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Palermo: Ryanair-B737-Max-200 nach Bombendrohung evakuiert

Ein mit 190 Passagieren besetzter Ryanair-Flug von Mailand-Malpensa nach Palermo musste am 17. März 2023 auf Sizilien evakuiert werden. Hintergrund ist, dass eine Bombendrohung gegen die Boeing 737-Max-200 eingegangen ist. Einige Zeit nach dem Start in Malpensa soll eine entsprechende Drohung eingegangen sein. In Palermo eilten Sprengstoffexperten sowie Einsatzkräfte zur Maschine. Der Luftraum rund um diesen Airport wurde umgehend gesperrt. Zahlreiche Flüge mussten auf andere Airports auf der italienischen Insel umgeleitet werden. Diese landeten dann zumeist in Catania. Nach umfangreicher Untersuchung der Boeing 737-Max-200 konnte die Polizei Entwarnung geben. Gefunden wurde nichts. Lokale Medien berichten unter anderem, dass sich ein verdächtiges Gepäckstück im Laderaum befunden haben soll, jedoch habe sich dieses dann als völlig harmlos herausgestellt. Vorsorglich wurden die Passagiere und Crewmitglieder evakuiert, um bei einer etwaigen Gefahr in Sicherheit zu sein. Es handelt sich um die zweite Bombendrohung binnen weniger Tage, denn kürzlich wurde ein United-Airlines-Flug mit Hilfe eines Zettels, der sich auf einer Toilette befand, bedroht. Auch der Vorfall in den USA stellte sich dann als harmlos heraus.

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Schon wieder: Nächster Beinahe-Zusammenstoß in den USA

Am vergangenen Samstag ist es in den Vereinigten Staaten von Amerika zum siebenten Mal in diesem Jahr zu einem Beinahe-Zusammenstoß zweier Fluggeräte gekommen. Der Vorfall ist insofern brisant, weil er sich nur wenige Tage nach dem Sicherheitsgipfel der FAA, der wegen sechs vorangegangener Ereignisse über die Bühne gegangen ist. Am 18. März 2023 kamen sich auf dem Hollywood Burbank Airport eine Boeing 737 von Southwest Airlines, die sich im Landeanflug befand, und ein Bell-500-Helikopter gefährlich nahe. Die Flugsicherung bemerkte den Hubschrauber sehr spät, jedoch noch rechtzeitig. Die Piloten der Billigfluggesellschaft wurden angewiesen sofort durchzustarten. Möglicherweise konnte dadurch eine Katastrophe verhindert werden. Der Vorfall wird nun durch FAA und NTSB untersucht. Seit Anfang dieses Jahres haben sich somit bereits sieben Beinahe-Unfälle in den USA ereignet. Offiziell untersucht werden folgende Ereignisse: Am 18. Jänner 2023 streiften sich zwei Maschinen auf dem Flughafen New York-JFK. Am 23. Jänner 2023 kreuzte ein Flugzeug der United Airlines auf dem Flughafen Honolulu die Landebahn vor einem Privatjet. Am 3. Feber 2023 berührten zwei Maschinen auf dem Newark-Airport die Tragflächen. Drei Tage später musste ein Frachtflugzeug von FedEx in Austin durchstarten, denn einem anderen Flugzeug wurde auf der selben Piste die Freigabe zum Start erteilt. Am 22. Feber 2023 starteten zwei Flugzeuge in Burbank auf der gleichen Runway. Am 27. Feber 2023 kamen sich eine Jetblue-Maschine und ein Learjet auf dem Boston Logan Airport gefährlich nahe.

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Seattle: Zwei verdächtige Taschen führen zu Airport-Sperre

Zwei unbeaufsichtigte Taschen an einem Ticketschalter brachten die Sperrung des Seattle-Tacoma International Airport einher. Der anfängliche Verdacht konnte sich nicht bewähren: in den Taschen wurde nur der Bestand von Angel- und Taucherausrüstung festgestellt. Nach der Feststellung von zwei unbeaufsichtigten Taschen wurde der Verdacht geschöpft, die Taschen könnten ein Risiko für den Flughafen darstellen. Die Polizei untersuchte mithilfe zahlreicher Bombentechniker dieses Gepäck, dafür mussten drei Stellen der Sicherheitskontrolle geschlossen werden. Dies führte für Passagiere zu einer Wartezeit von bis zu 75 Minuten. Die FAA verkündete die Sperre des Flughafens bis 19:45 Uhr, die Aufhebung der Sperre des Seattle-Tacoma International Airport konnte schlussendlich wenige Minuten vor 20 Uhr mit einer Entwarnung genehmigt werden, wie das Portal Simple Flying erläutert. In den unbeaufsichtigten Taschen seien nur Angel- und Taucherausrüstungen gefunden worden, von denen keine Bedrohung ausging, wie der Sprecher des Hafens Seattle Peter McGraw bestätigt.

