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Flughafen London-Southend steht zum Verkauf

Der Flughafen London-Southend wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, denn viele Strecken sind weggefallen und abgesehen von wenigen Charterflügen und einzelner Easyjet-Strecken ist sehr ruhig geworden. Nun ist die Muttergesellschaft Esken auf der Suche nach einem Käufer. Der Konzern bestätigte in der Vorwoche, dass man derzeit die Möglichkeit des Verkaufs des Flughafens London-Southend prüft. Auch im Finanzbericht ist die Rede davon, dass der Airport abgestoßen werden soll. In diesem wird Finanzchef Lewis Girdwood wie folgt zitiert: „Es liegt im besten Interesse aller Beteiligten, das langfristige Potenzial der operativen Geschäftsbereiche der Gruppe, Esken Aviation und Esken Renewables, zu sichern und durch eine geordnete Veräußerung der beiden Geschäftsbereiche Wert für die Esken-Aktionäre zu schaffen. Ein Verkauf des Luftfahrtgeschäfts wird sich auf den Flughafen London Southend konzentrieren, mit dem Ziel, einen Käufer zu finden, der über das nötige Kapital verfügt, um das Wachstum des Flughafens langfristig zu fördern“. Auf Anfrage erklärte ein SEN-Sprecher zu diesem Thema: „Der Vorstand ist ermutigt durch die Fortschritte im Verkaufsprozess für Erneuerbare und verfügt nun über eine solide Basis, um den Verkaufsprozess für den London Southend Airport voranzutreiben. Der Vorstand geht davon aus, dass er den Markt in den kommenden Monaten über weitere wesentliche Fortschritte informieren wird“.

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Russland hebt Preise für Überflüge um 20 Prozent an

Die Russische Föderation scheint es finanziell stark zu spüren, dass man den Luftraum für Überflüge von Carriern, die aus Ländern stammen, die sich an den Sanktionen beteiligen, gesperrt hat. Man verliert dadurch erhebliche Einnahmen. Nun bittet man jene Airlines, die weiterhin über Russland fliegen, stärker zur Kasse. Aufgrund des Umstands, dass die Russische Föderation der größte Staat der Welt ist, wurde deren Luftraum vor dem Einmarsch der Armee in die Ukraine von vielen Fluggesellschaften, besonders auf Langstreckenflügen, genutzt. Das änderte sich binnen weniger Tage, denn als Reaktion darauf, dass beispielsweise die USA, die EU, das Vereinigte Königreich und Kanada russische Carrier gebannt haben, schloss Russland jene aus so genannten „unfreundlichen Staaten“ ebenfalls aus. Für die Branche ist das durchaus kompliziert, weil besonders im Europa-Asien-Verkehr mitunter lange Umwege geflogen werden müssen. Russland spürt den Bann, den man selbst ausgesprochen hat, aber in der Staatskasse. Die Einnahmen aus Überflügen sind drastisch zurückgegangen, so dass man nun gegensteuert und jene Carrier, die noch über Russland fliegen bzw. fliegen dürfen um 20 Prozent stärker zur Kasse bittet. Dem Vernehmen nach könnten besonders chinesische Fluggesellschaften stark betroffen sein, denn diese nutzen besonders häufig den Luftraum der russischen Föderation. Aber auch Golfcarrier wie Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways sowie Air India, Turkish Airlines und Ethiopian Cargo dürften die Preiserhöhung schon bald deutlich spüren. Dies wir aber nicht ausreichen, um den Einnahmenverlust kompensieren zu können. Vor der Corona-Pandemie bezahlten Fluggesellschaften rund 1,7 Milliarden U.S.-Dollar pro Jahr für die Nutzung des russischen Luftraums. Ungeachtet des Umstands, dass

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Zürich: Edelweiss feiert Biarritz-Erstflug

In der Vorwoche hat die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air den Erstflug zwischen Zürich und Biarritz durchgeführt. Bis Mitte September 2023 bietet man zwei wöchentliche Umläufe an. Seit 23. Juni 2023 fliegt Edelweiss Air jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag von Zürich nach Biarritz. Dieses Ereignis wurde mit dem traditionellen Ribbon-Cut zelebriert. Gemeinsam mit der Crew schnitten Urs Lobsiger, Captain des Erstfluges und Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, das Band durch.

