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Hydraulikprobleme: Lufthansa-B747-8 flog in fünf Stunden von Frankfurt nach Frankfurt

Wegen technischer Probleme musste Lufthansa am Montag einen Langstreckenflug von Frankfurt am Main abbrechen. Betroffen war die Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYG, die als LH462 in Richtung Miami unterwegs war. Aus Sicherheitsgründen musste man vor der Rücklandung auch Treibstoff ablassen. Zunächst hob die D-ABYG mit etwa 35 Minuten Verspätung auf Piste 07C des Frankfurter Flughafens ab. Nach und nach erreichte man über Irland dann eine Flughöhe von etwa 34.000 Fuß. Etwa 220 Nautische Meilen nordwestlich von Shannon entschied der Kapitän, dass wegen einem technischen Problem nach Frankfurt am Main zurückgekehrt wird. Da die Boeing 747-8 für eine Landung zu schwer gewesen wäre, musste Treibstoff abgelassen werden. Nach rund fünf Stunden Flugzeit konnte das Lufthansa-Flugzeug sicher auf dem Frankfurter Airport aufsetzen. Unternehmensangaben nach wurden die betroffenen Passagiere auf andere USA-Verbindungen umgebucht. Das Hydraulikproblem war wahrscheinlich geringfügig, da die Mechaniker das Flugzeug schnell reparieren konnten. D-ABYG sollte am Dienstag als Lufthansa-Flug 456 einen fast 12-stündigen Flug von Frankfurt nach Los Angeles absolvieren.

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Die Vorauszahlung von Liliair: Wofür eigentlich?

Eine echte Fluggesellschaft ist Liliair nicht. Flugtickets hat man bis zuletzt auch keine verkauft und dennoch kündigte man an, dass bis zu acht Maschinen ab Klagenfurt betrieben werden sollen und ein Millionen-Euro-Betrag als Vorauszahlung an den Kärntner Airport überwiesen werden. Die Vorgehensweise ist durchaus unüblich, denn als „virtuelle Fluggesellschaft“ haben Airport und Ticketverkäufer formell nur wenig miteinander zum tun. Für die notwendigen Start- und Landerechte sowie die Entrichtung sämtlicher Steuern und Gebühren muss der so genannte Operating Carrier sorgen. Liliair hat weder AOC noch Betriebsgenehmigung und ist somit im rechtlichen Sinn keine Fluggesellschaft. Sofern Liliair beim Flughafen Klagenfurt keinen Ticketschalter oder Werbeflächen mietet, gibt es rein von den Flügen her im Normalfall keinen direkten Geldfluss zwischen virtueller Airline und Flughafen. Wie bereits erwähnt: Die Steuern und Gebühren muss der Operating Carrier bezahlen und dieser hat diese „Nebenkosten“ in die Charterraten eingepreist. Dass ein Drittunternehmen für die Bezahlung von Flughafengebühren aufkommt, ist absolut unüblich und würde die durchführende Fluggesellschaft durchaus auch in die Situation bringen, dass man im Falle einer Nichtzahlung durch den „virtuellen Carrier“, der nichts anderes ist als eine GmbH, die Charterflüge anbietet und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Die seitens der Lilihill Group angekündigte Vorauszahlung von 1,7 Millionen Euro wirkt auf den ersten Blick äußerst hoch. Zieht man aber das Gebührenverzeichnis des Klagenfurter Flughafens sowie die Kosten des Ground Handlings heran, so wird rasch klar, dass das „Prepayment“ nicht sonderlich lange ausreichen wird. Fraglich ist auch wofür Liliair eigentlich eine Vorauszahlung leistet, denn mangels AOC und Betriebsgenehmigung

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Zürich: Swiss mit neuer Non-Schengen-Lounge