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Saudi-Arabien bringt dritten Staatscarrier an den Start

Saudi-Arabien zeigt durch die Gründung der zweiten nationalen Fluggesellschaft Riyadh Air, ihr Bestreben einer immensen Entwicklung des Luftraumverkehrs wie auch des Tourismus. Das Land kündigt für Ende 2024 eine dritte nationale Fluglinie an: „Neom Airlines“ soll Menschen aus der ganzen Welt in die künftige Weltmetropole und jetzige Planstadt Neom transportieren. Saudi-Arabien setzt die Ziele hinsichtlich des Flugverkehrs klar und genau: das Land soll bis 2030 330 Millionen Fluggäste jährlich verbringen und durch die drei Fluggesellschaften sollen 250 weltweite Ziele angeboten werden können. Momentan können saudische Fluggesellschaften 99 Destinationen befliegen. Die neue Fluggesellschaft Neom Airline, die Ende 2024 bis Anfang 2025 den Markteinstieg verkünden soll, wird unter dem Chef Klaus Goersch ins Leben gerufen. Die Fluglinie verfolgt künftig das Ziel Menschen aus der gesamten Welt in die künftige saudische Metropole Neom zu befördern. Neom ist eine saudische Planstadt, die von Mohammed bin Salman iniitiert wurde. Eine erste Region der Großstadt soll Anfang 2024 zu sehen sein, die Basis der Neom Airlines der Flughafen Neom Bay Airport steht bereits seit 2019. Informationen zu der Flotte dieser neuen Fluglinie sind jedoch noch nicht verkündet worden. Mit der Gründung einer dritten Fluggesellschaft diversifizieren sich auch die Aufgaben der etwaigen Fluglinien. Während sich die Saudia auf Flüge nach Mekka und Medina und das Rote Meer spezialisiert hat, soll die Riyadh Air Flüge in 100 Destinationen der Welt in ihr Angebot aufnehmen. Die dritte Fluggesellschaft Neom Airlines verfolgt andererseits das Ziel, Menschen aus der ganzen Welt in die Planstadt und künftige Metropole Neom zu bringen.

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Iraqi Airways fiebert erstem Dreamliner entgegen

Mit der YI-ATC übernimmt Iraqi Airways die erste von insgesamt zehn Bestellten Boeing 787 Dreamliner. Die erste Einheit wurde am Standort Charleston montiert und wird in Kürze in den Irak überstellt. Der Carrier feierte das Ereignis auch auf Social Media, denn man verteilte Fotos, die das Langstreckenflugzeug in den Farben von Iraqi Airways zeigen. In den nächsten Tagen will man den genauen Termin für den Auslieferungsflug kommunizieren. Insgesamt hat die Fluggesellschaft zehn Dreamliner bestellt: neun 787-8 und ein Flugzeug der größeren 787-Variante, der -9. Alle zehn Flugzeuge werden von General Electric GEnx-1B-Triebwerken angetrieben. Der Carrier mit Sitz in Bagdad verfügt momentan über eine Flotte, die aus 36 Maschinen besteht. Allerdings sind von diesen 18 Stück nicht im Einsatz. Teilweise sind die Flugzeuge in die Jahre gekommen. Auch aus diesem Grund hat man kürzlich die ersten vier Airbus A220 in den Liniendienst gestellt. Ein weiteres Exemplar soll demnächst ausgeliefert werden. Weiters hat Iraqi Airways 15 Boeing 737-Max bestellt.

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Lufthansa bringt „Cityline II“ als City Airlines an den Start

