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Boutique Aviation startet mit österreichischem AOC durch

Mit Boutique Aviation GmbH gibt es in Österreich eine weitere Bedarfsfluggesellschaft. Der Ableger der schweizerischen Boutique Aviation AG erhielt am Donnerstag AOC und Betriebsgenehmigung seitens der österreichischen Behörden erteilt. Das erste Flugzeug der Neugründung ist eine Gulfstream G550. Diese ist im von der Austro Control geführten Register als OE-LTC eingetragen und soll laut Boutique Aviation in Kürze für kommerzielle Flüge zur Verfügung stehen. „Boutique Aviation hat eine auf Expansion ausgerichtete Umstrukturierung des Unternehmens und des Managementteams vorgenommen, um für ein globales Wachstum gerüstet zu sein. Wir sind stolz darauf, dass wir unser österreichisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis erhalten haben, das von unserem regionalen Accountable Manager Jörg Sabitzer geleitet wird. Ab heute erweitern wir unsere Marke und bieten neben unserem Schweizer Pendant auch europäische kommerzielle Operationen an“, kündigt das Unternehmen den Expansionsschritt nach Österreich an. Boutique Aviation ist auch in der Schweiz ein junges Luftfahrtunternehmen, denn man trat erst im April des Vorjahres in den Markt ein. Damals bekam man AOC und Betriebsgenehmigung seitens des Bazl erteilt. Der Flugbetrieb in der Eidgenossenschaft wird nicht durch jenen in Österreich ersetzt, sondern beide Bedarfsfluggesellschaften werden parallel geführt. Hintergrund der Erlangung des EU-AOCs ist auch, dass dieses einen einfacheren Zugang zum Markt der Europäischen Union ermöglicht. Schweizerische Luftfahrtbetriebe unterliegen punktuell Restriktionen. Formell befindet sich die Boutique Aviation GmbH zu 90 Prozent im Eigentum der EJ Capital AG. 10 Prozent hält die THECH Management und Verwaltungs GmbH. Als Geschäftsführer fungieren Christian Theuermann und Niall Olver.

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Nürnberg feiert 10 Jahre Ryanair

Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist seit zehn Jahren am Nürnberger Flughafen präsent. Derzeit unterhält man auf diesem Airport eine von Malta Air betriebene Basis, die aus zwei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 besteht. Gleichzeitig kündigt Neal MacMahon, Director of Operations, den bislang umfangreichsten Sommer an. Im Vorjahr hatte der Lowcoster ab Nürnberg etwa eine halbe Million Passagiere. Im laufenden Jahr 2023 strebt man 1,2 Millionen Reisende an. Während der vergangenen zehn Jahre beförderte man 5,4 Millionen Fluggäste von/nach Bayern. „Durch einen ausgewogenen Mix an europäischen Städteverbindungen, touristischen Zielen rund um das Mittelmeer und für Familienbesuche ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für die Reiseplanung“, so Michael Hupe, Geschäftsführer des Airport Nürnberg. „Das langjährige Engagement von Ryanair in Nürnberg zeigt, dass unsere Region ein attraktiver Markt für die Airline ist.“ Regelrechte Rosen streut man auch seitens der Stadt Nürnberg dem Billigflieger, denn die Incoming-Gäste wären besonders wichtig für Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und den Einzelhandel. Dazu Michael Fraas, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent der Stadt Nürnberg: „Besonders Strecken wie Bologna, Dublin, London oder Venedig sind ein Geschenk für die Nürnberger Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel, da aus diesen Städten viele Reisende mit hoher Kaufkraft nach Nürnberg kommen.“ Auch Personen mit Wurzeln in Italien, Griechenland und Spanien würden die Flugangebote von Ryanair häufig für Heimatbesuche nutzen. Ein effizienter Betrieb und wettbewerbsfähige Flughafenentgelte bilden die Grundlage, auf der Ryanair ein langfristiges Verkehrswachstum und noch bessere Anbindung ab Nürnberg erreichen will. Dabei arbeiten Airport und Airline eng zusammen, um dieses Wachstum zu sichern und die Dienstleistungen für diejenigen zu verbessern, die

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Aus „Umweltschutzgründen“: Finnair steigt ins Busgeschäft ein

