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Zürich: Edelweiss nimmt Amman und Akaba auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air nimmt ab Februar 2023 mit Amman und Akaba zwei Ziele in Jordanien ins Streckennetz auf. Diese werden jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten. Edelweiss wird ab Zürich zunächst nach Amman fliegen, wo ein Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen stattfindet. Anschließend geht es weiter nach Akaba und von dort aus wieder zurück in die schweizerische Wirtschaftsmetropole. Es handelt sich also zum so genannte Direktflüge, die im Gegensatz zu Nonstopflügen eine beliebige Anzahl an Zwischenstopps haben dürfen. Laut Edelweiss lassen sich die beiden Destinationen miteinander kombinieren. Dies soll Passagieren Rundreisen durch Jordanien ermöglichen. Akaba befindet sich in etwa vier Fahrstunden mit dem Auto von der Hauptstadt Amman entfernt. Die Stadt am Roten Meer ist die jordanische Nachbarstadt von Eilat, jedoch ist der Grenzübertritt von Jordanien nach Israel (und umgekehrt) mit hohen Kosten verbunden.

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Nonstopflüge zwischen Russland und Indonesien vor dem Comeback

Die Regierungen von Russland und Indonesien verhandeln derzeit über die Wiederaufnahme von Nonstopflügen zwischen den beiden Staaten. Aeroflot, Azur Air und Nordwind haben bereits Streckenrechte beantragt. Konkret geht es um verschiedene Städte der Russischen Föderation, die mit Airports in Indonesien verbunden werden sollen. Ein konkreter Termin für die Wiederaufnahme der Flugverbindungen zwischen den beiden Staaten ist noch nicht absehbar, jedoch sollen die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten sein. Gegenüber Ria Novosti bestätigte der indonesische Botschafter Jose Tavares die Gespräche. Weiters fügte er hinzu, dass die drei russischen Fluggesellschaften vor der Erteilung eventueller Genehmigungen lokale Repräsentanzen in Indonesien eröffnen müssen. Die Gesetzgebung sieht derzeit vor, dass ausländische Fluggesellschaften, die von/nach Indonesien fliegen, eine Vertretung vor Ort haben müssen. Diese kann selbst betrieben werden, aber auch kann alternativ ein so genannter General-Sales-Agent bevollmächtigt werden.

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Reisebusse: Deutliche Umsatzrückgänge wegen Neun-Euro-Fahrkarte

Das deutsche Neun-Euro-Ticket hatte nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmen den Nebeneffekt, dass deutlich weniger Charterbusse genutzt wurden. Der BDO führte unter den Mitgliedern eine Umfrage durch, die ergeben hat, dass besonders im Bereich von Schul- und Seniorenausflügen deutlich weniger auf Reisebusse zurückgeriffen wurde. Die deutsche Bundesregierung hat in den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 einen Sonderfahrtschein für neun Euro pro Monat angeboten. Dieser berechtigte zur unbeschränkten Nutzung aller Nahverkehrsangebote in ganz Deutschland. Der Neun-Euro-Fahrschein führte zu überfüllten Regionalzügen und wird noch immer kontrovers diskutiert. Ein unmittelbares Nachfolgeangebot gibt es nicht. Das Umfrageergebnis des BDO lässt die Vermutung zu, dass vermehrt Linienangebote für Ausflüge von Schülern und Pensionisten genutzt wurden. Auch sollen Vereine weniger Fahrten gebucht haben. Dies lässt die Vermutung zu, dass vermehrt auf im Neun-Euro-Ticket inkludierte Linienverkehre ausgewichen wurde. In vielen Fällen könnte das gegenüber einem Charterbus günstiger gekommen sein. Aufgrund zum Teil erheblicher Überfüllung von Linienbussen und Regionalverkehrszügen ist allerdings fraglich, ob die Reisegruppen alle Verbindungen wie ursprünglich geplant nutzen konnten. Dies geht aus der Umfrage des Autobus-Verbandes nicht hervor. Die Züge waren zum Teil so stark überfüllt, dass jeder Quadratmillimeter genutzt wurde. Selbst die Toiletten mussten immer wieder als behelfsweise Stehplätze herhalten. Nicht selten kam es dazu, dass aufgrund akuter Überfüllung keine weiteren Fahrgäste zusteigen durften. Nachfolger könnte bis zu 69 Euro pro Monat kosten Bisherige Analysen haben ergeben, dass der Neun-Euro-Fahrschein an der ursprünglichen Planung vorbeigeschrammt ist. Die Bundesregierung wollte eigentlich Pendler auf dem Weg zur Arbeit entlasten. Aufgrund des Umstands, dass die überwiegende

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Singapur: Tui Cruises nimmt Asien-Kreuzfahrten wieder auf

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die Reederei Tui Cruises das Angebot im asiatischen Raum stark zurückgefahren bzw. teilweise ausgesetzt. Nach fast drei Jahren Unterbrechung sticht die „Mein Schiff 5“ wieder ab Singapur in See. Angeboten werden 14-tägige Kreuzfahrten, die ihren Ausgangspunkt im Stadtstaat haben. Erst kürzlich hat dieser die Einreise- und Quarantänebestimmungen stark gelockert. Tui Cruises ist einer der ersten europäischen Anbieter, die wieder Asien-Kreuzfahrten anbieten. Zunächst ist geplant, dass sechs 14-tägige Ausfahrten angeboten werden sollen. Diese sollen unter anderem entlang der Küsten von Malaysia, Vietnam und Thailand führen. Für das Jahr 2023 strebt man an, dass das Asien-Angebot wieder nach und nach das Vorkrisenniveau erreichen soll.

