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Quartalszahlen: Air France-KLM profitierte von hoher Nachfrage

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verzeichnet eigenen Angaben nach eine weiterhin hohe Nachfrage. Man blickt optimistisch auf den bevorstehenden Winter 2022/23 und rechnet damit, dass man im ersten Quartal 2023 das Angebot auf 90 Prozent des Vorkrisenniveaus erhöhen kann. Im dritten Quartal 2022 war man mit 85 Prozent der Kapazität in der Luft. Man beförderte in diesem Zeitraum rund 25 Millionen Passagiere. Der Umsatz wurde mit 8,1 Milliarden Euro kommuniziert und soll damit um 77,6 Prozent höher sein als vor einem Jahr. Air France-KLM konnte einen operativen Gewinn in der Höhe von 1,02 Milliarden Euro verkünden. Damit konnte man den Wert, den man vor der Pandemie hatte, übertreffen. Laut Firmenchef Ben Smith profitierte man von der hohen Nachfrage. Der Manager geht davon aus, dass man das Gesamtjahr 2022 mit einem operativen Gewinn von mindestens 900 Millionen Euro abschließen wird. Im Q3/2022 standen unter dem Strich 460 Millionen Euro. Den Vorjahreszeitraum musste man mit einem Fehlbetrag in der Höhe von 192 Millionen Euro abschließen.

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Trotz Heathrow-Deckel: IAG mit starkem Q3/2022

Die International Airlines Group erzielte im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in der Höhe von rund 7,3 Milliarden Euro. Damit war man um etwa ein Prozent besser unterwegs als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Negativ wirkte sich aus, dass man am Flughafen London-Heathrow aufgrund der Passagier-Obergrenze viele Flüge absagen musste. Dennoch konnte man das Angebot auf etwa 81,1 Prozent des Vorkrisenniveaus steigern. Man hofft, dass dieses bis Ende dieses Jahres auf 87 Prozent erhöht werden kann und für das erste Quartal 2023 strebt man 95 Prozent an. Das operative Ergebnis ist im dritten Quartal 2022 auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Den Vorjahreszeitraum musste man mit einem Verlust von 452 Millionen Euro abschließen. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 853 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2023 war man mit -574 Millionen Euro in den roten Zahlen.

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Offene Bewerbertage: Emirates sucht wieder Flugbegleiter in Wien

Die Fluggesellschaft Emirates sucht in Wien wieder nach neuen Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man im November 2022 zwei Bewerbertage, die im Mercure Hotel nahe dem Westbahnhof abgehalten werden. Der Carrier lädt Interessierte am 2. und 22. November 2022 jeweils ab 9 Uhr 00 dazu ein sich über Beschäftigungsmöglichkeiten bei Emirates Airline zu informieren. Die Veranstaltungen werden im Mercure Hotel, Felberstraße 4, 1150 Wien abgehalten. Das Hotel befindet sich nahe dem Wiener Westbahnhof. Gesucht werden Personen, die sich für den Job als Flugbegleiter bei Emirates interessieren. Zunächst kann man sich über die verschiedenen Möglichkeiten und das Unternehmen informieren. Anschließend hat man die Möglichkeit sich direkt vor Ort zu bewerben. Wer überzeugt, wird zu einem finalen Bewerbungsgespräch eingeladen und erhält die Chance auf eine direkte Anstellung. Alle, die in die engere Wahl kommen, werden noch am selben Tag über die Termine für weitere Interviews informiert. Emirates Airline bittet potentielle Bewerber folgende Unterlagen mitzubringen: Aktueller Lebenslauf in englischer Sprache sowie ein Passfoto nach den üblichen Kriterien für Reisepässe. Es besteht die Möglichkeit, dass man sich über das Karriereportal von Emirates vorab anmeldet. Dies ist aber nicht erforderlich, da man auch spontan kommen kann.

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Air France-KLM an TAP-Übernahme interessiert

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat Interesse an einer möglichen Beteiligung am portugiesischen Star-Alliance-Mitglied TAP Air Portugal signalisiert. Damit tritt man in den Wettbewerb mit Lufthansa, denn die deutsche Firmengruppe gilt ebenfalls als potentieller Käufer der angeschlagenen Fluglinie mit Sitz in Lissabon. Eigentlich war TAP Air Portugal schon privatisiert, denn im Nachgang der Finanzkrise musste die portugiesische Regierung den Carrier verkaufen. Allerdings wurde das Unternehmen schleichend wieder verstaatlicht und befindet sich erneut im mehrheitlichen Eigentum des Staats Portugal. Die Staatsführung will die Fluggesellschaft, die während der Corona-Pandemie neuerlich mit Staatsgeld versorgt wurde, wieder verkaufen. Als Interessent für eine mögliche Übernahme galt bislang Lufthansa, die bei Ita Airways den Zuschlag nicht erhalten hat. Der Kranich-Konzern dürfte ein nicht unerhebliches Interesse daran haben, dass TAP Air Portugal in der Star-Alliance verbleibt. Sollte Air France-KLM übernehmen, dann ist ein Wechsel ins Skyteam höchstwahrscheinlich. Ein offizielles Bieterverfahren gibt es aber noch nicht. Der Umstand, dass sich zwei europäische Airlinekonzerne für den Kauf einer Beteiligung noch nicht näher definierter Höhe interessieren, dürfte zumindest den möglichen Preis bereits im Vorfeld in die Höhe treiben. Im September 2022 erklärte die portugiesische Regierung, dass man TAP Air Portugal so schnell wie möglich privatisieren will. Einen genauen Zeitplan nannte man aber noch nicht. Derzeit wird davon ausgegangen, dass beide Interessenten zumindest die Mehrheit erwerben wollen, um die Kontrolle über den defizitären Luftfahrtkonzern mit Sitz in Lissabon zu haben. 1,5 Milliarden Euro Verlust im Vorjahr Air France-KLM-Chef Ben Smith hält einen möglichen Zukauf von TAP Air Portugal für strategisch interessant,