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Wien: Ryanair nimmt 14 Gepäckaufgabeautomaten in Betrieb

Diese 14 neuen Selbstbedienungsautomaten ergänzen die 12 Gepäckaufgabeschalter von Ryanair und erweitern die Gepäckabfertigung am Flughafen Wien, wodurch sich die durchschnittliche Wartezeit der Passagiere bei der Gepäckaufgabe auf weniger als 2 Minuten verkürzt. Sie gewährleisten nicht nur eine schnelle und einfache Gepäckaufgabe für Ryanair-Kunden, sondern unterstreichen auch das Engagement von Ryanair, die Kundenerfahrung kontinuierlich zu verbessern.  „Mit dem Beginn der Sommerferien am Freitag freut sich Ryanair, die bereits umfangreichen Gepäckaufgabemöglichkeiten am Flughafen Wien mit der Einführung dieser 14 neuen Selbstbedienungsautomaten zu erweitern. Die Wartezeiten der Passagiere bei der Gepäckaufgabe werden dadurch erheblich verkürzt und ein noch reibungsloseres Flughafenerlebnis bei Flügen mit Europas Fluglinie Nr. 1 – Ryanair – gewährleistet.  Österreichische Kunden und ihre Familien können nun die Sommerferien optimal nutzen, indem sie einen der günstigen Ryanair-Flüge vom Flughafen Wien nach Alicante, Barcelona, Faro, Malta, Neapel, Santander, Palma, Zadar oder Zakynthos genießen, ohne sich über lange Warteschlangen bei der Gepäckaufgabe Gedanken machen zu müssen“, so Andreas Gruber von Ryanair. Der Carrier wird jährlich von rund 5,5 Millionen Fluggästen, die von/nach Wien reisen genutzt. Derzeit bietet man rund 800 Flüge pro Woche zu 75 Destinationen an. Dazu Flughafendirektor Julian Jäger: „Pünktlich zum Ferienbeginn starten Ryanair und der Flughafen Wien ein neues Self-Service Angebot zur einfachen Gepäckaufgabe. Passagiere können so noch einfacher und bequemer ihre Urlaubsreise zu einer der zahlreichen attraktiven Reisedestinationen aus dem breiten Flugangebot von Ryanair antreten“.

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Personalmangel: Vier Stunden Wartezeit bei der Passkontrolle am Flughafen Brüssel

Am Montag, den 26. Juni 2023 ist es auf dem Flughafen Brüssel zu längeren Wartezeiten bei den Passkontrollen gekommen. Betroffen waren Reisende, die den Schengen-Raum verlassen wollten bzw. außerhalb dieser Region angekommen sind. In Sozialen Medien haben einige Fluggäste ihren Unmut abgelassen, denn punktuell lag die Wartezeit bei über vier Stunden. Zahlreiche abfliegende Passagiere sollen deswegen ihre Flüge verpasst haben. Diese dürften hinsichtlich Entschädigungen aber ganz schlechte Karten haben, denn der Europäische Gerichtshof hat vor einiger Zeit festgestellt, dass hoheitliche Personenkontrollen nicht in den Verantwortungsbereich von Fluggesellschaften fallen und Reisende damit rechnen müssen, dass es hier zu Wartezeiten kommen kann. Absurd: Viele Airlines öffnen die Gepäckabgabe- und Check-in-Schalter erst drei bis zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug. Selbst wenn man sich dort rechtzeitig gemeldet hätte, wäre es bei über vier Stunden Wartezeit vor der Ausreisekontrolle durch die belgische Polizei nahezu unmöglich gewesen das Gate rechtzeitig zu erreichen. Einige Carrier haben Verspätungen in Kauf genommen und auf ihre Fluggäste gewartet, andere sind jedoch mit (fast) leeren Flugzeugen abgehoben, um ihre Flugpläne nicht durcheinander zu bringen. Auch Personen, die in Belgien von Non-Schengen-Destinationen angekommen sind bzw. hier auf Schengen-Flüge umgestiegen sind, waren von langen Wartezeiten betroffen. In Sozialen Medien ist unter anderem zu lesen, dass man mitunter drei Stunden und mehr vor dem angeblich einzigen geöffneten Schalter gestanden haben soll. Der Flughafen Brüssel verweist in einer Stellungnahme darauf, dass man keinen Einfluss auf die Passkontrollen, die durch die Polizei vorgenommen werden, habe. Glücklich ist man mit dem was passiert ist aber auf

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Deutschland: Bislang zehn Millionen 49-Euro-Tickets verkauft