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German Airways fliegt auch im Winter 2022/23 für Luxair

Die Fluggesellschaft German Airways wird auch im Winterflugplan 2022/23 mit Embraer 190 im Auftrag von Luxair fliegen. Vorerst ist der Wetlease-Einsatz bis 26. März 2023 im Reservierungssystem der Luxemburger Fluggesellschaft ersichtlich. Derzeit ist geplant, dass das angemietete Fluggerät auf 13 Strecken ab Luxemburg zum Einsatz kommen soll. Dabei handelt es sich um die Ziele Barcelona, Bari, Lissabon, Bukarest, Mailand-Malpensa, Nizza, Palermo, Palma de Mallorca, Porto, Santorini und Tivat. Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich. Auch werden nicht alle Frequenzen auf den genannten Routen mit Wetlease-Gerät von German Airways bedient. Oftmals handelt es sich wöchentlich um einzelne Umläufe.

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Wassermangel: National Airlines fliegt Trinkwasser nach Jackson ein

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft National Airlines hat in den letzten Tagen große Mengen Trinkwasser nach Jackson (Mississippi) eingeflogen. Aufgrund von Überschwemmungen ist das städtische Leitungswasser seit einigen Tagen nicht mehr nutzbar. Der Carrier nutzte einen Airbus A330, dessen Frachtraum mit Wasserflaschen gefüllt war, um die Hilfslieferung nach Jackson bringen zu können. Es handelte sich um keinen Sonderflug, denn man nahm das Trinkwasser auf einem regulären Charterflug mit. Die Flaschen sollen an die rund 150.000 Bewohner verteilt werden. „National war schon immer führend bei der Beförderung von Soforthilfematerialien in Krisenregionen. Ob es sich nun um medizinische Hilfsgüter für COVID-19 oder um lebenswichtige Güter bei Naturkatastrophen handelt, die Flugzeuge von National Airlines bringen die Hilfsgüter in die am stärksten betroffenen Gebiete und verteilen sie rechtzeitig. Die jüngsten Bemühungen, Trinkwasser nach Jackson zu bringen, sind eine weitere Gelegenheit für uns, den Menschen zu helfen, wenn sie in großer Not sind“, so Christopher Alf, Vorstandsvorsitzender der National Air Cargo Holdings. Seit etwa elf Tagen gibt es aufgrund von Überschwemmungen in Jackson nur noch weniges reines Trinkwasser. Der Regenfälle haben laut Stadtwerken dazu geführt, dass die Wasseraufbereitungsanlage nicht mehr in der Lage ist die für die 150.000 Bewohner benötigte Menge aufzubereiten. Derzeit ist nicht absehbar wie lange das lokale Wasserwerk benötigt um die sonst übliche Qualität wiederherstellen zu können.

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Zubringerflüge für Condor: Lufthansa klagt gegen Entscheidung des Bundeskartellamts

Die Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor Zugang zu Zubringerflügen einräumen muss, will der Kranich-Konzern nicht auf sich sitzen lassen. Man klagt gegen den Bescheid der Wettbewerbsbehörde. Damit geht der Dauerstreit zwischen den beiden Unternehmen in die nächste Runde. Lufthansa hatte Condor den Zugang zu Zubringerflügen aufgekündigt. Der Ferienflieger wehrte sich dagegen und brachte unter anderem eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Kranich verlängerte daraufhin das Special-Pro-Rate-Agreement, jedoch nur befristet. Die deutschen Wettbewerbshüter haben entschieden, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor nicht nur Zugang zu den Zubringerflügen einräumen muss, sondern ordneten an, dass weitere Tarifklassen für den Ferienflieger geöffnet werden müssen. Lufthansa brachte mit Eurowings Discover einen Konkurrenten auf den Markt, der auf der Langstrecke ein mit Condor vergleichbares Geschäftsmodell verfolgt. Wie zunächst die Fachzeitung FVW berichtete, will Lufthansa die Entscheidung des Bundeskartellamts nicht zur Kenntnis nehmen. Da in Rechtsstaaten grundsätzlich Rechtsmittel gegen behördliche Entscheidungen offenstehen, ist das Erkenntnis der Wettbewerbshüter noch nicht rechtskräftig. Innerhalb offener Frist brachte der Kranich-Konzern eine Klage gegen die Entscheidung ein. Nun müssen Richter entscheiden, wobei damit zu rechnen ist, dass der Instanzenzug voll ausgeschöpft werden könnte bis endgültige Klarheit über die Zubringerflüge vorliegt.

