich in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits die Geschäftsführer von American Airlines und Jetblue. Die Luftfahrtbranche hat in diesem Jahr von einem starken Nachholbedarf, der aufgrund der Corona-Pandemie entstanden ist, profitiert. Gleichzeitig konnte man sich die allgemeinen Teuerungen nützlich machen, denn nach dem Motto „alles ist jetzt teurer“ konnte man auch Abnehmer für die Tickets finden. Vielen Menschen war es regelrecht egal, dass man im Alltag nicht mehr weiß wie man über die Runden kommt, denn drei Jahre lang hat man sich an alle sinnbefreiten Corona-Regeln gehalten und nun wollte man endlich wieder

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Ryanair will dank hohem Gewinn wieder Dividenden ausschütten

Bei der Billigfluggesellschaft Ryanair scheint das laufende Geschäftsjahr, das Ende März 2024 endet, besser zu laufen als ursprünglich angenommen. Das Management korrigiert die Gewinnprognose nach oben und prognostiziert einen Überschuss zwischen 1,85 und 2,05 Milliarden Euro. Zunächst hatte Ryanair für das aktuelle Geschäftsjahr überhaupt keine Gewinnprognose abgegeben. Dies wurde mit verschiedenen unberechenbaren Faktoren wie dem Krieg in der Ukraine begründet. Die Vorperiode konnte der irische Konzern mit einem Überschuss von 1,3 Milliarden Euro abschließen. Somit rechnet man nun mit einer signifikanten Steigerung. An die Aktionäre sollen zunächst 400 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Dieser Betrag setzt sich aus einer Dividende in der Höhe von 35 Cent pro Aktie zusammen. Die Summe ist zunächst für das laufende Geschäftsjahr vorgesehen. Künftig will man 25 Prozent des jeweiligen Vorjahresgewinn als Dividende ausbezahlen. Ryanair schließt auch nicht aus, dass es wieder zu Sonderausschüttungen und Aktienrückkäufen kommen konnte. Dies war vor der Corona-Pandemie durchaus üblich. Der Umsatz ist im zweiten Quartal (Juli bis September 2023) auf 4,9 Milliarden Euro gestiegen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte sich die Ryanair Group somit um 23 Prozent verbessern. Gleichzeitig hat man 11 Prozent mehr Passagiere an Bord gehabt. Bemerkenswert ist auch, dass Ryanair selbst angibt, dass die durchschnittlichen Ticketerlöse um 14 Prozent erhöht waren. Der Überschuss wird mit 1,5 Milliarden Euro kommuniziert.

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Günther Ofner: „Luftfahrt wird aus ideologischen Gründen angefeindet“

Die österreichische Aviation-Wirtschaft läuft in den letzten Tagen regelrecht Sturm gegen das luftfahrtfeindliche Klima, das unter anderem vom grün geführten Verkehrsministerium vorgegeben wird. Mit Hilfe von Studien widerlegt man Aussagen, die das Fliegen als besonders klimaschädlich darstellen. Erst kürzlich wurde aufgrund einer Studie bekannt, dass die Einstellung von Inlandsflügen nicht zu einer Verlagerung auf die Schiene geführt hat, sondern auf die Straße. Die überwiegende Mehrheit der Reisenden wollen von Bahnanreisen bzw. Air-Rail-Produkten nichts wissen und fahren stattdessen lieber mit dem Auto nach Wien oder München. Dadurch entstehen höhere Kohlenstoffdioxid-Emissionen gegenüber dem Flugzeug. Dieser Umstand wird jedoch – vermutlich aus ideologischen Gründen – von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), die selbst gerne Privatjets nutzt, gar nicht erwähnt. Bislang hält man eisern am Plan fest, dass Inlandsflüge „aus dem Verkehr gezogen werden“ sollen. Der im Rahmen des Future Business Austria – Standort- und Infrastruktursymposiums vorgestellte Österreichische Infrastrukturreport 2024 dokumentiert klare Handlungsempfehlungen der heimischen Managerinnen und Manager für die Zukunft der österreichischen Luftfahrtinfrastruktur. Die repräsentative Befragung für den Österreichischen Infrastrukturreport 2024 konstatiert entsprechende Zukunftserwartungen an die heimische Luftfahrtpolitik: 73 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die Rolle des Flughafen Wien als Luftverkehrsdrehkreuz gesichert und ausgebaut werden soll. 56 Prozent der heimischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft erwarten zudem, dass die Kapazitäten der heimischen Flughäfen erhöht und multimodale Anbindungen verbessert werden sollen. „Der gezielte Infrastrukturausbau ist von immenser Bedeutung für den heimischen Wirtschaftsstandort und sorgt für Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze. Dies gelte insbesondere auch für die Luftfahrtinfrastruktur“, so Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner. „Die Luftfahrt

