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Norwegian eröffnet Basis Riga erst im Jahr 2024

Eigentlich wollte die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle im Sommerflugplan 2023 eine Basis in Riga eröffnen. Mit dieser wollte man unter anderem Platzhirsch Air Baltic Konkurrenz machen. Die Pläne hat man aber auf die lange Bank geschoben. Der Lowcoster betrachtet die lettische Hauptstadt als strategisch wichtig und will mit vor Ort stationierten Maschinen den Verkehr zwischen Riga und skandinavischen Ländern ausbauen. Perspektivisch kann man sich vorstellen auch die eine oder andere Ferienroute ins Streckennetz aufzunehmen. Den ursprünglichen Plänen nach hätte es bereits im Sommerflugplan 2023 losgehen sollen. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts. Norwegian bestätigte auf Anfrage, dass man die geplante Basis Riga in diesem Jahr nicht eröffnen wird. Man hat das Projekt um ein Jahr nach hinten verschoben und strebt nun den Sommerflugplan 2024 als neuen Starttermin in Lettland an. Nähere Gründe nannte man nicht. Der Mitbewerber Air Baltic dürfte von diesen Nachrichten erfreut sein, denn man hat zwar auf einigen Strecken Ryanair und/oder Wizzair oder andere Airlines als Mitbewerber, jedoch bedient man viele Routen ohne Konkurrenten. Die Errichtung eines Norwegian-Stützpunkts könnte zu mehr Wettbewerb und damit sinkenden Preisen führen.

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Austin: FedEx-Frachter und Southwest-737 knapp einer Katastrophe entgangen

Am 4. Feber 2023 kamen sich auf dem Flughafen Austin eine Boeing 767F von FedEx und eine B737 von Southwest Airlines gefährlich nahe. Das Passagierflugzeug befand sich während der Landung des Frachters auf der Runway. Eine Katastrophe konnte nur durch ein Durchstartemanöver der FedEx-Piloten verhindert werden. In den Zwischenfall involviert waren die Boeing 767F mit der Registrierung N297EE und die B737 mit der Kennung N7827A. Das zuerst genannte Flugzeug befand sich als FX1432 auf dem Weg von Memphis nach Austin. Die Southwest-Maschine hätte als WN708 in Richtung Cancun starten sollen. Offiziellen Angaben nach erhielt die Boeing 767F die Freigabe auf der Piste 18 zu landen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die B737 noch auf der Runway, denn diese war zum Zeitpunkt des Vorfalls noch nicht gestartet. Die FedEx-Piloten erkannten das Problem rechtzeitig und brachen die Landung ab. Die Southwest-Maschine wurde im Zuge des Durchstartemanövers in geringer Höhe überflogen. Dank der korrekten Reaktion der Piloten des FedEx-Frachters ist nichts passiert. Die NTSB nimmt den Vorfall dennoch unter die Lupe, denn man will aufklären wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass eine Landefreigabe für eine offensichtlich durch ein anderes Flugzeug genutzte Start- und Landebahn erteilt werden konnte. Die Angelegenheit wird als „möglicher Einbruch in die Landebahn und Überflug“ geführt.

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Wegen Gepäckgebühren: Unruly PAX droht Spirit Airlines mit Bombe

Ein Spirit-Passagier meinte aus Frust über die Handgepäckgebühren des Billigfliegers am Flughafen Orlando eine Bombendrohung aussprechen zu müssen. Das war wohl keine gute Idee, denn ein Supervisor von Spirit Airlines wählte sofort den Notruf. Eigentlich wollte der „unruly PAX“ am 2. Feber 2023 gemeinsam mit seiner Ehefrau von Orlando nach Pensacola fliegen. Doch es kam zu Unstimmigkeiten bezüglich dem Handgepäck und einer zusätzlichen Gebühr, die der Mann nicht entrichten wurde. Als er sich beim zuständigen Supervisor beschwerte, eskalierte die Situation zunehmen. Dann rutschte ihm folgender Satz heraus: „Ich wette mit Ihnen, dass jeder in diesem Flugzeug aussteigen wird, da sich eine Bombe in diesem Flugzeug befindet“. Dies führte zur endgültigen Eskalation, denn bei solchen Drohungen bzw. Bemerkungen wird in der Luftfahrt nicht lange herumgefackelt. Der Airline-Mitarbeiter wählte sofort den Notruf und informierte die Exekutive darüber. Sofort wurde entschieden, dass alle Passagiere aussteigen müssen und der Airbus A320 mit der Registrierung N641NK penibel genau untersucht wird. Auch die Gepäckstücke der Reisenden wurden durchsucht. Der „unruly PAX“ lernte danach unter anderem die örtliche Polizei und das FBI näher kennen, denn er wurde von der Exekutive abgeführt. Der Spirit Airlines-Flug NK1097 startete schließlich um 14:41 EST in Orlando, nahm den Weg von 1 Stunde und 10 Minuten nach Nordwesten und landete um 14:53 CST in Pensacola. Der Rückflug mit der Flugnummer NK1100 verspätete sich um 16:07 CST um zwei Stunden und kam um 18:08 EST in Orlando an.