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Aeroflot least 339 Flugzeuge aus russischer Produktion

Die Rostec-Tochter United Aircraft Corporation und die Fluggesellschaft Aeroflot haben die bereits seit einigen Wochen mehr oder weniger bekannte Großbestellung über 339 Verkehrsflugzeuge unter Dach und Fach gebracht. Demnach wird die größte russische Airline 210 Irkut MS-21, 89 Sukhoi Superjet SSJ-100 und 40 Tupolew Tu-214 erhalten. Die Maschinen sollen zwischen 2023 und 2030 ausgeliefert werden. Beim SSJ-100 handelt es sich um die ursprünglich für den Iran entwickelte Sonderversion, die ausschließlich in der Russischen Föderation gefertigte Komponenten enthalten soll. Aeroflot wird die 339 Flugzeuge nicht kaufen, sondern über staatliche Leasinggesellschaften beziehen. Sowohl Rostec als auch Banken im Staatseigentum verfügen über Lessoren, die auf Flugzeuge spezialisiert sind. Mit der Großbestellung will Aeroflot die Kurz- und Mittelstrecke unabhängig von westlichem Fluggerät machen. Dem Vernehmen nach gibt es auch Überlegungen für die Langstrecke. Diese sind aber noch nicht spruchreif. Im Raum steht, dass beispielsweise eine modernisierte Variante der Ilyushin Il-96 produziert werden könnte. Auch andere Muster aus der Sowjetära könnten in erneuerter Form wieder gebaut werden. Aus Übergang will Russland einige stillgelegte Einheiten reaktivieren.

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Klagenfurt: Shuttlebusse sollen Ryanair-Passagiere in Schigebiete bringen

Im Winterflugplan 2022/23 wird der irische Billigflieger nach vielen Jahren Abwesenheit wieder auf den Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier erklärte auf Anfrage, dass die Vorausbuchungslage den Erwartungen entsprechen soll. Ryanair beabsichtigt in der Winterflugplanperiode 2022/23 von Charleroi, Dublin, London-Stansted und Manchester aus den Kärntner Flughafen anzusteuern. Damit steigt die Anzahl der ab Klagenfurt verfügbaren Destinationen deutlich, denn derzeit hat man auf der Linie mit Köln/Bonn (Eurowings) und Wien (Austrian Airlines) nur zwei Ziele. Rund um die Ryanair-Flüge sollen auch Shuttlebusse organisiert werden. Diese sollen den Passagieren die An- und Abreise in die Schiregionen vereinfachen. Dazu ein Sprecher von Ryanair: „Der Flughafen Klagenfurt plant auch die Organisation von Bussen, die um unseren Zeitplan herum geplant werden sollten, um den Gästen das bestmögliche Skierlebnis zu bieten“. Auf die Frage welche Strecke derzeit am besten vorausgebucht ist, erklärte die Billigfluggesellschaft: „Die Vorausbuchungslage entspricht den Erwartungen, wenn man bedenkt, dass es sich um ein neues Ziel handelt, wobei London-Stansted unsere leistungsstärkste Strecke ist“.

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Wien: Air Baltic und Vueling fahren Frequenzen zurück

Die Fluggesellschaften Air Baltic und Vueling reduzieren im Winterflugplan 2022/23 ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Beide Carrier fahren die Frequenzen zurück und haben damit Kapazität herausgenommen. Bei Air Baltic sind die Flüge zwischen den Hauptstädten von Lettland und Riga betroffen. Ursprünglich plante man während der Winterperiode 2022/23 mit insgesamt 244 Flügen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers ist ersichtlich, dass man Frequenzen herausgenommen hat. Zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 hat man nun 202 Umläufe geplant. Ähnlich verhält es sich bei der spanischen Billigfluggesellschaft Vueling, die ab Wien die Destination Barcelona bedient. Diese hatte in der Winterperiode 2022/23 ursprünglich 147 Rotationen geplant. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass die IAG-Tochter mittlerweile auf 118 Umläufe reduziert hat. Traditionell werden typische „City-Strecken“ mit touristischem Charakter in der kalten Jahreszeit seltener bedient. Allerdings haben Fluggesellschaften vor der Corona-Pandemie äußerst langfristig geplant, so dass Justierungen eher die Ausnahme waren. Mittlerweile planen die meisten Anbieter nur noch auf ein paar Monate im Voraus und nehmen häufig Anpassungen im Streckennetz vor. Es ist also damit zu rechnen, dass es auch bei Air Baltic und Vueling zu weiteren Änderungen kommen kann. Diese werden sich je nach Nachfrage nach oben oder unten bewegen.

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