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Flughafen Wien und Austrian Airlines: Gepäck abholen lassen und problemlos abfliegen

Der Flughafen Wien und Austrian Airlines planen künftig in Kooperation mit Airportr eine neue Ära ihres Serviceprogramms zu präsentieren: seit dem 12. April können Fluggäste der Austrian Airlines ihr Gepäck vorab via Lieferdienst zum Flughafen transportieren lassen, um sich Check-in-Wartezeiten zu sparen. Der Testlauf läuft hierbei bis zum 3. Mai, die ersten 200 Buchungen sind im Rahmen des Testlaufs kostenfrei. Seit dem 12. April können Flugpassagiere der Austrian Airlines ihr Check-in-Gepäck vorab zum Flughafen Wien transportieren lassen. Dadurch sollen sich die Fluggäste künftig die langwierigen Wartezeiten im Check-in-Prozess sparen. Dabei wird am Vortag des Flugs das Check-in-Gepäck an einem Wunschort abgegeben, übernommen und zum Flughafen gebracht, damit Reisende sich nur noch auf ihren Flug konzentrieren müssen. Das Gepäckstück erhält der jeweilige Fluggast erneut an der Zieldestination des Flugs. Der Service kann zurzeit schon für Abholungen in Wien in Betracht gezogen werden, 200 Buchungen sind hierbei anlässlich des Testlaufs bis zum 3. Mai kostenfrei. Danach soll das neue Serviceprogramm eine neue Zeit des Konform für Fluggäste bewirken: je nach Anzahl der Gepäckstücke und Abholort soll dieser Service ab 26 Euro buchbar sein. „Innovatives Service für mehr Reisekomfort: Gemeinsam mit Austrian Airlines und Airportr erleichtern wir Reisenden den Abflug am Flughafen Wien. Dank der Gepäckabholung von zuhause starten Passagiere ab sofort ohne Check-in Wartezeit und noch entspannter in den wohlverdienten Urlaub. Rechtzeitig vor der Sommersaison bauen wir damit die Servicequalität in Wien noch weiter aus“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Es ist uns ein großes Anliegen, den gesamten

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Icelandair ersetzt Boeing 757 durch Airbus A321LR/XLR

Schon länger dachte die isländische Fluggesellschaft Icelandair darüber nach bei Airbus die Muster A321LR/XLR zu bestellen. Eigentlich ist man langjähriger Kunde von Boeing, jedoch kann der U.S.-amerikanische Hersteller das von den Isländern regelrecht geliebte Muster B757 nicht mehr liefern, so dass man sich bei Airbus umgesehen hat. Mittlerweile wurde eine Absichtserklärung über den Erwerb von 13 A321XLR unterschrieben. Gleichzeitig sicherte sich Icelandair Optionen für bis zu 12 weitere Einheiten. Über Leasinggeber will man zumindest vier A321LR beziehen. Die Neuzugänge sollen nicht nur die Basis für weitere Expansion darstellen, sondern auch die zum Teil in die Jahre gekommen Boeing 757 ersetzen. Die ersten vier A321LR sollen voraussichtlich ab 2025 in die Flotte aufgenommen werden. Man befinde sich dazu mit Leasinggebern in intensiven Gesprächen. Auch deutet man an, dass weitere Exemplare folgen werden, denn auch diesbezüglich verhandelt man sowohl mit Lessoren als auch mit dem europäischen Flugzeugbauer. Das erste Exemplar der A321XLR-Bestellung wird für das Jahr 2029 erwartet. Die 13 Einheiten sollen sukzessive übernommen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt will man dann entscheiden, ob die 12 Optionen gezogen werden oder nicht. Generell handelt es sich um die ersten Airbus-Maschinen in der Flotte von Icelandair, denn bislang war man treuer Boeing-Kunde. Die A321LR/XLR-Flugzeuge wird man parallel zur B737-Max-Flotte betreiben. Bereits seit dem Jahr 2019 wird offen darüber spekuliert, ob der Ersatz der in die Jahre gekommen 757-Maschinen durch Modelle der Europäer erfolgt. Zeitweise stand auch die Boeing 737-Max-10 zur Diskussion. „Die B757 ist seit 1990 der Eckpfeiler des Flugbetriebs von Icelandair. Ihre einzigartigen

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American Airlines: Verhaftung nach Streit um Gin Tonic in der First Class

