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Reservierte Sitzplätze: Großes Körberlgeld für Airlines

Sitzplatzreservierungen in Flugzeugen sind heutzutage eine gängige Praxis, bei der Passagiere ihren bevorzugten Sitzplatz im Voraus auswählen und reservieren können. Obwohl diese Praxis für manche Passagiere lästig sein kann, hat sie viele Vorteile für die Passagiere und die Fluggesellschaften. Einer der Hauptvorteile der Sitzplatzreservierung besteht darin, dass Passagiere ihre bevorzugten Plätze auswählen und reservieren können. Dies gibt ihnen ein Gefühl der Kontrolle und des Komforts, da sie wissen, dass sie den Platz haben, den sie wollen, und dass sie nicht in letzter Minute auf unerwünschte Sitze oder unangenehme Plätze gezwungen werden. Passagiere können beispielsweise wählen, ob sie lieber am Gang oder am Fenster sitzen möchten, je nach ihren persönlichen Vorlieben. Für Familien mit Kindern oder Gruppen von Reisenden ist die Sitzplatzreservierung besonders nützlich. Sie können sicherstellen, dass sie nebeneinandersitzen, was besonders wichtig ist, wenn die Reise mit kleinen Kindern oder älteren Menschen angetreten wird. Auch für Geschäftsreisende kann die Sitzplatzreservierung nützlich sein, da sie in der Regel einen bevorzugten Sitzplatz haben, der ihnen erlaubt, produktiv zu sein und sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Großes Körberlgeld für Airlines Für Fluggesellschaften kann die Sitzplatzreservierung auch dazu beitragen, die Effizienz und den Komfort der Passagiere zu erhöhen. Passagiere können beispielsweise vorab ihre Mahlzeiten oder besondere Anforderungen wie Allergien oder Mobilitätsbedarf angeben, was der Fluggesellschaft Zeit und Ressourcen spart und den Service für die Passagiere verbessert. Die Höhe des Geldes, das Fluggesellschaften mit Sitzplatzreservierungen verdienen, variiert je nach Fluggesellschaft und der Art des Reservierungssystems, das sie verwenden. Einige Fluggesellschaften bieten Sitzplatzreservierungen kostenlos an,

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Tuifly Belgium: Boeing 737-800 erlitt Tailstrike in Amsterdam

Eigentlich sollte am 27. Februar 2023 mit der Boeing 737-800, die die Registrierung OO-JAY trägt, der Tuifly-Belgium-Flug OR1631 von Amsterdam nach Gran Canaria durchgeführt werden. Aufgrund eines Tailstrikes musste der Mittelstreckenjet nach rund einer halben Stunde wieder in Schiphol landen. Während dem Startvorgang erlitt der Mittelstreckenjet aus noch unklarer Ursache einen Tailstrike. Da die Piloten eine mögliche erhebliche Beschädigung, die Auswirkungen auf die Flugsicherheit haben hätte können, nicht ausschließen konnten, entschiedenen sie sich zur Rücklandung auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol. Diese wurde erfolgreich absolviert. Alle Crewmitglieder und Passagiere konnten die OO-JAY sicher verlassen. Der betroffene Jet wurde anschließend einer umfangreichen Überprüfung durch technisches Fachpersonal unterzogen. Allerdings hatte der Vorfall für die Reisenden den unschönen Nebeneffekt, dass sich ihre Ankunft in Gran Canaria um etwa sechs Stunden verzögert hat. Tuifly Belgium überstellte zunächst die OO-JAF von Brüssel nach Amsterdam. Anschließend wurden die Fluggäste nach Gran Canaria geflogen. Das Ersatzflugzeug ist dann aber nicht nach Schiphol zurück, sondern flog als OR660 nach Groningen. Die OO-JAY, die am 27. Februar 2023 in Amsterdam den Tailstrike erlitten hatte, wurde zwischenzeitlich von Technikern repariert. Unter der Flugnummer TFL097F überstellte der Carrier diese Boeing 737-800 am 28. Februar 2023 zurück zur Homebase Brüssel.