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Zagreb: Croatia Airlines steckt weiterhin tief in den roten Zahlen

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 13,1 Millionen Euro eingeflogen. Damit liegt der Fehlbetrag deutlich höher als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019, den man mit einem Minus von 6,5 Millionen Euro abgeschlossen hat. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist der Verlust gesunken. Zwischen Jänner und Ende September 2021 hatte man einen Fehlbetrag in der Höhe von 22,2 Millionen Euro. Zuletzt konnte Croatia Airlines vom starken Sommer 2022 profitieren. Das dritte Quartal 2022 war mit 8,6 Millionen Euro positiv. Der Carrier rechnet damit, dass das Gesamtjahr 2022 aufgrund hoher Treibstoffpreise mit etwa 23 Millionen Euro belastet sein wird. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hatte Croatia Airlines 1.087.997 Passagiere an Bord. Zwar stieg das Aufkommen im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 95,5 Prozent, jedoch lag man um 36,1 Prozent unter der Leistung, die man in den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 hatte. Das Star-Alliance-Mitglied erklärte im Zuge der Präsentation der Zahlen auch, dass sich das Buchungsverhalten der Passagiere stark geändert habe. Vor der Corona-Pandemie wäre eher langfristig im Voraus gebucht worden. Seit dem Beginn der Krise kaufen die Fluggäste ihre Flugscheine eher sehr kurzfristig. Daran habe sich auch in diesem Jahr noch nichts geändert, so das Unternehmen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Croatia Airlines die Flotte mit Airbus A220 modernisieren wird.

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Podgorica: Air Montenegro leidet unter hohen Spritkosten

Die Fluggesellschaft Air Montenegro hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von rund 1,6 Millionen Euro eingeflogen. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man ein verkleinertes Streckennetz an. Die Ursache für den Fehlbetrag sieht das Management des Carriers mit Sitz in Podgorica in den deutlich gestiegenen Treibstoffkosten. Man argumentiert unter anderem, dass im Vergleich mit dem Vorjahr die Ausgaben um 4,1 Millionen Euro gestiegen sind. Hätte man diesen Effekt nicht gehabt, so hätte man schwarze Zahlen eingeflogen. Die Gesamtausgaben für Treibstoff in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres beziffert Air Montenegro mit 4,1 Millionen Euro. Weiters fügte das Management hinzu, dass es sich um rund ein Drittel der Gesamtausgaben handeln soll. Auf das Ergebnis soll sich auch negativ ausgewirkt haben, dass man nicht an den Vorgänger Montenegro Airlines anknüpfen konnte, sondern so ziemlich alles neu aufbauen musste. Das schließt auch Vertriebsverträge ein. Vier Strecken im Winterflugplan 2022/23 In den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 hatte Air Montenegro etwa 300.000 Passagiere an Bord. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt Trade Air gelegentlich im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit einem Airbus A320 für den Carrier aus Podgorica. Im Winterflugplan 2022/23 plant man drei Destinationen auf eigene Rechnung zu bedienen. Diese werden ab Tivat und der Hauptstadt Montenegros angeboten. Dabei handelt es sich ab Podgorica um eine Route nach Belgrad, die bis zu zweimal täglich bedient werden soll. Ljubljana will man im Winter 2022/23 bis zu viermal pro Woche ansteuern. Die Anzahl der

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Berlin: Neues Regierungsterminal wird nicht gebaut

Das umstrittene neue Regierungsterminal am Flughafen Berlin-Brandenburg soll nicht gebaut werden. Derzeit nutzt man ein Gebäude, das ursprünglich als Provisorium angedacht war. Dabei soll es bleiben, bestätigte des FDP-geführte Bundesfinanzministerium. Ursprünglich sollte am BER ein pompöses Bauwerk entstehen, das die Bundesregierung, aber auch Staatsgäste, nutzten sollten. Das Projekt wurde von der Lokalpresse wiederholt als „Protzbau“ tituliert. Nun verzichtet man aus Kostengründen auf die Errichtung des Regierungsterminals und will jenes Gebäude, das man bereits hat, weiter nutzen. Zunächst berichtete der Tagesspiegel darüber. Der Interimsbau war auch nicht sonderlich billig, denn rund 70 Millionen Euro legte die damalige Bundesregierung dafür auf den Tisch. Eröffnet wurde es im Oktober 2020 zeitgleich mit der formellen Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg. Beim nun verworfenen Nachfolger sind bereits in der Planungsphase die Kosten aus dem Ruder gelaufen. Der Tagesspiegel schreibt davon, dass es über eine halbe Milliarde Euro gekostet hätte. Das FDP-geführte Finanzministerium drängte schon länger auf das Aus, jedoch hielt das grün-geführte Außenministerium bis zum Schluss daran fest. Erst jetzt lenkte man ein.