So genannte „unruly PAX“ sorgen immer wieder für Aufsehen. In den USA hat man nun auf fragwürdige Art und Weise einen First-Class-Passagier von einem American-Airlines-Flug ausgeschlossen, denn der Reisende fragte vor dem Abflug lediglich nach einem Gin Tonic und verhielt sich ansonsten regelkonform. Nachdem der Mann einen Flugbegleiter fragte, ob er vor dem Start einen Gin Tonic haben könne, wurde er kurz darauf in Kenntnis gesetzt, dass der Kapitän entschieden habe, dass er nicht mitfliegen dürfe und das Flugzeug zu verlassen haben. Der First-Class-Passagier verstand die Welt nicht mehr und weigerte sich. Daraufhin wurde die Polizei geholt. Zunächst forderten die Beamten ihn mehrmals respektvoll auf, den Flug zu verlassen. Daraufhin streitet er sich mit den Flugbegleitern. Der Mann fordert die Beamten wiederholt auf, ihm mitzuteilen, welches „Verbrechen“ er begangen habe, um nicht mitfliegen zu dürfen. Als der Mann der Aufforderung nicht nachkommt, kann man sehen, wie ein Beamter sein Gepäck aus dem Gepäckfach nimmt. Kurz darauf versuchen die Beamten, den Mann gewaltsam von seinem Sitz zu entfernen. Der Passagier fordert die Beamten dramatisch auf, „aufzuhören“, als er seinen Sitz verlässt. Der Mann stöhnt weiter, bevor er sich auf dem Boden ausstreckt, während ihm Handschellen angelegt werden. Sein Turnschuh wird zur Seite geschleudert, und man hört ihn weinen. Offenbar wurde erst dann Gewalt angewendet, als der Mann sich nicht bewegte und den wiederholten Aufforderungen des Beamten nicht nachkam. In der First Class von American Airlines können die Passagiere vor dem Abflug ein Getränk wählen, es ist jedoch unklar, warum dem Mann

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Ab Hannover und Nürnberg: Eurowings baut Kanaren-Flüge aus

Im Winterflugplan 2023 wird Eurowings ab Hannover und Nürnberg je zweimal wöchentlich nach Las Palmas fliegen. Ebenso neu ab der Messestadt: Teneriffa Süd. Die Las Palmas-Flüge ab Hannover und Nürnberg werden am 29. Oktober 2023 aufgenommen und sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden. Nach Teneriffa-Süd geht es ab Hannover neu ab 30. Oktober 2023 jeweils an Montagen und Freitagen. Von Nürnberg aus fliegt Eurowings ab 3. November 2023 an Freitagen nach Fuerteventura.

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Griechenland: Skyexpress begrüßt ersten Airbus A321neo

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat Ende der vergangenen Woche ihren ersten Airbus A321neo übernommen. Noch in diesem Jahr soll eine weitere Einheit dieses Typs eingeflottet werden, so dass die Flotte auf 23 Maschinen anwachsen wird. Einst war Skyexpress eine Regionalfluggesellschaft, die ausschließlich Tubropropflugzeuge betrieben hat. Mitten in der Corona-Pandemie überraschte man damit, dass man einige Maschinen des Typs Airbus A320neo bestellt hat. Mittlerweile betreibt man vier Airbus A320, acht A320neo und einen A321neo. Im Turboprobbereich besteht die Flotte aus vier ATR42-500, zwei ATR72-500 und sechs ATR72-600. „Wir sind sehr stolz darauf, unsere erste AIRBUS A321neo begrüßen zu dürfen. Getreu unserer Vision, unseren Fluggästen ein einzigartiges Reiseerlebnis zu bieten, arbeiten wir mit Nachdruck an der ständigen Verbesserung unserer Dienstleistungen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft unseres Landes zu leisten. Im Rahmen dieser Vision werden die verbesserten Möglichkeiten unserer neuen Flugzeuge sowohl für unser Team als auch für die Reisenden ein sehr wichtiges Instrument sein“, so Skyexpress-Chef George Lioumbis anlässlich der Übernahme des jüngsten Flottenmitglieds. Mittlerweile bezeichnet sich der Carrier gar als „größte Fluggesellschaft Griechenlands“, wobei man nicht offenlegt nach welchen Kriterien man sich so einstuft. Im Sommerflugplan 2023 bietet man 3.800.00 Sitzplätze an und hat 64 Airports in Griechenland und Europa im Streckennetz. Gegenüber der Vorperiode hat man das Angebot um etwa 20 Prozent aufgestockt.