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Deutschland: Verdi ruft zu Streiks im ÖPNV auf

In den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen müssen sich am Freitag, den 3. März 2023, Reisende im öffentlichen Personennahverkehr auf Zug- und Busausfälle einstellen. Hintergrund ist, dass die Gewerkschaft Verdi zu Streiks bei kommunalen Betrieben aufruft. Da in vielen Regionen der ÖPNV von Firmen, die sich in der Hand von Gemeinden oder Städten befinden, durchgeführt wird, ist mit Ausfällen zu rechnen. Derzeit ist unklar welche Auswirkungen der Aufruf auf Strecken, die von privaten Anbietern im Rahmen von so genannten Bestellungen durch die öffentliche Hand durchgeführt werden, haben wird. Auch ist nicht auszuschließen, dass es auch zu Beeinträchtigungen im Schienenverkehr kommen könnte. Beispielsweise könnten in Stuttgart die Stadtbahn und andere Verkehrsmittel ausfallen oder aber nur in sehr langen Intervallen bedient werden. Reisende, die am Freitag in den sechs genannten Bundesländern unterwegs sein wollen oder müssen, sollten die weiteren Entwicklungen im Auge behalten und sich rechtzeitig einen Alternativplan überlegen. Möglicherweise könnten Taxis und Mietautos stärker als sonst nachgefragt sein. Bemerkenswert am Streik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufruft, ist auch ein ganz anderer Umstand. Die Aktivisten von „Fridays for Future“ rufen am gleichen Tag über 200 Orten Schüler zum so genannten Klimastreik auf. Die Kernforderung deren Demonstrationen: Verkehrswende und damit der Ausbau des ÖPNV. Die Gewerkschaft Verdi teilte zu den Arbeitsniederlegungen, zu denen man selbst aufruft, unter anderem mit, dass man 12 Prozent mehr Lohn, aber mindestens 650 Euro mehr pro Monat fordert. Von Arbeitgeberseite werde aber nur eine Steigerung von fünf Prozent über 27 Monate angeboten. Aus

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Fliegen mit Propeller: Wie funktioniert eigentlich ein Turboproptriebwerk?

Generell gelten Turbopropflugzeuge, umgangssprachlich gelegentlich auch „Propellerflugzeuge“ genannt, gegenüber vergleichbaren Maschinen mit Strahltriebwerken als treibstoffsparsamer. Von vielen Passagieren werden diese aber – völlig zu Unrecht – als „veraltet“ betrachtet. Doch wie funktioniert eigentlich ein Turboproptriebwerk? Ein Turboprop-Triebwerk ist ein luftatmendes Verbrennungstriebwerk, das speziell für den Einsatz in Propellerflugzeugen entwickelt wurde. Es besteht aus einer Turbine, die eine Welle antreibt, die wiederum über ein Getriebe einen Propeller antreibt. Das Triebwerk saugt Luft durch einen Einlass, der vor der Turbine platziert ist. Die Luft wird dann in die Turbine geleitet, wo sie verdichtet und durch eine Brennkammer geleitet wird, wo Treibstoff eingespritzt und verbrannt wird. Die heißen Abgase der Verbrennung treiben dann die Turbine an, die wiederum die Welle antreibt, die den Propeller antreibt. Ein wichtiger Unterschied zwischen einem Turboprop- und einem herkömmlichen Turbojet-Triebwerk besteht darin, dass der größte Teil der Energie des heißen Gases im Turboprop nicht für den Schub verwendet wird, sondern in der Turbine verbleibt, um die Welle zu antreiben. Der Propeller wandelt dann den restlichen Schub in Vortrieb um. Dies macht Turboprop-Triebwerke im Vergleich zu Turbojets wesentlich effizienter bei niedrigeren Fluggeschwindigkeiten und ermöglicht ihnen eine längere Reichweite und längere Flugdauer. Turboprop-Flugzeuge benötigen im Allgemeinen weniger Treibstoff als Jets, da sie bei niedrigeren Fluggeschwindigkeiten und in geringeren Höhen fliegen können. Die Einsparungen können je nach Flugzeugtyp, Flugbedingungen und Entfernung variieren, aber einige Schätzungen zeigen, dass Turboprop-Flugzeuge bis zu 30-40% weniger Treibstoff verbrauchen als vergleichbare Jets. Das bedeutet, dass Turboprops eine bessere Reichweite und Effizienz auf Kurz- bis Mittelstreckenflügen haben

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Wiederaufbau der Mriya: Fans beteiligen sich an der Finanzierung

