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Saudi-Arabien: „Ria“ geht als Riyadh Air an den Start

Die geplante zusätzliche Staatsairline Saudi-Arabiens wird nicht unter dem Namen „Ria“, sondern als Riyadh Air an den Start gehen. Derzeit befindet man sich in intensiven Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer Boeing über eine mögliche Großbestellung. Homebase des künftigen Netzwerkcarriers, der es unter anderem mit Etihad Airways, Qatar Airways und Emirates Airlines aufnehmen soll, wird der Flughafen Riyadh. Die Verantwortlichen betonen, dass die neue Fluggesellschaft eine Ergänzung und kein Ersatz für die bestehende Saudia sein wird. Überraschend ist auch, dass man sich mit dem ehemaligen Etihad-Chef Tony Douglas doch noch einig wurde. Gegen Ende des Vorjahres wurde bekannt, dass dieser kurz nach dem Amtsantritt bereits wieder abgetreten sein soll. Doch scheinbar konnte man Unstimmigkeiten ausräumen, so dass der Manager weiterhin an der Spitze von Riyadh Air steht. Gegenüber Argaam sagte Douglas, dass er damit rechnet, dass Anfang 2025 das erste werksneue Großraumflugzeug übernommen werden kann. In Kürze soll die erste Großbestellung öffentlich bekanntgegeben werden. Die offizielle Gründung der neuen Airline wurde am Sonntag, den 12. März 2023 durch Prinz Mohammad bin Salman bin Abdulaziz kommuniziert. Sonderlich viele Informationen gab er allerdings nicht heraus. Der Kronprinz sagte aber, dass ein Streckennetz von ungefähr 100 Destinationen aufgebaut werden soll. Der Flughafen Riyadh soll sich zu einem Drehkreuz weiterentwickeln. Man strebt an, dass bis etwa 2030 rund 350 Millionen Fluggäste pro Jahr befördert werden.

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Air Japan stellt Kabine und Uniformen vor

Voraussichtlich im Feber 2024 soll der ANA-Ableger Air Japan den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst sollen Ziele in Südostasien angesteuert werden. Später will man auch andere Ziele auf diesem Kontinent ansteuern. Nun wurden Design und Kabinen vorgestellt. Die Kabine der Boeing 787 von Air Japan wird mit 324 Economy-Class-Sitzen aus japanischem Kunstleder ausgestattet. Es ist für sein geringes Gewicht, seine Langlebigkeit und die weiche Oberfläche bekannt. Mit einem Sitzabstand von 32 Zoll (etwa 81 Zentimeter) und der Möglichkeit, die Neigung der Rückenlehnen zu verstellen, ermöglicht das Sitzdesign den Passagieren, sich zu entspannen und optimalen Komfort während des Fluges zu erleben. „Bei Air Japan haben wir uns der Leidenschaft für unsere Passagiere verschrieben. Das inspiriert uns dazu, Produkte und Dienstleistungen an Bord mit viel Innovationsgeist zu entwickeln“, sagte Hideki Mineguchi, Präsident von Air Japan. „Wir hoffen, dass wir mit der Einführung dieser neuen Produktfeatures ein einzigartiges und herausragendes Reiseerlebnis für unsere Passagiere schaffen können.“ Als zusätzlicher Komfort für Smartphone- und Tablet-Nutzer sind USB-Anschlüsse vom Typ A und Typ C sowie Tablet-Halterungen vorgesehen. Das Kabineninterieur und die Sitze wurden von der britischen Designfirma Acumen Design Associates entworfen – einer preisgekrönten Agentur mit zahlreichen Innovationen im Bereich der Flugzeuginnenausstattung. Die Herstellung erfolgt bei Safran, einem weltweit führenden Anbieter von Qualitätssitzen für Fluggesellschaften. Die Uniformen der Flugbegleiter von AirJapan wurden entworfen, um die Philosophie der Marke „Fly Thoughtful“ perfekt auszudrücken und die einzigartigen Qualitäten der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zu würdigen – sie wurden von Anfang an in die Entwicklung der neuen Uniformen einbezogen.

