secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

SOS-Assistance: Neuer „Gipsbomber“-Anbieter am Start

Die seit vielen Jahren etablierte Tyrol Air Ambulance bekommt in Innsbruck Konkurrenz von der SOS-Assistance. Diese wird in Kooperation mit der deutschen Fluggesellschaft Private Wings entsprechende Ambulanzflüge, die umgangssprachlich auch „Gipsbomber-Flüge“ genannt werden, anbieten. Am Freitag, den 24. Feber 2022 hob erstmals eine Maschine im Auftrag der SOS-Assistance in Innsbruck in Richtung Antwerpen ab. Das Unternehmen betont in einer Aussendung, dass der Sonderflug seitens Versicherungsunternehmen, die in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden tätig sind, komplett ausgebucht wurde. Die Idee für das neue Unternehmen stammt von Siegfried Binder, der hauptberuflich Prfessor an der Universität „Progress“ Gyumri ist. Dazu erklärt er: „Über viele Jahre wurden verletzte Urlauber vom Skiurlaub von Innsbruck aus nach Hause geflogen. Die SOS-Assistance wird diese Tradition wieder aufleben lassen. Anfangs konzentrieren uns auf skigebietsnahe Abflughäfen wie Innsbruck, Salzburg oder Ingolstadt. Eine Erweiterung der Destinationen für Sommer ist jedoch schon fix geplant. Die Zieldestinationen liegen derzeit in den Benelux“. Da die Neugründung – im Gegensatz zum Mitbewerber Tyrol Air Ambulance – keine Fluggesellschaft ist, muss man mit Partnern zusammenarbeiten. Fündig wurde man bei der deutschen Private Wings, die für die „Gipsbomberflüge“ die Muster Dornier 328-Turboprop bzw. Dornier 328-Jet einsetzt. Beide Flugzeuge verfügen über unterschiedliche Bestuhlungen, sodass Sitzend- und Liegend-Transporte möglich sind. Dank der jahrelangen Erfahrung aus den Intensiv-Patiententransporten der Euroambulance weiß Siegfried Binder über die Bedeutung von qualifiziertem medizinischem Personal. Deshalb wird jeder Flug professionell von Ärzten, Sanitätern und Pflegekräften begleitet. Das deutsche Flugunternehmen Private Wings verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung in der Abwicklung von Charterflügen für Industrie-,

weiterlesen »

Suid Cargo: Neue Frachtairline in Südafrika gegründet

Unter dem Namen Suid Cargo Airlines geht in Südafrika eine neue Frachtfluggesellschaft an den Start. Zunächst will man eine von Astral Aviation betriebene Boeing 727-200F einsetzen, aber zu einem späteren Zeitpunkt will man selbst modernere Muster betreiben. Die Firmengründer nennen dabei explizit Embraer 190F, Airbus A320F und Boeing 737-800F, die man ab dem Jahr 2024 einsetzen will. Man hat sich aber noch nicht endgültig entscheiden welches der drei Muster es dann werden will. Jedenfalls soll zu Beginn Astral Aviation mit einer betagten Boeing 727-200F aushelfen. Linienmäßige Cargoflüge will man zunächst nicht anbieten. Im ersten Schritt will sich Suid Cargo im Bereich der ad-hoc-Frachtcharter etablieren. Später soll ein etwa 20 Destinationen umfassendes Netzwerk aufgezogen werden. Überwiegend plant man Ziele auf dem afrikanischen Kontinent anzusteuern. Die Homebase der Neugründung soll der Tambo International Airport werden. Bis man AOC und Betriebsgenehmigung selbst erlangt hat, wird die Boeing 727-200F von Astral Aviation auf Charterbasis für Suid Cargo Airlines verkehren. Auch betonen die Firmengründer, dass man vereinbart habe, dass man bei Bedarf auch auf andere Muster der Flotte des Operating Carriers zurückgreifen könne. Die Betriebsaufnahme ist für das zweite Quartal 2023 angekündigt.

weiterlesen »

Seltener Beruf: Was machen eigentlich Bordingenieure?