Der zerstörte Kultflieger Antonov An-225, auch als Mriya namhaft, soll wiederaufgebaut werden. Das einst größte Flugzeug wurde bei einer russischen Offensive auf den Flughafen Hostomel demoliert. Die Mriya stellte für Verehrer immer eine unvergleichliche Attraktion dar, unzählige Fans träumten davon, ein Foto des Fliegers zu ergattern. Durch die letztliche Zerstörung im Ukraine-Krieg verliert die Luftraumgeschichte eines ihrer Prachtstücke. Doch dieser Tatsache soll entgegengewirkt werden: die Ukraine sehnt sich einem Wiederaufbau des Antonov An-225, dies wird jedoch mit hohen Kosten assoziiert. Bis zu 3 Milliarden Euro werden für den Aufbauprozess benötigt. Der Neuaufbau soll jedoch künftig von Fans mitfinanziert werden. Im Videospiel „Microsoft Flight Simulator“, einem Flugsimulator, wie der Name schon verrät, ist die Mriya mittels Kauf spielbar. Durch die genannten Erlöse sollen Fans nun im Stande sein, das Flugzeug mitzufinanzieren, da jegliche Einnahmen mit Bezug auf den Flieger Antonov An-225 der Antonov Corporation zukommen werden.

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Boston: Beinahe-Unfall ruft die FAA auf den Plan

In Boston wiederholen sich die Vorfälle in jüngster Vergangenheit, denn die Anzahl der Beinahe-Unfälle häuft sich. Als der JetBlue Flug 206 alle Maßnahmen zur Landung einleitet, tritt der Pilot eines Learjet 60 den Flugstart an. Dies führt zur folgenden Konsequenz: die FAA untersucht ab sofort die Sicherheitsarchitektur im US-Luftfahrsystem. Das Ereignis spielt sich wie folgt ab: Der Pilot eines Learjet 60 setzt den Flugstart fort und ignoriert die Anweisung eines Fluglotsen die Landung des Jetblue Flug 206 abzuwarten. Obwohl er dies nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch bestätigt hat, fängt er an den Start in die Wege zu leiten. Dies führt dazu, dass die Entfernung beider Flieger laut Radardaten schließlich ungefähr 180 Meter beträgt. Das ist viel zu wenig und aus Sicht der FAA ein klarer Stoß gegen geltende Sicherheitsbestimmungen. Aufgrund mehrfacher Vorfälle dieser Kategorie an US-amerikanischen Flughäfen sieht die FAA die Prüfung der Sicherheitsarchitektur im US-Luftfahrtsystem als unentbehrlich an.

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Japan Airlines: Siebenstündige Rundreise statt Nonstopflug

Passagiere des Flugs JL331 der Japan Airlines widerfahren einer viel längeren Flugzeit als geplant, um dann wieder am Ausgangsort anzukommen. Der im Normalfall zweistündig andauernde Flug von Tokio-Haneda nach Fukuoka entwickelte sich zu einem über siebenstündigen „Rundflug“. Die unerwartet lange Reise der Fluggäste geht mit der Verspätung des Flugs um zwei Stunden einher. Begründet wird dies mit einem Wechsel des Flugzeuges, die Ankunft des Reiseziels erfolgt um 22 Uhr – soweit der Plan, der aber nicht wirklich aufgegangen ist. Problematisch wurde dies durch das lokale Landeverbot nach 22 Uhr, denn es ist untersagt nach der besagten Zeit zum Landen anzusetzen. Dies gilt jedoch nicht für alle Flüge. Verbindungen, die aufgrund der Witterung verspätet ankommen, dürfen grundsätzlich landen. An jenem Tag kam es sogar zu Landungen nach der Normzeit, diese fallen jedoch unter die Ausnahme. Der Flug JL331 wird nicht in diese Kategorie eingeordnet, denn nicht die Wetterlage bringt zum Verschulden am verspäteten Landeversuch. Dies resultiert zur Abweisung und Antritt des Rückflugs nach Tokio-Haneda, wobei zuvor in Osaka-Kansai aufgetankt werden musste. Um 3 Uhr Lokalzeit gab es dann wieder eine Landung. Allerdings am Ausgangsort, also in Tokio-Haneda, wo die Fluggäste vor rund sieben Stunden ihren „Irrflug“ angetreten haben. Laut Japan Airlines wurden die betroffenen dann auf andere Verbindungen umgebucht. Bleibt zu hoffen, dass diese nicht wieder in Haneda enden.

