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Kolumbien bewilligt Viva/Avianca-Fusion unter Auflagen

Nach langem Hin und Her sowie einem Insolvenzantrag von Viva Colombia hat die kolumbianische Zivilluftfahrtbehörde doch noch grünes Licht für die Fusion mit dem Mitbewerber Avianca gegeben. Allerdings macht man auch sechs Auflagen, die erfüllt werden müssen. Aus finanziellen Gründen musste Viva Colombia zunächst den Flugbetrieb reduzieren und dann vollständig aussetzen. Zwischenzeitlich hat man sich in ein Gläubigerschutzverfahren nach lokalem Recht begeben. Hintergrund ist hauptsächlich, dass man finanziell stark angeschlagen ist und die Freigabe der Übernahme durch den Konkurrenten Avianca die letzten Reserven aufgezehrt hat. Die Transaktion darf nun vollzogen werden, jedoch machen die Behörden sechs Auflagen, die von Avianca und Viva Colombia zu erfüllen sind. Diese lauten wie folgt:

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EVG und Verdi wollen Deutschland am Montag lahmlegen

Die Gewerkschaften EVG und Verdi planen am Montag, den 27. März 2023 den öffentlichen Personenverkehr inklusive Luftfahrt in Deutschland weitgehend lahmzulegen. An zahlreichen Airports, bei Bahn- und Busgesellschaften sowie kommunalen Verkehrsbetrieben ruft man zum Warnstreik auf. Dazu kommt, dass am Flughafen München bereits am Sonntag gestreikt wird. Der größte Airport Bayerns geht davon aus, dass es an beiden Tagen keinen regulären Flugbetrieb geben wird. Frankfurt und Hamburg weisen ebenfalls darauf hin, dass am Montag kein normaler Betrieb stattfinden kann. Aufgrund des Umstands, dass an einer Vielzahl von Flughäfen sowie im ÖPNV, im Bahn-Fernverkehr und bei weiteren Verkehrsbetrieben zum Warnstreik aufgerufen wird, ist mit erheblichen Einschränkungen im Reiseverkehr innerhalb sowie von und nach Deutschland zu rechnen. Betroffene sollten sich daher regelmäßig über etwaige Alternativen informieren. Das Vorgehen der Arbeitnehmervertreter wird von Branchenverbanden sowie der Deutschen Bahn AG scharf kritisiert. Zuletzt habe es vor 30 Jahren einen vergleichbaren Streik gegeben, jedoch war es damals ein regulärer Arbeitskampf und nicht lediglich ein „Warnstreik“.

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USA: Flugbegleiter fordern eigene Sitzplätze für Kleinkinder

Bei Flügen der US-amerikanischen Fluggesellschaften besteht keine Vorschreibung einer gewöhnlichen Sicherung von Kleinkindern und Babys. Das soll nun jedoch geändert werden: die Flugbegleitergewerkschaft sieht zukünftig für jeden Passagier einen persönlichen Sitz vor. Die soll auch die Sicherheit von Kleinkindern und Babys bei Notlandungen gewähren. Kleinkinder und Babys in den Vereinigten Staaten dürfen kostenfrei fliegen, diese sitzen lediglich auf dem Schoß der Eltern. Bei US-amerikanischen Flügen ist keine besondere Bestimmung über die Sicherung von Kleinkindern und Babys vorgesehen. Kleinkinder unter 2 Jahren müssen, wenn sie während des Flugs auf dem Schoß der Eltern sitzen, nicht gesichert werden. Die Flugbegleitergewerkschaft sieht jedoch für die Zukunft die Pflicht vor, für jeden Fluggast einen eigenen Sitz reservieren zu müssen. Die nicht vorhandenen Sicherheitsbestimmungen hinsichtlich der Kindersicherung bei Flügen können große Schäden seitens der Kinder verursachen. Demnach sollen künftig auch Kinder und Babys einen eigenen Platz einnehmen müssen und die Sicherheit durch ein geeignetes Kinderrückhaltesystem bewähren.

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TAP Air Portugal zurück in den schwarzen Zahlen

Die Entwicklung der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal gleicht einem Höhenflug. Zahlen, die einst unscheinbar wirken, konnten realisiert werden. TAP Air Portugal konnte im Jahr 2022 13,8 Millionen Passagiere verbuchen, dies entspricht einer Erhöhung von 136 Prozent im Vergleich zum alten Jahr. Darüber hinaus konnte die portugiesische Fluglinie einen Nettogewinn von 65,6 Millionen Euro und einen Ebit von 268,2 Millionen Euro einstreichen. Einem großen Wendepunkt widerfuhr die Airline im Hinblick der Einnahmen: die Erträge betragen im Jahr 2022 3,5 Milliarden Euro, dies gleicht einem Anstieg von 151 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.

