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Klimakleber haben Autobahn-Zufahrt zum BER blockiert

Die selbsternannten „Klimaretter“ haben am Freitagvormittag die Zufahrt zum Flughafen Beerlin-Brandenburg blockiert. Dabei klebten sich einige Personen auf der Autobahn, kurz vor der Abfahrt zum Airport, fest. Es kam zu einem längeren Stau und dem Vernehmen nach sollen deswegen zahlreiche Personen ihre Flüge ab dem BER verpasst haben. Immer wieder sorgen die „Klimakleber“ für Aufsehen, denn ihre Aktionen sind im Regelfall nicht angemeldet und sorgen für Verkehrschaos. Erst kürzlich ist eine Person verstorben, weil Einsatzkräfte wegen der Kleberei nicht rechtzeitig eintreffen konnten. Ein Vertreter der Gruppe „Letzte Generation“ äußerte sich auf Social Media regelrecht herablassend über den Todesfall. Die Aktionen der „Klimakleber“ sind äußerst umstritten, da diese laut zahlreichen Medien aus dubiosen Quellen finanziert werden. Teilweise soll es sogar Anstellungen samt Sozialversicherung als „Berufsaktivist“ geben. Die Aktionen sorgen in vielen Städten Deutschlands und Österreich für Verärgerung und werden immer aggressiver. Auch Sachbeschädigungen, beispielsweise in Museen, soll vorkommen. Anfang dieser Woche kündigten die selbsternannten „Klimaretter“ an, dass sie Flughäfen lahmlegen wollen. Den Auftakt dürfte man am BER gemacht haben, wobei lediglich die Zufahrt über die Autobahn massiv erschwert wurde. Fluggäste konnten den Airport – beispielsweise mit der Bahn oder über andere Straßen – weiterhin erreichen. Jedenfalls dürfte die jüngste Aktion dafür gesorgt haben, dass die Flughafenbetreiber ein erhöhtes Augenmerk auf die Sicherheit legen werden, denn die „Letzte Generation“ tritt so gut wie immer völlig unangemeldet an.

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Boeing 737-Max-7: FAA rechnet nicht mit Zulassung vor Jahresende 2022

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA geht nicht davon aus, dass dem Maschinentyp Boeing 737 Max 7 noch vor Ende dieses Jahres die Zertifizierung erteilt werden kann. Welche Auswirkungen das haben wird, ist noch offen. Der Hersteller drohte vor einigen Wochen mit der Einstellung des Programms. Boeing hat es aus gutem Grund besonders eilig, denn mit 1. Jänner 2023 treten neue Vorschriften in Kraft. Dies würde dazu führen, dass zusätzliche Komponenten verbaut werden müssen und Piloten für die einzelnen Max-Typen unterschiedliche Schulungen benötigen würden. Damit würde dem Flugzeugbauer ein wichtiges Verkaufsargument verloren gehen. Für Airlines dürfte es wenig attraktiv sein, wenn man B737-Max-Piloten nicht nach Belieben auf Max-7, -8, -9 und 10 einsetzen kann. Der Hersteller rechnet mit vielen Stornierungen. Boeing hat mittlerweile den Kongress um eine Ausnahmegenehmigung gebeten. Bislang hat dieser aber noch nicht entschieden, ob für die neue Sicherheitsnorm bei der Max-7 und der Max-10 eine Ausnahme gemacht wird. Der amtierende FAA-Leiter, Billy Nolen, sagte, dass er nicht damit rechnet, dass es noch vor Jahresende zu einer Zertifizierung kommen wird. Auch sagte er laut Reuters, dass er den Eindruck hat, dass die Arbeiten nach Ablauf der Frist nicht fortgesetzt werden könnten. Die jüngste Aussage des FAA-Chefs kann, wenn man es so will, auch als Druck in Richtung Kongress interpretiert werden. Dieser muss rasch darüber entscheiden, ob für die beiden Max-Modelle eine Ausnahme gemacht wird oder nicht. Ab 27. Dezember 2022 müssen alle Maschinen, die neu zertifiziert werden, über das modernisierte Sicherheitssystem verfügen. Wird die Zustimmung nicht gewährt, so müsste der

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MSC hat Flaggschiff „Seascape“ übernommen