Seit Anfang Mai 2023 ist der Nachfolger des im Vorjahr für drei Monate angebotenen Neun-Euro-Tickets, das so genannte Deutschland-Ticket, zum Preis von 49 Euro pro Monat erhältlich. An den großen Erfolg des Vorgängers kann es bislang aber noch nicht anknüpfen. Laut dem Verband deutscher Verkehrsunternehmen wurden bislang zehn Millionen dieser deutschlandweit im Nahverkehr gültigen Netzkarten verkauft. Bisher ist es – im Gegensatz zum Vorjahr – noch nicht zu akut überfüllten Zügen gekommen. Dies dürfte nicht nur am deutlich höheren Preis liegen, sondern auch am Umstand, dass allein der Erwerb wesentlich komplizierter ist. Das Neun-Euro-Ticket war an fast allen Verkaufsautomaten, Schaltern, über das Internet sowie über Apps unkompliziert und ohne Bindung erhältlich. Beim Nachfolger, der nun 49 Euro kostet, jedoch im Gegensatz zum österreichischen Klimaticket Ö nur im Nahverkehr gilt, ist das anders. Es handelt sich um ein Abo, das jedoch monatlich gekündigt werden kann. Bedingt durch den Umstand, dass manche große Verkehrsunternehmen eine Bonitätsprüfung vornehmen, ist es Menschen mit entsprechender Vorgeschichte, die in der so genannten Schufa aktenkundig ist, nur kompliziert zugänglich. Einige Unternehmen verzichten auf derartige Prüfungen. Dennoch machen es sowohl der Gesetzgeber als auch die Verkehrsverbünden den Passagieren durchaus kompliziert an den 49-Euro-Fahrschein zu kommen. Der Verband Pro Bahn kritisiert heftig, dass die Fahrkarte im Gegensatz zum Vorgänger nicht einfach am Automaten und Schaltern gekauft werden kann, sondern nur über das Internet bzw. an Schaltern, die entsprechende Unterstützung anbieten. Dadurch würde man ältere Menschen sowie Personen, die ein gewisses Misstrauen gegenüber Onlinebestellungen haben, regelrecht ausschließen. Auch kritisiert die

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Einzelne EU-Staaten drängen auf verpflichtende API-Datenbank

Einige EU-Mitgliedsstaaten wollen, dass die bereits praktizierte Aufzeichnung von PNRs, unter denen Fluggesellschaften viele Informationen rund um die Buchung speichern, ausgedehnt wird. Als Argument führt man an, dass man dies zur Bekämpfung von Terrorismus und schweren Verbrechen benötigen würde. Konkret geht es um die API-Daten, die unter anderem Name, Geburtsdatum, Nationalität, Informationen zum Gepäck und gegebenenfalls auch Passadaten beinhalten. Bislang übermittelten die Airlines zwar eine PNR-Liste, jedoch viele eben keine API-Datensätze. Das wollen einige EU-Staaten geändert sehen und die Fluggesellschaften dazu verpflichten, dass diese auch die im Zuge des Check-ins (egal, ob dieser online oder am Schalter erfolgt) erhobenen Daten, ebenfalls in eine zentrale Datenbank einspeisen. Das Vereinigte Königreich verlangt bereits heute von Airlines, die in deren Hoheitsgebiet landen wollen, dass derartige Informationen vorab elektronisch übermittelt werden. Zumindest offiziell soll dadurch die Arbeit der Grenzpolizei erleichtert werden. Während der Corona-Pandemie hat sich Deutschland Ärger mit der EU-Kommission eingehandelt, denn man ermöglichte den Gesundheitsbehörden die PNR-Daten auszuwerten. Dafür gab und gibt es keine gesetzliche Grundlage. Die Bundesrepublik stellte die rechtswidrige Praxis zunächst nicht ein, lenkte jedoch ein, nachdem Brüssel ein Vertragsverletzungsverfahren sowie eine Klage in Aussicht gestellt hatte. Missbräuchliche Nutzung von PNR-Datensätzen ist also jederzeit möglich und das Beispiel Deutschland zeigt, dass es lediglich eine Art „Vorwand“ braucht und ob eine gesetzliche Grundlage vorhanden ist oder nicht spielt dann sowieso keine Rolle. Eigentlich ist die Einsicht in die PNR-Sätze nur mit konkretem Verdacht bei schweren Verbrechen sowie Terrorismusverdacht zulässig. Allerdings scheint bei der Politik ein grundsätzlicher Denkfehler vorzuliegen, denn das jahrelange

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St. Petersburg: Azur Air baut 130 fliegende Mitarbeiter ab

Der russischen Fluggesellschaft Azur Air leidet offenbar unter akutem Mangel an Ersatzteilen für die Maschinentypen Boeing 757 und 767. Auch ist man hinsichtlich der Destinationen, die man ansteuern darf, wegen der westlichen Sanktionen eingeschränkt. Nun macht man die Basis Sankt Petersburg (Pulkovo) dicht. Die bevorstehende Auflösung des Stützpunktes hat einen erheblichen Personalabbau zur Folge, denn das Unternehmen trennt sich von 130 fliegenden Mitarbeitern. Betroffen sind 23 Piloten und 108 Flugbegleiter, berichtet Aviatorshina. In Summe baut Azur Air rund 12 Prozent der fliegenden Gesamtbelegschaft ab. Die Flotte des Carriers  offiziell aus acht Boeing 757 und sechs Boeing 767. In der Vergangenheit hatte man auch B777, B737-800 und B737-900ER in Betrieb. Die Boeing 777 ist derzeit abgestellt und es ist unklar, ob und wann die RA-73469 wieder in den Flugdienst gestellt wird.