Unter dem Namen City Airlines GmbH bringt Lufthansa eine neue Konzernairline an den Start. Es handelt sich um das Projekt, das bislang als „Cityline II“ bekannt war. Eigentlich sollte dieses beendet sein, jedoch wurden hinter den Kulissen die Arbeiten weiter vorangetrieben. Mittlerweile verfügt der jüngste Kranich-Ableger auch über eine eigene Homepage. Der neue Carrier soll Mitte 2023 an den Start gehen und für Lufthansa unter der Führung von Cityline „europäische Großstädte und abgelegene Regionen“ ansteuern. Die Flotte soll aus Mittelstreckenjets des Herstellers Airbus, die bereits bei anderen Kranich-Fluggesellschaften im Einsatz sind, zusammengestellt werden. Dem Vernehmen nach hat man bereits mit der Rekrutierung von Mitarbeitern begonnen. Offiziell sollen fliegende Stellen erst im Sommer 2023 ausgeschrieben werden. Das hat auch seinen guten Grund, denn momentan befindet man sich bezüglich der Tarifverhandlungen mit der Vereinigung Cockpit in einer so genannten Friedenspflicht. Nach Ablauf der Frist will Lufthansa offensichtlich City Airlines, die Zubringerflüge durchführen soll, hochfahren. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Sommer 2022. Ursprünglich war dieses in der Branche als „Cityline II“ bekannt. Das Geschäftsmodell soll nahezu deckungsgleich mit jenem der genannten Konzernschwester sein. Offensichtlich sollen auch Synergien genutzt werden. Auf der Homepage der Neugründung ist unter anderem zu lesen: „Wir erweitern das europäische Streckennetz in der Lufthansa Group und bringen Sie mit unserer modernen und wirtschaftlichen Airbus-Flotte an Ihr Ziel. Hinter dem Unternehmen steht ein hochprofessionelles Team in Cockpit und Kabine, das sich durch eine Ausbildung nach Lufthansa-Standards ebenso auszeichnet wie durch seine große Vielfalt.“

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Warschau: Embraer 175 und Boeing 737-800 kamen sich auf Runway sehr nahe

Am 17. März 2023 sind sich ein Embraer 175 von Lot und eine Boeing 737-800 der Enter Air äußerst nahegekommen. Der Vorfall wird als so genannter „Beinahe-Zusammenstoß“ gewertet. Der Lot-Regionaljet mit der Registrierung SP-LIB begann gegen 7 Uhr 48 Lokalzeit auf die Startbahn zu rollen, um den Flug LO481 durchzuführen. Um 7 Uhr 55 drehte die Maschine auf die Runway 15 ein und begann zur darauf mit dem Abheben. In der Zwischenzeit flog die Boeing 737-800 mit der Registrierung SP-ESC, die sich als ENT51UA auf dem Weg von Basel nach Warschau befand, auf den Airport an. Um 7 Uhr 55 setzte der Mittelstreckenjet auf Piste 11 auf. An einem Punkt überschneidet sich die Landebahn 11/29 mit der Landebahn 15/33. Das Schmalrumpfflugzeug der Enter Air rollte weiter auf der Landebahn 11, bevor es auf den Rollweg N2, E2 und schließlich zum vorgesehenen Gate abbog. Während die 737 auf der Startbahn rollte, befand sich der Embraer E175 der Lot auf dem Weg zum Start. Die Geschwindigkeit des Flugzeugs über Grund erreichte einen Höchststand von 63 Kilometern pro Stunde (39,1 Meilen pro Stunde) und innerhalb von fünf Sekunden verlor es die Hälfte seiner Geschwindigkeit über Grund, wie die Daten von flightradar24.com zeigen. Um 7:58 Uhr Ortszeit bog der E175 auf den nächstgelegenen Rollweg, nämlich O1, ab, bevor sie sich der Landebahn 15 an derselben Stelle wieder näherte. Die Maschine der Lot hob um 8:05 Uhr Ortszeit erfolgreich ab und landete eine Stunde und 40 Minuten später in Oslo. Laut einem Lot-Sprecher soll die

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OGH kassiert Corona-Klausel von Ruefa Reisen

Eine juristische Schlappe vor dem Obersten Gerichtshof hat die Verkehrsbüro-Tochter Ruefa Reisen erlitten. Eine Klausel, die das Rücktrittsrecht bei „künftigen coronabedingten Reisebeschränkungen“ ausschließen sollte, wurde vom österreichischen Höchstgericht gekippt. Eine im Jahr 2021 verwendete Klausel des Reiseveranstalters nahm Reisenden pauschal jegliche Möglichkeit, bei künftig auftretenden coronabedingten Reisebeschränkungen kostenlos zu stornieren. Der Oberste Gerichtshof (OGH) gab der Klage des VKI statt und beurteilte die Klausel als gesetzwidrig. Das Urteil ist rechtskräftig. Dass sich das Verkehrsbüro-Konzernmitglied die nun gekippte Klausel hat einfallen lassen, dürfte nicht rein zufällig sein. Über einen längeren Zeitraum hinweg deckte Österreich inflationär zahlreiche Staaten mit Reisewarnungen ein und praktizierte selbst bürokratische und komplizierte Einreisebestimmungen. Es gab und gibt keinen gesetzlichen Anspruch darauf, dass man Pauschalreisen im Falle einer behördlichen Reisewarnung kostenfrei stornieren oder umbuchen darf. Bislang war dies aber gelebte Praxis. Die kaum nachvollziehbaren und inflationär ausgesprochenen Reisewarnungen der Bundesregierung haben aber dazu geführt, dass viele Tour Operator nur noch dann gebührenfrei stornieren oder umbuchen lassen, wenn zuvor ein kostenpflichtiges Flex-Paket dazu gekauft wurde. Im Verfahren, das vor dem EuGH geführt wurde, ging es um diesen Passus, der sich in den AGB von Ruefa Reisen fand: „Stornierungen aufgrund von zukünftigen ‚coronabedingten‘ Reisebeschränkungen führen nicht mehr zu einem unentgeltlichen Rücktrittsrecht des Reisenden, da mittlerweile jedermann die Auswirkungen der COVID-19 bedingten Einschränkungen hinsichtlich der Reisefreiheit bekannt sein müssen. Das Rücktrittsrecht kommt nur bei unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen zum Tragen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht bekannt gewesen sind. Sofern solche Umstände bereits bei der Buchung bekannt waren und sich