Die Reederei MSC Cruises hat mit der MSC Seascape das größte Kreuzfahrtschiff, das jemals von einer italienischen Werft gebaut wurde, übernommen. Am 7. Dezember 2022 soll der Liner in New York getauft werden. Zunächst wird die Seascape in der Karibik stationiert werden. Ab Miami wird man zwei unterschiedliche siebentägige Kreuzfahrten anbieten. Diese führen durch die östliche und die westliche Karibik. „Die MSC Seascape ist das zweite Schiff, das in diesem Jahr in Dienst gestellt wird und unsere moderne Flotte auf 21 Schiffe erweitert. Wir sind stolz darauf, das zweite Seaside-EVO-Schiff in unserer Flotte zu haben, um die innovative Seaside-Klasse zu vervollständigen. Die MSC Seascape macht das Meer intensiv erlebbar, denn sie bietet auf insgesamt e, auf denen die Gäste die wunderschöne Karibik, wo das Schiff seine erste Saison verbringen wird, erleben können. Das unverwechselbare Design mit einer weitläufigen Promenade (nahezu 360 Grad) lädt die Gäste ein, ihre Auszeit in vollen Zügen zu genießen und abzuschalten“, so MSC-Chef Gianni Onorato. In Sachen Umweltschutz entspricht der Neubau nach Angaben der Reederei dem aktuellen Stand der Technik. Beispielsweise ist es mit einem System ausgerüstet, das für weniger Lärm sorgen soll. Damit will man Meeresbewohner schützen. Auch hat man neue Katalysatoren im Einsatz, die für bis zu 90 Prozent reduzierte Stickoxid-Emissionen sorgen sollen. MSC verspricht, dass etwa 98 Prozent der Schwefeloxide entfernt werden können.

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Airbus A220: Kanada gibt dringende Sicherheitsanweisung aus

Die kanadische Zivilluftfahrtbehörde hat eine dringende Sicherheitsanweisung für den Maschinentyp Airbus A220 herausgegeben. Es geht um ein Problem mit dem Autopiloten, das sicherheitsrelevant sein kann. Betroffen sind folgende Maschinen: Modell BD-500-1A10, alle Seriennummern sowie Modell BD-500-1A11, alle Seriennummern. „Das Einschalten des Autopiloten während des Starts kann zu einer vorzeitigen zu einer vorzeitigen Drehung führen, die möglicherweise einen Tailstrike, Steigflugunfähigkeit oder Verlust der Kontrolle. Ein sofortiges Eingreifen der Besatzung ist erforderlich“, so die kanadische Zivilluftfahrtbehörde in einer Lufttüchtigkeitsanweisung. „Airbus Canada hat die Flugbetriebsübermittlung (FOT) A220-FOT-22-00-001 herausgegeben, die folgende Informationen enthält Betriebsempfehlungen und Verfahren für die Auswahl des Autothrottlereglers und für den Fall einer Autothrottle-Abschaltung während des Starts. Bediener sollten sich darüber im Klaren sein, dass der Autothrottle nicht wieder aktiviert werden kann, wenn er beim Start oberhalb von 60 Knoten (kts) und unterhalb von 400 Fuß unterbrochen wird. Die Besatzung sollte nicht versuchen, den Autopiloten wieder einzuschalten, wenn er beim Start abgekoppelt wird, da dies zu einem unsicheren Zustand führen Zustand führen kann, wenn der Autopilot versehentlich eingeschaltet wird. Diese AD erfordert eine Änderung des Flughandbuchs, um eine neue Warnung bezüglich des Einschaltens des Autopiloten beim Start“, ist in der Direktive zu lesen.

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Kreuzfahrten: Hapag-Lloyd mit Neuerungen für die Saison 2024/25