Statt im Flugzeug von Turku und Tampere geht es für Finnair-Passagiere ab 1. Mai 2023 im Reisebus nach Helsinki. Der Carrier kündigte an, dass man die Zubringerflüge zum Drehkreuz auf die Straße verlegen wird. Offiziell aus Umweltschutzgründen, jedoch dürften eher wirtschaftliche Überlegungen dahinterstecken. Der Einsatz von Reisebussen kommt im direkten Vergleich mit Verkehrsflugzeugen wesentlich günstiger. Allein die Anschaffungs- und Betriebskosten sind niedriger. Da passt es optimal, denn laut Finnair sind die beiden Inlandsstrecken im Schnitt nur zu 35 Prozent ausgelastet. Mitunter ist also jeweils ein einzelner 50-Sitzer-Bus ausreichend. Freilich will man nicht zugeben, dass die Zubringerflüge unwirtschaftlich sind also argumentiert der finnische Carrier lieber mit dem Thema Umweltschutz, um sich gleichzeitig einen grünen Touch geben zu können. „Die Flüge nach Tampere und Turku sind sehr kurz, und die relativ geringen Passagierzahlen – rund 35 Prozent Auslastung – auf diesen Strecken führen dazu, dass sie einen höheren CO2-Ausstoß pro Passagier haben als viele andere kurze Strecken in unserem Netzwerk“, so Perttu Jolma, Vice President, Network. „Der Straßen- oder Schienenverkehr ist eine nachhaltigere Option für die Verbindungen zwischen dem Flughafen Helsinki und diesen Städten. Wir verstehen, dass diese Entscheidung die Kunden enttäuscht, die diese Flüge genutzt haben, und wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die ihnen dadurch entstehen. Wir müssen jedoch sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Erwägungen berücksichtigen“. Im Sommer 2023 wird Finnair vier Busverbindungen pro Tag zwischen Turku und dem Flughafen Helsinki sowie vier Busverbindungen pro Tag zwischen Tampere und dem Flughafen Helsinki anbieten. Ab dem 8. Mai beginnen diese Verbindungen an den

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Austrian Airlines erwartet diese Woche 250 000 Fluggäste

Mit Eintritt der Osterfeiertage erwartet die nationale Fluglinie Österreichs Austrian Airlines ein Passagieraufkommen von 250 000 Fluggästen, die am ersten großen Reisewochenende des Jahres die Flugdienste der Austrian Airlines nutzen. Austrian Airlines schätzt die Passagieranzahl für das kommende Karwochenende auf 250 000 Fluggäste. Für diese Fluggäste soll es überwiegend in Ziele mit Temperaturen jenseits der 20 Grad gehen. Die am besten gebuchten Zielorte der Austrian Airlines stellen vor allem Hurghada und die Kanaren (Teneriffa und Gran Canaria) dar. Flüge nach Marrakesch und Málaga werden in der diesjährigen Osterzeit ebenso oft nachgefragt. Neben den bekannten Sommerdestinationen besteht auch für Trips in europäische Städteklassiker wie etwa Berlin, Paris oder Kopenhagen enormes Interesse.

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UK: Pensionistin während Jet2-Flug verstorben

Aus einem tragischen Grund musste Jet2-Flug LS756, durchgeführt mit der als G-LSAJ registrierten Boeing 757-200, auf dem Weg von Teneriffa-Süd nach Manchester eine Zwischenlandung in Newquay einlegen. Trotz intensiver medizinischer Bemühungen ist ein weiblicher Fluggast verstorben. Die Jet2-Maschine hob am 2. April 2023 routinemäßig gegen 15 Uhr 04 in Teneriffa-Süd ab. Es sah alles nach einem üblichen Flug aus, doch es kam ganz anders. Ein weiblicher Passagier, der um die 60 Jahre alt war, wirkte zunächst blass. Ein mitreisender Mann half ihr zunächst auf die Toilette. Die Flugbegleiter erkannten die Situation und ermöglichten der Frau, dass sie sich auf den Sitzen in einer Exit-Row niederlegen konnte. Vorsorglich wurde der Kapitän informiert und dieser entschied eine Zwischenlandung in Newquay einzulegen. Auch wurde der Transpondercode 7700 eingestellt. Allerdings entwickelte sich die Situation dramatisch weiter, denn der Fluggast verlor das Bewusstsein. Trotz intensiver Bemühungen der Besatzung und helfender Passagiere kam jede Hilfe zu spät. Die Frau ist kurz darauf verstorben und auch sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen waren vergebens. Die betroffene Fluggesellschaft erklärte dazu unter anderem: „Der Flug LS 756 von Teneriffa nach Manchester wurde am Sonntagabend zum Cornwall Airport Newquay umgeleitet, da ein Passagier medizinische Hilfe benötigte. Bedauerlicherweise können wir bestätigen, dass der Kunde leider verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Kunden in dieser schweren Zeit. Wir möchten unserer Besatzung und den anderen Kunden, die uns an Bord geholfen haben, unseren Dank aussprechen“. Nachdem die Boeing 757-200 auf der Parkposition angekommen ist, wurde die Reisende auf einer Schaufeltrage

