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Cathay Pacific überrascht mit hohem Jahresgewinn

Der in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ansässigen Fluggesellschaft Cathay Pacific ist es im Jahr 2023 gelungen in die Gewinnzone zu fliegen. Der Carrier hat einen Überschuss in der Höhe von 1,3 Milliarden U.S-Dollar bekanntgegeben. Zuvor steckte der Carrier drei Jahre lang tief in den roten Zahlen. Zunächst wirkten sich die Demonstrationen, die auch am Flughafen Hongkong stattgefunden haben, negativ aus und dann kam die Corona-Pandemie. Die Volksrepublik China und ihre Sonderverwaltungszone haben über einen langen Zeitraum hinweg besonders restriktive Maßnahmen praktiziert. Zeitweise wurde fliegendes Personal nach nur einem Flugeinsatz in eine mehrwöchige Quarantäne gesteckt. Das Jahr 2022 schloss Cathay Pacific noch mit einem Fehlbetrag in der Höhe von 840 Millionen U.S.-Dollar ab. Im Jahr 2023 hat man eigenen Angaben nach davon profitiert, dass die Nachfrage sprunghaft angestiegen ist. Der Umsatz soll in der kürzlich abgelaufenen Geschäftsperiode gar auf 12 Milliarden U.S.-Dollar gestiegen sein. Die hohe Nachfrage habe auch dazu geführt, dass man vergleichsweise hohe durchschnittliche Ticketpreise durchsetzen hat können. Das Angebot wurde im Jahr 2023 um 326,8 Prozent ausgebaut. Die verkauften Passagierkilometer verbesserten sich gar um 396,8 Prozent. Einen Dämpfer gab es im Cargo-Bereich, denn die Frachtsparte verzeichnete einen Rückgang um 17,9 Prozent. Dazu erklärt der Konzern, dass dies nur rein rechnerisch wäre, denn viele Routen, die während der Pandemie als reine Cargo-Routen angeboten werden, sind jetzt wieder als Belly-Cargo verfügbar und werden somit der Passagiersparte zugerechnet. An Bord hatte Cathay-Pacific im Jahr 2023 etwa 18 Millionen Passagiere. Damit konnte man im direkten Vergleich mit der Vorperiode um 541,4 Prozent

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Southwest Airlines plant das Jahr 2024 ohne Boeing 737-Max-7

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines rechnet nicht mehr damit, dass man in diesem Jahr auch nur eine einzige Boeing 737-Max-7 übernehmen kann. Dies geht aus einer Börsenmitteilung des Konzerns hervor. Southwest Airlines ist der größte Kunde für die kleinste Variante der Max-Reihe. Allerdings hat diese genau wie die Max-10 bis dato keine Zulassung durch die FAA erhalten. Angesichts der jüngsten Mängel, die im Nachgang des Alaska-Airlines-Zwischenfalls, der Anfang Jänner 2024 mit einer B737-Max-9 ereignet hat, ans Tageslicht gekommen ist, rechnet man nicht mehr damit, dass eine zeitnahe Zertifizierung erfolgen könnte. Bereits vor einigen Wochen hat sich Southwest Airlines wenig zuversichtlich gegeben, dass man die erste Max-7 im Sommerflugplan 2024 kommerziell einsetzen kann. Man hat diese zunächst aus der Planung genommen. In der jüngsten Prognose, die im Rahmen einer Börsenmitteilung veröffentlicht wurde, rechnet die Billigfluggesellschaft gar nicht mehr damit, dass man im Jahr 2024 auch nur eine einzige Boeing 737-Max-7 ausgeliefert bekommt. Man schreibt unter anderem, dass man seitens Boeing dahingehend informiert worden wäre, dass im Laufe dieses Jahres 46 B737-Max-8 ausgeliefert werden können. Das ist bedeutend weniger als zuletzt zugesagt, denn damals war die Rede davon, dass 78 B737-Max-8 im Gesamtjahr 2024 übergeben werden sollen. Von der Max-7 ist nun überhaupt keine Rede mehr und Southwest Airlines hat dieses Muster nun für das Jahr 2024 komplett aus der Planung genommen. Es ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die damit rechnet, dass es zu weiteren Verzögerungen kommen wird. Bezogen auf die B737-Max-10 erklärte Delta erst kürzlich, dass man nicht davon ausgeht, dass