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Phuket: B767-Triebwerk von Azur Air verabschiedete sich beim Start

Am 5. Feber 2023 erlitt Azur-Air-Flug ZF3774 während dem Startvorgang einen Ausfall des rechten Triebwerks. Die Boeing 767-300 mit der Registrierung RA-73034 hätte von Phuket nach Moskau-Vnukovo fliegen sollen. Die Piloten der russischen Fluggesellschaft haben die Fehlfunktion des Triebwerks bemerkt und den Start umgehend abgebrochen. Ein Augenzeuge filmte den Ausfall, der von Flammen und Rauch unterhalb der Tragfläche begleitet war. Da die Flugzeugführer stark abbremsen mussten, sind drei Reifen beschädigt worden. Sowohl die 12 Crewmitglieder als auch die 309 Fluggäste sind unverletzt geblieben. Alle konnten die Boeing 767-300 verlassen und wurden anschließend wieder ins Terminal des Flughafens von Phuket gebracht. Da die RA-73034 aus technischen Gründen nicht mehr flugfähig war, wurden die Reisenden in Hotels untergebracht. Azur Air will das beschädigte Triebwerk vor Ort austauschen lassen. Auch muss man zumindest drei Reifen ersetzen. Auch dies soll am Flughafen Phuket geschehen. Die Ursache für den Ausfall des rechten Triebwerks ist noch vollkommen unklar. Es ist zumindest nicht auszuschließen, dass dieses aufgrund mangelhaftem Zugang zu Ersatzteilen bzw. Tauschantrieben am Ende der Einsatzzeit gewesen sein könnte. Genaue Aussagen lassen sich allerdings erst machen, wenn die thailändischen Flugunfallermittler einen ersten Zwischenbericht vorgelegt haben.

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Air Belgium: Technischer Defekt sorgte für lange Verspätung

Die Fluggesellschaft Air Belgium hatte Freitag, den 3. Feber 2023 technische Probleme mit dem Airbus A330-200 mit der Registrierung OE-LCL. Daraus resultiert, dass Flug KF5961 mehr als 24 Stunden verspätet war. Der Langstreckenjet sollte eigentlich am Freitagvormittag von Charleroi nach Fort de France und Pointe-à-Pitre fliegen. Aus technischen Gründen musste der Start aber verschoben werden. Die Reparaturarbeiten dauerten länger als gedacht an, so dass Air Belgium den neuen Termin wiederholt nach hinten verschieben musste. Die Passagiere befanden sich am Freitag bereits an Bord. Nach über zwei Stunden Wartezeit gab es dann die Hiobsbotschaft, dass aus technischen Gründen nicht gestartet werden kann. Die Reisenden wurden aufgefordert die OE-LCL zu verlassen. Da die Probleme am ursprünglich geplanten Abflugtag nicht behoben werden konnten, wurden die Reisenden in Hotels gebracht. Anschließend wurde entschieden, dass der Airbus A330-900 mit der Registrierung OE-ABG am Samstag in Richtung Fort-de-France eingesetzt wird. Diese Maschine war zuvor im Auftrag von Condor im Einsatz und wurde eigens von Frankfurt am Main nach Charleroi überstellt. Der kommerzielle Linienflug nach Martinique hob gegen 14 Uhr 00 ab. Jene Passagiere, die nach Pointe-à-Pitre fliegen wollten, mussten abwarten bis die OE-LCL wieder einsatzbereit ist. Die Arbeiten dauerten noch über den Tag an. Erst am späten Samstagnachmittag konnte Air Belgium mit diesem Airbus A330-200 abheben.