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München fiebert Lufthansa-A380-Comeback entgegen

Von Lufthansa betriebene Airbus A380-800 wurden schon länger nicht mehr in München gesichtet. Der Carrier setzt diese momentan nicht im regulären Linienverkehr ein, denn ursprünglich dachte man nach dem Beginn der Coronapandemie eher an die endgültige Stilllegung des Musters. Doch es kommt anders, denn für den 12. April 2023 ist eine Comeback-Landung angekündigt. Am Flughafen München fiebert man schon der Rückkehr der D-AIMK entgegen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach soll dieser Airbus A380 nach rund drei Jahren Pause am 12. April 2023 gegen 12 Uhr 30 wieder auf dem bayerischen Airport landen. In den kommerziellen Liniendienst wird das Flugzeug aber erst Anfang Juni 2023 gestellt, denn zunächst erfolgen umfangreiche Checks und Wartungsarbeiten. Nach der „Comeback-Landung“ rollt die D-AIMK zu einer „Begrüßungstour“ entlang des Terminal 2 und Terminal 1 zur Lufthansa Technik. Dort wird sie gegen 13:00 Uhr erwartet. Beste Sicht auf die A380 bietet der Besucherhügel am Flughafen München. Ab dem 1. Juni wird Lufthansa den A380 wieder im regulären Flugbetrieb einsetzen. Zunächst nach Boston, ab dem 4. Juli 2023 auch nach New York zum John F. Kennedy Airport. Bis dahin wird die A380 mehrmals bei Trainingsflügen in München zu sehen sein. Der Lufthansa A380 bietet 509 Sitzplätze in vier Reiseklassen: acht Plätze in der First Class, 78 Plätze in der Business Class, 52 Plätze in der Premium Eco und 371 Plätze in der Economy Class. Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach Flugtickets und der verzögerten Auslieferung bestellter Flugzeuge hatte sich Lufthansa bereits 2022 entschieden, den bei Fluggästen und

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Air France hat Ramses-Sarkophag nach Paris eingeflogen

Am 23. März 2023 hatte Air France im Airbus A350 mit dem Taufnamen „Biscarosse“ einen wohl nicht alltäglichen „Passagier“ im Frachtraum. Man transportierte den Sarkophag von Pharao Ramses II von Kairo nach Paris. Hintergrund ist, dass dieser im Rahmen der Ausstellung „Ramses und das Gold der Pharaonen“ ab 7. April 2023 in der französischen Hauptstadt ausgestellt wird. Das historische Kunstwerk, das einen unschätzbaren Wert hat, wurde im Frachtraum eines Linienfluges, der mit Airbus A350 bedient wurde, befördert. Die Maschine ist in Paris auf dem Flughafen Charles de Gaulle gelandet. Der Sarkophag des Pharaos, der vor 45 Jahren nur einmal der französischen Öffentlichkeit präsentiert worden war, hatte Ägypten seitdem nicht mehr verlassen. Obwohl die Ausstellung durch eine Reihe von Großstädten auf der ganzen Welt tourt, wird der Sarkophag als Herzstück der Ausstellung exklusiv nach Frankreich ausgeliehen, um den Transport auf ein Minimum zu beschränken. Diese Ausstellung ist daher ein ganz besonderer Anlass für Kenner und Bewunderer der Ägyptologie.

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Innsbruck: General Aviation legt wieder zu

