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Baby erblickt in Boeing 777 von KLM das Licht der Welt

Ein Baby hatte es am 18. Juni 2023 an Bord von KLM-Flug KL588 besonders eilig das Licht der Welt zu erblicken. Das Kleinkind kam an Bord der Boeing 777-200 mit der Registrierung PH-BQI zur Welt. Der Flug wurde aus diesem Grund nach Barcelona umgeleitet.  Eigentlich dürfen schwangere Frauen ab einer gewissen Woche nicht mehr mit Verkehrsflugzeugen reisen. Allerdings halten sich manche – aus den verschiedensten Gründen – nicht daran und manchmal gibt es „Frühchen“, die urplötzlich wesentlich früher als von den Ärzten prognostiziert das Licht der Welt erblicken wollen und das ausgerechnet über den Wolken auf Reiseflughöhe.  KLM-Flug KL588 befand sich am 18. Juni 2023 auf dem Weg von Lagos (Nigeria) nach Amsterdam-Schiphol. Zunächst war es ein Routineflug ohne jegliche Auffälligkeiten. Allerdings setzten im Bereich des Mittelmeeres bei einer Frau die Wehen ein. Von der Besatzung wurde sie nach besten Kräften unterstützt, so dass kurz darauf ein Kind das Licht der Welt erblickte.  Offiziellen Angaben nach kam das Baby in einer der Bordküchen zur Welt. Der Kapitän meldete die Geburt an die Flugsicherung und bat um eine Zwischenlandung. Das spanische ATC wies ihm den Flughafen Barcelona zu. Auch konnte gemeldet werden, dass man nun einen Fluggast mehr an Bord hat, denn sowohl die Mutter als auch ihr Neugeborenes sind wohlauf.   Die Boeing 777-200 der KLM konnte dann auf der Piste 02 in der katalanischen Hauptstadt landen. Dort wartete bereits ein medizinisches Team auf die frischgebackene Mutter und ihr Baby. Der Flug nach Amsterdam-Schiphol wurde dann später fortgesetzt. Das Langstreckenflugzeug

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Binter Canaris bestellt noch mehr Embraer E195-E2

Die spanische Fluggesellschaft Binter Canaris will ihren Expansionskurs weiter fortsetzen und hat beim brasilianischen Hersteller Embraer abermals bestellt. Diesmal orderte man sechs weitere E195-E2, so dass der Gesamtauftragsbestand auf 16 Flugzeuge dieses Typs angewachsen ist.  Im Vorjahr führte Embraer eine Order über fünf Maschinen zunächst als anonym. Es wurde in der Branche wild spekuliert wer dahinterstecken könnte und kurz darauf outete sich Binter Canaris als Besteller. Das spanische Luftfahrtunternehmen, das hauptsächlich auf den Verkehr ab den kanarischen Inseln spezialisiert ist, ist bereits Embraer E195-E2-Operator. Ein ausführliches Portrait über Flüge mit diesem Carrier hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt.  Wie auch die bestehenden E195-E2 will Binter Canaris die Neuzugänge, die ab dem zweiten Halbjahr 2024 ausgeliefert werden sollen, mit 132 Sitzen in Einklassenkonfiguration bestuhlen. „Die E2 ist für Binter ein Wendepunkt. Unsere Gäste lieben das Flugzeug, vor allem wie leise es ist. Auch die Leistung in Bezug auf den Treibstoffverbrauch und die Wartung ist besser als angekündigt. Da wir weiter wachsen, hat sich die E2 als das perfekte Flugzeug erwiesen, um unser weiteres Wachstum zu begleiten“, so Rodolfo Núñez, Präsident von Binter.  „Die besten Aufträge sind Nachbestellungen, und dies ist der vierte E2-Auftrag von Binter. Embraer dankt Binter für ihre Partnerschaft und gratuliert der Fluggesellschaft zu ihrem anhaltenden Erfolg“, fügt Martyn Holmes, CCO von Embraer Commercial Aviation hinzu.  Anonyme Order über 15 Maschinen stammt von Lessor Azorra  Einen weiteren Erfolg konnte Embraer ebenfalls verkünden. Hinter einer zuletzt noch anonym geführten Order steckt das Leasingunternehmen Azorra. Dieses hat 15 E195-E2 bestellt, wurde