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EASA: A350-900-Hauptfahrtwerksklappen müssen überprüft werden

Die europäische Luftfahrtbehörde Easa hat in einer Lufttüchtigkeitsanweisung auf ein mögliches Problem beim Maschinentyps Airbus A350-900 hingewiesen. Konkret geht es um ein mögliches Versagen der Hauptfahrtwerksklappe. Die Operators sind angewiesen dieses zu beheben. Die EASA hat die Richtlinie erlassen, nachdem festgestellt wurde, dass die Indexscheiben an den MLGD-Scharnieren Nr. 1 (vorne) und Nr. 3 (hinten) in der Produktion vertauscht wurden, was bedeutet, dass die vorderen Scharniere anstelle der hinteren Scharniere montiert wurden und umgekehrt. Nach Angaben der Behörde könnte dieser Zustand, wenn er nicht behoben wird, zu einer verminderten strukturellen Integrität der MLGD-Scharnierbeschläge führen, was möglicherweise zum Verlust eines MLGD während des Fluges führen könnte. Infolgedessen könnten die Türen des Hauptfahrwerks auf den Boden fallen und darunter befindliche Personen verletzen. Der europäische Flugzeugbauer hat in diesem Zusammenhang ein eigenes Service Bulletin, A350-52-P048, herausgegeben. Dieses sieht Inspektion und Austausch der betroffenen Teile vor. Bemerkenswerterweise geht die Lufttüchtigkeitsanweisung der Easa nicht soweit, denn diese schriebt „eine einmalige detaillierte Inspektion (DET) jedes betroffenen Teils und, je nach Befund, den Austausch“. Die EASA-Anweisung verlangt von den Betreibern des Airbus A350-900 die Durchführung einer DET innerhalb der vorgeschriebenen Frist. Für Flugzeuge der Gruppe 1 bedeutet dies, dass sie vor dem Überschreiten von 9.600 Flugzyklen (FC) oder 46.900 Flugstunden (FH), je nachdem, was früher nach dem Herstellungsdatum des Flugzeugs eintritt, eine DET durchführen müssen. Betreiber von Luftfahrzeugen der Gruppe 2 müssen die Inspektion vor Überschreiten von 16.800 FC oder 82.750 FH abschließen, je nachdem, welcher Zeitpunkt seit dem Herstellungsdatum des Luftfahrzeugs am frühesten liegt. Wenn nach

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Laos öffnet Luftraum für russische Flugzeuge

Die vorherrschenden Sanktionen seitens des Westen gegen die Russische Föderation brachten auch die Sperrung des jeweiligen Luftraum mit sich. Laos öffnet jedoch seit 10. März 2023 den Luftraum für russische Flugzeuge. Nach dem Befehl des russischen Angriffskriegs seitens Putin gegen die Ukraine wurden Sanktionen von einigen Ländern verkündet. Darunter wurde auch die Sperrung von den jeweiligen Lufträumen für russische Flugzeuge erklärt. Russische Flugzeuge verfügen, begründet durch diese Sanktion, über keine Befugnis den Luftraum der EU, der USA und vielen anderen Ländern zu befliegen. Eine der Ausnahmen stellt das südostasiatische Land Laos dar, Laos sorgte nicht unmittelbar für das Nachkommen dieser Sanktionen, sie verkündeten vorerst keine derartigen Gegenmaßnahmen. Russische Fluggesellschaften wie die Aeroflot durften trotz des Kriegs diesen Luftraum befliegen, bis Laos im Dezember den westlichen Sanktionen nachkam. Nach westlichem Vorbild sperrte Laos schlussendlich im Dezember ihren Luftraum und sorgte für ein Verbot von russischen Fliegern in ihrem Gebiet. 3 Monate nach der Verkündung dieser Sanktionen wurde diese Sperre aufgehoben, die russische Fluggesellschaft darf, wie auch letztes Jahr trotz bestehender Sanktionen anderer Staaten, den Luftraum Laos straffrei betreten.

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Tunisair-A330 sitzt mit kaputter Tür in Montreal fest

Bereits am 4. März 2023 erlitt der von Tunisair betriebene Airbus A330-200 mit der Registrierung TS-IFM eine Beschädigung bei der Tür 2L. Der Vorfall ereignete sich In Kanada. Eigentlich sollte die betroffene Maschine am 4. März 2023 unter der Flugnummer TU203 von Montreal nach Tunis fliegen. Doch dazu kam es nicht, denn schon während der Vorbereitungen auf den Rückflug nach Tunesien erlitt das Langstreckenflugzeug einen erheblichen Sachschaden. Dieser konnte bislang noch nicht vollständig behoben werden, so dass sich die TS-IFM weiterhin auf dem kanadischen Flughafen Montreal befindet. Offensichtlich wurde die Beschädigung durch die Fluggastbrücke herbeigeführt. Es ist unklar, ob es durch unsachgemäße Bedienung durch das Personal des Ground-Handling-Dienstleisters oder aber durch eine Fehlfunktion passiert ist. Dies wird nun genauer unter die Lupe genommen, da dies auch für etwaige haftungsrechtliche Ansprüche von Bedeutung ist.