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Dank Schlupfloch: Russland will Leasinggebern Flugzeuge abkaufen

Mit Eintritt der Sanktionen gegen Russland wurde auch der Flugzeughandel mit russischen Fluglinien nahezu annulliert. Eine Ausnahmeregelung der EU-Sanktionen sorgte für die Anschaffung von zehn Boeing 777 seitens der Aeroflot. Das russische Kabinett gewährte den russischen Fluggesellschaften eine Summe von 300 Milliarden Rubel, umgerechnet circa 360 Milliarden Euro, mit denen die Anschaffung von Fliegern der Hersteller Boeing und Airbus erfolgen soll. Laut den Sanktionen sind russische Fluggesellschaften jedoch nicht dazu befugt, Flugzeuge westlicher Herkunft zu beschaffen. Eine Ausnahmeregelung, ausgehend von den EU-Sanktionen, soll von den Fluglinien in Betracht gezogen werden, um die Anschaffung weiterer Flugzeuge zu bewerkstelligen. Laut der Ausnahmeregelung können auch russische Fluggesellschaften, wenn alle Raten beglichen wurden, den Kauf der Flieger tätigen. Nach Tilgung sämtlicher Leasingraten sind also auch russische Fluggesellschaften wie Aeroflot in der Lage, Eigentum durch einen Kauf zu erlangen. Durch diese Regelung konnte die russische Fluggesellschaft Aeroflot 10 neue Boeing 777 durch Kauf für sich erlangen. Die Fluglinie plant künftig 21 weitere Flieger zu kaufen.

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Thailand: Drei neue Airlines sollen gegründet werden

Nach einem glorreichem Tourismusjahr 2019, dessen Entwicklung für die Betroffenen nicht absehbar war, wurde den thailändischen Behörden befohlen, Vorkehrungen zu treffen. Bis 2027 sollen 80 Millionen Touristen jährlich das Land bereisen, was das Land zu einer Vergrößerung des Flugangebots zwingt. Diese enorme Entwicklung des Tourismus konnte nicht vorgesehen werden, wodurch der Minister für Tourismus Ratchakitprakarn den Behörden den Befehl zum Treffen von Vorkehrungen gab. Diesem wird auch nachgekommen: im Luftraumverkehr sind aus thailändischer Sicht 27 Fluggesellschaften in der Branche tätig, drei weitere sollen im Jahr 2024 ihren Nischeneinstieg verkünden. Die Rede ist von Landarch Airlines, P80 Air und Really Cool Airlines. Landarch Airlines Die Fluggesellschaft Landarch Airlines soll künftig ihren Schwerpunkt auf Inlandsflüge setzen. Ab der Verkündung der Gründung der neuen Fluglinie sollen Flüge in die Städte Betong, Narrathiwas und Surat Thani dreimal täglich angeboten werden. Außerdem sollen ebenso Flüge nach Malaysia angeboten werden. Die Flotte soll aus fünf Cessna Caravans bestehen, die Inbetriebnahme der ersten beiden Modelle des Herstellers sollen noch im nächsten Jahr erfolgen, während die restlichen drei Flieger bis 2025 die Flotte ergänzen sollen. Den Sitz der Airline soll der Flughafen Hat Yai einnehmen. P80 Air Der Einstieg der Fluglinie P80 Air wird vom Eigentümer Prayudh Mahagitsir begleitet. Dieser plant den Einstieg in den Linienflugverkehr mit einer Investitionssumme von 55 Millionen Euro. Die Flotte soll zu Beginn vier Boeing 737-800 fassen, doch innerhalb von vier Jahren soll der Flottenbestand 20 Flugzeuge betragen. Really Cool Airlines Die Fluggesellschaft Really Cool Airlines wird das Ziel der Flüge nach Australien

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