
Southwest Airlines korrigiert Gewinnprognosen aufgrund explodierender Kerosinkosten
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die US-amerikanische Luftfahrtindustrie haben sich im Frühjahr 2026 drastisch verschlechtert. Wie die Fluggesellschaft Southwest Airlines im Rahmen ihrer jüngsten Bekanntmachung mitteilte, werden die Gewinnerwartungen für das zweite Quartal deutlich unter den bisherigen Prognosen der Marktanalysten liegen. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist der massive Anstieg der Treibstoffpreise, der unmittelbar durch die geopolitischen Verwerfungen infolge des Iran-Krieges ausgelöst wurde. Während Analysten im Durchschnitt mit einem bereinigten Gewinn von 55 Cent je Aktie gerechnet hatten, gibt das Unternehmen nun eine Spanne zwischen 35 und 65 Cent an, wobei der Mittelpunkt von 50 Cent die wachsende Skepsis am Markt widerspiegelt. Die Weigerung des Managements, einen aktualisierten Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr zu geben, verdeutlicht die enorme Unsicherheit, unter der die Branche derzeit operiert. Die Finanzmärkte reagierten unmittelbar auf diese Nachrichten, was zu einem deutlichen Kursrückgang der Southwest-Aktie im nachbörslichen Handel führte. Der Treibstoffmarkt als unberechenbarer Kostenfaktor Die Kalkulationsgrundlagen der Fluggesellschaften sind durch die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten innerhalb weniger Monate hinfällig geworden. Southwest Airlines sah sich bereits im ersten Quartal mit Kerosinpreisen von 2,73 Dollar je Gallone konfrontiert, was die ursprüngliche Planung von 2,40 Dollar weit übertraf. Diese Differenz führte zu einer Zusatzbelastung von 164 Millionen Dollar allein in den ersten drei Monaten des Jahres. Besonders besorgniserregend stellt sich jedoch die Prognose für das laufende zweite Quartal dar. Basierend auf den aktuellen Terminmarktkurven rechnet Southwest mit einem Preissprung auf 4,10 bis 4,15 Dollar je Gallone. Damit haben sich die Treibstoffkosten innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Die strategische Weigerung, das