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Türkei: Ajet hebt am 31. März 2024 erstmals ab

Ajet, die Billigtochter von Turkish Airlines, hat angekündigt, dass die ersten Passagierflüge in Richtung des Vereinigten Königreichs durchgeführt werden. Die Aufnahme des Flugbetriebs soll per 31. März 2024 erfolgen. Es handelt sich um den „Nachfolger“ von Anadolojet. Bislang handelt es sich lediglich um eine Marke, denn der Flugbetrieb wurde vollständig von Turkish Airlines durchgeführt. Als Ajet wird man mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung unterwegs sein. Der Geschäftsbereich Anadolojet wurde somit in Form einer neuen Tochtergesellschaft verselbstständigt. Turkish Airlines ist derzeit Alleineigentümer, jedoch hält man sich die Option offen, dass zu einem späteren Zeitpunkt Anteile an Partner und/oder Investoren verkauft werden könnten. Für Passagiere mit bestehenden Anadolujet-Buchungen bedeutet die Veränderung, dass diese an Ajet übergeben werden, sofern der Abflug nach dem 31. März 2024 erfolgt. Laut Mitteilung müssen Reisende keine weiteren Schritte setzen, sondern diese sollen von Ajet und/oder ihrem Reisebüro entsprechend informiert werden. Im Sommerflugplan 2024 will die türkische Billigfluggesellschaft mit einer Flotte von 95 Flugzeugen in der Luft sein. Die überwiegende Mehrheit war bislang auf dem AOC von Turkish Airlines registriert und wurde unter der Marke Anadolujet betrieben. Nach und nach sollen die Jets in das neue Ajet-Design umlackiert werden. Bedient werden sollen 93 Destinationen, wobei es sich dabei um 52 internationale Ziele handelt. Die übrigen 41 Stück befinden sich innerhalb der Türkei. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll der Billigflieger auf eine Flotte von etwa 200 Maschinen expandiert werden. Man geht davon aus, dass man dann rund 44 Staaten im Streckennetz haben wird. Der Erstflug ist für

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Sommer 2024: Klagenfurt fiebert Verbesserung der Wien-Anbindung entgegen

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 verbessert Austrian Airlines die Anbindung des Klagenfurter Flughafens an das Drehkreuz Wien signifikant. Eine ATR72-600 von Braathens, die man ins Wetlease nimmt, wird in Kärnten stationiert. Im Sommerflugplan 2024 werden zwei Turbopropflugzeuge des schwedischen Anbieters im Auftrag von Austrian Airlines unterwegs sein. Diese werden kein Branding des Auftraggebers erhalten. Eine der beiden Maschinen wird nachts in Kosice stehen und die andere in Klagenfurt. Nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel bei Aviation.Direct. In Kärnten jammerten Wirtschaftskammer und Politik immer wieder darüber, dass Austrian Airlines bedingt durch den Entfall der vormals praktizierten Nightstopps die Anbindung an das Drehkreuz Wien massiv verschlechtert habe. Dies ist insofern von Bedeutung, weil es sich um die letzte verbliebene Hub-Anbindung handelt. Noch schlechter steht künftig nur noch der Flughafen Linz da, denn mit der Einstellung der Frankfurt-Flüge durch Air Dolomiti ist man – zumindest vorläufig – an überhaupt kein Drehkreuz angebunden und die einzigen regulären Linienflüge sind im Sommer zwei wöchentliche Düsseldorf-Umläufe von Skyalps. Im Chartersegment steht der oberösterreichische Flughafen bedeutend besser als Klagenfurt da, denn in diesem Jahr gibt es in Linz die eine oder andere neue Strecke. „Mit den verbesserten Flugzeiten und der Angebotserweiterung zum Star Alliance Hub Wien sind nun mehr als 80 Ziele mit kurzen Umsteigezeiten von maximal drei Stunden in Wien erreichbar. Für den Flughafen Klagenfurt bedeutet dieser neue Flugplan, dass ab April 2024 wieder durchgängig 13 wöchentliche Verbindungen zum Drehkreuz Wien angeboten werden“, so der Klagenfurter Flughafendirektor Maximilian Wildt. Mit dem Abflug um 05:45 Uhr in

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Sicherheitspersonal: Verdi weitet den Streikaufruf aus