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Dublin: Bugfahrwerk von Ryanair-B737 versagte bei der Landung

Am 9. April 2023 erlitt die von Ryanair betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DHH während der Landung in Dublin eine schwere Beschädigung des Bugfahrwerks. Dies hatte zur Folge, dass die Piste 28 einige Zeit blockiert war. Während dieser Zeit mussten ankommende Flüge nach Shannon umgeleitet werden. Die Passagiere von Ryanair-Flug FR5542 wurden mit Bussen zum Terminal gebracht. Aufgrund des Vorfalls wurde der Notfall erklärt. Auch aus diesem Grund musste der Flugverkehr am irischen Hauptstadtflughafen temporär eingeschränkt werden. Offiziellen Angaben nach sollen alle Passagiere und Besatzungsmitglieder die Boeing 737-800 unverletzt verlassen haben. Was das Versagen des Bugfahrwerks ausgelöst hat, ist noch vollkommen unklar. Die irische Flugunfallermittlungsbehörde hat bereits ihre Arbeit aufgenommen. Die EI-DHH wurde einige Zeit nach dem Vorfall auf einen sicheren Platz auf dem Areal des Dublin Airports geschleppt.

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Macau lockt Touristen mit kostenlosen Tickets

Nach dem Vorbild von Hongkong will auch die chinesische Sonderverwaltungszone Macau zusätzliche Touristen mit Hilfe kostenloser Tickets für Flüge, Busse und Fähren ins Land locken. Gemeinsam mit der Fluggesellschaft Air Macau hat man in diesem Zusammenhang eine großangelegte Werbekampagne gestartet. Das sich rund 50 Kilometer von der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong entfernt befindliche Macau stand bis 1999 unter portugiesischer Hoheit. Seit der Rückgabe an die Volksrepublik China wird die Stadt als so genannte Sonderverwaltungszone geführt. Besonders bekannt ist die bis heute vom kulturellen Einfluss Portugals geprägte Stadt für Glücksspiel, aber auch den Macau Grand Prix, der seit 1954 auf dem Stadtkurs Guia Circuit veranstaltet wird. Die Strecke gilt als eine der weltweit schwierigsten. Ab sofort und bis zum 30. Juni 2023 können Touristen von einem zeitlich begrenzten „Buy One Get One Free“-Angebot profitieren. Beim Kauf eines Hin- und Rückflugtickets bei Air Macau für Flüge, die von Singapur, Südkorea, Japan, Thailand oder Vietnam aus starten, erhalten sie ein weiteres Ticket kostenlos. Doch das MGTO möchte nicht nur die Anreise per Flugzeug attraktiver machen, sondern auch mit anderen Verkehrsmitteln. Gemeinsam mit den örtlichen Verkehrsbetrieben hat das MGTO das Programm „Macao Treat“ ins Leben gerufen. Danach erhalten Touristen, die in Macau übernachten, kostenlose Rückfahrtickets, um so einen Anreiz für längere Aufenthalte zu schaffen. Das Angebot gilt für Personen mit Wohnsitz in Hongkong sowie für taiwanesische und internationale Touristen, die Hongkong besuchen. Während der Laufzeit dieser Werbeaktion vom 10. April bis zum 30. Juni gilt das Programm für die meisten Verkehrsbetriebe, wie zum Beispiel für

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Buchtipp: „All you need to know about European Airports“