Sie sind immer seltener anzutreffen, jedoch waren sie früher im Cockpit unverzichtbar: Bordingenieure, auch Flugingenieure genannt – die „dritten Männer“ – versehen nur noch auf in die Jahre gekommenen Mustern ihren Dienst. Doch ist eigentlich deren Aufgabengebiet und welche Ausbildung mussten diese absolvieren? Der Bordingenieur ist ein Besatzungsmitglied auf Flugzeugen, die mit einem Dreimanncockpit ausgestattet sind, wie zum Beispiel bei älteren Langstreckenflugzeugen wie der Boeing 747 und der McDonnell Douglas DC-10. Die Aufgaben des Bordingenieurs können je nach Flugzeugtyp und Betreiber unterschiedlich sein, aber im Allgemeinen beinhalten sie: Überwachung der Systeme: Der Bordingenieur ist verantwortlich für die Überwachung und Bedienung von Flugzeugsystemen wie Hydraulik, Elektrik, Druckluft, Treibstoff, Klimaanlage und anderen Systemen. Er stellt sicher, dass alle Systeme ordnungsgemäß funktionieren und dass mögliche Fehler oder Probleme schnell behoben werden können. Navigation: Der Bordingenieur unterstützt auch den Flugkapitän und den Copiloten bei der Navigation, indem er den Kurs und die Geschwindigkeit des Flugzeugs überwacht und Korrekturen vorschlägt, um Abweichungen von der geplanten Route zu vermeiden. Kommunikation: Der Bordingenieur ist auch für die Kommunikation mit dem Bodenpersonal und anderen Flugzeugen verantwortlich. Er kann den Funkverkehr überwachen und auch Passagierdurchsagen über das Bordlautsprechersystem machen. Kraftstoffmanagement: Der Bordingenieur überwacht auch den Treibstoffverbrauch des Flugzeugs und stellt sicher, dass der Treibstoff richtig verteilt wird, um das Gleichgewicht des Flugzeugs aufrechtzuerhalten und eine Überlastung zu vermeiden. In modernen Flugzeugen werden die Aufgaben des Bordingenieurs normalerweise von anderen Besatzungsmitgliedern übernommen oder von Computern und Systemen automatisiert, sodass der Bordingenieur als Besatzungsmitglied zunehmend selten wird. Flugingenieure waren hauptsächlich auf

weiterlesen »

Marabu und Nordica vereinbaren langfristige Kooperation

Die Nordic Aviation Group und die Condor-Konzernschwester Marabu haben einen längerfristigen Kooperationsvertrag unterschrieben. Kernstück ist eine Wetlease-Vereinbarung, die drei Maschinen des Typs Airbus A320 umfasst. Diese werden ab Hamburg und München eingesetzt werden. Marabu Airlines ist eine sich im Aufbau befindliche Fluggesellschaft des Attestor-Konzerns. Genau wie die staatliche Nordic Aviation Group sitzt diese in Estland. Die Wetlease-Flüge sollen nicht von Xfly, sondern von Nordica, wo der A320/A320neo-Flugbetrieb der Nordic Aviation Group angesiedelt ist, durchgeführt werden. Perspektivisch sollen ausschließlich A320neo eingesetzt werden, jedoch werden zu Beginn auch Ceo-Modelle fliegen. Ein weiterer ACMI-Partner von Marabu ist Heston. Das zuletzt genannte Unternehmen wird mit zwei Airbus A321 für die Condor-Konzernschwester fliegen. „Ich freue mich, dass wir mit der estnischen Fluggesellschaft einen vertrauenswürdigen Partner gefunden haben, der mit seiner nordischen Arbeitskultur und seinem Spitzen-Know-how einen Mehrwert für den Start von Marabu darstellt. Wir befinden uns derzeit in einer aktiven Einstellungsphase und schaffen Hunderte von neuen Arbeitsplätzen in Hamburg und München, sowohl für einheimische Piloten als auch für das Kabinenpersonal“, so Marabu-Chef Paul Schwaiger. Ab der Sommersaison wird die estnische Fluggesellschaft Nordic Aviation Group unter den Marken Nordica und Xfly eine Flotte von insgesamt 22 Flugzeugen betreiben. Die Gruppe geht davon aus, dass sie ihr schnelles Wachstum in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Die 2015 gegründete staatliche estnische Fluggesellschaft bietet hauptsächlich ACMI-Dienste für ihre Partnerfluggesellschaften und Charterflüge für Reiseveranstalter an, wobei sie deren Marken trägt und deren Konzept für den Kundenservice an Bord anbietet. Neben Tallinn hat die Fluggesellschaft Basen in Stockholm, Kopenhagen, Aarhus, Turku,

weiterlesen »