Die Gewerkschaft Verdi ruft auch am Freitag, den 15. März 2024 die Sicherheitsmitarbeiter an zahlreichen deutschen Airports zur Arbeitsniederlegung auf. Am 14. März 2024 findet ebenfalls ein Streik statt, der kurzfristig auf den Flughafen München ausgedehnt wird. Laut Mitteilung der Arbeitnehmervertreter soll am Freitag das in Dresden, Hannover, Leipzig/Halle, Dortmund, Weeze und Karlsruhe/Baden-Baden tätige Sicherheitspersonal in den Streik treten. Am 14. März 2024 soll in Berlin, Köln/Bonn, Karlsruhe/Baden-Baden, Stuttgart, Hamburg und neu auch in München gestreikt werden. Es ist damit zu rechnen, dass eine nur sehr kurzfristig angekündigte Ausweitung erfolgen könnte. Einige Airports, darunter Hamburg, Stuttgart und Berlin, haben bereits mitgeteilt, dass am jeweiligen Streiktag mangels Sicherheitskontrolle keine regulären Abflüge stattfinden können. In Köln/Bonn hingegen rechnet man damit, dass mit einer Art Notbesatzung die Siko-Linien zumindest teilweise offen gehalten werden können. Dennoch haben die Fluggesellschaften bereits jetzt mehr als die Hälfte des für Donnerstag geplanten Flugangebots ab diesem Airport gestrichen. Fluggäste, die am Donnerstag und/oder Freitag ab den betroffenen Flughäfen fliegen wollen, sollten sich dringend bei ihrer Fluggesellschaft darüber informieren, ob ihr Flug überhaupt stattfindet. Manche Airlines, gerade im Ferienflugbereich, verlegen gelegentlich zu weit entfernten Flughäfen. Nicht immer werden Shuttlebusse zur Verfügung gestellt. In den meisten Fällen aber fallen die Flüge ersatzlos aus. Nina Staub, Fluggasrechtsexpertin bei AirHelp, erklärt, welche Rechte betroffene Passagiere haben: „Durch den Streik des Flugsicherheitspersonals werden voraussichtlich tausende Passagiere ihr Ziel nicht wie geplant erreichen. Da es sich um einen Streik des Flughafenpersonals handelt, haben betroffene Passagiere jedoch keinen Anspruch auf eine Entschädigung gemäß der europäischen

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Urteil: Reiseveranstalter muss Getjet Airlines abgesagte Flüge bezahlen

Der Reiseveranstalter Novaturas und die Fluggesellschaft Getjet Airlines streiten sich seit einiger Zeit vor Gericht über Schadenersatz für vom Tour Operator während der Corona-Pandemie nicht abgenommene, aber vertraglich vereinbarte Flugdienstleistungen. Nun hat ein Berufungsgericht in Vilnius bestätigt, dass der Reiseveranstalter bezahlen muss. Im September 2023 wurde in erster Instanz entscheiden, dass Novaturas die von Getjet Airlines eingeklagte Summe in der Höhe von 1,15 Millionen Euro zuzüglich Zinsen sowie Anwalts- und Gerichtskosten bezahlen muss. Dagegen legte der Reiseveranstalter das Rechtsmittel der Berufung ein. Dieses wurde von der zweiten Instanz abgewiesen, denn das Ersturteil wurde bestätigt. Im Rechtsstreit geht es um einen Chartervertrag, der ursprünglich bis ins Jahr 2022 gelaufen wäre. Novaturas habe die vertraglich vereinbarten Flugdienstleistungen auch nach Aufhebung der strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht abgenommen. In beiden Gerichtsverhandlungen argumentierte der Tour Operator damit, dass Getjet Airines die Dienstleistungen gar nicht hätte erbringen können, da zu diesem Zeitpunkt viele Passagiere nicht in der Lage gewesen wären die von den jeweiligen Regierungen vorgegebenen Einreisebestimmungen zu erfüllen. Sowohl die erste Instanz als auch das Berufungsgericht sah das anders. Der Tour Operator wurde zur Zahlung der eingeklagten Summe zuzüglich acht Prozent Zinsen pro Jahr, gerechnet ab 1. Jänner 2021, verurteilt. Auch muss Novaturas die Getjet Airlines entstandenen Anwalts- und Gerichtskosten ersetzen. Laut Erklärung des Tour Operators prüft man derzeit, ob man vor das Höchstgericht zieht. Nach lokaler Rechtlage hätte dieses außerordentliche Revision aber keine aufschiebende Wirkung, so dass man wohl oder übel bezahlen muss, denn nach Rechtskraft des Berufungsurteils könnte die Fluggesellschaft sonst die