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Aeroflot stockt „westliche Flotte“ weiter auf

Russlands staatliche Fluggesellschaft Aeroflot baut ihre Flotte um zwei Maschinen aus. Dabei handelt es sich nicht etwa um Fluggerät aus lokaler Produktion, sondern um zwei Boeing 737-900ER, die zunächst auf dem AOC der Tochtergesellschaft Rossiya registriert werden sollen. Von Airbus will man 199 Millionen Euro zurückbekommen haben und verhandelt mit westlichen Lessoren über den Kauf von 47 Flugzeugen.  Laut lokalen Medienberichten stammen die beiden Flugzeuge aus dem Bestand der staatseigenen Leasinggesellschaft GTLK. Diese ist von westlichen Sanktionen betroffen. Die beiden Boeing 737-900ER sollen aus dem Bestand des Lessors stammen, berichten lokale Medien.   Erst im März 2023 sorgte man für weltweites Aufsehen, denn zwei Boeing 737-900ER, die vormals bei Lion Air im Einsatz waren, wurden nach Moskau-DME überstellt und das ungeachtet der westlichen Sanktionen. Der Hintergrund ist aber recht einfach: Die beiden Flugzeuge, die als PK-LPY bzw. PK-LPW registriert waren, befinden sich im Eigentum von GTLK. Es handelte sich um eine branchenübliche Rückgabe an den Leasinggeber, wenngleich dies seitens russischer Airlines, sofern es um westliches Fluggerät geht, seit dem Einmarsch in die Ukraine eher der absolute Ausnahmefall geworden ist. Sogar die Zustimmung des Kremls ist erforderlich. Diese wurde bei Boeing 737-Max von S7-Airlines sogar erteilt.  Aeroflot will von Airbus 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen haben  Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass habe sich Aeroflot bereits im Dezember 2022 mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus auf die Rückzahlung bereits geleisteter Anzahlungen geeinigt. Firmenchef Sergei Vladimirovich Alexandrovsky wird unter anderem damit zitiert, dass man rund 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen habe und sich in

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China: 20 weitere Embraer E190/E195 sollen in Frachter verwandelt werden

Der Flugzeugbauer Embraer und die Lanzhou Aviation Industry Development Group haben während der Paris Air Show eine Absichtserklärung über den Umbau von 20 Maschinen der Typen E190 und E195 von Passagier- in Frachtflugzeuge unterschrieben.  ie Vereinbarung sieht eine Zusammenarbeit beim Aufbau von Umrüstungskapazitäten in Lanzhou, China, vor, um die Einführung von E-Jet-Frachtflugzeugen der ersten Generation auf dem chinesischen Markt zu unterstützen. Die Lanzhou Group wird der erste Kunde für Embraers Umrüstungsprogramm von Passagier- auf Frachtflugzeuge in China und die Basis für die Umrüstungen des Unternehmens in diesem Land.  Vor einiger Zeit brachte Embraer eine Cargo-Variante der E190/E195-Reihe auf den Markt. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Frachter umgebaut werden. In diesem Größensegment sieht man eine Marktlücke. Aufgrund des Umstands, dass viele Operators in der Passage zunehmend auf die Nachfolgerserie E2 umstellen, sind Gebrauchtmaschinen vergleichsweise günstig zu haben. Dies macht die Regionaljets für Frachtfluggesellschaften attraktiv.  Sowohl Embraer als auch der chinesische Vertragspartner sehen ein großes Wachstumspotential in der Volksrepublik. Die Cargo-Nachfrage würde Jahr für Jahr ansteigen. Dabei sollen aus Sicht der Brasilianer die Umbaufrachter eine wichtige Rolle spielen. Ab Werk bietet Embraer noch keine E-Jet-Frachter an, wobei sich dies durchaus noch ändern könnte. Man geht davon aus, dass in China Nachfrage für etwa 700 umgebaute E-Jet-Frachter bestehen könnte. 