Am Flughafen Zürich-Kloten hat Swiss die sich im Terminal D befindliche Non-Schengen-Lounge auf den neuesten Stand gebracht. Der rund 650 Quadratmeter große exklusive Wartebereich richtet sich an Passagiere ab Business-Class sowie Vieflieger ab Senator-Status. Die Lounge befindet sich im Non-Schengen-Transitbereich bei den D-Gates des Zürcher Airports. Für Flugäste besonders interessant: Dieser exklusive Wartebereich bietet einen umfangreichen Ausblick auf die Berge sowie das Vorfeld des Flughafens. Hinsichtlich des Caterings setzt man hauptsächlich auf regionale Spezialitäten. Das neue Konzept vereint Designelemente der bestehenden Swiss-Lounges mit neuen Akzenten und hochwertigen Materialien. Helle Holzakzente und dezente Schieferplatten aus der Schweiz im Zusammenspiel mit sanften Bordeaux-Farbtönen begrüssen die Besucher:innen in der Lounge. Ein warmes Ambiente, das zum Verweilen und Geniessen einlädt. Die Kombination aus Naturelementen und gedeckten Farben ist im Einklang mit dem „Swiss-Senses“-Design. „Ich freue mich, unseren Gästen im Non-Schengen-Bereich am Flughafen Zürich erneut ein Lounge-Erlebnis mit herausragender Servicequalität präsentieren zu können, das unserem Premium-Anspruch voll und ganz gerecht wird und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kunden eingeht. Das Farb- und Materialkonzept bietet unseren Gästen ein neues und verbessertes Wohfühlerlebnis“, so Swiss-Managerin Julia Hillenbrand. Die Swiss-Non-Schengen-Lounge ist täglich von 05:30 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet und bietet 160 Gästen Platz. Sie steht allen Business- und First Class- sowie Senator- und HON- Gästen von SWISS und der Lufthansa Group sowie Star Alliance Business Passagieren offen.

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Ab Mai 2023: Air India führt Premium-Economy ein

Air India führt vorerst auf den USA-Strecken eine neue Premium-Economy-Class ein. Mit dem Verkauf von Flugscheinen hat man bereits begonnen, jedoch wird man mit der neuen Beförderungsklasse erst ab 15. Mai 2023 in der Luft sein. Eigenen Angaben nach ist man die erste und bislang einzige Airline des Subkontinents, die vier Reiseklassen anbietet: First, Business, Premium Economy und Economy. Zunächst wird die Premium-Eco auf Maschinen des Typs Boeing 777-200LR verfügbar sein. Die ersten Routen sind: Bengaluru-San Francisco, Mumbai-San Francisco und Mumbai-New York. „Die Popularität der Premium Economy hat bei Reisenden auf der ganzen Welt zugenommen, da sich die Menschen zunehmend für ein verbessertes und dennoch erschwingliches Flugerlebnis entscheiden. Wir freuen uns, unseren Kunden auf ausgewählten Flügen ein unverwechselbares Premium-Economy-Erlebnis bieten zu können und planen, dieses Angebot bald auf viele weitere Strecken auszudehnen, da wir unsere Flotte rasch erweitern und modernisieren. Dies ist ein weiterer Schritt in unserem ehrlichen Bestreben, Air India in eine moderne, globale Fluggesellschaft mit erstklassigen Produkten und Servicestandards zu verwandeln“, so Air-India-Chef Campbell Wilson. Die Premium-Economy siedelt sich zwischen Business- und Economy-Class an. Air India will unter anderem separate Check-in-Schalter anbieten. Separate, geräumige Kabine mit breiteren Sitzen: Die Premium-Economy-Klasse der Boeing 777-200LR von Air India ist mit 48 ledergepolsterten Sitzen mit Memory-Schaumstoff ausgestattet, die 19 Zoll breit, 38 Zoll hoch und 5 Zoll verstellbar sind und über verstellbare Bein- und Fußstützen sowie geflügelte Kopfstützen verfügen. Die Sitze bieten den Kunden zusätzliche Beinfreiheit, so dass sie sich während des Fluges ausstrecken und bequem ausruhen oder arbeiten können.

