secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Air France-KLM hat französischen Staatskredit zurückbezahlt

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat mitgeteilt, dass man den seitens der französischen Regierung im Zuge der Covid-19-Pandemie gewährten Staatskredit vollständig zurückbezahlt habe. Offen waren noch 2,5 Milliarden Euro. Frankreich gewährte Air France ein staatlich garantiertes Darlehen in der Höhe von vier Milliarden Euro. Dazu kamen Zuschüsse, Entschädigungen sowie Kredite, die seitens des Niederlande an KLM gewährt wurden. Zuletzt hatte die französische Airline noch etwa 2,5 Milliarden Euro hoffen. Diese hat man nun zurückgezahlt, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Nach Angaben von Air France-KLM führten starke Umsätze, verbesserte Betriebsergebnisse und schließlich ein Gewinn Ende 2022 dazu, dass die Gruppe über 10,6 Mrd. EUR (11,2 Mrd. USD) an liquiden Mitteln verfügte. Darüber hinaus ermöglichte der Erlös von 1 Mrd. € (1,06 Mrd. $) aus der im Januar 2023 begebenen Nachhaltigkeitsanleihe der Airline-Gruppe, „die vollständige Rückzahlung der ausstehenden PGE zu beschleunigen und abzuschließen“. „Diese vollständige Rückzahlung wird dazu beitragen, das Schuldenprofil der Gruppe zu glätten, die Finanzkosten zu senken und die verbleibende Exposition gegenüber variablen Zinssätzen zu begrenzen, und stellt einen letzten Schritt in Richtung der vollständigen Rückzahlung der aktuellen Liquiditätshilfe des französischen Staates dar“, so Air-France-KLM in seiner Einreichung am 15. März 2023.

weiterlesen »

Russland: Zündkerzen für Superjet-Triebwerke werden knapp

Russische Fluggesellschaften stehen laut einem lokalen Medienbericht vor einem Problem, denn es mangelt an Zündkerzen für die französisch-russischen SAM-146-Triebwerke, die beim Maschinentyp Sokhoi SSJ-100 verwendet werden. Hintergrund ist, dass die Teile in den Vereinigten Staaten von Amerika gefertigt werden. Seit dem Beginn der Sanktionen konnte die PSJC UEC-Saturn zwar ihre Kunden beliefern, jedoch aus Lagerbeständen. Diese sollen sich nun dem Ende zu neigen. Eine kurzfristige Lösung hat man nicht, da man offenbar darauf spekuliert hat, dass sich das Thema irgendwie von selbst erledigen wird. Die Problematik ist für einige Carrier durchaus tiefgehend, denn es droht die zwangsweise Stilllegung zahlreicher Sukhoi SSJ-100, da es kaum noch Zündkerzen für die Triebwerke gibt. Eigentlich wollte die russische Staatsführung gerade mit diesem Maschinentyp Unabhängigkeit vom Westen demonstrieren, jedoch sind beim Superjet viele Komponenten aus Ländern, die aufgrund der Sanktionen nicht mehr liefern, verbaut. Betroffen sind folglich auch die SaM-146-Triebwerke, die als Gemeinschaftsprojekt entwickelt wurden. Unter anderem der französische Hersteller Safran war beteiligt, liefert jedoch aufgrund der Sanktionen nicht mehr. Die benötigten Zündkerzen wurden in der Vergangenheit von Unison Industries in den USA produziert. Der Kreml sieht die Angelegenheit als weniger problematisch an, denn man will die SaM-146-Triebwerke durch Aviadvigatel PD-8 ersetzen. Diese will man ausschließlich in der Russischen Föderation herstellen und somit unabhängig von Zulieferern aus dem Ausland werden. Bislang konnte der vermeintliche „Problemlöser“ die Probleme aber nicht lösen. Zumindest offiziell können russische Carrier keine Ersatzteile für westliches Fluggerät beziehen. Diese will man künftig als „Marke Eigenbau“ selbstherstellen und will dabei auch auf das

weiterlesen »