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D-AIDV: Erster Airbus A321 in Eurowings-Farben lackiert

Die Fluggesellschaft Eurowings hatte vor ein paar Jahren kurzzeitig Maschinen des Typs Airbus A321 in der Flotte. Es handelte sich um Flugzeuge, die zuvor von Lauda genutzt werden. Aber es war nur ein kurzes Gastspiel. Das soll sich nun ändern, denn man wird in den nächsten Monaten zehn A321 einflotten. Die erste Einheit ist ein von Lufthansa übernommenes Ceo-Modell. Die D-AIDV trägt bereits die Farben von Eurowings und wird in Kürze in den Liniendienst gestellt. Im Sommer 2023 werden vier A321neo zur Flotte stoßen. Der Billigflieger konfiguriert die Maschinen mit 230 Sitzplätzen. In einer Medienmitteilung bezeichnet Eurowings den Airbus A321, der das größte Flottenmitglied ist, als „Mallorca-Airbus“. Dies ist auch ein Indiz dafür, dass dieses Muster im Sommer 2023 hauptsächlich in Richtung der Balearen-Insel im Einsatz sein wird. Allerdings teilt man mit, dass man auch beabsichtigt Kreta, die Kanaren und andere Destinationen, die sich einer hohen Nachfrage erfreuen, mit diesem Maschinentyp anzusteuern. Die D-AIDV war zuvor bei Lufthansa im Einsatz. Ab Mai 2023 sollen sukzessive sechs A321ceo von Eurowings übernommen werden. Weiters wird man bis Ende dieses Jahres zunächst vier A321neo erhalten. Sie sind Teil eines rund 1,5 Mrd. Euro schweren Investitionspakets in 13 Jets der Airbus „neo“-Familie. In allen A321-Flugzeugen will Eurowings eine Bizclass mit 16 Plätzen anbieten.

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Südtirol: Flughafen Bozen erweitert das Vorfeld

Am Südtiroler Flughafen Bozen werden umfangreiche Bauarbeiten, die zur Erweiterung des Vorfeldes führen sollen, vorgenommen. Auch wird man einen Hangar, der eine Kapazität für drei Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 bieten wird, errichten. Im Zeitraum von 23. Feber bis 5. Oktober 2023 ist ein spezielles Supplement in Kraft, das die Arbeiten, die auf dem Vorfeld vorgenommen werden, genauer beschreibt. Je nach Baufortschritt sind einzelne Bereiche temporär gesperrt. Da Skyalps die einzige an diesem Airport tätige Fluggesellschaft ist, sind die Teilsperren, die auch mittels Notam angekündigt werden, besonders für Privatpiloten relevant. Der genaue Zeitpunkt des Beginns steht noch nicht fest, jedoch wird damit gerechnet, dass es in den nächsten Tagen soweit sein wird. Auch geht man in Bozen davon aus, dass man bereits vor Oktober 2023 fertig sein wird. Konkret wird das Vorfeld 200 erweitert. Dies hat zur Folge, dass das Grasvorfeld 300 verkleinert wird. Die konkreten Auswirkungen für die Nutzung des Flughafens Bozen sind wie folgt:

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Viva-Colombia-Chef hat das Handtuch geworfen

Die sich in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Fluggesellschaft Viva Air Colombia hat bislang noch keine Freigabe für die geplante Fusion mit dem Mitbewerber Avianca erhalten. Man wartet noch immer auf die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde. Der Geschäftsführer hat zwischenzeitlich das Handtuch geworfen. Vor wenigen Tagen musste sich der kolumbianische Carrier in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Bereits zuvor hat man damit begonnen den Flugbetrieb einzuschränken, denn das Geld wird Tag für Tag knapper. Am 21. Feber 2023 teilte man mit, dass die Flotte um fünf Maschinen auf 16 Airbus A320 verkleinert wird. Zwei Flugzeuge mit den Registriernummern HK-5307 und HK-5327, die beide etwas mehr als drei Jahre alt sind, wurden bereits eingelagert. Mitten in dieser komplizierten Phase gab Geschäftsführer Felix Antelo seinen Rücktritt bekannt. In einem internen Anschreiben an die Beschäftigten gab er unter anderem gesundheitliche Gründe für seine Entscheidung an. Übergangsweise wird Francisco Lalinde als Firmenchef fungieren. Bislang setzte man darauf, dass Viva Air Colombia mit Hilfe der avisierten Fusion mit Avianca gerettet werden kann. Das Prüfverfahren durch die kolumbianische Wettbewerbsbehörde sowie die Zivilluftfahrtbehörde UAEAC zieht sich erheblich in die Länge. Zwar rechnet man damit, dass in Kürze eine Entscheidung vorliegen wird, aber dennoch musste man sich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Hintergrund: Das zuerst genannte Amt erhob im November 2022 Einwände gegen den Zusammenschluss. Diese wurden unter anderem damit begründet, dass nachteilige Auswirkungen für Konsumenten befürchtet werden. Im Jänner 2023 wurde das Fusionsprüfungsverfahren erneut eingeleitet. Zwischenzeitlich gibt es mit Latam und Jetsmart Airlines zwei weitere Interessenten. Hinter der zuletzt genannten Fluggesellschaft steht Indigo-Partners,

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