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Lufthansa Group vor Einführung von „Gutschein-Konten“

Zu Beginn der Corona-Pandemie haben zahlreiche Fluggesellschaften mit purer Absicht Erstattungen und gegebenenfalls auch Entschädigungen für abgesagte Flüge verschleppt. Einige Anbieter versuchten ihre Kundschaft mit Gutscheinen abzuspeisen und behaupteten gar dreist, dass es keine andere Möglichkeit geben würde und die EU-Kommission dies so festgelegt habe. Eine glatte Lüge, die dem einen oder anderen Anbieter Klagen von Konsumentenschutzorganisationen eingebracht hat.  Manche Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, gehen seit längerer Zeit jenen Weg, dass man bei Erstattungsansprüchen zunächst auf ein Kundenkonto gutschreibt. Dazu gibt es einen Bonus von 20 Prozent, was auf den ersten Blick durchaus attraktiv sein kann. Aber nur dann, wenn man beabsichtigt, erneut bei Wizz Air zu buchen. Die Erstattung des Guthabens vom Kundenkonto – abzüglich der 20 Prozent Bonus – kann sich nämlich äußerst kompliziert und insbesondere langwierig gestalten. Einfach macht es der Billigflieger der Kundschaft nämlich nicht, denn das entsprechende Formular ist sehr gut versteckt. Anschließend heißt es mitunter wochenlang warten und gegebenenfalls auch mehrfach per Mail und/oder Telefon Druck machen.  Auch andere Fluggesellschaften bieten derartige „Wallets“ an. Die Vorteile für die Anbieter liegen auf der Hand, denn im Fall von Erstattungsansprüchen wird das Geld mehr oder weniger automatisiert aufgebucht, dazu gibt es bei vielen Anbietern einen kleinen Bonus und somit bleibt das „echte Geld“ in der Firmenkasse. Auch behauptet man dann, dass man der gesetzlichen Erstattungspflicht binnen sieben Tagen nachgekommen ist, denn immerhin könne man damit ja Tickets bzw. Zusatzleistungen bezahlen. Bei Wizz Air ist es aber nicht wirklich echtes Geld, denn das Guthaben kann nur dann

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Salam Air will mit A330neo in Richtung Europa expandieren

Die Fluggesellschaft Salam Air streckt ihre Fühler weiter in Richtung Europa aus. Man will in diese Richtung stark expandieren und wird dazu drei Airbus A330 von Avolon leasen. Die erste Einheit soll voraussichtlich im Oktober 2023 übergeben werden.  Die Neuzugänge werden mit 365 Economy-Class- und 12 Premium-Flachbettsitzen ausgerüstet sein. Der Carrier verspricht, dass man den Passagieren in beiden Beförderungsklassen mehr Komfort bieten wird. Die gegenüber dem A330ceo höhere Reichweite würde Salam Air perspektivisch auch die Aufnahme von Zielen, die derzeit außerhalb der Range der bestehenden Flotte liegen, bieten.  „Die Entscheidung für die Airbus A330neo ergänzt die bestehende Airbus-Flotte, zu der die A320neo, die A321neo und ein A321-Frachter gehören. Mit der Aufnahme der A330neo in die Flotte will SalamAir ihre Kapazität erhöhen, die wachsende Nachfrage des Marktes befriedigen und mehr Touristen ins Land holen, was den Zielen der Vision 2040 des Oman entspricht“, so Salam-Air-Chef Mohamed Ahmed.   Für den Leasinggeber Avolon ist das Luftfahrtunternehmen ein Neukunde. „Wir freuen uns sehr, SalamAir als neuen Kunden begrüßen zu können und damit einer weiteren Fluggesellschaft die Vorteile der A330neo in Bezug auf Treibstoffeffizienz zugänglich zu machen. Seit ihrem Start hat sich das Low-Cost-Modell von SalamAir als großer Erfolg erwiesen, und diese neuen Flugzeuge werden ihre Pläne unterstützen, ihrer wachsenden Zahl von Passagieren mehr Kapazität und Komfort zu bieten. Die Expansion des Luftverkehrs im Nahen Osten wird sich fortsetzen, und die Region ist ein Schwerpunkt für weitere Leasingmöglichkeiten für Avolon“, so Paul Geaney, President und Chief Commercial Officer von Avolon, 

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Russland: Aeroflot-SSJ-100-Unglückspilot zu sechs Jahren verschärfter Haft verurteilt