Türkei will russischen Carriern keinen Sprit mehr verkaufen

Der russische Flugverkehr in die Türkei hat sich seit dem russischen Krieg verdreifacht. Die USA verlangte Sanktionen seitens der Türkei gegen das kriegsführende Land, dem kommt die Türkei jetzt auch nach: Russische Fluggesellschaften dürfen ihre Flugzeuge dort nicht mehr tanken. Seit der russischen Invasion in der Ukraine verkündeten einige Länder Sanktionen für das Land, unter anderem auch die Sperrung des jeweiligen Luftraums. Die Türkei hingegen, hat ihren Luftraum für die Russen nicht geschlossen. Nach dem Krieg verdreifachte sich die Anzahl der Flüge ausgehend von russischen Fluggesellschaften in die Türkei. Türkei gilt seit Kriegsbeginn als ein essenzielles Land für Russland. Die USA fordern jedoch seit Jahresbeginn die Verhängung von Sanktionen seitens der Türkei. Die Türkei verwirklichte diese Forderung zumindest teilweise und verkündet das Verbot der Betankung von russischen Flugzeugen. Für russische Fluggesellschaften wie die Aeroflot oder S7 wird sich die Reise in die Türkei nun um einiges problematischer klassifizieren.

weiterlesen »

Mavi Gök Airlines baut die Flotte weiter aus

Die türkische Fluggesellschaft Mavi Gök, dessen Start im Jahr 2022 erfolgte, plant die Aufstockung ihrer Flotte. Zwei Maschinen von Boeing des Typs 757-300 sollen bald der Flotte hinzugefügt werden können. Mavi Gök beabsichtigt eine Weiterentwicklung in Hinsicht des Flugverkehrs. Ihre Flotte fasst drei Boeing 737-800 und eine 777-300, doch die Aufstockung ihres Flugzeugbestandssoll Mavi Gök ihrem Ziel näher bringen. Der türkische Ferienflieger, der sowohl Charterflüge als auch Wet-Lease betreibt, soll bald zum Betreiber zwei weiterer Boeing 777-300 werden. Außerdem plant die Fluggesellschaft die Anschaffung zweier Boeing 757-300, die Flotte würde zu diesem Zeitpunkt drei Boeing 737-800, drei 777-300 und zwei Boeing 757-300 fassen. Der Fliegerbestand von Mavi Gök würde also folglich aus 8 Jets bestehen.

weiterlesen »

USA: DoT genehmigt Verkauf von Atlas Air

Die Atlas Air Worldwide Holdings hat die Freigabe für den Zusammenschluss mit einem Konsortium, das unter der Führung des Private-Equity-Unternehmens Apollo Global Management steht, erhalten. Man geht davon aus, dass die Transaktion am 17. März 2023 abgeschlossen werden kann. „Am 14. März 2023 waren alle in der Fusionsvereinbarung festgelegten aufsichtsrechtlichen Bedingungen für den Abschluss erfüllt. Vorbehaltlich der Erfüllung oder des Verzichts auf die verbleibenden Abschlussbedingungen geht das Unternehmen davon aus, dass der Zusammenschluss am oder um den 17. März vollzogen wird“ teilte der börsennotierte Konzern mit. Die Atlas Worldwide Holdings ist die Muttergesellschaft der Frachtfluggesellschaft Atlas Air. An diese ging erst kürzlich die letzte gebaute Boeing 747-8F. Das Volumen der Fusionstransaktion wird mit rund 5,2 Milliarden U.S.-Dollar bewertet. Das U.S.-amerikanische Verkehrsministerium hat diese Woche die Freigabe erteilt. Zuvor hatten Aktionäre und andere Aufsichtsbehörden bereits grünes Licht gegeben.

weiterlesen »