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Zürich: Swiss-A320 beim Start beinahe mit Bodenfahrzeug kollidiert

Am 14. Feber 2023 ist es auf dem Flughafen Zürich-Kloten beinahe zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Inspektionsfahrzeug überquerte das Pistenkreuz auf der Runway 34 und das obwohl ein Airbus A320 von Swiss gerate auf der Piste 28 startete. Betroffen war die Maschine mit der Registrierung HB-IJQ, die zum Zeitpunkt des Vorfalls gerade als LX786 nach Brüssel abheben sollte. Die Sichtverhältnisse sollen schlecht gewesen sein, weshalb es durchaus berechtigte Fragen aufwirft warum das Inspektionsfahrzeug ohne den vorgeschriebenen Sicherheitsstopp die Runway überquert hat. An Bord der HB-IJQ befanden sich sechs Besatzungsmitglieder und 70 Fluggäste. Eine Kollision und damit ein schwerer Unfall konnten nur sehr knapp vermieden werden. Das Bodenfahrzeug soll die Piste nur knapp vor dem startenden Airbus A320 überquert haben. Die schweizerischen Behörden nehmen den Vorfall nun genauer unter die Lupe.

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Städtereisen: Hamburg heuer besonders stark gefragt

Eine von Tui Österreich durchgeführte Analyse der Buchungszahlen hat ergeben, dass die Städteziele Hamburg, London, Lissabon, Barcelona und Paris in diesem Jahr besonders stark nachgefragt sind. Der Tour Operator hat eigenen Angaben nach darauf reagiert und stockt die Kapazitäten auf. Auch ist man seitens Tui Österreich der Ansicht, dass der Umstand, dass genau diese Destinationen auf der Kurzstrecke stark gefragt sind, auch einem gewissen Nachholeffekt zu verdanken ist. Dies würde man auch an Hand der Buchungszahlen sehen. „Unter den Favoriten unserer Gäste aus Österreich sind im Sommer viele Städte am oder in unmittelbarer Nähe zum Meer“, sagt Gottfried Math, Geschäftsführer Tui Österreich. Barcelona liegt auf Platz 4 im Ranking. Große Zuwächse verzeichnen Porto und Palermo, die diesen Sommer direkt mit Austrian Airlines angeflogen werden. Auch Málaga und Valencia liegen bereits auf bzw. über dem Vorkrisenniveau. „Städte am Meer bieten eine ideale Kombination aus Erleben und Relaxen. Hier kann der Sightseeing-Tag mit vielen kulturellen Highlights ganz entspannt am Strand oder Hafen mit einem kulinarischen Erlebnis ausklingen“, führt Math weiter aus. Insgesamt steigt die Nachfrage nach Städtereisen im Sommer 2023 kontinuierlich.

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Reederei Costa feiert 75-jährigen Bestand

Am 31. März 1948 verließ das Motorschiff Anna C Genua in Richtung Buenos Aires mit 768 Gästen an Bord. Damit begann die Geschichte von Costa Crociere. Seither hat die italienische Reederei die Kreuzfahrt maßgeblich geprägt und zur modernen Urlaubsform gemacht, die sie heute ist – mit reisenden „Smart Cities“ wie der Costa Toscana und Costa Smeralda. Costa blickt auf ein reiches Erbe an Erfahrung und Tradition zurück. Die eigentliche Geschichte von Costa begann im Jahr 1854, als Giacomo Costa in Genua die Giacomo Costa fu Andrea gründete, ein kleines Unternehmen für den An- und Verkauf von Olivenöl und Textilien. Auf den Passagiertransport schwenkte die Reederei erst nach dem Zweiten Weltkrieg um: Aus Giacomo Costa fu Andrea wurde die Linea C. Der neue Passagierdienst bot Übernachtungen in der Ersten und Zweiten Klasse an. Das erste Schiff, die Anna C, lief am 31. März 1948 in Genua aus war auch das erste Schiff, das seit Kriegsende den Südatlantik überquerte. Sie erreichte Buenos Aires 16 Tage nach der Abfahrt. Beginn der Urlaubskreuzfahrt Das Konzept der „Urlaubskreuzfahrt“ entwickelte sich aus der wachsenden Nachfrage nach Reisen in der Ersten Klasse auf den traditionellen Transatlantikrouten. Ab den 1950er Jahren begann die Linea C mit Kreuzfahrten im Mittelmeer und in Südamerika. Die Tatsache, dass die Jahreszeiten auf der Nord- und der Südhalbkugel nicht übereinstimmen, nutzte Costa, um die Flotte in verkehrsschwachen Zeiten umzuschichten. Anfang 1959 wurde das Motorschiff Franca C in ein Kreuzfahrtschiff umgebaut. Die 552 Kojen verfügten alle über private Badezimmer und Klimaanlagen. Nach ihrem Debüt