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Friedrichshafen blickt zufrieden auf das Jahr 2022 zurück

Der Flughafen Friedrichshafen musste sich unter anderem aufgrund der Coronapandemie in ein Insolvenzverfahren flüchten. Dies ermöglichte dem Airport auch sich von gewissen Altlasten trennen zu können. Nun sieht man sich wieder auf dem Weg nach vorne.  Im Vorjahr wurde der Bodensee-Airport von 339.550 Reisenden genutzt. Dies entspricht rund 70 Prozent des Aufkommens, das man vor der Pandemie im Jahr 2019 hatte. Wachstumsträger waren vor allem die touristischen Strecken aber auch der Low Cost-Verkehr nach Ost-Europa. Nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen im Reiseverkehr war die Nachfrage hoch und führte zu einer schnellen Erholung dieser Verkehre.   „Im Hinblick darauf, dass in den ersten dreieinhalb Monaten im Jahr 2022 Corona bedingt noch so gut wie kein Reiseverkehr stattfand und der Flughafen Friedrichshafen auch im Laufe des Sommers die Auswirkungen der operationellen Probleme der großen Flughäfen mittelbar zu spüren bekam, freuen wir uns über diese Zahlen sehr“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen.  Wirtschaftlich war das Jahr geprägt durch die Beendigung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zum 31.03.2022. Aufgrund des Insolvenzverfahrens waren zwei Abschlüsse für Rumpfgeschäftsjahre notwendig. Der eine für die Zeit des laufenden Insolvenzverfahrens vom 1. Juni 2021 bis zum 31. März 2022 und der zweite für die Zeit vom 1. April 2022 bis zum 31. Dezember 2022, um wieder zum Kalenderjahr zurückzukehren.  Die Abschlüsse sind geprägt durch eine Reihe von Sondereffekten, die das Insolvenzverfahren mit sich brachte und die zu hohen positiven Jahresergebnissen führen. Daher und aufgrund der veränderten Betrachtungsperiode ist ein Vergleich mit Vorjahresperioden nicht sinnvoll.  Mit der Beendigung des Insolvenzverfahrens zum

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Paris Air Show: Avolon shoppt bei Airbus und Boeing

Der Leasinggeber Avolon hat während der Paris Air Show bekanntgegeben, dass man bei Boeing 40 weitere B737-Max bestellt hat. Es handelt sich bereits um die dritte Order. Bei Airbus hat man eine Absichtserklärung für A330neo unterschrieben.  „Die heutige Ankündigung bekräftigt unsere langjährige Partnerschaft mit Boeing und unsere Unterstützung für das 737-Max-Programm. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kunden die 737-Max langfristig nachfragen werden, und dieser Auftrag erweitert unsere Lieferpipeline bis 2030“, sagte Andy Cronin, CEO von Avolon. „Die Umstellung der weltweiten Flotte auf treibstoffeffizientere Flugzeuge neuer Technologie ist eine Priorität für unsere Branche, und wir wollen eine führende Rolle spielen, indem wir die Fluggesellschaften bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützen.“  Absichtserklärung für 20 A330neo  Mit dem Konkurrenten Airbus hat Avolon eine Absichtserklärung über den Erwerb von 20 A330neo unterschrieben. Der Leasinggeber verfügt derzeit über eine Flotte von insgesamt 616 Airbus-Flugzeugen, die sich im Besitz von Avolon befinden und von Avolon gemanagt werden. Dazu gehören 55 A330neo sowie 208 A320ceo, 285 A320neo, 51 A330ceo und 17 A350).   Andy Cronin, CEO von Avolon, sagte: „Andy Cronin, CEO von Avolon, sagte: Wir haben das A330neo-Programm von Anfang an nachdrücklich unterstützt, und mit der vollständigen Platzierung unseres bestehenden Auftragsbuchs für Großraumflugzeuge sichern wir uns jetzt künftiges Wachstum in einem Umfeld mit begrenztem Angebot. Dank unserer erweiterten Auslieferungspipeline können wir unseren Kunden die Reichweite und die geringeren Emissionen der A330neo anbieten, um ihren wachsenden Flottenbedarf zu decken. Unsere jüngsten Flugzeugbestellungen und -verpflichtungen spiegeln unser Vertrauen in den langfristigen Wachstumskurs des Luftfahrtsektors wider, der in unserer jüngsten

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Russland-Umsteiger: Türkei, Serbien, Golfregion und andere Staaten profitieren