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Schon wieder: Flughafen Vigo wegen Riss in Runway gesperrt

Schon zum dritten Mal in nur zwei Jahren macht die Runway dem spanischen Flughafen Vigo Probleme. Bei einer Inspektion wurden erneut Risse in der Start- und Landebahn festgestellt. Dies führte dazu, dass der Airport neuerlich gesperrt werden musste. Von der vollständigen Schließung des Flughafens waren mindestens fünf Flüge betroffen, drei Ankünfte und zwei Abflüge, die von drei verschiedenen Fluggesellschaften (Vueling, Iberia und Air Europa) durchgeführt wurden und den galicischen Flughafen mit Barcelona und Madrid verbanden. Die ankommenden Flüge wurden nach Santiago de Compostela umgeleitet, das 100 Kilometer nördlich von Vigo liegt, und die Passagiere wurden mit Autobussen weiterbefördert. Die Reparaturarbeiten konnten über Nacht nicht abgeschlossen werden. Erst im Laufe des 21. März 2023 konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Zuvor mussten noch weitere Flüge zu anderen Airports umgeleitet werden. Dies ist das dritte Mal in den letzten Jahren, dass der Flughafen Vigo mit solchen Problemen zu kämpfen hat. In der Silvesternacht 2021 musste der Flughafen für zwei Tage geschlossen werden, weil ein massiver, sieben Meter langer und zwei Meter breiter Riss quer über die Start- und Landebahn entdeckt worden war. Im Juli 2022 traten erneut Risse auf, die eine erneute Schließung des Flughafens erzwangen, dieses Mal für zwölf Stunden.

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Norwegen: Spatenstich für neuen Flughafen Bodø

Im norwegischen Bodø wurde dieser Tage der symbolische Spatenstich für die Errichtung eines neuen Flughafens vorgenommen. Gleichzeitig soll ein neuer Stadtteil gebaut werden. Zuvor wurden im Rathaus der Stadt die entsprechenden Verträge unterschrieben. „Dies ist ein großer Tag für die Stadt Bodø und für uns bei Avinor. Obwohl der Bau des neuen Flughafens von allen Parteien genehmigt wurde, haben wir dies nun mit der Unterzeichnung der Verträge und dem ersten Spatenstich offiziell markiert“, so Abraham Foss, CEO von Avinor. „Wir bei Avinor sind hochmotiviert, mit unseren Partnern in der Gemeinde Bodø und bei den norwegischen Streitkräften zusammenzuarbeiten, um einen Flughafen zu bauen, der zu einem Drehkreuz für den Verkehr in und aus der Region wird. Wir haben in der Stadt und bei unseren Mitarbeitern große Begeisterung festgestellt“. Der neue Flughafen Bodø wird etwa 900 Meter südlich des jetzigen Flughafens liegen. Der derzeitige Flughafen wird bis zu dem Tag, an dem der neue Flughafen seinen Betrieb aufnimmt, in Betrieb bleiben. Der Ausbau muss von der Europäischen Aufsichtsbehörde (ESA) aufgrund der EWR-Vorschriften über staatliche Beihilfen für Projekte dieser Art genehmigt werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass diese nicht erteilt wird. Die Kapazität soll bei rund 2,3 Millionen Passagiere pro Jahr liegen.

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Osttimor: Aero Dili feiert Ankunft des ersten Airbus A320

Erstmals in der noch jungen Geschichte von Osttimor wurde ein Passagierjet im lokalen Luftfahrtregister eingetragen. Es handelt sich um einen Airbus A320, der von Aero Dili betrieben wird. Die Maschine trägt die Registrierung 4W-AAL. Zwar flogen auch schon in der Vergangenheit Jets für den genannten Carrier, jedoch nur im Rahmen von Wetlease-Verträgen. Im Eigenbetrieb hatte man bislang keinen. Auch andere Fluggesellschaften dieses Landes haben allenfalls Turboprops im lokalen Register eingetragen. Das hat sich nun geändert, denn von DAE Capital least man einen knapp über 14 Jahre alten Airbus A320, der vormals für Bangkok Airways im Einsatz war. Vor wenigen Tagen wurde der Mittelstreckenjet zu seiner neuen Homebase nach Dili überführt. Zuvor musste der Betreiber so einiges an „Hausaufgaben“ erledigen, um die behördliche Zulassung für diesen Airbus A320 zu erhalten. Die Maschine wurde im Rahmen der jüngsten Wartungen auf eine Kapazität von 165 Sitzplätzen bestuhlt. In Osttimor wurde die Ankunft des ersten Jets, der im lokalen Register eingetragen ist, ausgiebig gefeiert. Die Rede ist von einem historischen Ereignis für das junge Land. Aero Dili wurde erst im Jahr 2018 gegründet und war bislang mit Cessna-Maschinen im Regionalverkehr aktiv. Narrowbodies hatte man nur im Rahmen von Wetlease-Verträgen in der Flotte.

