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Weggebaggerte Datenleitung: Lufthansa fährt Flugbetrieb wieder hoch

Bei Bauarbeiten für einen Eisenbahntunnel wurde eine von Lufthansa verwendete Datenleitung „weggebaggert“. Dadurch ist es zur Nichtverfügbarkeit zahlreicher IT-Systeme gefunden. Viele Flüge des Kranichs und von Konzerntöchtern sind ausgefallen. Mittlerweile beginnt die Lufthansa Group ihre Systeme und ihren Flugbetrieb wieder hochzufahren. Man geht davon aus, dass noch über den gesamten Tag hinweg Störungen wie Ausfälle und Verspätungen auftreten werden. Für Donnerstag, den 16. Feber 2023, rechnet man mit weitgehend normalem Flugbetrieb. Allerdings hat der Kranich-Konzern noch ein ganz anderes Problem am Hals: Viele Passagiere, insbesondere Umsteiger sind gestrandet und nicht alle können auf Flüge am Donnerstag umgebucht werden. Am Freitag, den 17. Feber 2023 kann man aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufruft, die Drehkreuze München und Frankfurt am Main nicht nutzen. Beide Airports haben bereits mitgeteilt, dass man wegen der Arbeitskampfmaßnahme vom Netz gehen muss. Somit werden sich die Folgen des IT-Ausfalls – kombiniert mit dem bevorstehenden Verdi-Streik – noch einige Tage nachteilig für Fluggäste auswirken.

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Verdi-Streik: Alle Passagierflüge in München abgesagt

Aufgrund des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi werden an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen, München, am Freitag, den 17. Feber 2023 keine Passagierflüge stattfinden. Der Airport hat bei der zuständigen Aufsichtsbehörde den Antrag gestellt, dass man an diesem Tag von der Betriebspflicht befreit wird. Diesem Antrag wurde stattgegeben – somit finden am kommenden Freitag im Zeitraum von 00:00 Uhr bis Samstag, 01:00 Uhr keine regulären Passagierflüge statt. Davon nicht betroffen sind alle Sonderflüge, wie z. B. Hilfsflüge, Flüge für medizinische, technische und sonstige Notfälle sowie Flüge für die Sicherheitskonferenz. Die für den Flughafen München zuständige Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die als oberste Luftaufsichtsbehörde fungiert. Die Geschäftsführung des Franz-Josef-Strauß-Airports geht davon aus, dass man von den Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi an insgesamt sieben deutschen Verkehrsflughäfen aufruft, stark betroffen sein wird. Angesichts dessen, dass drei für den sicheren Flugbetrieb notwendige Berufsgruppen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind, sieht man sich außer Stande die Passagierflüge am 17. Feber 2023 fliegen lassen zu können. Aufgrund des Umstands, dass die Aufsichtsbehörde die Betriebspflicht an diesem Tag aussetzt, sind alle Flüge abgesagt worden. Allen Fluggästen wird dringend empfohlen, sich bei ihrer jeweiligen Airline zu erkundigen. Aktuelle Informationen stehen auf den Internetseiten des Münchner Flughafens unter www.munich-airport.de zur Verfügung. Die Airlines informieren auch über Möglichkeiten zur Umbuchung und falls möglich Ersatzbeförderungsmöglichkeiten. Auch der Flughafen Hamburg geht davon aus, dass am Freitag nicht geflogen werden kann und bittet Passagiere und Abholer erst gar nicht zum Airport zu kommen. In Stuttgart rechnet man mit erheblichen Einschränkungen,

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Airhelp: Vermutlich keine Entschädigungen für gestrandete Lufthansa-Passagiere