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Air-Nostrum-Piloten stimmen für unbefristeten Streik

Der spanischen Fluggesellschaft Air Nostrum könnte ein unbefristeter Pilotenstreik blühen, denn im Rahmen einer Urabstimmung haben sich die von der Gewerkschaft Sepla vertretenen Flugzeugführer zu diesem Schritt entschlossen. Die Zustimmung soll bei 92,37 Prozent gelegen haben. Gefordert werden rund 30 Prozent mehr Lohn für die Jahre 2023 und 2024. Die Geschäftsleitung soll die Forderung bislang ablehnen. Die Verhandlungen in diesem Tarifstreit gelten als festgefahren, so dass ohne einen Kompromiss Arbeitsniederlegungen folgen könnten. Die Pilotengewerkschaft hat bislang noch keinen Streiktermin kommuniziert. „Die Piloten von Air Nostrum die am 30. und 31. Januar zu einer Versammlung zusammengekommen sind, haben der Spanischen Pilotengewerkschaft mit überwältigender Mehrheit – 92,37 % der Stimmen – ihre Unterstützung für einen unbefristeten Streik angeboten, um der anhaltenden Blockade entgegenzuwirken, unter der die Mitglieder des technischen Personals angesichts ihrer berechtigten Forderungen seitens des Unternehmens leiden“, so die Gewerkschaft Sepla in einem Statement.

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Rosaviatsia-Chef sieht keine Probleme bei der Ersatzteilversorgung

Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia geht davon aus, dass Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing noch mindestens bis zum Jahr 2023 „sicher betrieben werden können“. Die westlichen Sanktionen hätten keine Auswirkungen auf die Flugsicherheit in der Russischen Föderation. Auch auf die Sowjetära wird verwiesen. Im Gespräch mit dem Medienunternehmen RBK zeigt sich Behördenleiter Alexander Neradko davon überzeugt, dass man auch weiterhin an Triebwerke und Ersatzteile kommen werde und wenn nicht werde man diese eben selber bauen. Das Interview erinnert ein wenig an Durchhalteparolen, denn einige russische Fluggesellschaften haben bereits massive Probleme im Bereich der Ersatzteilversorgung. Über die Türkei und andere Staaten kommt man punktuell noch an Originalteile, jedoch nicht in jenem Ausmaß, das erforderlich wäre. Die Folge daraus: Einige Maschinen wurden stillgelegt und dienen als Ersatzteilspender. Oder aber man lässt im Hinblick auf die Sommersaison schon jetzt Flugzeuge am Boden, um deren Triebwerke zu schonen. Neradko vertritt die Ansicht, dass „der Westen“ die Absicht verfolge die russische Zivilluftfahrt zu zerstören. Dieses Vorhaben werde seiner Ansicht nach nicht gelingen. Dazu der Behördenchef: „Aus einem einfachen Grund: Jeder, der in unserem Land für die Luftfahrt verantwortlich ist, hat rechtzeitig und richtig auf die Aktionen derjenigen reagiert, die sich den Sanktionen angeschlossen haben“. Er verweist auch explizit darauf, dass man die Sanktionen ohnehin umgehen könne. Man kauft einfach über Strohfirmen, die sich in Staaten, die sich nicht beteiligen angesiedelt sind, ein. In den USA ist diese Praxis bereits bekannt und beispielsweise droht das Weiße Haus mittlerweile offen, dass keine Boeing-Teile mehr in den Bosporus-Staat

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Flybe-Pleite: Lufthansa und Air France-KLM an Heathrow-Slots interessiert