Der Flugkapitän des im Jahr 2019 auf dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo verunglückten Aeroflot-Sukhoi-SSJ-100 wurde von einem russischen Gericht zu einer sechsjährigen Haftstrafe, die er unter verschärften Bedingungen zu verbringen hat, verurteilt. Beim Unfall kamen 41 Menschen ums Leben.  Der Regionaljet sollte eigentlich am 5. Mai 2019 als SU1492 nach Murmansk fliegen. Es kam jedoch zu einem Blitzeinschlag, weshalb Kapitän Denis Evdokimov entschieden hatte nach Moskau-SVO zurückzukehren. An Bord sind einige Systeme ausgefallen und nach Angaben des Piloten habe sich der SSJ-100 gänzlich anders als im Simulatortraining verhalten. Der Superjet prallte auf den Boden und ging in Flammen auf. Dabei kamen 41 Menschen ums Leben.  Im Dezember 2019 veröffentlichte die russische Flugunfallermittlungsbehörde ihren Bericht. In diesem wurde dem Kapitän die alleinige Schuld zugewiesen, denn seine Handlungen hätten gegen die geltenden Vorschriften verstoßen. Dies wäre maßgeblich für den Unfall, der laut MAK vermieden hätte können, gewesen. Kurz nach der Veröffentlichung kritisierte Evdokimov die Arbeit der Behörde scharf und warf dieser vor einseitig, unvollständig und voreingenommen ermittelt zu haben.  Genau so argumentierte seine Verteidigung auch vor Gericht. Diese plädierte auf unschuldig. Auch wurde vorgebracht, dass der Kapitän auf Basis zweier – aus der Sicht des Angeklagten mangelhaft durchgeführter – Untersuchungen vor Gericht gestellt worden wäre. Die Sachverständigen hätten die Frage, ob das Flugzeug nach dem Blitzeinschlag überhaupt noch steuerbar war oder aber wie sich das auf das Flugverhalten ausgewirkt hat gar nicht beantworten.   Rechtsanwältin Natalia Mitusova, die den angeklagten Kapitän vertritt, soll laut der Nachrichtenagentur Interfax darauf hingeweisen haben, dass der Gutachter, der die

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Kreuzfahrten: Costa legt Weltumrundung neu auf

Die Reederei Costa hat mit dem Verkauf von Fahrkarten für die Kreuzfahrten, die in der Wintersaison 2024/25 geplant sind, begonnen. Neben klassischen Zielen in der Mittelmeerregion, der Karibik und den Vereinigten Arabischen Emiraten wird auch die Weltreise neu aufgelegt.  Auf große Reise wird die Costa Deliziosa gehen, denn das Schiff wird im Dezember 2024 auf Weltreise gehen. Laut Reederei soll dabei eine ganz besondere Route gewählt werden. Die Fahrkarten können unter anderem in Reisebüros und direkt bei Costa gekauft werden.  In der Nähe: Urlaub im Mittelmeer  Für Gäste aus Österreich ist das Mittelmeer das am nächsten liegende Reiseziel und bietet dank seiner Vielfalt an Geschichte, Kultur und Natur auch im Winter die Möglichkeit, abwechslungsreiche Tage auf hoher See und an Land zu erleben. An Bord des Flaggschiffes Costa Toscana können Gäste auf einwöchigen Kreuzfahrten Italien, Frankreich und Spanien erkunden, mit Zwischenstopps auch auf den Balearen und Sizilien. Die Reiseroute umfasst Savona, Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Palermo und Civitavecchia/Rom. Um noch mehr an Land erleben zu können, werden vier Destinationen für mehr als 10 Stunden angelaufen.  Unbeschwert Sonne tanken in der Karibik  Wer sich nach Sonne, weißen Sandstränden und kristallklarem Wasser sehnt, ist auf der Costa Fortuna und Costa Fascinosa richtig. Die beiden Schiffe fahren jeweils zwei verschiedene einwöchige Routen, die zu einer zweiwöchigen Reise kombiniert werden können.  Die Costa Fortuna wird ausschließlich zwischen den Kleinen Antillen kreuzen. Die erste Route läuft Guadeloupe, Tortola, St. Marteen, Antigua, St. Lucia und Martinique an; die zweite führt nach Guadeloupe, Trinidad und Tobago,

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Österreich: Julian Jäger ist neuer AÖV-Präsident