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Einstieg als Aktionär: Andreas Bierwirth wird Avconjet-Chef

Der einstige Geschäftsführer von Germanwings und Austrian Airlines, Andreas Bierwirth, hat wieder einen Job in der Luftfahrt gefunden. Er wird ab 1. September 2023 Geschäftsführer der österreichischen Bedarfsfluggesellschaft Avconjet. Bierwirth, der selbst über eine gültige Berufspilotenlizenz verfügt, fliegt eigenen Angaben nach seit rund zehn Jahren gelegentlich in Avconjet-Cockpits. Auch ist er momentan Mitglied des Aufsichtsrats der nicht-börsennotierten Aktiengesellschaft. Hauptberuflich war er nach seinem Abgang von Austrian Airlines jahrelang an der Spitze von T-Mobile Austria tätig und zuletzt kurzzeitig im Vorstand der Erste Group Bank AG. Mit 1. September 2023 wird Bierwirth nicht nur als Firmenjet der Avconjet-Gruppe fungieren, sondern wie er selbst bekanntgegeben hat, steigt er auch als Aktionär ein. Das genaue Ausmaß der Beteiligung haben weder das Unternehmen noch der Manager genauer kommentiert. „Und darüber hinaus freue ich mich sehr, nun auch die DO & CO AG in der Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender weiter begleiten zu dürfen. Damit rundet sich mein Betätigungsfeld perfekt ab. Zumal beide Unternehmen sich mit voller Leidenschaft zu höchster Qualität in ihren Segmenten bekennen“, so Andreas Bierwirth. Eigenen Angaben nach sind auf den AOCs der Avconjet-Gruppe derzeit rund 100 Flugzeuge registriert. Das Unternehmen ist unter anderem auf Aircraft Management, Bedarfsflüge und Sondertransporte wie beispielsweise die Beförderung für Operationen dringend benötigter Organe spezialisiert.

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Italien: Flughafen Bergamo legt stark zu und begrüßt Georgian Airways

Seit wenigen Tagen ist der norditalienische Flughafen Bergamo auch durch Georgian Airways mit der georgischen Hauptstadt Tiflis verbunden. Zunächst werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten. Bislang gab es ab Bergamo keine Nonstop-Verbindungen nach Tiflis. Seit vergangenem Freitag ist Georgian Airways an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag zwischen den beiden Städten unterwegs. Im Regelfall kommen Boeing 737, die mit 133 Sitzplätzen bestuhlt sind, auf der 2.844 Kilometer langen Route zum Einsatz. „Wir freuen uns sehr, Georgian Airways und das neue Engagement der Fluggesellschaft an unserem Flughafen begrüßen zu dürfen. Mit der Aufnahme von Tiflis in unser Streckennetz können wir unseren Fluggästen ein spannendes und vielseitiges Ziel an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien anbieten.“ Cattaneo fügte hinzu: „Die neue Verbindung ermöglicht es den Fluggästen von Mailand-Bergamo auch, mit Georgian Airways zu Zielen wie Moskau, Eriwan, Tel Aviv und anderen weiterzureisen“, erklärt Giacomo Cattaneo, Director of Commercial Aviation, der BGY-Betreibergesellschaft SACBO. Zuletzt konnte der Flughafen Bergamo ein starkes Wachstum verzeichnen, denn man konnte im bisherigen Jahresverlauf den Rekordwert, den man im Jahr 2019 erzielt hatte, um 18 Prozent übertreffen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 42 Prozent zulegen. Bis inklusive 31. Mai 2023 hatte man etwa sechs Millionen Passagiere. Der Flughafen Bergamo befindet sich im Stadtgebiet der namensgebenden Großstadt. Die Metropole Mailand ist in etwa in der gleichen Fahrzeit erreichbar wie der Großflughafen Malpensa, der sich weitab von Mailand befindet. Wesentlich schneller ist man in der Innenstadt von Milano, wenn man den Linate Airport nutzt, denn dieser befindet sich im

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