Für die insolvente Billigfluggesellschaft Flybe soll es laut einem Medienbericht der britischen Zeitung „Telegraph“ durchaus prominente Interessenten geben. Dabei soll es sich um Air France-KLM und Lufthansa handeln. Diese dürften aber eher an den Start- und Landerechten am Flughafen London-Heathrow interessiert sein. Vor wenigen Tagen musste die „neue Flybe“ nach weniger als einem Jahr Flugbetrieb Insolvenz anmelden. Sämtliche Flüge wurden abgesagt und 276 Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungsschreiben erhalten. Zwei Juristen von Interpath Advisory wurden zu gleichberechtigten Insolvenzverwaltern ernannt. Laut deren erster Einschätzung sollen nur wenige Tage verbleiben, um eine Liquidation der Regionalfluggesellschaft verhindern zu können. Das zitierte Medium schreibt, dass sich Lufthansa und Air France-KLM primär an den sieben Slotpaaren, die Flybe in London-Heathrow hält, interessieren sollen. Weiters hat man ein Auge auf die fünf Start- und Landerechte in Amsterdam-Schiphol geworfen. Dem Vernehmen nach sollen die Masseverwalter darauf bestehen, dass ein potentieller Käufer auch Assets und Verbindlichkeiten übernehmen wird. Gelingt der Verkauf nicht, so gehen die Slots zurück an den jeweiligen Regulator und werden neu verteilt.

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Bei Viva Colombia wird das Geld knapp

Die Fluggesellschaft Viva Colombia steht finanziell unter Druck und muss erste Flugstrecken streichen. Das Unternehmen begründet dies unter anderem damit, dass Gelder eines Investors nicht eingetroffen sind und für die geplante Fusion mit Avianca noch immer kein grünes Licht vorliegt. Am Freitag wurde bekannt, dass drei Verbindungen ab Cali nicht mehr bedient werden können. Diese führen nach Cartagena, Santa Marta und San Andrés. Die betroffene Fluggesellschaft redet in einer Stellungnahme auch nicht um den heißen Brei herum: „Die Verringerung unseres Angebots von 17 Flügen pro Woche von Cali zu den Stranddestinationen in Kolumbien ist auf die komplexen makroökonomischen Bedingungen zurückzuführen, die sich auf die Luftverkehrsbranche und insbesondere auf Viva auswirken, die, da sie keinen Investor hat, der finanziell hinter ihr steht, die durch Wechselkurse, Inflation und Treibstoffpreise verursachten Mehrkosten nicht tragen kann“. Viva Colombia steht seit einiger Zeit massiv unter Druck. Der Carrier konnte sich nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen und ist zusätzlich mit stark gestiegenen Treibstoffpreisen konfrontiert. Um die Kosten kurzfristig reduzieren zu können, einigte man sich mit einigen Leasinggebern auf die vorzeitige Rückgabe von Flugzeugen. Das Streckennetz wurde seit 2021 nicht mehr expandiert, sondern verkleinert. Man strebt eine Fusion mit dem Mitbewerber Avianca an, jedoch wurde diese bislang noch nicht bewilligt.

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Condors A330neo-Flotte auf drei Maschinen angewachsen

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am Freitagabend den dritten Airbus A330neo übernommen. Dieser trägt die Registrierung D-ANRI und ist im Streifenlook in der Farbe „Island“ lackiert. Der Neuzugang soll voraussichtlich Mitte Februar 2023 in den Liniendienst gestellt werden. Lange hat es gedauert bis Condor den ersten Airbus A330neo übernommen hat und wenige Tage vor der Übergabe wurde die Maschine gar vom Hersteller beschädigt. Mittlerweile ist die Teilflotte auf drei Exemplare angewachsen. Dabei wird es nicht bleiben, denn bis 2024 wird der Carrier fast monatlich ein weiteres Langstreckenflugzeug dieses Typs übernehmen. Die bestehende Boeing 767-Flotte ist in die Jahre gekommen. Daher hat man sich seitens Condor vor einiger Zeit dazu entschlossen, dass man Airbus A330neo als Nachfolger einflotten wird. Um die Crews optimal vorbereiten zu können, hat man zuvor gebrauchte Airbus A330-200 in die Flotte aufgenommen. Diese Maschinen werden noch einige Zeit erhalten bleiben. Der jüngste Neuzugang, die D-ANRI, wird laut Condor voraussichtlich Mitte Februar 2023 in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden. Der Erstflug wird nach Punta Cana führen. Bislang sind bereits zwei Flugzeuge dieses Typs für den deutschen Ferienflieger unterwegs und steuern Urlaubsziele im Indischen Ozean und in der Karibik an.

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