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace machte vor wenigen Tagen in einer Aussendung darauf aufmerksam, dass der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von Privatjets pro Passagier und Flugkilometern erheblich über jenem von Linienflugzeugen liegt. Man fordert ein Verbot dieser Maschinen und in gewisser Weise fand man zumindest in den Niederlanden Gehör. Der Flughafen Amsterdam-Schiphol will schrittweise bis etwa 2025 Businessjets bannen. Allerdings dürfte das Vorhaben durchaus kompliziert werden, denn nur selten fliegen die kleinen Maschinen auch tatsächlich rein privat. Zumeist sind diese auf kommerzielle Operators registriert, so dass es sich rein formell um kommerzielle Flugbewegungen handelt. Rechtlich gesehen besteht nicht sonderlich viel Unterschied zwischen einem Charterflug, der mit einem Airbus A320 durchgeführt wird oder einem „Privatflug“, der mit Learjet geflogen wird. Dazu kommt der simple Umstand, dass Schiphol ein öffentlicher Flugplatz samt Betriebspflicht ist. Zunächst muss also die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, so dass „Privatjets“ tatsächlich abgewiesen werden dürfen. Der größte Airport der Niederlande dürfte also primär ein Interesse daran haben, dass man „Platz schafft“, denn die Regierung will die Anzahl der Slots weiter reduzieren. Der „Businessjet-Ban“ führt nämlich dazu, dass mehr Spielraum für den Linien- und Charterverkehr mit größerem Fluggerät frei bleibt. Was also auf den ersten Blick als gut gemeinte Umweltschutzmaßnahme wirkt, ist eher knallhart nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten kalkuliert. Der Verkehr mit den kleinen Jets wird damit auch nicht aus den Niederlanden verschwinden, sondern lediglich andere Flugplätze für die Starts und Landungen nutzen. Vereinfacht gesagt: Die Emissionen werden schlichtweg nur an einen anderen Ort verschoben, jedoch keinesfalls aus der Welt geschaffen. Businessjet-Vielfliegerin Gewessler will sich

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Aurelius übernimmt LSG-Reste

Lufthansa wird sich vollständig von der Catering-Tochter LSG Group trennen, denn nach dem Verkauf der europäischen Aktivitäten an die Gategroup übernimmt nun Aurelius den verbliebenen Rest. Dies gab der Kranich-Konzern am Mittwoch bekannt. „Wir freuen uns, den richtigen Investor für die LSG Group gefunden zu haben, der auch die volle Unterstützung des LSG Group Managements hat. Wir sind überzeugt, dass die LSG Group mit Aurelius in den kommenden Jahren gut aufgestellt sein wird. Damit können wir uns noch stärker auf die weitere Verbesserung der Profitabilität und der Kapitalrendite des Kerngeschäfts der Lufthansa Group konzentrieren“, sagt Remco Steenbergen, Finanzvorstand der Deutsche Lufthansa AG. Im Jahr 2019 trennte sich der Kranich-Konzern von den europäischen Aktivitäten der LSG. Diese wurden an die Gategroup, die vormals ein Mitbewerber war verkauft. Das außereuropäische Geschäft ist damals bei Lufthansa verlieben und geht nun an Aurelius. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2023 erwartet, vorbehaltlich der entsprechenden externen Genehmigungen und internen Carve-out-Aktivitäten. Der Verkauf der Catering-Sparte ist Teil der Strategie des Lufthansa Konzerns, sich stärker auf das Airline-Kerngeschäft zu konzentrieren. Es wird erwartet, dass die Transaktion einen positiven Effekt auf die operative Marge (Adjusted EBIT) und die Kapitalrendite (Adjusted ROCE) der Lufthansa Group haben wird. Die Carve-out-Transaktion umfasst alle klassischen Cateringaktivitäten sowie das Onboard-Retail- und Food-Commerce-Geschäft. Hinzu kommen sämtliche Marken der LSG Group inklusive der 131 LSG Sky Chefs-Cateringbetriebe in den Regionen Amerika (USA und Lateinamerika), EMMA (Emerging Markets) und Asien-Pazifik. Auch der Onboard-Retail-Spezialist Retail InMotion (RiM) mit Sitz in Europa und SCIS Air

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Indien: Etihad-A321 musste in Indien rücklanden

Wegen technischer Probleme musste Etihad Airways am Sonntag den Linienflug EY237 von Bengaluru nach Abu Dhabi abbrechen und rücklanden. Im Einsatz war der Airbus A321 mit der Registrierung A6-AEI. Zur genauen Ursache der Rücklandung machte der Golfcarrier keine Angaben. Man schließt aber ausdrücklich aus, dass es sich um ein Problem mit dem Kabinendruck gehandelt habe. Berichten zufolge wurden die Piloten des Fluges wenige Minuten nach dem Abflug auf eine technische Störung aufmerksam und informierten die Flugsicherung über die Situation. Das Flugzeug kreiste einige Minuten lang, bevor es gegen 22:00 Uhr landete. Die Störung dürfte zunächst als schwerwiegend eingeschätzt worden sein, da der Kapitän die Entscheidung getroffen hat nach Bengaluru zurückzukehren. Dort wurde dann eine technische Überprüfung vorgenommen und um 1 Uhr 46 Lokalzeit hob die A6-AEI wieder ab. An Bord sollen sich etwa 200 Fluggäste befunden haben.

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