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Seoul: Passagier findet Pistolenkugeln unter Sitz von Korean-A330

Die koreanische Polizei erhielt am Montag, den 10. März 2023 einen ungewöhnlichen Anruf von Korean Air: Ein Passagier habe unter dem seinem Sitz eine Pistolenkugel gefunden. Niemand konnte sich erklären wie diese dorthin gekommen ist. Eigentlich sollte Korean-Air-Flug HE621 mit dem Airbus A330-300 (Registrierung: HL7702) gegen 7 Uhr 45 am Flughafen Seoul- Incheon in Richtung Manila starten. Dazu kam es aber nicht, denn zuvor hatte ein Fluggast das Kabinenpersonal über seinen bedenklichen Fund informiert. Es wurde gar noch eine zweite Kugel gefunden. Der Kapitän entschied dann, dass das Langstreckenflugzeug aus Sicherheitsgründen sofort evakuiert wird. Die Passagiere konnten den Airbus A330-300 in Richtung Terminal verlassen und mussten dort auf weitere Instruktionen durch Sicherheitsbehörden und Fluggesellschaft waren. Betroffen waren 218 Fluggäste und 12 Crewmitglieder. Die Exekutive rückte umgehend mit Sprengstoffexperten und einer Anti-Terror-Einheit an. Die Maschine wurde akribisch untersucht und später konnte Entwarnung gegeben werden, so dass der Jet samt Passagieren gegen 11 Uhr 00 in Richtung Philippinen abheben konnte. Allerdings blieb eine zentrale Frage offen: Wie kamen die beiden Pistolenkugeln eigentlich an Bord? Die Sicherheitskontrollen in Südkorea gelten als sehr streng und akribisch genau. Daher ist es der Polizei zunächst ein Rätsel wie diese überhaupt an Bord gelangen konnten. Man weiß auch noch nicht, ob diese ein Fluggast „positioniert“ hat oder aber durch eine externe Position abgelegt wurden. Die Ermittlungen sollen dies aufklären, wobei man sich erhofft durch die Aufnahmen von Kameras, die im Terminal sowie auf dem Vorfeld vorhanden sind, erste Hinweise gewinnen zu können.

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Southwest rechnet mit B737-Max-7 erst im nächsten Jahr

Bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Southwest Airlines rechnet man nicht mehr damit, dass die Boeing 737-Max-7 noch in diesem Jahr in Dienst gestellt werden kann. Firmenchef Bob Jordan geht davon aus, dass es frühestens in 2024 der Fall sein wird. Das genannte Muster ist die kleinste Variante der 737-Max-Reihe und hat derzeit noch keine Zulassung durch die FAA. Im Zuge einer Veranstaltung des Aero Clubs sagte der Manager in Washington, dass er nicht davon ausgeht, dass Southwest Airlines noch in diesem Jahr die Boeing 737-Max-7 in den Liniendienst stellen kann. Dabei verweist er auch darauf, dass zwischen der Zertifizierung durch die FAA und der tatsächlichen Inbetriebnahme durch einen Operator zumeist mindestens sechs Monate liegen. Gegenüber Reuters lehnte FAA-Chef Billy Nolen die Beantwortung der Frage wann die Max-7 die Zulassung erteilt bekommen könnte ab. Für Southwest spielt dieses Modell eine besondere Rolle, denn man hat 271 Boeing 737-Max-7 bestellt. Laut Jordan habe sich der Hersteller dazu verpflichtet in diesem Jahr zumindest 100 Maschinen auszuliefern. Er verwies auch darauf, dass man derzeit keinen Mangel an Fluggerät habe, sondern zu wenige Piloten. Daher würden etwaige Verzögerungen nichts an der geplanten Kapazität ändern. Im Dezember 2022 erteilte der Senat der Vereinigten Staaten Boeing und anschließend der FAA die Genehmigung, weiter an der Zertifizierung der 737 Max-7 und Max-10 zu arbeiten. Zuvor war länger über dieses Thema kontrovers diskutiert worden, da in den USA ein strengeres Gesetz in Kraft getreten ist.