Ein konzernweiter IT-Ausfall aufgrund eines beschädigten Netzwerkkabels bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa stört weltweit den Flugverkehr. Seit heute Morgen waren die Computersysteme unter anderem für das Boarding nicht mehr betriebsbereit. Laut der Nachrichtenagentur dpa wurden alle innerdeutschen Flüge zunächst abgesagt, Passagiere werden gebeten, auf die Bahn umzusteigen. Julián Navas, Fluggastrechteexperte bei der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte, AirHelp, klärt betroffene Passagiere über ihre Rechte auf: „Durch den globalen Ausfall der IT-Systeme kommt es aktuell zu zahlreichen Verspätungen und Flugausfällen bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften Brussels Airlines, Austrian Airlines, Swiss International und Eurowings. Da es sich um einen technischen Fehler außerhalb der Verantwortung der Lufthansa handelt, gelten in diesem Fall keine Entschädigungsansprüche der Passagiere. Technische Schwierigkeiten, die auf die Airline zurückzuführen sind, sind kein außergewöhnlicher Umstand wie Unwetter oder medizinische Notfälle, daher trägt in diesen Fällen die Fluggesellschaft die Verantwortung dafür. Das bedeutet, dass alle betroffenen Passagiere Anspruch auf Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro haben.” Passagiere haben zudem Anspruch auf Ersatzleistungen „Betroffene Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden zudem Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Innerdeutsche Flüge können optional auf eine Bahnfahrkarte umgelegt werden, so wie es die Lufthansa aktuell auch den betroffenen Passagieren empfiehlt. Wichtig ist, dass die Fluggäste die Belege für Zugtickets oder andere Beförderungsmittel aufbewahren, damit sie die Kosten der Lufthansa in Rechnung stellen können. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die

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IT-Versagen und Streik: Verspätungen und Flugausfälle bei der Lufthansa

Am heutigen Morgen kam es bei Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaft Eurowings zu einem konzernweiten Ausfall der IT-Systeme, der zu Verspätungen und Flugausfällen führte. Der IT-Ausfall bei Lufthansa hatte zur Folge, dass an Flughäfen nicht mehr die nötigen Daten vorlagen, um Passagiere einzuchecken oder ins Flugzeug einsteigen zu lassen. Der Konzern bestätigte die Störungen. „Aus diesem Grunde muss mit Verzögerungen in der Abfertigung und auch mit Einflüssen im Flugbetrieb gerechnet werden“, teilte Lufthansa mit. Die Ursache des Ausfalls waren offenbar beschädigte Glasfaserkabel, die bei Bauarbeiten durch einen Bagger in Frankfurt am Main durchtrennt wurden. Passagiere, die von den Ausfällen betroffen waren, wurden aufgefordert, sich online über den Status ihres Fluges zu informieren. Die AUA-Mutter strich innerdeutsche Flüge und empfahl, auf die Bahn umzusteigen. Das berichtet die FAZ. Bei Austrian Airlines seien die Auswirkungen derzeit noch gering, aktuell würden die Flüge nach Frankfurt temporär ausgesetzt, bei einzelnen weiteren Flügen könne es zu Verspätungen kommen. Nach Angaben der Lufthansa seien bis auf Eurowings keine anderen Tochterairlines betroffen. Flughafen Frankfurt besonders betroffen Der Flughafen Frankfurt war am stärksten betroffen. Die deutsche Flugsicherung leitet Flugzeuge nicht mehr nach Frankfurt, um zu verhindern, dass das Drehkreuz vollläuft. Die Maschinen werden auf andere Flughäfen wie Nürnberg, Köln und Düsseldorf umgeleitet. Von der Landesperre sind auch internationale Flüge betroffen, sodass zahlreiche Umsteiger ihre Anschlüsse verpassen. Das zweite große Lufthansa-Drehkreuz München wurde bisher von der Flugsicherung noch nicht gesperrt. Sollten die Probleme länger andauern, könnte das aber ebenfalls möglich sein, so der ORF. Am Freitag wird der Frankfurter Flughafen

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Jänner 2023: Flughafen Wien mit 1.669.566 Passagieren