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Hamburg-Vorfall: Polizeigewerkschaft kritisiert Sicherheit an deutschen Flughäfen

Im Nachgang der Geiselnahme am Flughafen Hamburg, die sich am Wochenende ereignet hat, übt die deutsche Polizeigewerkschaft Kritik und fordert signifikante Nachbesserungen, die zum besseren Schutz der deutschen Airports führen sollen. Das unrechtmäßige Eindringen der Klimakleber an verschiedenen deutschen Flughäfen hat eklatante Sicherheitsmängel aufgezeigt. Diese wurden von den Betreibern und punktuell auch von der Bundespolizei regelrecht heruntergespielt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass hinsichtlich der Geiselnahme, bei der eine türkischstämmige Person mit einem Kraftfahrzeug in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens eingedrungen ist, zunächst so dargestellt wurde, dass es keine Probleme geben würde. Man könne nicht jeden Quadratzentimeter ständig überwachen und auf das Eindringen mit brachialer Gewalt wäre man nicht vorbereitet. Wohlaber hätten danach die Sicherheitsketten gegriffen. Eigentlich sollten Verkehrsflughäfen gerade vor Gewaltakten bzw. dem Eindringen mit brachialer Gewalt geschützt werden. Insofern zeigt der Vorfall in Hamburg neuerlich auf, dass eklatante Mängel bestehen. In dieses Horn bläst auch Heiko Teggatz, Vorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft, denn er kritisiert, dass mittlerweile Weihnachtsmärkte mit Betonbarrieren gesichert werden müssen, jedoch gäbe es für die Betreiber von Airports kaum Auflagen. Gegenüber der DPA sagte er unter anderem, dass dies unverständlich wäre. Auch verweist er darauf, dass das Eindringen der Klimakleber bereits geigt habe, dass die Absicherung unzureichend ist. Geschehen wäre danach aber nichts. Die Forderung, die in Richtung Politik lautet, dass diese die gesetzlichen Regelungen verschärfen müsse. Dies würde zu einer besseren Absicherung der Airports führen.

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Für den Winter: Norse Atlantic braucht weitere 45 Millionen U.S.-Dollar

Der Billigflieger Norse Atlantic Airways scheint frisches Geld zu brauchen, denn man hat bekanntgegeben, dass man plant ihm Rahmen einer Anleihe weitere 45 Millionen U.S.-Dollar aufzunehmen. Mit den zusätzlichen Mitteln will man die traditionell schwäre Winterzeit überbrücken. Explizit erwähnt wurde auch, dass ein Teil des Geldes zur Begleichung von Schulden gegenüber einem wichtigen Lieferanten verwendet werden soll. Während viele Fluggesellschaften für das dritte Quartal 2023 Rekordergebnisse verkünden konnten, scheint es bei Norse Atlantic Airways ein wenig anders gelaufen zu sein. Der Carrier gibt an, dass man seit September 2023 eine deutliche Abschwächung der Nachfrage und damit der Buchungszahlen verzeichnen würde. Dies würde sich in weiterer Folge ungünstig auf das Betriebskapital auswirken. Der Carrier habe mit einem nicht näher bezeichneten Hauptlieferanten Verhandlungen geführt und dies führe dazu, dass man zusätzliches Geld zur Erfüllung der Verpflichtungen benötigt. Auch aus diesem Grund prüft man momentan, ob man sich bis zu 45 Millionen U.S.-Dollar über eine Anleihe beschafft. Damit soll die Liquidität im Winterflugplan 2023/24 verbessert werden.