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Etihad startet Interline-Partnerschaft mit Austrian Airlines

Etihad konnte letztlich neue Partnerschaften mit anderen Fluglinien verkünden, darunter auch die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines. Diese Partnerschaften sollen den Kunden einige Vorteile und Erleichterungen bieten können, wie Etihad erläutert. Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate Etihad hat letztlich die Aufnahme neuer Partnerschaften ins Visier genommen. Die Fluglinie hat drei neue Interline-Partnerschaften mit Austrian Airlines, Philippine Airlines und Airlink aufgenommen. Außerdem konnte die Airline ebenso eine Interline-Partnerschaft mit Biman Bangladesh, sowie Codeshares mit ITA Airways und Air Seychelles verkünden können. Die Kunden sollen durch diese Partnerschaft einige Vorteile und Erleichterungen hinsichtlich des Reisen geboten bekommen: Die Kunden profitieren von besseren Verbindungen aufgrund der Kollaboration. Außerdem müsse man lediglich ein Ticket kaufen und einmal einchecken, während das Gepäck bis zum Zielort aufgegeben werde, wie die Fluggesellschaft erklärt.

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Emirates sucht in Graz, Salzburg und Wien nach Flugbegleitern

Golfcarrier Emirates Airline sucht in drei österreichischen Städten nach neuen Flugbegleitern. Die Bewerbertage finden im März und April 2023 in Wien, Graz und Salzburg statt. Man ist besonders an Personen, die verschiedene Sprachen sprechen, interessiert. In der Bundeshauptstadt finden die Castings am 25. März und 17. April 2023 jeweils ab 9 Uhr 00 im Mercure Hotel nahe dem Westbahnhof statt. In Salzburg sucht Emirates am 27. März und 19. April 2023 ab 9 Uhr 00 im Wyndham-Hotel nach neuen Kabinenmitarbeitern. Im Austria Trend Hotel Graz können sich am 21. April 2023 Interessierte informieren und bewerben. Eigenen Angaben nach beschäftigt der Golfcarrier Mitarbeiter, die aus 130 Ländern stammen und zusammen mehr als 70 Sprachen sprechen. Mehrsprachigkeit zählt für Emirates Airline zur Servicequalität, da die Kommunikation mit den Passagieren in ihrer Muttersprache ein wesentlicher Bestandteil der für Emirates typischen Gastfreundschaft ist. Und für alle, die ihre Sprachkenntnisse auf dem Weg zum Ziel auffrischen möchten, bietet Emirates uTalk Language Learning, ein Modul auf ice, das Passagieren hilft, wichtigste Sätze während des Fluges zu lernen. Verfügbar ist das Modul in Arabisch, Spanisch, Russisch, Japanisch, Deutsch und Französisch.

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Personalmangel: Delta kürzt den Sommerflugplan 2023

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines hat kurz vor dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 das Angebot um rund 6.000 Flüge reduziert. Hintergrund der Maßnahme ist auch, dass man befürchtet, dass es aufgrund von Personalmangel andernfalls zu kurzfristigen Streichungen und erheblichen Verspätungen kommen könnte. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum bietet man zwar um rund 7.000 Verbindungen mehr an, jedoch treffen die nun kommunizierten Reduktionen die Hauptreisezeit im Sommer 2023. Aufgrund der für das Unternehmen zufriedenstellenden Buchungslage ist davon auszugehen, dass durchaus viele Fluggäste betroffen sein könnten. Beispielsweise fallen allein im Juli 2023 etwa 259.836 Sitze weg. Dies entspricht rund zwei Prozent der monatlichen Gesamtkapazität. Bemerkenswert ist auch, dass Delta Air Lines erst am vergangenen Freitag erklärt hat, dass man im Winterflugplan 2023/24 so viele Flüge in Richtung Lateinamerika wie noch nie anbieten wird. Das Angebot soll um etwa 20 Prozent über jenem, das man in der aktuellen Periode hat, liegen. Zielgruppe sind U.S.-Amerikaner, die ihre Urlaube in dieser Region verbringen wollen.

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