Mit Boeing 767-300ER: United fliegt wieder Newark-Palma de Mallorca

Die U.S.-amerikanische United Airlines wird auch im Sommerflugplan 2023 wieder zwischen New York-Newark und Palma de Mallorca fliegen. Im Vorjahr habe man hohe Yields bei zufriedenstellender Auslastung erzielen können, so das Unternehmen. Ab Ende Mai 2023 will der Carrier wieder dreimal wöchentlich zwischen der U.S.-Metropole und der Balearen-Insel fliegen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Boeing 767-300ER eingesetzt werden. An Bord dieser Maschinen bietet United Airlines 30 Sitzplätze in der Business-, 46 in der Economy-Plus- und 138 in der Economy-Class an. Derzeit ist vorgesehen, dass die saisonale Strecke bis Ende September 2023 angeboten werden soll. Im Vorjahr hat man die Nonstopverbindung ab Anfang Juni 2022 angeboten. Zuvor hatte sich das Tourismus-Management von Mallorca über viele Jahre hinweg bemüht die Wiederaufnahme von USA-Flügen zu erreichen. Bei United Airlines ist man auf ein offenes Ohr gestoßen und der Carrier ging im Sommer des Vorjahres – zunächst auf Probe – ins Risiko. Generell wollen die Balearen mehr Touristen aus Nordamerika für Urlaube auf ihren Inseln begeistern. Anders ausgedrückt: Man will neue Märkte erschließen und hofft auf zahlungskräftige Kundschaft, denn besonders Mallorca versucht seit einigen Jahren das Image als Ballermann-Saufurlaubsort für Deutsche abzuschütteln. Dies drückt sich auch in schleichend stark gestiegenen Preisen aus.

weiterlesen »

Pauschalreisen: Alltours bittet für Flex-Paket zur Kasse

Im Zuge der Corona-Pandemie haben zahlreiche Reiseveranstalter zumindest temporär kostenfreie Stornierungen bzw. Umbuchungen ermöglicht. Einige haben gleich kostenpflichtige Zusatzpakete eingeführt. Das inflationäre Aussprechen von Reisewarnungen hat dazu geführt, dass zahlreiche Tour Operators Stornierungen und Umbuchungen ohne Mehrkosten nicht mehr akzeptiert haben. Eine gesetzliche Grundlage dafür, dass man im Falle von behördlichen Reisewarnungen kostenlos zurücktreten kann, gab es ohnehin nie. Es handelte sich um eine gelebte Praxis, die aufgrund durchaus fragwürdiger Entscheidungen der Politik von einigen Reiseveranstaltern klammheimlich abgeschafft wurde. Während der Corona-Pandemie haben jedoch einige Tour Operators ermöglicht, dass unter bestimmten Umständen die Buchung kostenlos umgebucht bzw. storniert werden kann. Dies diente mangels Nachfrage auch als Verkaufsargument. Doch nicht alle Tour Operators wollten auf zusätzliches Körberlgeld verzichten, denn einige haben kostenpflichtige Corona-Flex-Pakete angeboten. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Reiseveranstalter, die ohne Aufpreis flexible Pauschalreisen anbieten. Unter den großen Anbietern ist zuletzt nur noch Alltours übriggeblieben. Auch dieser Tour Operator bittet nun für das Flex-Paket zur Kasse. Seit 15. März 2023 kassiert der deutsche Reiseveranstalter für diese Zusatzleistung pro Erwachsenem 27 Euro extra. Kinder, die auf der selben Buchung verzeichnet sind, kosten nichts extra. Alltours argumentiert die Einführung der kostenpflichtigen Flex-Option unter anderem damit, dass man auch nach dem Ende flexible Storno- und Umbuchungsmöglichkeiten anbieten möchte. Urlauber könnten so langfristig planen und falls sich etwas ändern sollte, könne man umbuchen oder stornieren, sofern die vertraglich vereinbarten Fristen eingehalten werden. Nur bittet man eben für die Flexibilität seit Mittwoch zusätzlich zur Kasse.

weiterlesen »

Eurowings Discover gibt Flüge zum Krüger-Nationalpark auf

Mangels Nachfrage setzt die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover die erst im November des Vorjahres aufgenommenen Flüge nach Mpumalanga („Krüger Nationalpark“) auf unbestimmte Zeit aus. Es handelte sich um so genannte Direktflüge, die eine Zwischenlandung in Windhoek hatten. Angeboten wurden diese seit November 2022 dreimal wöchentlich. Unternehmensangaben nach soll die Nachfrage nach Mpumalanga sehr verhalten sein und die erhoffte Entwicklung ist bislang nicht eingetreten. Daher wird diese Route vorläufig eingestellt. Für eine mögliche Wiederaufnahme gibt es derzeit keinen Termin. Die anderen Afrika-Ziele sollen jedoch wesentlich besser laufen. In der Sommerperiode 2023 bietet man Windhoek zehnmal pro Woche an. Nach Victoria Falls geht es dreimal wöchentlich. Beide Destinationen hat man ganzjährig ab Frankfurt am Main im Portfolio.

weiterlesen »