Melilla: Spanien lässst größere Flugzeuge auf Exklaven-Airport zu

Der spanische Flughafen Melilla befindet sich in einer Exklave auf dem afrikanischen Kontinent. Bislang war man hinsichtlich der zugelassenen Flugzeugtypen stark eingeschränkt, denn man war nur in der Klasse 2C zertifiziert. Dies änderte sich nun, denn die Aesa hat grünes Licht für 3C gegeben. Bisher hatte der Flughafen Melilla in seinem Flugplatzzertifikat den Code 2C, der auf der Einstufung seiner Einrichtungen gemäß RD 862/2009 im Jahr 2013 und der EU-Verordnung 139/2014 im Jahr 2017 beruhte. Dies erlaubte den Betrieb von Flugzeugen mit demselben oder einem niedrigeren Codebuchstaben und der gleichen Nummer, mit Ausnahme von drei Militärflugzeugen, die im internen Verfahren für den Betrieb von Flugzeugen mit einem höheren Codebuchstaben vorgesehen sind (A400M, C130 und C160). Die Änderung der Kategorie bedeutet eine Erweiterung der Flugzeugtypen, die in der Infrastruktur betrieben werden können, da diese über eine zertifizierte Start- und Landebahn von 1.200 bis 1.800 Metern verfügt. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem Modelle wie der CRJ 200, der Airbus 318, der Airbus 319, die BAe 146 oder die Embraer 170. Neben größeren Flugzeugen können in der neuen Kategorie auch viele Modelle der Geschäfts- und der allgemeinen Luftfahrt eingesetzt werden, was eine größere Vielfalt des Verkehrs ermöglicht. Unter den durchzuführenden Maßnahmen sind die zusätzliche horizontale Signalisierung auf der Piste 15-33 und die Änderung des ebenen Streifens der Start- und Landebahn von 80 auf 150 Meter Breite hervorzuheben, die Nivellierung und Maßnahmen an den Schächten des Streifens sowie Erdbewegungen mit Änderung der Nivellierung und des Gefälles im Start- und Landebahnstreifen umfassen.

weiterlesen »

Marabu setzt auf Wetlease-Flugzeuge von Heston und Nordica

Unter dem Namen Marabu hat die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor eine in Estland ansässige Konzernschwester bekommen. Diese wurde von Mehrheitseigentümer Attestor gegründet und kooperiert zumindest in der Anfangsphase mit der staatlichen Nordic Aviation Group. Der ehemalige Condor-Vertriebschef Paul Schwaiger, der zwischenzeitlich vom vormaligen Niki-Geschäftsführer Christian Lesjak abgelöst wurde, fungiert als Geschäftsführer von Marabu Airlines. Im Gespräch mit der FVW erklärt der Manager unter anderem, dass Condor und Attestor beschlossen hätten, dass ein Flottenwachstum beim deutschen Ferienflieger im Hinblick auf die Erneuerung der Langstreckenflotte derzeit keinen Sinn machen würde. Daher habe man sich dazu entschlossen mit Marabu einen zusätzlichen Flugbetrieb ins Leben zu rufen. Kurz nach der Bekanntgabe des Projekts hat auch die Reaktion der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nicht lange auf sich warten lassen. Diese kritisierte das Vorhaben der „Ausflaggung“ nach Estland scharf und auch der Ort des Firmensitzes der Neugründung stößt den Arbeitnehmervertretern sauer auf. In der Anfangsphase wird Marabu Airlines noch ohne eigenes AOC aktiv sein. Die ab Hamburg und München angekündigten Flüge sollen von Nordica durchgeführt werden. Das Unternehmen befand sich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach fliegendem Personal für die beiden deutschen Städte. Später sollen dann alle Verbindungen von Marabu selbst operiert werden. Im Gespräch mit der FVW weist Schwaiger zurück, dass Estland ein Billiglohnland wäre. Der Sitz in Estland bedeute zwar niedrigere Kosten, jedoch verfüge es über gute Universitäten und wäre im Bereich der Digitalisierung führend. Auch würde man die Besatzungen überwiegend in Deutschland und nicht in Estland rekrutieren, so der Marabu-Chef. Juristisch gesehen sollen

weiterlesen »