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Urteil: Cofag muss 1,5 Millionen an den Flughafen Graz bezahlen

Der Grazer Flughafen hat seitens der Bundesregierung zunächst keine Coronahilfen bekommen. Dagegen ist man vor Gericht gezogen und obsiegte. Das mittlerweile rechtskräftige Urteil führt dazu, dass der Staat über die Cofag einen Millionen-Euro-Betrag nachzahlen muss. Zu Beginn der Corona-Pandemie lagerte die damalige Kurz-Bundesregierung die Bearbeitung von Anträgen für öffentlich zugesagte Unterstützungs- und Kostenersatzgeldern, die Unternehmern gewährt wurden bzw. werden sollten, an eine eigenes gegründete GmbH aus. Die Vorgehensweise wurde von der Opposition heftig kritisiert und mittlerweile wurde auch höchstrichterlich festgestellt, dass die gewählte Konstruktion, die dem Parlament fast keine Kontrollmöglichkeiten gewährte, verfassungswidrig ist. Im Bereich der Luftfahrt ist allgemein bekannt, dass die Kurz-Regierung der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines einen so genannten „nichtrückzahlbaren Zuschuss“ in der Höhe von 150 Millionen Euro gewährt hat. Damit sollten Einnahmenverluste kompensiert werden. Weiters gab es ein hohes Darlehen, das staatlich garantiert wurde. Dieses wurde seitens der AUA vollständig wieder zurückbezahlt. Austrian Airlines ist übrigens die einzige Fluggesellschaft, die seitens der österreichischen Regierung mit Geld versorgt wurde. Der Umstand, dass Level Europe, die ebenfalls ein heimisches Unternehmen war, leer ausgegangen ist, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Insolvenz angemeldet wurde. Weniger bekannt ist, dass auch Flughäfen im Rahmen verschiedener Programme, die über die Cofag aufgelegt wurden, Unterstützungen bekommen konnten. Allerdings gab es einen erheblichen Haken an der Sache, denn in den Förderbedingungen war vereinfacht festgehalten, dass Unternehmen, die sich mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, nichts bekommen dürfen. Einst waren alle österreichischen Verkehrsflughäfen in Bundes- und/oder Landesbesitz. An manchen Standorten haben sich auch Städte bzw. Stadtwerke beteiligt.

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Flughafen Linz bekommt einen Bahnhof

Der Flughafen Linz-Hörsching soll künftig auch auf dem Schienenweg erreichbar sein. In der Nähe des Airports wird ein Bahnhof errichtet. Das Projekt ist nicht ganz neu, denn mehr als 20 Jahre lang wurde darüber diskutiert. Nun haben die ÖBB den Baustart im Jahr 2024 offiziell bestätigt. Derzeit ist der Linzer Flughafen mittels Autobuslinien an die Innenstadt und die umliegenden Dörfer und Städte angebunden. Künftig sollen auch Züge halten, wobei sich der Bahnhof nicht direkt beim Terminal befinden soll. Das Projekt ist Bestandteil des viergleisigen Ausbaus der Westbahn-Strecke. In der Zone Pasching-Hörsching hat man die geplante Streckenführung modifiziert, so dass die sehr nahe an den Airport herankommt. Die neue Haltestelle soll sowohl den Flughafen Linz als auch ein Gewerbegebiet bedienen und damit die öffentliche Anbindung verbessern. Welche Zugkategorien den neuen Bahnhof, der ab dem kommenden Jahr gebaut werden soll, nutzen werden, ist noch offen. Fix ist jedenfalls, dass Züge des Nahverkehrs halten werden. Ob Railjets oder Westbahn-Garnituren ebenfalls stoppen werden, ist völlig offen. Diesbezüglich gibt es noch keinerlei Informationen.

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Aeroitalia hat Air Connect übernommen

Die Fluggesellschaft Aeroitalia hat ihren rumänischen Subunternehmer Air Connect fast vollständig aufgekauft. Laut Mitteilung besitzt man nun 93,6 Prozent am ATR72-Operator. Eigentlich wollte Air Connect ein Liniennetz auf eigene Rechnung aufziehen. Nach mehrmaligen Verzögerungen wurden ein paar wenige Routen aufgenommen, jedoch entwickelten diese sich nicht wirtschaftlich erfolgreich. Zunehmend hat sich das Geschäftsmodell in Richtung Wetlease-Dienstleistungen für Aeroitalia verschoben. Seit einiger Zeit fliegen die beiden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 fast ausschließlich im Auftrag von Aeroitalia. Unternehmensangaben nach soll die Flotte demnächst um zwei weitere Einheiten aufgestockt werden. Der Umstand, dass nun das italienische Luftfahrtunternehmen Mehrheitseigentümer von Air Connect wurde, kommt nicht wirklich überraschend. Bereits im Sommer 2023 wurde bekannt, dass man beabsichtigt den Subunternehmer aufzukaufen. Unter den Air-Connect-Gesellschaftern gab und gibt es einige Streitigkeiten. Beispielsweise hat ein Teilhaber einen Insolvenzantrag gegen den Regio-Carrier gestellt. Das zuständige Gericht hat darüber noch nicht entschieden. In welche Richtung sich Air Connect unter dem Dach der Aeroitalia entwickeln wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Sowohl eine Art „Regio-Abteilung“, also der Betrieb von Turboprops, als auch eine Expansion mit Hilfe von Mittelstreckenjets sind vorstellbar. Einer der Hauptbeweggründe für die Übernahme dürfte aber simpel sein: Die Lohnkosten in Rumänien sind niedriger als in Italien. Hinsichtlich der Entwicklung des Streckennetzes ist schon länger zu beobachten, dass Aeroitalia versucht einen Schwerpunkt im Italien-Rumänien-Verkehr zu setzen.