Die Sanktionen, die unter anderem die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika seit dem Einmarsch in die Ukraine gegen Russland praktizieren, haben dazu geführt, dass sich beispielsweise die Türkei und andere Staaten als regelrechter „Umschlagplatz“ für Passagiere von/nach Russland positionieren konnten.  In zahlreichen Ländern ist Fluggerät von russischen Operators gebannt. Umgekehrt macht der Kreml für Carrier aus diesen Ländern seinen Luftraum auch dicht. Das wohl bekannteste Beispiel: Die EU und die Russische Föderation bannen sich gegenseitig. Daraus resultiert, dass keine regulären Nonstopflüge zulässig sind. Der einst florierende, umsteigefreie Flugverkehr ist derzeit Geschichte.  Das bedeutet aber nicht, dass das Fluggastaufkommen gänzlich „verloren“ gegangen ist und weniger aus/nach Russland gereist wird. Lediglich ein Umstieg in einem Staat, der sich nicht an den Sanktionen beteiligt, ist erforderlich. Einige Carrier profitieren besonders stark davon, dass sie sich als eine Art Drehscheibe oder Umschlagplatz für Passagiere von/nach Russland etablieren konnten.  Allen voran ist dabei das Nato-Mitglied Türkei, das die von der EU und den USA praktizierten Sanktionen ablehnt und sich aktiv dafür einsetzt, dass möglichst viele Russen ihre Urlaube in Antalya und anderen Küstenregionen verbringen. Bereits im Vorjahr gab es ab Moskau, St. Petersburg, Sotschi und anderen Städten der Russischen Föderation regelrechte „Luftbrücken“ nach Antalya und teilweise auch nach Istanbul, wo Turkish Airlines das Hauptdrehkreuz unterhält. Beispielsweise stockt man den Flugverkehr zwischen Moskau und Istanbul mit Juli 2023 auf 42 Umläufe pro Woche auf. Viele davon werden mit A330 bedient.  Doch nicht nur die größte Fluggesellschaft der Türkei baut das Russland-Angebot stetig aus,

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Skytrax: Austrian Airline gewinnt Award „Best Airline Staff in Europe“

Während der Paris Air Show hat Austrian Airlines einen Skytrax-Award verliehen bekommen. Man wurde in der Kategorie „Best Airline Staff in Europe“ ausgezeichnet. In anderen Regionen gingen diese Awards beispielsweise an Delta Air Lines und All Nippon Airways.  Seites Austrian Airlines sieht man den Skytrax-Preis als Bestätigung dafür, dass es nach mehreren Krisenjahren wieder bergauf gehen würde. Es ist nicht das erste Mal, dass die Lufthansa-Tochter in dieser Kategorie gewinnen konnte. Insgesamt sieben Mal hat die österreichische Fluggesellschaft diese Auszeichnung bereits erhalten. Zuletzt erhielt man den Award im Jahr 2018 überreicht.  Wir sind alle sehr stolz darauf, dass wir zum Europameister in der Kategorie „Best Airline Staff“ ernannt wurden. Besonders nach den krisengebeutelten Jahren zeigt diese Auszeichnung, dass unsere Kunden unsere Professionalität schätzen und die Leidenschaft für Service und Gastfreundschaft spüren, die wir in unserem Unternehmen jeden Tag leben“, so Austrian Airlines CEO Annette Mann erfreut. „Dieser Preis ist ein starkes Signal für unser Unternehmen, intern sowie extern. Der diesjährige Gewinn hat eine ganz besondere Bedeutung für uns, er gibt uns Kraft und motiviert noch mehr, in der arbeitsreichen Sommersaison unser Bestes zu geben“.  Einst galten Skytrax-Awards als besonderes Prestige. Seit der Verleihung von fünf Sternen an Lufthansa, die zwischenzeitlich wieder entzogen wurden, haben diese Auszeichnungen stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Einige Carrier verzichten mittlerweile darauf im Marketing auf ihre Skytrax-Preise hinzuweisen. Die Kranich-Airline erhielt seinerzeits die mittlerweile nicht mehr gültigen fünf Sterne hauptsächlich aufgrund einer Ankündigung die Langstrecken-Business-Class zu verbessern. Umgesetzt wurde diese jedoch nicht. Skytrax hat Lufthansa mittlerweile auf