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Bukarest: Animawings nimmt touristische Linienflüge auf

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings, an der Aegean Airlines 51 Prozent hält, wird im Sommerflugplan 2023 auf die Linie gehen. Bislang war der Carrier auf die Durchführung von Charterflügen spezialisiert und erbrachte punktuell auch ACMI-Dienstleistungen. Ab der Homebase Bukarest wird man schrittweise neun Strecken zwischen Rumänien und Griechenland aufnehmen. Teilweise hat man diese bereits zur Buchung freigegeben. Es handelt sich um touristische Routen, die vorerst auf die Sommerflugplanperiode 2023 befristet sind. Im Zeitraum von 6. Juni bis 26. September 2023 will der Carrier ab der rumänischen Hauptstadt zweimal wöchentlich die griechische Insel Rhodos ansteuern. Nach Zykynthos soll es zwischen dem 3. Juni und 30. September 2023 einmal pro Woche gehen. Korfu wird zwischen 7. Juni 2023 und 27. September 2023 bis zu zweimal wöchentlich bedient. In der Zeit zwischen 24. Juni und 2. September 2023 hat man zweimal pro Woche Kos im Angebot. Chania beident man ab 26. Juni bis 11. September 2023 in selbiger Frequenz. Einmal wöchentlich geht es zwischen 28. Juni 2023 und 6. September 2023 nach Kefallinia. Zwei Umläufe pro Woche sind in der Zeitspanne von 30. Juni 2023 und 8. September 2023 nach Mykonos geplant. Santorin steuert der rumänische Carrier zweimal wöchentlich zwischen 3. Juli und 7. September 2023 an. Den Linienauftakt sol les am 11. Mai 2023 in Richtung Heraklion geben. Diese Route bedient man zunächst einmal pro Woche. Zwischen 5. Juli und 25. September 2023 stockt Animawings auf drei wöchentliche Umläufe auf.

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Bergamo: Aeroitalia nimmt London-Heathrow auf

Die Fluggesellschaft Aeroitalia baut ihre Präsenz auf dem Flughafen Bergamo weiter aus. Für den 5. Dezember 2022 ist die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung nach London-Heathrow angekündigt. Diese soll fünfmal wöchentlich bedient werden. Aeroitalia beabsichtigt diese Route mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zu bedienen. Geflogen werden soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag. Die Flugzeiten sind nicht einheitlich. Diese variieren je nach Flugtag. Montags soll Flug XZ1111 Bergamo um 9 Uhr 30 verlassen, mittwochs um 6 Uhr 35, an Donnerstagen um 9 Uhr 35, an Freitagen gegen 16 Uhr 15 und sonntags um 7 Uhr 25. Dementsprechend werden auch die Rückfluge, die als XZ1112 im Flugplan ersichtlich sind, zu jeweils unterschiedlichen Uhrzeiten durchgeführt. Derzeit besteht die Flotte von Aeroitalia aus vier Boeing 737-800. Diese haben ein durchschnittliches Alter von 21,6 Jahren. Weiters lässt man nebst weiteren Wetlease-Maschinen eine ATR72-600 von Air Connect für sich fliegen. Das Turbopropflugzeug wird primär auf inneritalienischen Strecken eingesetzt. Homebase von Aeroitalia ist der Flughafen Forli und in Bergamo baut man seit einigen Monaten eine Basis auf.

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Saudia setzt Airbus A330 zwischen Riyadh und Zürich ein

Mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2022 stockt Saudi Arabian Airlines die Kapazität auf der Strecke Riyadh-Zürich auf. Man setzt temporär Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330 ein. Diese sind mit 330 Sitzplätzen bestuhlt. Vorerst ist der Widebody-Einsatz bis zum 1. Januar 2023 befristet. Die Maschinen sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag auf dem Kurspaar SV235/234 eingesetzt werden. Die Hinflüge heben um 8 Uhr 35 in Riyadh ab und erreichen die schweizerische Stadt gegen 13 Uhr 45. Die Rückflüge verlassen Zürich um 15 Uh 00 und landen um 22 Uhr 55 in Saudi-Arabien. Bislang setzt Saudia auf dieser Route zumeist Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ein. Diese sind mit 110 Sitzplätzen in zwei Beförderungsklassen bestuhlt. Über eine mögliche Fortführung der Bedienung mit Widebodies ist noch nicht entschieden. Dies dürfte primär von der weiteren Entwicklung der Nachfrage abhängig sein.

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