Die Reederei Hapag-Llyod Cruises hat neue Routen, die man in der Saison 2024/25 anbieten wird, vorgestellt. Insgesamt werden 116 Fahrten zu sieben Kontinenten durchgeführt. Man wird auch drei Expeditionsschiffe einsetzen. Dabei handelt es sich um die Hanseatic Nature, Hanseatic Inspiration und Hanseatic Spirit. Diese werden 64 Ausfahrten unternehmen. Die drei Schiffe sind weitgehend baugleich und können maximal 230 Fahrgäste befördern. Die Nature wird im Sommer 2025 erstmals die Hudson Bay durchfahren. Diese kann aufgrund der Eislage nur an wenigen Tagen genutzt werden. Das Schwesterschiff Spirit wird im Sommer 2025 die Passage von Kangerlussuaq nach Seward durchfahren. Die Inspiration wird selbige Route, jedoch in umgekehrter Richtung, durchfahren. Weiters nimmt diese Kurs auf Vanuatu, Kiribati, die Marschallinseln und Palau. Ebenso werden Fahrten in die Antarktis angeboten. Das Kreuzfahrtschiff Europa wird überwiegend in den Bereichen Asien, Afrika und Ozeanien kreuzen. Man wird beispielsweise von Melbourne nach Mauritius fahren. Allerdings ändert sich die Routenführung. Man bietet verschiedene Etappen an. In Kombination können diese zu Kreuzfahrten mit einer Dauer von bis zu 66 Tagen führen. Neu wird man auch Ko-Kipe, Yanbu und Jeddah ansteuern. Mit der Europa 2 werden insgesamt 28 neue Routen bedient. Man hat erstmals die Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika im Programm. Dabei steuert man beispielsweise Portland und Seattle an. Auch wird man das kanadische Vancouver anlaufen. Die Route führt von Tokio über Hawaii bis nach Los Angeles. Weitere Fahrten nehmen Kurs auf Australien und Neuseeland.

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Air Seychelles konnte das Insolvenzverfahren verlassen

Die ehemalige Etihad-Airways-Beteiligung Air Seychelles konnte am 14. November 2022 das Insolvenzverfahren verlassen. Dieses hatte man im Oktober 2021 beantragt, um den Carrier neu aufstellen zu können Laut Verkehrsministerium hat der vom Gericht eingesetzte Sonderverwalter seine Arbeit beendet, so dass Air Seychelles wieder unter der der Führung des Managements steht. Zwischen der Regierung und Etihad Airways war es zu Unstimmigkeiten gekommen. Der Konzern aus Abu Dhabi trimmte den Carrier stark auf Expansion, so dass dieser einen beträchtlichen Schuldenberg anhäufte. Letztlich ging die 40-prozentige Beteiligung zurück an die Regierung der Seychellen. Allerdings versuchte EA Partners die Schulden, die aus einer Anleihe resultierten, geltend zu machen. Im August 2021 gipfelte dies in einem Antrag auf Liquidation von Air Seychelles. Der Carrier war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage die Schulden gänzlich zurückzubezahlen, weshalb man sich in ein Insolvenzverfahren begeben hat. Dieses führte auch dazu, dass die Gläubiger einer 66,67-prozentigen Reduktion ihrer Forderungen zugestimmt hatten. Nach Bezahlung des Vergleichs wurde der Antrag auf Liquidation im Mai 2022 zurückgezogen. Die Mittel wurden zumindest teilweise von der Regierung bereitgestellt. Weiters gewährte diese einen Kredit in der Höhe von 13 Millionen U.S.-Dollar. Dieser hat eine Laufzeit von sechs Jahren.

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Air Europa least 50 weitere Flugzeuge

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa beabsichtigt ihre Flotte um 50 Maschinen zu erweitern. Dabei handelt es sich um Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 787 sowie B737-Max-Mittelstreckenjets. Diese werden über Leasinggeber bezogen. Derzeit geht man bei Air Europa davon aus, dass die Neuzugänge zwischen 2024 und 2026 übernommen werden können. Es handelt sich um 26 Boeing 737-Max und 24 Dreamliner. Teilweise sollen die Maschinen ältere Flugzeuge ablösen und gleichzeitig auch die weitere Expansion des Carriers ermöglichen. Bemerkenswert ist auch, dass die aktuelle Flotte des Carriers aus 42 Maschinen besteht. Für das kommende Jahr ist ein Ausbau auf 61 Jets vorgesehen. In dieser Zahl sind jene Flugzeuge, die von anderen Carriern im Rahmen von Wetlease-Abkommen oder aber von Tochtergesellschaften betrieben werden, nicht berücksichtigt. Zwischenzeitlich gibt es hinsichtlich der geplanten schrittweisen Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group neuerlich kleine Unstimmigkeiten. Mehrheitseigentümer Globalia ist der Ansicht, dass der Wert des Carriers deutlich gestiegen ist. Also versucht man durch Verhandlungen mehr Geld von der IAG zu bekommen. Der Ausgang ist noch völlig offen.