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Flughafen Zürich: Kevin Fleck tritt Nachfolge von Lukas Brosi an

Der Flughafen Zürich konnte die Nachfolge des CFO Lukas Brosi verkünden: Kevin Fleck wird per Mitte August Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG. Lukas Brosi nimmt mit Eintritt des 1. Mai 2023 den Posten als CEO wahr. Der Verwaltungsrat des Flughafen Zürich hat Kevin Fleck als neuen Leiter des Bereichs Finance & Services vorgestellt, diese wurde ebenso als Mitglied in die Geschäftsleitung aufgenommen. Mit Aufnahme des Posten als CFO, den ehemals Lukas Brosi besetzte, wird Kevin Fleck in der Monatsmitte des August die Gesamtverantwortung für die finanzielle Führung des Unternehmens und die Kapitalmarktkommunikation tragen. In seinem Verantwortungsbereich gehören ebenso die ICT, die Abteilung Legal, Risk & Compliance, das Supply Management sowie die Abteilung Nachhaltigkeit & Umwelt. Der künftige CEO des Flughafens Zürich kann langjährige Erfahrung als CFO in der Aviatikbranche sowie im Bereich des Immobilien- und Facility Managements vorweisen. Kevin Fleck ist seit 2017 bei der Vebego Gruppe in der Schweiz beschäftigt, 5 Jahre übernahm er dort den Posten als CFO, bis er im letzten Jahr sein Amt als neuer CEO realisieren konnte.

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Viva Aerobus: Catering-Truck steckt unter A320 fest

Der Airbus A320 mit der Registrierung XA-VAP, betrieben von Viva Aerobus, machte am 31. März 2023 auf dem Flughafen Guadalajara eine unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Truck. Dadurch erlitt der Mittelstreckenjet einige Beschädigungen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren die Passagiere des Fluges VB1058 bereits ausgestiegen. In der Nähe befanden sich Rampen, Schlepper, Gepäckabfertiger und andere Bodendienste. Das Catering-Fahrzeug traf den 11 Jahre alten A320 durchaus schwer, denn dieser erlitt nicht unerhebliche Schäden im gesamten Heckbereich. Seit dem Vorfall war dieser Mittelstreckenjet nicht im kommerziellen Liniendienst, da erhebliche Reparaturen notwendig sind. Der Zusammenstoß wurde zufällig von einer Kamera festgehalten und ist in nachstehendem Video sichtbar: In dieser Aufnahme sieht man den feststeckenden Catering-Truck:

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United-767 musste wegen Triebwerksbrand rücklanden

Die Boeing 737-300ER mit der Registrierung N641UA war am 26. März 2023 während dem Steigflug von einem Triebwerksausfall betroffen. Die Maschine sollte eigentlich von Houston nach Rio de Janeiro fliegen. Kurz nach dem Start, der gegen 21 Uhr 00 Lokalzeit erfolgt ist, trat im linken Triebwerk eine Fehlfunktion auf. Diese soll dazu geführt haben, dass Feuer gesichtet wurde. Die Cockpitbesatzung nutzte die Löschanlage und brach den Steigflug umgehend ab. Die mit 160 Personen besetzte Boeing 767-300ER kehre sicher zum Flughafen Houston zurück. United-Airlines-Flug UA129 konnte rund 13 Minuten nach dem Start sicher langen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder haben das Langstreckenflugzeug unbeschadet verlassen. Was zum Ausfall und Brand des linken Triebwerks geführt hat, ist noch unklar. Die NTSB hat bereits erklärt, dass man den Vorfall untersuchen wird. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 32,1 Jahre alt.

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