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen hat mit Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, einen neuen Präsidenten bekommen. Im Rahmen der turnusmäßigen Übergabe hat er seine Salzburger Kollegin Bettina Ganghofer abgelöst. Als Vizepräsident fungiert nun Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer Airports.  Mit ihren Mitgliedern, den Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien, setzt die AÖV auf überregionale Zusammenarbeit und vertritt gebündelt die Interessen der österreichischen Verkehrsflughäfen. Klimaschutz, Digitalisierung und Innovation sowie die gemeinsame Weiterentwicklung von betrieblichen Abläufen haben dabei klare Priorität.  „Die Luftfahrt ist klar im Aufwind, die Menschen wollen reisen und das spiegelt sich in steigenden Passagierzahlen an den österreichischen Verkehrsflughäfen wider. Mit insgesamt 12,2 Mio. Fluggästen von Jänner bis Mai 2023 beträgt das Passagieraufkommen bereits knapp 90% vom Vorkrisenniveau 2019. Diese Entwicklung belegt die wichtige Rolle, die die österreichischen Verkehrsflughäfen als Wachstumsmotor für ihre jeweiligen Wirtschafts- und Tourismusstandorte und als leistungsfähige Passagier- und Frachtanbindung in die ganze Welt spielen. Digitalisierung, Innovation und Klimaschutz begleiten dieses Wachstum und die Airports setzen dafür zahlreiche Maßnahmen. Genauso wichtig ist aber auch ein starkes bundespolitisches Bekenntnis zu den Regionalflughäfen“, erklärt Julian Jäger, Präsident der AÖV und Vorstand der Flughafen Wien AG.  „Die Ambitionen der Flughäfen zur CO2-Neutralität fordern große Investitionsmaßnahmen, etwa in erneuerbare Energie aber auch in elektrisch- oder wasserstoffbetriebene Flughafenfahrzeuge. Wichtige Maßnahme ist auch die Bodenstromversorgung auf Flughafenvorfeldern. Diese Umstellungen verlangen den österreichischen Flughäfen ein großes Investitionsvolumen ab. Die öffentliche Hand muss Förderungsmaßnahmen zur Verfügung stellen, um den Transformationsprozess ausreichend voranzutreiben und zu unterstützen“, fordert Norbert Draskovits, Vizepräsident der AÖV und

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Flughafen Varna eröffnet neue Rollbahn

Am bulgarischen Flughafen Varna wurde eine komplett sanierte Rollbahn in Betrieb genommen. Das lokale Fraport-Management lud dazu unter anderem Tourismusministerin Zaritza Dinkova,’zu einer offiziellen Zeremonie ein.  Für die Region, die neben Burgas als besonders wichtige Tourismusdestination in Bulgarien gilt, spielt der Airport eine besonders wichtige Rolle. Die meisten Urlauber aus dem Ausland reisen nämlich mit dem Flugzeug ein. Sowohl Burgas als auch Varna werden seit einiger Zeit von Fraport Bulgaria als „Twin Star Airports“ geführt.   Besonders bekannt ist die Region rings um Varna für den Goldstrand, wobei nur ein sehr kleiner Teil eine berühmt-berüchtigte Partymeile ist. Wesentlich ruhiger geht es beispielsweise am nahegelegenen Kabakum-Beach zu. In den letzten Jahren wurde das Angebot im Billigflugsegment stark ausgebaut. Davon profitiert die örtliche Touristik, denn besonders in Deutschland konnte sich Varna als günstige Alternative zu Mallorca etablieren.  Fraport Bulgaria hat zum Preis von 8,6 Millionen Euro einen Taxiway sanieren lassen. Offiziellen Angaben nach hat man bislang 136 Millionen Euro in den bulgarischen Flughafen investiert. Bis 2046 sind weitere Investments geplant, so dass eine Gesamtsumme von rund 196 Millionen Euro erreicht sein sollte.  Die Rollbahn ist einzigartig in Bulgarien, da sie die höchste Ladekapazität des Landes hat und in den nächsten 20 Jahren 160.000 Flüge mit über 21 Millionen Passagieren befördern soll. Die Bauzeit betrug 180 Tage, in denen der Betrieb des Flughafens nicht gestört oder unterbrochen wurde, obwohl der Flughafen Varna in dieser Zeit einen Rekord-Winterflugverkehr verzeichnete.  Die neue Rollbahn ist ein nachhaltiges Projekt, da der alte Betonbelag abgebrochen und unter die

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Zeltweg: Bundesheer trainiert gemeinsam mit U.S. Air Force