Der Flughafen Wien-Schwechat hatte im Jänner 2023 insgesamt 1.669.566 Passagiere und damit um 103,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das Aufkommen, das man im Jänner 2019 hatte, hat man zu 91,2 Prozent erreicht. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1.326.487 Passagiere (+108,8%) und die der Transferpassagiere auf 337.066 Passagiere (+87,1%). Die Flugbewegungen stiegen auf 14.428 Starts und Landungen (+47,2%). Das Frachtaufkommen sank gegenüber dem Jänner 2022 um 13,4% auf 17.979 Tonnen. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Jänner 2023 stieg nach Westeuropa auf 563.085 Passagiere (+113,5% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Jänner 2023 insgesamt 126.366 Passagiere (+80,7%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 20.472 Passagiere (+56,9%) und nach Afrika 23.169 (+120,4%).  In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Jänner 2023 insgesamt 71.042 Passagiere (+199,9%) und in den Fernen Osten 30.503 Passagiere (+316,8%). Auch die Flughafen-Wien-Beteiligungen legen zu: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Jänner 2023 auf 379.335 Reisende (+138,0%) und liegt damit 3,6% über dem Vorkrisenniveau (Jänner 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 27.456 Reisende (+118,8%) zu und liegt damit 4,9% über dem Vorkrisenniveau. Jänner-2023-Verkehrszahlen der Flughafen Wien AG: Flughafen Wien:   Jan 23 Jan 22 Jan 19 Diff. % 2022 Diff. % 2019 Passagiere an+ab+transit 1.669.566 819.674 1.830.923 103,7 -8,8 Lokalpassagiere an+ab 1.326.487 635.378 1.448.127 108,8 -8,4 Transferpassagiere an+ab 337.066 180.106 376.568 87,1 -10,5 Bewegungen an+ab 14.428 9.801 18.171 47,2 -20,6 Cargo an+ab in to 17.979 20.770 21.226 -13,4 -15,3 MTOW in to 606.781 432.540 745.018 40,3

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Volotea und Eurowings vereinbaren Vertriebskooperation

Die Billigfluggesellschaften Volotea und Eurowings rücken näher zusammen, denn die beiden Carrier haben eine umfangreiche Vertriebspartnerschaft vereinbart. Diese umfasst den gemeinsamen Ticketverkauf auf rund 140 Strecken. Flugscheine für beide Carrier können künftig sowohl über die Homepage von Eurowings als auch über jene von Volotea gebucht werden. Betroffen sind etwa 100 von der Lufthansa-Tochter betriebene Routen sowie 40 Stück des spanischen Mitbewerbers. Unter den Verbindungen sollen auch acht neue, von Volotea geflogene Strecken aufgenommen werden, die deutsche Flughäfen wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart direkt mit französischen und italienischen Städten verbinden. So werden künftig auch Bordeaux, Lyon, Nantes, Florenz und Verona nonstop erreicht. Im Rahmen der beabsichtigten Kooperation wird Volotea acht neue Strecken von/nach Deutschland eröffnen, die Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart direkt mit ihren Basen Bordeaux, Lyon, Nantes (alle Frankreich), Florenz und Verona (beide Italien) verbinden. Diese neuen Strecken werden zweimal wöchentlich bedient und verfügen über eine Kapazität von rund 60.000 Sitzen. „Schritt für Schritt stärken wir das ‚Euro‘ in unserem Markennamen Eurowings. Unsere Wurzeln liegen in Deutschland, aber wir erweitern mit dieser Partnerschaft konsequent unsere pan-europäische Präsenz. Nachdem wir Eurowings mit kürzlich eröffneten Basen in Prag und Stockholm Richtung Ost- und Nordeuropa entwickelt haben, ist die Erweiterung unseres Streckenangebots Richtung Südeuropa der nächste Schritt. Die geplante Vertriebskooperation mit Volotea wird unseren Kunden zahlreiche neue Ziele in Frankreich und Italien sowie attraktive Verbindungen innerhalb Südeuropas eröffnen“, so Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof. Neue Verbindungen für Deutschland Neue Strecken ab 26. Mai 2023: Neue Strecken ab 10. und 12. Oktober 2023: „Wir freuen

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Deutschland: Verdi ruft an sieben Flughäfen zum Streik auf