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Samt Flughafen-Shuttlebus: Air Arabia eröffnet City-Check-in in Dubai

Schon seit langer Zeit bietet Emirates Airline in Dubai die Möglichkeit an, dass in der Innenstadt eingecheckt werden kann und gleichzeitig auch die Kofferaufgabe durchgeführt werden kann. Nun zieht der Konkurrent Air Arabia nach und hat ebenfalls einen City-Check-In eröffnet. Dieser befindet sich im Stadtteil Al Fahidi und führt dazu, dass die Anzahl derartiger Einrichtungen, die auf verschiedene VAE-Städte verteilt sind, auf 12 Stück steigt. Die Passagiere können laut Air Arabia in besagten Stadtbüros ab 24 Stunden bis maximal acht Stunden vor der geplanten Abflugzeit ihre Bordkarten erhalten und ihre Gepäckstücke abgeben. Die neue Einrichtung im Dubai-Stadtteil Al Dahidi verfügt auch über Shuttle-Services zum Flughafen Sharjah, der in dieser VAE-Region primär von Air Arabia genutzt wird. Allerdings ist der Bustransfer noch nicht in Betrieb und soll erst in den nächsten Wochen aktiviert werden. Die Nutzung soll für Passagiere des Lowcosters mit keinen Mehrkosten verbunden sein. Laut Air Arabia können im City-Check-in bei Bedarf auch Zusatzpakete für Gepäckstücke und Wunschsitzplätze gebucht und bezahlt werden. Auch soll es möglich sein Umbuchungen vorzunehmen. Dieses Stadtbüro kann für Abflüge, die ab dem Sharjah-Airport erfolgen, genutzt werden. Für Flüge, die von der Konzernschwester Air Arabia Abu Dhabi ab dem Flughafen Abu Dhabi durchgeführt werden, steht in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate eine vergleichbare Einrichtung zur Verfügung. Eigentlich sind die Fluggesellschaften des Air-Arabia-Konzerns als Billigflieger positioniert. Man steht besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten in einer scharfen Wettbewerbssituation mit Emirates, Fly Dubai, Etihad und Wizz Air Abu Dhabi. Das dürfte auch der Grund dafür sein,

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Feber 2024: London-Heathrow meldet neuen Monatsrekord

Für den größten Flughafen des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow, ist der Feber 2024 besonders erfolgreich verlaufen. Mit 5,8 Millionen Passagieren konnte man einen neuen Monatsrekord aufstellen. Im Nachgang der Corona-Pandemie ist Heathrow wiederholt in die Negativschlagzeilen geraten, da es aufgrund von Personalmangel zu unzumutbar langen Wartezeiten gekommen ist. Als Notmaßnahme musste gar temporär die Kapazität beschränkt werden. Trotz sich verbessernder Nachfrage waren einige Carrier gezwungen ihr Angebot zu reduzieren. Gleichzeitig stand der Airport aufgrund von Gebührenerhöhungen im Kreuzfeuer der Kritik. Davon scheint im Feber 2024 nichts mehr zu spüren gewesen zu sein, denn mit 5,8 Millionen Fluggästen hatte der größte Flughafen des Vereinigten Königreich so viele Passagiere wie noch nie in einem einzigen Kalendermonat. Der Umstand, dass heuer ein Schaltjahr ist, spielt dabei gar keine Rolle, denn auch in 28 Tagen hätte man die Höchstmarke locker geschafft. Am 29. Feber 2024 waren laut Heathrow Airport „nur“ 207.000 Reisende unterwegs. Das Management gibt sich zuversichtlich, dass es heuer gelingen wird eine neue Jahres-Bestmarke aufzustellen. Dafür würden die Anmeldungen der Airlines sprechen. Gleichzeitig höre man von diesen, dass die Vorausbuchungszahlen für den traditionell reisestarken Sommer „sehr gut“ sein sollen. Zuletzt konnte Heathrow auch im Cargo-Segment zulegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnete man einen Zuwachs um 21 Prozent und liegt damit erheblich über konkurrierenden europäischen Flughäfen. Einige Airports in Europa müssen nämlich weiterhin Rückgänge melden. Weltweit gesehen lag das Plus im Feber 2024 bei durchschnittlich acht Prozent.