Nonstopflug oder Direktflug? Das sind die Unterschiede

Immer wieder zeigen sich Passagiere verwundert, wenn ihr Flug eine Zwischenlandung hat. Man habe ja einen Direktflug gebucht und direkt heißt ja, dass es keinen Stopp gibt. Diese Annahme ist grundsätzlich falsch und der weitverbreitete Irrtum wird gelegentlich von Airlines, aber auch Reiseveranstaltern regelrecht ausgenutzt. Wenn man ohne planmäßige Zwischenlandung fliegen möchte, muss man einen so genannten Nonstopflug buchen. Bei Direktflügen darf es nämlich eine beliebige Anzahl von Zwischenstopps geben und obendrein muss auch nicht explizit auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden Rein rechtlich gesehen genügt es, wenn ein Direkt- und kein Nonstopflug angeboten wird und damit haben Reiseveranstalter und/oder Fluggesellschaft den Freibrief und nachträgliche Reklamationen werden ins Leere laufen. Doch worin liegen die Unterschiede, auf die Passagiere bei der Buchung achten sollten, genau? Ein Direktflug ist ein Flug, der von einem Startflughafen zu einem Zielort ohne Zwischenlandung führt. Der Begriff „Direktflug“ bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass der Flug ohne Zwischenstopp ist. Ein Direktflug kann eine oder mehrere Zwischenlandungen haben, jedoch bleiben die Fluggäste während des gesamten Fluges an Bord des Flugzeugs. Während des Zwischenstopps kann das Flugzeug beispielsweise betankt werden oder Passagiere ein- und aussteigen lassen. Ein Nonstopflug ist ein Flug, der von einem Startflughafen zu einem Zielort ohne Zwischenlandung oder Zwischenstopp führt. Auf einem Nonstopflug bleibt das Flugzeug während des gesamten Fluges in der Luft und landet direkt am Zielort. Ein Nonstopflug ist in der Regel schneller und bequemer als ein Direktflug mit Zwischenlandungen. Es ist wichtig zu beachten, dass ein Nonstopflug nicht dasselbe ist wie ein „Non-Stop-Flug“,

weiterlesen »

IAG kann wieder schwarze Zahlen verkünden

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways und Iberia angehören, rechnet damit, dass man im laufenden Jahr 2023 einen Gewinn in der Höhe von 1,8 bis 2,3 Milliarden Euro schreiben wird. Im Vorjahr konnte man den Umsatz um 170 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro steigern. Dies liegt insbesondere daran, dass man nach der Aufhebung der Reiserestriktionen mit einer sehr starken Nachfrage konfrontiert war. Von dieser konnten die meisten Konzernmitglieder auch finanziell profitieren. Der der operative Gewinn vor Sondereffekten wird mit 1,2 Milliarden Euro ausgewiesen. Im Jahr 2021 musste man rote Zahlen in der Höhe von rund drei Milliarden Euro verzeichnen. Der Gewinn lag in 2022 bei etwa 402 Millionen Euro. Damit hat man wieder die schwarzen Zahlen erreicht, denn im Jahr 2021 war man mit minus drei Milliarden Euro tiefrot. Die International Airlines Group geht davon aus, dass man im Laufe des Jahres 2023 das Flugangebot auf etwa 98 Prozent des Vorkrisenangebots hochfahren kann. Man geht derzeit davon aus, dass dies bereits im ersten Quartal dieses Jahres gelingen könnte. Allerdings gibt es als Unsicherheitsfaktor durchaus, dass an manchen Airports die Kapazität aufgrund von Personalmangel eingeschränkt sein könnte.

weiterlesen »