Der österreichische Autor Dieter Haselsteiner hat wieder ein für brancheninteressierte spannendes Fachbuch veröffentlicht. Dieses befasst sich mit über 400 europäischen Flughäfen, die tiefgehend analysiert werden. Mit einem Volumen von jährlich annähernd zwei Milliarden abgefertigten Passagieren, zählen Europas Flughäfen zu den Stützen der Verkehrsinfrastruktur betreffend Inlands-, Kontinental- als auch Interkontinentalverkehr. In den letzten zwei Jahrzehnten war die zivile Luftfahrt vielen Änderungen ausgesetzt und konnte dabei stets, auch mit kurzen Unterbrechungen, ihr Wachstum vorantreiben. Das vorliegende Buch zielt vor allem auf das Zusammenspiel zwischen Flughäfen und Fluglinien ab, welche die Grundlage für kommerziellen Flugverkehr darstellen. Dabei werden die Entwicklungen der letzten 20 Jahre beleuchtet, aktuelle Herausforderungen dargestellt und mögliche Szenarien für die Zukunft abgeleitet. Abschließend fast eine umfangreiche Analyse der über 500 portraitierten Flughäfen die wesentlichen Erkenntnisse aus verschiedenen Blickwinkeln zusammen. Auf mehr als 700 Seiten habe ich alle Hintergründe, Fakten und Details in diesem Kontext zusammengetragen und für den Leser spannend aufbereitet. Dieses Buch eignet sich weiters als Enzyklopädie sowie als Reisebegleiter, um unzählige versteckte Plätze in Europa kennen zu lernen. Das neue Buch ist auf Amazon (ISBN: 9798377322276) sowohl als e-book als auch als Taschenbuch ab sofort erhältlich.

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Air Serbia kurz vor erneuter Flottenerweiterung

Ehemaliger Wizz Air A320 steht in Erfurt zur Auslieferung bereit. Er ist dieser Tage ein Blickfang am Flughafen Erfurt – Weimar. Dort steht relativ einsam bereits seit einigen Tagen ein Airbus A320 in vollen Air-Serbia-Farben. Die 12 Jahre alte Maschine mit der Seriennummer 4716 kam am 25.März noch unter Flugnummer und ungarischer Registrierung des vorherigen Nutzers „Wizz Air“ nach Erfurt und wurde vor Ort mit der neuen Kennung YU-APS versehen, nachdem der Osteuropäische LCC die Maschine im Januar dieses Jahrs an den Leasinggeber zurückgegeben hatte. Nach den letzten Modifikationen durch die vor Ort ansässige „Hangar 901 Maintenance” wird die Maschine in kürze Erfurt in Richtung Belgrad verlassen. Damit wird die Flotte des serbischen Nationalcarriers, welche aus Flugzeugen der Muster A319, A320, A330 sowie ATR72 besteht um ein 23stes Flugzeug aufgestockt, dem dann inzwischen vierten – Airbus A320.

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Niederlande: Gericht kippt Schiphol-Beschränkungen

Ein niederländisches Gericht hat den Regierungsplänen, dass die Anzahl der Starts und Landungen in Amsterdam-Schiphol ab November 2023 auf 460.000 Flugbewegungen pro Jahr reduziert werden soll, einen Riegel vorgeschoben. Geklagt hatten unter anderem die IATA und KLM. Unter den Deckmänteln „Lärm- und Umweltschutz“ wollte die Regierung der Niederlande mit der Beschränkung der Flugbewegungen erreichen, dass ab dem Flughafen Amsterdam-Schiphol weniger geflogen wird. Ein Gericht schob dem Vorhaben – zumindest vorläufig – einen Riegel vor. Bereits unmittelbar nach der Verkündung der Pläne erklärte der Weltluftfahrtverband IATA, dass die Pläne nicht mit der EU-Verordnung 598/2014 sowie dem Anhang 16 des Abkommens von Chicago der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation in Einklang zu bringen sind. Ein Gericht entschied nun, dass die Beschränkung der Flugbewegungen in Amsterdam-Schiphol rechtswidrig ist und hob die entsprechende Verordnung auf. Allerdings kann die Regierung gegen die Entscheidung ein Rechtsmittel einlegen, so dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. KLM ist jedenfalls von dieser Entscheidung erfreut, denn Anfang Mai dieses Jahres wird man die Kapazität für den Winterflugplan 2023/24 finalisieren. Das Urteil, das in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren nach niederländischem Recht ergangen ist, gibt nun eine gewisse Planungssicherheit. IATA-Chef Willie Walsh kommentierte die Entscheidung des Gerichts wie folgt: „Der Richter hat verstanden, dass die niederländische Regierung gegen ihre Verpflichtungen verstoßen hat, indem sie Verfahren abgekürzt hat, die eine Überprüfung ihres Wunsches, die Anzahl der Flüge in Schiphol zu reduzieren, ermöglicht hätten. Diese Entscheidung gibt den Fluggesellschaften, die den Flughafen Schiphol nutzen, für dieses Jahr die nötige Stabilität und erhält die von den Fluggästen

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