Am Freitag, den 17. Feber 2023 ruft die Gewerkschaft Verdi an sieben deutschen Verkehrsflughäfen zu 24-stündigen Warnstreiks auf. Betroffen sind die Airports Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund, Hannover und Bremen. Mit Flugausfällen und Verspätungen ist zu rechnen. Zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind drei Berufsgruppen: Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen, Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste und Luftsicherheitsbedienstete. Die Gewerkschaft Verdi befindet sich derzeit für die drei genannten Gruppen in Tarifverhandlungen, die als festgefahren gelten. Der Streik soll am Freitag in den frühen Morgenstunden beginnen und endet in der Nacht von Freitag auf Samstag, teilten die Arbeitnehmervertreter mit. „Aufgrund des Streiks ist mit starken Auswirkungen vor allem im innerdeutschen Flugverkehr von Verspätungen, über Ausfälle bis hin zum teilweise Erliegen des Luftverkehrs zu rechnen“, so Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende. „Gerade erst vor wenigen Tagen gab es mit Verdi eine Tarifeinigung am Hamburger Flughafen: Die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste erhalten künftig durchschnittlich rund 20 Prozent mehr Gehalt – ein großer Sprung, der die Inflation mehr als ausgleicht. Dieselbe Gewerkschaft ver.di bestreikt nun trotzdem den Hamburger Flughafen und sorgt für massive Einschränkungen für Zehntausende Reisende. Dabei ist in den TVÖD-Tarifverhandlungen, die in Berlin zwischen dem Bund und den Kommunen mit der Gewerkschaft ver.di geführt werden, die Flughafen Hamburg GmbH keine direkte Verhandlungspartnerin. Dieser Streik wird zum wiederholten Male und ganz bewusst auf dem Rücken der Hamburger Passagiere ausgetragen – dass das Verständnis aller Unbeteiligten dafür sinkt, können wir gut nachvollziehen. Ein 24-Stunden-Warnstreik in Hamburg ist unserer Ansicht nach vollkommen unangemessen, zumal der Flughafen Hamburg mit

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B737-Max: Lot und Smartwings verlieren Klagen in Texas

Die Fluggesellschaften Smartwings und Lot haben in ihren Klagen, die gegen Boeing aufgrund des weltweiten B737-Max-Flugverbots geführt wurden, vor einem texanischen Gericht eine Schlappe erlitten. Der Richter lehnte die Einstufung als Opfer im Strafverfahren ab. Hätte das U.S.-Bezirksgericht die unabhängig voneinander eingebrachten Anträge positiv behandelt, so hätten die beiden Airlines Anspruch auf Entschädigungen gehabt. Laut den Agenturen Bloomberg und Reuters soll Richter Reed O’Connor jedoch entscheiden haben, dass die Rechtsmittel abgewiesen werden. Die beiden europäischen Fluggesellschaften haben unter anderem damit argumentiert, dass sie wie andere Airlines auch im Rahmen der Einigung mit Boeing eine Entschädigung hätten erhalten sollen. Dies ist jedoch bei Lot und Smartwings nicht der Fall. Bemerkenswert ist auch, dass der Richter einen Antrag eines Hinterbliebenen, der die Aufhebung des im Jänner 2021 zwischen dem Justizministerium und Boeing geschlossenen Vergleichs, beantragt hat, abgelehnt hat. Der Vorsitzende sagte unter anderem, dass er die rechtliche Befugnis dazu habe und betonte, dass „Boeing ungeheuerlich kriminelles Verhalten an den Tag gelegt habe“. Das U.S.-Justizministerium und das Boeing-Management haben einen Generalvergleich geschlossen. Dieser gewährte dem Hersteller bzw. den Verantwortlichen Immunität. Im Gegenzug waren 2,5 Milliarden U.S.-Dollar Geldstrafe, 243,6 Millionen U.S.-Dollar Sanktion, 1,77 Milliarden U.S.-Dollar Entschädigungen an Kunden und 500 Millionen U.S.-Dollar an die Hinterbliebenen der beiden tödlichen Abstürze, die sich in den Jahren 2018 und 2019 ereignet haben, zu bezahlen. Mehrere Rechtsanwälte versuchen diese Einigung anzufechten, da deren Mandaten die Ansicht vertreten, dass die Zahlungen an die Hinterbliebenen viel zu niedrig sein sollen. Im September 2022 zahlte Boeing 200 Millionen U.S.-Dollar, um die