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Washington: Ein einziger Haushalt überschwemmt Behörden mit tausenden Fluglärm-Beschwerden

Mit einem U.S.-amerikanischen Haushalt kann selbst der deutsche „Anzeigenhauptmeister“, dessen Hobby es ist Falschparker zur Anzeige zu bringen, nicht mithalten: In nur einem Jahr reichte dieser nämlich 6.852 Lärmbeschwerden gegen den Flughafen Washington Ronald Reagan ein. Der „Anzeigenhauptmeister“ brachte es eigenen Angaben nach auf nur knapp über 4.000 Eingaben. An vielen Airports kommt es vor, dass sich Anrainer über Fluglärm beschweren. Meistens ist es aber so, dass der Flughafen schon vor dem Einzug der Bewohner da war und diese sehr genau wussten worauf sie sich eingelassen haben. Vergleichsweise günstige Mieten bzw. Kaufpreise scheinen verlockend gewesen zu sein. Ein Haushalt, der offenbar nahe dem Ronald-Reagan-National-Airport lebt, ist laut einer Statistik des Institute for Progress für 78 Prozent eingereichten Lärmbeschwerden verantwortlich. Insgesamt gab es 8.760 Eingaben. Die beiden Bewohner des besagten Haushalts schrieben davon stolze 6.852 Stück – und das in nur einem Jahr. Die Sache zieht sich seit vielen Jahren hin, denn zumindest seit 2014 sollen diese ihrem ungewöhnlichen Hobby nachgehen. Selbst der deutsche „Anzeigenhauptmeister“, der in seiner Freizeit mit dem Deutschland-Ticket und seinem Fahrrad durch Deutschland tourt, um Falschparker anzuzeigen, schaffte diesen Wert nicht. Eigenen Angaben nach hat er im Vorjahr etwa 4.000 Anzeigen erstattet. Offenbar scheinen die U.S.-amerikanischen Behörden die inflationären Beschwerden des schreibfreudigen Haushalts, der angeblich nahe dem Washington-National-Airport leben soll, nicht sonderlich ernst zu nehmen. Andernfalls wäre davon auszugehen, dass längst irgendwelche Maßnahmen ergriffen worden wären. Nicht selten kommt es vor, dass besonders verbissene Fluglärmgegner mit ihren Beschwerden auch mal sprichwörtlich „ins Klo“ greifen. Beispielsweise gab es

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Donnerstag: Verdi ruft in Karlsruhe, Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart zum Streik auf

Längst sind im deutschen Verkehrswesen „italienische“ bzw. „französische“ Verhältnisse eingetreten, denn mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens ein Segment bestreikt wird. In dieser Woche legen die Lokführer und das Kabinenpersonal der Lufthansa die Arbeit nieder. Nun ruft auch die Gewerkschaft Verdi für Donnerstag, den 14. März 2024 an mehreren Airports zum Streik auf. Laut Mitteilung soll das an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn, Berlin, Hamburg und Stuttgart tätige Sicherheitspersonal die Arbeit ganztägig niederlegen. Der Hamburger Airport hat bereits mitgeteilt, dass am Donnerstag schon wieder keine Abflüge möglich sein werden. Es ist nicht auszuschließen, dass die Gewerkschaft Verdi den Streik neuerlich ohne Vorankündigung ausdehnen könnte. In der Vorwoche hat man ohne Vorlauf auch in Düsseldorf und Köln/Bonn zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Bedingt dadurch, dass das Lufthansa-Bodenpersonal ebenfalls im Streik war, ging am Frankfurter Flughafen so ziemlich gar nichts mehr – zumindest für abfliegende Passagiere. Verdi begründet den neuerlichen Aufruf damit, dass in den bisherigen fünf Verhandlungsrunden mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen keine Einigung erzielt werden konnte. Die Arbeitnehmervertreter fordern insbesondere höhere Löhne für ihre Mitglieder. „Die Arbeitgeber hatten zuletzt zwar ein verbessertes, aber weiter unzureichendes Angebot vorgelegt. So kommen wir nicht zueinander“, sagte Wolfgang Pieper, Verdi-Verhandlungsführer. Die Beschäftigten seien bereit, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Die Streiks könnten noch ausgeweitet werden. „Die Arbeitgeber sind aufgefordert, endlich ein substanziell verbessertes Angebot vorzulegen.“

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