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Österreichisches Bundesheer trainiert wieder Überschall-Flüge

Das österreichische Bundesheer führt im Zeitraum von 6. bis 17. November 2023 wieder Überschalltrainings mit Kampfjets über dem Staatsgebiet durch. Pro Tag sind je zwei Trainings, die in der Zeitspanne zwischen 8 Uhr 00 und 16 Uhr 00 geplant sind, vorgesehen. Das Fliegen mit Überschall ist ein unverzichtbarer Teil des Trainings und der Ausbildung der Piloten. Es ist für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung unumgänglich. Auch im Überschallbereich hat ein sicherer Flugbetrieb und die Flugsicherheit höchste Priorität. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärische sowie zivilen Flugsicherung ist einer der wichtigsten Inhalte des Trainings. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP): „Dieses Training ist für unsere Luftstreitkräfte unverzichtbar. Die sicherheitspolitischen Entwicklungen in Europa aber auch in Israel führen uns täglich vor Augen, wie fragil doch der Friede sein kann. Umso wichtiger ist es, in der Lage zu sein, seine Heimat zu schützen. Die Wahrung der Lufthoheit ist dabei für einen souveränen Staat von zentraler Bedeutung. Das muss laufend geübt werden und dies auch im Überschallbereich.“ Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei ca. 1.200 km/h. Nähert sich ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit, kommt es zu Stoßwellen am Flugzeug. Diese Stoßwellen können am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden. Die (Laut-) Stärke

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Österreich: Missachtung der Fluggastrechte kann Airline-Chefs Haftstrafen einbrocken

Weitgehend unbekannt ist, dass Verstöße gegen die Fluggastrechteverordnung auch verwaltungstrafrechtliche Konsequenzen für Fluggesellschaften und deren Manager haben können. Jeder betroffene Passagier kann bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde eine Anzeige erstatten. Diese ist aus gesetzlichen Gründen dazu verpflichtet zumindest ein behördliches Ermittlungsverfahren einzuleiten. Die EU-Verordnung 261/2004 ist die Grundlage für die Passagierrechte, die von den Fluggesellschaften im Falle von Verspätungen und/oder Streichungen einzuhalten ist. Unter anderem ist vorgesehen, dass Betreuungsleistungen, Ersatzbeförderungen und unter bestimmten Umständen auch Entschädigungen geben muss. In der Praxis nehmen es aber viele Anbieter nicht sonderlich genau und behaupten beispielsweise, dass entgegen höchstrichterlicher Urteile des OGH und des EuGH Umbuchungen nur auf eigene Flüge möglich wären oder lassen ihre Passagiere einfach ohne Verpflegung und Getränke sprichwörtlich im Regen stehen. Nicht selten reagiert man auf Forderungen auf Erstattung von Mehrkosten und Auszahlung der Ausgleichsleistung gar nicht oder schiebt abenteuerliche Ausreden vor, so dass viele Fälle vor Gericht landen. Airline-Manager haften für „Strafzettel“ mit dem Privatvermögen Die Fluggastrechte-Verordnung ist aber nicht rein zivilrechtlich, sondern auch verwaltungsrechtlich. Dies hat der EuGH bereits vor einiger Zeit festgestellt, denn sofern eine Ermächtigung der Regierung erteilt wurde, können staatliche Behörden Ansprüche wie Ausgleichsleistungen auch mittels Bescheid feststellen. Sofern die Rechtskraft eintritt, können die Ansprüche dann mittels Exekution zwangsweise eingetrieben werden. Weniger bekannt ist aber, dass die Missachtung der Passagierrechte eine Verwaltungsübertretung darstellt und dies kann sowohl für die Airline als auch deren Manager Konsequenzen haben. Die zuständigen Behörden können Geldstrafen, in besonders schweren Fällen auch Haftstrafen verhängen. Die österreichische Besonderheit: Die Verfahren werden stets gegen

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