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Mallorca macht den Airport fit für den Sommer 2023

Der Flughafen Palma de Mallorca wurde zuletzt vor rund 25 Jahren umfangreich saniert. Man rechnet mit besonders vielen Passagieren im Sommer 2023 und will bis zum großen Ansturm die Terminals auffrischen und Verbindungsgänge optimieren. Sowohl das Hauptgebäude als auch das Terminal A sollen verweigert werden. Das Terminal D wird um drei weitere Flugsteige ergänzt. Dies hat zur Folge, dass momentan einige Bereiche wegen Bauarbeiten gesperrt sind. Die Betreibergesellschaft lässt sich das Projekt rund 200 Millionen Euro kosten und betont, dass bis zur Hauptreisezeit 2023 alles fertig sein soll. Die Arbeiten sollen innerhalb der nächsten Monate durchgeführt werden. Um den Betrieb möglichst wenig zu beinträchtigen soll hauptsächlich nachts gearbeitet werden. Zum ersten Mal seit 25 Jahren werden derart umfangreiche Sanierungen am Flughafen Palma de Mallorca vorgenommen. Zwar hat man auch schon bisher punktuell Hand angelegt, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Im Bereich der Flugsicherung beabsichtigt die spanische Regierung, dass die Kontrolltürme der Airports Santiago de Compostela, Bilbao, Gran Canaria, Malaga, Teneriffa Nord, Teneriffa Süd und Palma de Mallorca nicht mehr durch das staatliche ATC, sondern von einem privaten Anbieter betrieben werden sollen. Der Arbeitgeberverband Caeb und Fluggesellschaften sehen das Vorhaben positiv, allerdings gibt es seitens der Gewerkschaften erhebliche Kritik. In Kürze sollen entsprechende Verträge öffentlich ausgeschrieben werden.

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Hawaii: United Airlines meldet starken Höhenverlust nicht an das NTSB

In den Vereinigten Staaten von Amerika sorgt ein von United Airlines nicht an das NTSB gemeldeter Vorfall vom 18. Dezember 2022 für Aufsehen. Die Boeing 777-200 mit der Registrierung N212UA verlor kurz nach dem Start in Maui stark und schnell an Höhe. Das Langstreckenflugzeug sollte unter der Flugnummer UA1722 von Maui (Hawaii) nach Los Angeles fliegen. Die Wetterbedingungen waren stürmisch. Zunächst stieg die Maschine auf 2.200 Fuß. Anschließend verlor die N212NA in nur 18 Sekunden rund 1.400 Fuß Höhe ehe sich der Jet auf 775 Fuß einpendelte. Den Piloten ist es gelungen den erheblichen Höhenabfall abzufangen und die Boeing 777-200 auf die Reiseflughöhe von 33.000 Fuß steigen zu lassen. Der Vorfall dauerte 45 Sekunden, und die Passagiere mussten eine Kraft von 2,7G aushalten, die von einem Flugzeug ausgeht, das mit einer Geschwindigkeit von 8.600 Fuß pro Minute sinkt. Der Umstand, dass United Airlines diesen Vorfall nicht an das National Transportation Safety Board gemeldet hat, sorgt für Aufsehen. Es handelt sich eigentlich um einen meldepflichtigen Zwischenfall. Das Unternehmen gab auf diese Frage hinweg keine Stellungnahme ab. Ein Sprecher sagte unter anderem, dass die Piloten einen internen Bericht bei der zuständigen Stelle von United Airlines abgegeben hätten. Die betroffene Maschine wäre nach der Landung gründlich von Technikern untersucht worden. Derzeit ist auch offen warum die Flugsicherung nicht eingeschritten ist. Lokale Medien erheben sogar den Vorwurf, dass die zuständigen Lotsen den starken Höhenverlust der N212UA möglicherweise gar nicht bemerkt haben könnten. Jedenfalls wird in den veröffentlichten Aufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen Piloten und ATC

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