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Für 450 Millionen Euro: Lufthansa verkauft Airplus an SEB

Es wurde schon länger damit gerechnet und nun ist es so weit: Lufthansa verkauft ihre Reisekarten-Tochter Airplus. Mit der SEB Kort Bank AB wurde ein Kaufvertrag über 450 Millionen Euro unterschrieben. Die Transaktion soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen werden.  Die Kranich-Airline trennt sich vollständig von der in Neu-Isenburg ansässigen Lufthansa Airplus Servicekarten GmbH sowie von allen internalen Tochtergesellschaften und Niederlassungen von Airplus. Das Zahlungsunternehmen soll auch nach dem Abschluss der Transaktion Mitglied des Netzwerks UATP bleiben. Dazu Remco Steenbergen, Finanvorstand von Lufthansa: „Wir freuen uns, dass wir einen starken neuen Eigentümer aus der Finanzbranche für AirPlus gefunden haben. SEB Kort hat große Erfahrung im ‚Payment‘-Geschäft und die volle Unterstützung des AirPlus-Managements. AirPlus ist glänzend am Markt aufgestellt und kann als Teil einer größeren Finanzgruppe sein Potenzial besser als in der Lufthansa Group ausschöpfen. Dadurch können wir uns noch stärker auf die weitere Verbesserung der Profitabilität und Kapitalrendite des Kerngeschäfts der Lufthansa Group konzentrieren. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von AirPlus. Sie haben ihr Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter für B2B-Zahlungsdienstleistungen gemacht.“  „Nach den bereits erfolgten Vereinbarungen – zur Veräußerung der LSG-Gruppe im April und jüngst für eine Beteiligung an ITA – ist der Verkauf von AirPlus der nächste große Schritt in der Strategie der Lufthansa Group, sich künftig auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren“, sagt Remco Steenbergen. „In weniger als drei Monaten zwei Konzerngesellschaften zu verkaufen und eine Beteiligung an ITA zu vereinbaren, zeigt deutlich, dass wir diese Strategie konsequent umsetzen.“  Seitens Lufthansa geht man davon

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Uzbekistan Airways flottet bis zu vier Let 410 ein

Der tschechische Flugzeugbauer Let Aircraft Industries konnte auf der Paris Air Show einen Verkaufserfolg erzielen. Bis zu vier Exemplare will Uzbekistan Airways für aufkommenschwache Inlandsstrecken haben.  Die Order setzt sich aus zwei Festbestellungen für das Modell Let L-410 UVP-E20 und zwei Optionen zusammen. Der Umstand, dass die erste Einheit bereits im Juli 2023 an den usbekischen Carrier übergeben werden soll, deutet stark darauf hin, dass der eigentliche Vertragsabschluss bereits vor einiger Zeit erfolgte und aus Prestigegründen während der Messe lediglich symbolisch unterschrieben wurde.  Immer wieder kommt es vor, dass Hersteller und Airways bzw. Leasinggeber die Bekanntgabe von Orders aufschieben und dann im Rahmen von Großmessen wie der Dubai Air Show, Farnborough Air Show oder eben der Paris Air Show kommunizieren. Für alle Beteiligten hat es offenbar besonderes Prestige ihre Bestellungen, während dieser und anderer Veranstaltungen zu verkünden.  Die Let 410 ist ein kleines Turbopropflugzeug, das maximal 19 Fluggäste befördern kann. Es gilt als äußerst robust gebaut, bietet den Passagieren jedoch allenfalls rudimentären Komfort. Dafür sind die Einsatzmöglichkeiten sehr flexibel, denn die Maschine ist stol-fähig und kann auch auf unbefestigten Pisten starten und landen. Gerade diese Umstände spielen für Uzbekistan Airways eine große Rolle, denn man will die Let 410 gezielt auf aufkommenschwachen Inlandsstrecken, aber auch in strukturschwache Regionen des Landes einsetzen. Vergleichsweise ist die Let 410 hinsichtlich der Anschaffungs- und Betriebskosten günstig und weiters darf dieses Muster aufgrund der geringen Kapazität auch ohne Flugbegleiter betrieben werden.  Das zweite festbestellte Exemplar soll voraussichtlich gegen Jahresende 2023 an den Carrier mit Sitz

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