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Saudi-Arabien: RIA soll früher abheben

Die Regierung von Saudi-Arabien will die neue Fluggesellschaft RIA noch in diesem Jahr an den Start bringen. Zunächst hatte es geheißen, dass diese im Jahr 2024 den Linienflugbetrieb aufnehmen soll. Nun soll alles deutlich schneller gehen. Zunächst soll RIA innerhalb des Landes fliegen sowie Ziele in den Nachbarländern bedienen. Über den Public Investment Fund werden rund 30 Milliarden U.S.-Dollar lockergemacht, um Riad zu einem internationalen Luftverkehrsdrehkreuz ausbauen. Mit Avilease verfügt man auch über einen konzerninternen Leasinggeber. Mit Hilfe des neuen Carriers will man auch Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways Konkurrenz machen. Die lokalen Medien Gulf Insider und Arabian Business berichten übereinstimmend, dass die Vorbereitungen schon weit vorangeschritten sind. In den nächsten Wochen bzw. Monaten soll mit dem Hochfahren des Streckennetzes begonnen werden. Für die geplanten Langstreckenflüge will man etwa vierzig Airbus A350 einsetzen. Diese sollen über die ebenfalls staatliche Saudia bestellt werden, wobei diese hofft ebenfalls das eine oder andere Flugzeug zu bekommen. Es wird erwartet, dass Ria mit bis zu 75 Langstreckenmaschinen operieren wird und dass auch die eine oder andere Order bei Boeing getätigt wird.

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Für Tui: Enterair stationiert Boeing 737-800 in Karlsruhe/Baden-Baden

Die polnische Fluggesellschaft Enterair wird im Sommerflugplan 2023 eine Boeing 737-800 auf dem deutschen Airport Karlsruhe/Baden-Baden stationieren. Mit dieser Maschine wird man im Auftrag von Tui Charterflüge zu diversen Ferienzielen durchführen. Derzeit ist geplant, dass der Mittelstreckenjet ab Anfang Juni 2023 auf dem Baden-Airpark stationiert werden soll. Dem aktuellen Stand der Dinge nach sollen für den Reiseveranstalter insgesamt sechs Ferienziele bedient werden. Derzeit ist der Einsatz von Enterair saisonal angelegt und zunächst für den Sommerflugplan 2023 befristet. Mit Boeing 737-800 von Enterair sollen Tui-Gäste je einmal pro Woche nach Fuerteventura und Gran Canaria geflogen werden. Zwei wöchentliche Rotationen sind nach Kos und Rhodos geplant. Nach Heraklion soll es dreimal pro Woche gehen. Palma de Mallorca wird mit fünf Umläufen am häufigsten angesteuert werden.

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Azul bestellt drei weitere Airbus A330-900

Die Fluggesellschaft Azul wird ihre Langstreckenflotte um drei Airbus A330-900 aufstocken. Diese hat man beim europäischen Flugzeugbauer in Auftrag gegeben. Damit wird die A330neo-Flotte auf insgesamt acht Exemplare vergrößert. „Wir freuen uns, drei weitere Airbus-Großraumflugzeuge der nächsten Generation erworben zu haben, die die vollständige Umstellung unserer Flotte von der vorherigen auf die neue Generation sicherstellen. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Widebody-Flotte stabil zu halten und gleichzeitig von der Treibstoffeffizienz dieser Flugzeuge zu profitieren“, sagte John Rodgerson, CEO von Azul, und fuhr fort: „Mit diesem Auftrag haben wir genau das erreicht. Azul Linhas Aéreas nahm 2008 den Flugbetrieb auf und hat seitdem mehr als 150 Ziele in Brasilien angeflogen und fliegt nonstop in die Vereinigten Staaten, nach Europa und Südamerika. Azul hat 2019 die erste A330neo in Nord- und Südamerika übernommen und betreibt 12 Flugzeuge der A330-Familie. In den kommenden Wochen wird Azul vier A350-900 in Betrieb nehmen, um sein Streckenangebot weiter auszubauen und von dem Airbus-Commonality-Konzept zu profitieren. „Wir begrüßen die Entscheidung von Azul, die ihre zukunftsorientierte Strategie unterstreicht und beweist, dass die Wirtschaftlichkeit und Leistung der A330neo äußerst überzeugend sind. Die A330neo ist das perfekte Instrument, um Azul bei der Erweiterung seiner Flotte mit einem modernen Großraumflugzeug der richtigen Größe zu unterstützen, das die Vorteile der neuesten Technologie und Effizienz nutzt und zur CO2-Reduzierung beiträgt“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Leiter von Airbus International.

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