
Haftstrafe nach Laserattacke auf Passagierflugzeug in Buffalo
Die gezielte Bestrahlung von Flugzeugcockpits mit Laserpointern stellt den Luftverkehr vor erhebliche Herausforderungen. Ein Vorfall am Flughafen Buffalo Niagara International Airport im US-Bundesstaat New York im März 2024 verdeutlicht das Gefährdungspotenzial dieser Handlungen für die Besatzung und die Passagiere an Bord. Der Verursacher wurde nach einem juristischen Verfahren zu einer Haftstrafe verurteilt. Die US-Luftfahrtbehörde verzeichnet seit Jahren eine hohe Anzahl solcher Zwischenfälle, die durch die leichte Verfügbarkeit leistungsstarker Lasergeräte begünstigt werden. Die strafrechtliche Verfolgung und technische Schutzmaßnahmen stehen seither vermehrt im Fokus von Justiz und Luftfahrtverbänden. Der Vorfall im Luftraum von Buffalo Am frühen Morgen des 2. März 2024 befand sich ein Airbus A321 der Fluggesellschaft Delta Air Lines auf dem Anflug auf den Buffalo Niagara International Airport. Der Flug mit der Nummer 2334 war am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport gestartet. An Bord der Maschine befanden sich 175 Passagiere sowie fünf Besatzungsmitglieder. Während des Sinkflugs in der Dunkelheit wurde das Cockpit der Maschine über einen Zeitraum von 60 bis 90 Sekunden kontinuierlich mit einem grünen Laserstrahl ins Visier genommen. Der verantwortliche Pilot, Stephen Harmon, der auf eine 35-jährige Erfahrung im militärischen und zivilen Flugdienst zurückblicken kann, beschrieb die Situation im Nachgang als extrem belastend. Die Blendung traf das Cockpit in einer Phase, in der höchste Konzentration erforderlich war. Aufgrund der technischen Ausstattung des Zielflughafens stand kein vollautomatisches Landesystem zur Verfügung, sodass der Anflug manuell durchgeführt werden musste. Harmon gab an, versucht zu haben, den Sichtkontakt nach außen zu minimieren und sich im Cockpit tief zu positionieren, um der Strahlung zu