Das österreichische Bundesheer hat am 16. Juni 2023 eine gemeinsame Übung mit der Vermont Air National Guard der U.S. Air Force durchgeführt. Ehrengäste waren unter anderem die Botschafterin der Vereinigten Staaten in Österreich Victoria Reggie Kennedy und der Kommandant der Vermont Air National Guard Brigadier General Henry Harder. Im Zuge dieser Partnerschaft wird erstmals ein gemeinsamer Flugbetrieb zwischen dem 158th Fighter Wing der Vermont Air National Guard und den Luftstreitkräften aus Zeltweg durchgeführt.   Wesentliche Inhalte des „State Partnership Program“ ermöglichen beiden Partnern einen Austausch von Fähigkeiten, Erfahrungen und Know-how. Die Vermont Air National Guard, die bereits im Vorfeld bei der Übung „Air Defender 23“ teilgenommen hat, nutzt die Gelegenheit, erstmals mit den österreichischen Luftstreitkräften zu üben und Erfahrungen auszutauschen.  Das Ziel des Programms ist das Lernen voneinander und das Verbessern unserer gemeinsamen Fähigkeiten. Sei es bei Übungen oder gemeinsamen Einsätzen wie im Rahmen verschiedener Auslandseinsätze so Verteidigungsministerin Tanner in ihrer Ansprache. Die Vermont Air National Guard hat jahrzehntelang die F-16 „Fighting Falcon“ als Standardkampfflugzeug betrieben. Die F-35 „Lightning II“ ist der Nachfolger. Dieses Flugzeug wird auch durch die Schweizer Luftwaffe beschafft, ist in Italien bereits im Betrieb und auch Deutschland hat sich für diese Type entschieden. Somit sind die Erfahrungen, die nun bei gemeinsamen Übungen erflogen werden, ein wertvoller Erfahrungsgewinn und stellen den Mehrwert und die Bedeutung des „State Partnership Program“ unter Beweis.  „Insbesondere bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Kooperation mit unseren Nachbarn, die bereits die F-35 einsetzen bzw. dieses Flugzeug erhalten, ist die Chance, im Vorfeld mit diesem Luftfahrzeug

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Tirol: Zillertalbahn wird zur Wasserstoffbahn

Die momentan mit Dieseltraktionen betriebene Zillertalbahn soll nicht elektrifiziert werden. Stattdessen setzt das Land Tirol auf Garnituren mit Wasserstoffantrieb. Zuvor wurde jahrelang darüber diskutiert, ob auf Strom oder einen anderen Energieträger umgestellt werden soll.  Die Zillertalbahn ist rund 33 Kilometer lang und auch für den Tourismus von großer Bedeutung. Momentan kommen – mangels Elektrifizierung – Züge mit Dieselmotor zum Einsatz. Die Landesregierung scheute bislang die durchaus hohen Kosten, die für die Verlegung von Fahrdraht aufzubringen wären. Als Alternative standen Wasserstofftraktionen im Raum. Hinsichtlich einer Entscheidung stand das Land Tirol über mehrere Jahre hinweg auf der Bremse. Beide Technologien sind nicht gerade billig.  Nun hat man sich entschieden: Die Zillertalbahn soll künftig mit Wasserstoff-Zügen betrieben werden. Der entsprechende Beschluss soll am Dienstag in der Landesregierung getroffen werden.  Kritiker führen an, dass die Technologie, für die man sich nun entschieden hat, als teuer und riskant gelten würde. Befürworter argumentieren, dass man sich die Möglichkeit sichert zu einer Modellregion zu werden. Weiters habe man ausreichend eigenen Strom zur Verfügung, um den benötigten Wasserstoff herzustellen.  Über Jahrzehnte hinweg krähte kein Hahn danach, dass die Zillertalbahn nicht elektrifiziert ist. Erst durch die „Klimadebatte“ ausgelöst kam das Thema so richtig in Fahrt, jedoch stand die Landesregierung über einige Jahre hinweg auf der Bremse. Nun ist es ausgerechnet ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle, der selbst das Tempo ordentlich erhöht. Er selbst wird den entsprechenden Antrag einbringen und das obwohl sich Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ), der aufgrund seiner beruflichen Vortätigkeit bei den ÖBB vom Fach ist, nicht komplett überzeugt zeigte. 