Niederösterreich konnte Nächtigungszahlen steigern

Das Bundesland Niederösterreich konnte im Jänner 2023 – im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat – einen 41-prozentigen Zuwachs im Bereich der touristischen Nächtigungen verzeichnen. Allerdings lag man um 6,2 Prozent unter dem Aufkommen, das man im ersten Monat des Jahres 2019 hatte. Insgesamt gab es 403.900 Nächtigungen in den niederösterreichischen Beherbergungsbetrieben. Dies geht laut Landesregierung aus einer ersten Hochrechnung hervor. „Die Nächtigungskurve in Niederösterreich geht weiterhin deutlich bergauf. Skifahren, Langlaufen, Rodeln, Schneeschuhwandern oder doch lieber ein Trip durch Niederösterreichs Städte – all das macht den Winter in Niederösterreich aus. Die Anstrengungen unserer Gastgeberinnen und Gastgeber machen sich bezahlt, denn unsere Gäste aus dem In- und Ausland kommen gerne wieder zu uns zurück. Im Jänner kamen 277.800 Nächtigungen von Gästen (+27,2 Prozent) aus Österreich, 126.100 Nächtigungen von Gästen (+86 Prozent) aus dem Ausland, allen voran aus unseren wichtigsten Nahmärkten Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Einen besonderen Schwerpunkt setzten wir heuer beim Thema Radfahren, das heurige Jahresthema der Niederösterreich Werbung. Niederösterreich hat die perfekten Voraussetzungen, um sich als Radtourismus-Destination Nummer 1 im Herzen Europas zu positionieren. Heuer wollen wir verstärkt den deutschen Markt bearbeiten, der eine besondere Verbundenheit zum Radtourismus in Niederösterreich hat“, so Landesrat Jochen Danninger (ÖVP). Tourismuslandesrat Jochen Danninger und Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, zeigen sich zuversichtlich, dass diese Entwicklung auch in den kommenden Monaten anhält und das Vorkrisenniveau nun rasch erreicht wird. Unter anderem ist eine umfangreiche Kommunikationskampagne zum Thema Radfahren geplant. Hier legt man einen Schwerpunkt auf Deutschland, Niederösterreichs wichtigstem Nahmarkt für Gäste aus dem Ausland.

weiterlesen »

Neues Problem: Boeing muss Dreamliner-Auslieferungen erneut stoppen

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer musste die Auslieferung der Langstreckenflugzeuge des Typs B787 „Dreamliner“ erneut stoppen. Kürzlich entdeckte man ein neues Problem im Bereich des Rumpfs. Der Hersteller behauptet, dass es sich um einen „Analysefehler“ handeln soll und keine unmittelbare Gefahr für die in Betrieb befindliche Flotte bestehen soll. Boeing hat die Auslieferungen seiner Dreamliner-Flugzeuge vorübergehend gestoppt, nachdem sich herausgestellt hat, dass deren Rumpfkomponenten einer zusätzlichen Analyse bedürfen. Die Federal Aviation Administration (FAA) muss mit dem Problem vollständig zufrieden sein, bevor die Auslieferungen wieder aufgenommen werden können. Die Behörde teilte außerdem mit, dass sie mit Boeing zusammenarbeitet, um festzustellen, welche Maßnahmen für kürzlich ausgelieferte Flugzeuge erforderlich sein könnten. Davon könnte möglicherweise auch Lufthansa betroffen sein, denn der Carrier hat in den letzten Monaten seine ersten Boeing 787-9 übernommen. „Bei der Überprüfung der Zertifizierungsunterlagen hat Boeing einen Analysefehler unseres Zulieferers im Zusammenhang mit dem vorderen Druckschott der 787 entdeckt. Wir haben die FAA benachrichtigt und die Auslieferungen der 787 unterbrochen, während wir die erforderliche Analyse und Dokumentation vervollständigen“, so der Hersteller in einer Stellungnahme. Boeing erklärt, dass es keine unmittelbaren Bedenken hinsichtlich der Flugsicherheit für die in Betrieb befindliche Flotte gibt und dass das Unternehmen in Kontakt mit den Kunden steht und weiterhin die Anweisungen der FAA befolgen wird. Der Flugzeughersteller teilte weiters mit, dass die kurzfristigen Auslieferungen beeinträchtigt werden, erwartet aber „keine Änderung unserer Produktions- und Auslieferungsprognosen für das Jahr 2023“.

weiterlesen »