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Air Baltic hat zweiten Lettland-Flaggen-A220 bekommen

Die Fluggesellschaft Air Baltic stellt einen weiteren Airbus A220-300, der eine Special Livery in den lettischen Nationalfarben trägt, in Dienst. Die Maschine hat man dieser Tage im Airbus-Canada-Werk enthüllt. Laut Erklärung der staatlichen Airline Lettlands soll die Sonderlackierung, die der Airbus A220-300 Nummer 40, der an Air Baltic gegangen ist, auch die langjährige Zusammenarbeit zwischen Kanada und dem Heimatland der Fluggesellschaft symbolisieren. Dazu erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss wie folgt: „Vor mehr als sechs Jahren wurde Air Baltic zum weltweiten Erstbetreiber der A220-300. Im Laufe der Jahre hat sich dieser Flugzeugtyp zum Rückgrat unseres Betriebs entwickelt, und wir sind weiterhin ein stolzer Botschafter dieses Flugzeugs. In diesen Jahren hat sich eine großartige Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen uns als nationaler Fluggesellschaft Lettlands und unseren Partnern in Kanada entwickelt, und deshalb freuen wir uns, heute hier zu sein und dieses Flugzeug und unsere gemeinsame Arbeit zu feiern. Es erfüllt uns mit Stolz und Ehre, dass dieses Flugzeug zu unserer wachsenden Flotte von A220-300 gehört“. Vor einigen Jahren war Air Baltic der weltweit erste Betreiber des Maschinentyps Airbus A220-300, der damals noch als Bombardier CS300 bezeichnet wurde. Mittlerweile wurde das Programm vom europäischen Hersteller übernommen und firmiert als Airbus Canada bzw. A220-Reihe. In der Zwischenzeit hat sich auch beim einstigen Erstkunden so einiges getan, denn mittlerweile betreibt man ausschließlich diesen Maschinentyp. Die vormals eingesetzten Boeing 737-300/500 und de Havilland Dash 8-400 haben zwischenzeitlich die Flotte verlassen. Voraussichtlich Anfang April 2023 soll der vierzigste A220-300 bei Air Baltic in den Flugdienst gestellt werden. Aus diesem

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Turkish Airlines: Durian-Früchte erzwingen außerplanmäßige Landung

Aufgrund einer Rauchmeldung beschließt die Flugbesatzung der Turkish Airlines die Notwendigkeit einer Landung. Zurück in Istanbul erfolgt die Kontrolle des Flugzeugs mit folgender Feststellung: Überreife Durian-Früchte sorgten für die Probleme. Beim Flug TK-1855 der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona ereigneten sich Komplikationen aufgrund von Warnmeldungen am Cockpit. Nachdem die Flugbesatzung einen ungewöhnlichen Geruch feststellte und eine Rauchmeldung am Cockpit aufgeschienen ist, wird im bulgarischen Luftraum entschieden, nach Istanbul zurückzukehren und aus Sicherheitsgründen die Landung durchzuführen. Zurück in Istanbul, eine Stunde nach der Entscheidung zur Rückkehr, erfolgte die Inspektion des Flugzeugs. Die Ursache für den unangenehmen Geruch und die aktivierte Warnleuchte stellte die Verladung einiger Durian-Früchte an Bord dar. Überreife Durian-Früchte neigen zu einem außergewöhnlichen Geruch – sie sind im Deutschen auch als „Stinkfrucht“ bekannt.

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Polen und Slowakei wollen MiG-29 an die Ukraine liefern

Polen und Slowakei planen der Ukraine sowjetische Kampfflugzeuge zukommen zu lassen. Hierbei handelt es sich um die Mikojan-Gurewitsch MiG-29, einem Kampfflugzeug, welches ihren Ursprung in der Sowjetunion findet. Der Verteidigungsminister Jaroslav Nad verkündet in einem Facebook-Post die künftige Lieferung von Kampfjets des Typs MiG-29 an, dies wird unter Kooperation Polens durchgeführt. Wann dies schlussendlich durchgeführt werden kann, ist noch nicht bekannt, der Verteidigungsminister Polens zeigt jedoch bereits früh die Solidarität gegenüber der Ukraine. Polen unterstütze die Ukraine bereits mit 10 Panzerlieferungen, mit welchem ein dortiges Panzerbataillon vervollständigt werden soll – Polen, Kanada, Norwegen und Spanien sollen das besagte Bataillon mit Panzern ausstatten. Der Verteidigungsminister der Slowakei stellt jedoch klar, dass bei den Lieferungen der Kampfjets kein Zögern gestattet ist: „Ich glaube, es ist Zeit für die Entscheidung. Die Menschen in der Ukraine sterben. Wir können ihnen tatsächlich helfen. Daher bleibt kein Raum mehr zum Politisieren. Das ist unmenschlich und unverantwortlich.“ Die Slowakei kann die Ukraine mit der Lieferung von 10 Kampfjets unterstützen, während Polen über 30 Exemplare der MiG-29 zur Lieferung freigeben kann. Nad erhofft sich jedoch die Hilfe von Deutschland oder einem anderen NATO-Mitglied, diese sollen ebenso Bereitschaft zeigen und die Ukraine mit Lieferungen unterstützen.

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