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Innsbruck: Anrainer beschweren sich über angeblich lauten Embraer 175

In Innsbruck ist in der laufenden Sommersaison 2023 ein Embraer 175 von Marathon Airlines stationiert. Gegen diesen begehrt nun eine Anrainer-Initiative auf, denn diese behauptet, dass der Regionaljet außergewöhnlich laut wäre. Ein angeblich starkes Dröhnen sowie lautes Pfeifen empfinde man besonders an Wochenenden als störend.  Über Jahre hinweg kamen für das Charterprogramm zweier Tour Operator deutlich lautere Maschinen zum Einsatz. Es handelte sich um Fokker 100, die unter anderem von Avanti Air und Trade Air betrieben wurden. Auch Austrian Airlines war bis zur Ausflottung mit diesem Maschinentyp regelmäßig in Innsbruck zu Gast. Ausgerechnet die in die Jahre gekommenen Regionaljets des ehemaligen niederländischen Herstellers sollen aus der Sicht der Initiative leiser gewesen sein als die nunmehr eingesetzten Embraer 175.  Dazu kommt, dass Austrian Airlines und Air Dolomiti so gut wie jeden Tag mit Embraer 195 bzw. Embraer 190 Flüge von/nach Innsbruck durchführen. Die Triebwerke sind weitgehend ident mit jenen, die am E175 von Marathon Airlines verbaut sind. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung behauptet Hildegard Auer von der Anrainergemeinschaft, dass beim Start der Maschine des griechischen Carriers bereits im Vorfeld laute Pfeiftöne wahrzunehmen wären, die als störend empfunden würden. Auch gäbe es ein lautes Dröhnen.   Am Flughafen Innsbruck sind ein paar Beschwerden eingegangen. Airportchef Marco Pernetta hat daher die Fluglärm-Messpunkte genau auswerten lassen. Gegenüber der TT bestätigt er, dass dabei kein einziger erhöhter Wert festgestellt werden konnte. Möglicherweise würden manche Menschen bestimmte Frequenzen rein subjektiv als laut empfinden. Dem widerspricht die Anrainergemeinschaft und fordert vom Flughafen Innsbruck, dass dieser weitere Lärmschutzmaßnahmen ergreift.

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UK: Ryanair bannt mitgebrachten Alkohol, schenkt aber weiterhin gegen Bezahlung aus

Der Billigfluggesellschaft Ryanair geht es offensichtlich massiv „auf den Zeiger“, dass besonders im Vereinigten Königreich gehäuft betrunkene Passagiere einsteigen oder aber diese mit mitgebrachtem Alkohol regelrechte Saufgelage veranstalten. Dagegen geht man nun bei Flugzielen Richtung Spanien an.  Auf den ersten Blick wirkt die Maßnahme durchaus als eine durchdachte Sicherheitsmaßnahme, jedoch ist nur Alkohol, der außerhalb der Ryanair-Maschinen erworben wurde, betroffen. An Bord können die Passagiere weiterhin Bier, Schnaps, Wein und Co kaufen. An etwaigen Saufgelagen verdient dann also Ryanair und natürlich wesentlich mehr, wenn die „Schmuggelware“ nicht an Bord ist, sondern der Trolley der Crew die einzige Bezugsquelle ist.  Grundsätzlich gestattet Ryanair das Konsumieren von alkoholischen Getränken, der nicht bei der Besatzung erworben wurde, nicht. Allerdings nehmen es mit dieser Vorschrift einige Passagiere nicht sonderlich genau und besonders auf Strecken zwischen dem Vereinigten Königreich und Spanien scheint dies immer wieder zu problematischen Situationen an Bord geführt zu haben. Pöbelnde Reisende oder Personen, die sich übergeben müssen oder gar in die Kabine urinieren sind das tägliche Leid von Airlines, die auf derartigen Ferienstrecken unterwegs sind. Es gelingt häufig nicht, dass alle Betrunkenden beim Boarding „aussortiert“ werden können. Darunter ist zu verstehen, dass diese nicht mitfliegen dürfen.  Ryanair ist der Ansicht, dass man es besser unter Kontrolle hat, wenn auf diesen Routen kein Alkohol, der beispielsweise im Duty-Free-Shop gekauft wurde, in die Flugzeugkabinen darf. Daher verlangt man von den Fluggästen, dass derartige „Einkäufe“ in ein entsprechendes Handgepäckstück gepackt wird, das am Gate abzugeben ist. Es wird dann kostenfrei im Frachtraum transportiert. Doch

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