British-Airways-Kapitän in Crewhotel in Ägypten verstorben

Ein erfahrener British-Airways-Kapitän, der einen Flug von Kairo nach London-Heathrow durchführen sollte, ist in einem Crew-Hotel kollabiert und anschließend verstorben. Der Flugzeugführer erlitt einen Herzanfall. Zunächst soll der Pilot in seinem Zimmer bemerkt haben, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Aus eigener Kraft schaffte er es noch das Foyer der Unterkunft aufzusuchen und dort um Hilfe zu bitten. Zu diesem Zeitpunkt soll er bereits einen Herzstillstand gehabt haben und brach als Folge daraus zusammen. Die anwesenden Kollegen des Kapitäns soll sofortige Erste-Hilfe- und Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt haben. Leider waren alle Bemühungen vergebens, denn der BA-Veteran ist verstorben. Der eingetroffene Notarzt konnte nur noch den Tod des Flugzeugführers feststellen. Gegenüber der britischen Zeitung „Sun“ äußerte sich ein nicht namentlich genannter BA-Mitarbeiter kritisch über die Praxis des Unternehmens, dass vermehrt ältere Piloten, die sich eigentlich bereits in Pension befinden, wieder ins Cockpit gesetzt werden. Der Carrier soll so versuchen dem akuten Personalmangel gegenzusteuern. Wörtlich wird die Quelle auch wie folgt zitiert: „Das hat BA erschüttert. Es ist nicht auszudenken, wenn er in 30.000 Fuß Höhe einen Herzinfarkt erlitten hätte“. Der in Kairo verstorbene BA-Kapitän wurde nicht mit jenem Airbus A321, den er eigentlich hätte kommandieren sollen, ins Vereinigte Königreich zurückgeflogen. Hintergrund soll auch sein, dass nicht ausreichend Platz für den Transport seines Sarges zur Verfügung gestanden haben soll. Weiters bestand das temporäre Problem, dass die Besatzung wegen dem Todesfall nicht vollständig war. Aus diesem Grund wurde mit einer Boeing 787 ein weiteres Crewmitglied eingeflogen. Auf dem Rückflug flog der Verstorbene seinen letzten Flug

weiterlesen »

Airhelp: Beste Flughäfen Europas in Spanien – schlechteste in UK

Zu wenig Personal, lange Wartezeiten und unpünktliche Flüge – die Flughäfen in Europa schneiden im weltweiten Vergleich schlecht ab. In dem AirHelp Score der Fluggastrechtsorganisation AirHelp schaffen es nur fünf europäische Flughäfen in die Top 50, ein deutscher ist nicht dabei. Nach zweijähriger Coronapause hat im Rahmen des umfassenden AirHelp Scores sämtliche Flughäfen und Fluggesellschaften auf der Welt bewertet. Insbesondere die europäischen Flughäfen schneiden in dem diesjährigen Ranking sehr schlecht ab: Von den insgesamt 151 bewerteten Flughäfen schafften es nur fünf Flugplätze in Europa in die Top 50. Der Düsseldorfer Flughafen taucht als erster deutscher Flughafen auf Platz 85 auf. Europas besten Flughäfen befinden sich in Spanien Für den AirHelp Score wurden die Flughäfen in den Kategorien Pünktlichkeit, Kundenmeinungen und Essen und Geschäften bewertet. Mit einer Gesamtpunktzahl von 8,25 Punkten schafft es der spanische Flughafen Madrid-Barajas auf den 12. Platz und ist damit Europas bester Flughafen 2022. Auch der zweite europäische Platz geht an Spanien: Mit 8,05 Punkten sichert sich Bilbao ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen – in Sachen Pünktlichkeit liegt der baskische Flughafen sogar 0,13 Punkte vor Madrid (8,39 bzw. 8,26 Punkte). In Bezug auf die Kundenmeinungen (8,19 bzw. 7,81 Punkte) und das Angebot an Essen und Geschäften (8,30 bzw. 7,28 Punkte) hat Spaniens Hauptstadt allerdings die Nase vorn. Bilbao liegt im weltweiten Ranking auf dem 24. Platz. Der drittbeste Flughafen in Europa ist mit 7,79 Punkten der Flughafen Wien-Schwechat, Österreichs größter und bekanntester Flughafen. Im Gesamtranking erreicht der österreichische Flugplatz damit nur den 44. Platz. Nur knapp

weiterlesen »