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Graz: Eurowings reaktiviert Stuttgart-Flüge

Die Fluggesellschaft Eurowings wird am Montag, den 19. September 2022 die derzeit pausierende Nonstopverbindung zwischen Stuttgart und Graz reaktivieren. Derzeit ist vorgesehen, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag geflogen werden soll. Diese Route war einst eine der so genannten dezentralen Strecken von Austrian Airlines. Vor einiger Zeit wurde entschieden, dass Graz-Stuttgart und Graz-Düsseldorf sowie Linz-Düsseldorf an die Konzernschwester Eurowings übergeben werden. Die AUA flog in der Vergangenheit im Regelfall mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400. Wegen der Corona-Pandemie musste unter anderem die Stuttgart-Strecke wiederholt ausgesetzt werden. Die Übergabe an Eurowings ist flugbetrieblich zwar reibungslos verlaufen, jedoch machten die Pandemie und eine sehr stark schwankende Nachfrage die Bedienung durch Eurowings kompliziert. Der Carrier verschob den Erstflug wiederholt und setzte die Strecke anschließend mehrfach aus. Bereits seit einigen Monaten fliegt die Lufthansa-Tochter auf dieser Route nicht. Das soll sich am Montag ändern, denn dann wird Eurowings wieder zwischen Stuttgart und Graz fliegen. Dazu der Grazer Flughafenchef Wolfgang Grimus: „Stuttgart gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Städten Europas und spielt vor allem, aber nicht nur, für die Automobilbranche eine große Rolle. Baden-Württemberg ist auch ein wichtiger Incoming-Markt für den steirischen Tourismus. Wir freuen uns daher sehr, wieder einen Direktflug in diese Region anbieten zu können.“ Weitere Deutschland-Ziele, die nonstop ab der Steiermark erreichbar sind: Frankfurt am Main, München und Düsseldorf. An allen vier deutschen Airports besteht die Möglichkeit auf andere Flüge der Lufthansa Group umzusteigen. Besonders die Drehkreuze Frankfurt und München gelten als für die Grazer Wirtschaft besonders wichtig.

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Paris: Hop fliegt ab März 2023 mit Airbus A220-300

Die Air-France-Tochter Hop wird ab dem kommenden Jahr zahlreiche Maschinen des Typs Airbus A220-300 betreiben. Der erste Einheit wird dem heutigen Stand der Dinge nach auf der Strecke Paris CDG-Dublin eingesetzt werden. Die Regionaljets lösen bei der Muttergesellschaft schrittweise die in die Jahre gekommenen Airbus A318 sowie teilweise auch A319 ab. Bei Hop werden die A220-300 primär für Wachstum verwendet, jedoch wird im Gegenzug auch der eine oder andere ältere Embraer 170/190 die Flotte verlassen. Hinsichtlich der Kabinenkonfiguration wird es bei Hop gegenüber der Mainline keine Unterschiede geben. Derzeit ist geplant, dass Hop den ersten Airbus A220-300 zwischen 6. März 2023 und 25. März 2023 zwischen Paris-Charles de Gaulle und Dublin einsetzen wird. Mit der Einflottung weiterer Einheiten dieses Typs wird der Airbus A220-300 dann nach und nach auch auf weiteren Hop-Strecken anzufinden sein.

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Französischer Lotsenstreik: Mit vielen Ausfällen und Verspätungen ist zu rechnen

Für Freitag, den 16. September 2022, ist ein ganztägiger Streik bei der französischen Flugsicherung angekündigt. Seitens der DGAC erging bereits die Aufforderung an die Fluggesellschaften, dass zumindest jeder zweite Flug abgesagt werden soll. Die Behörde rechnet mit einer hohen Beteiligung an den Arbeitsniederlegungen, zu denen die Gewerkschaft SNCTA aufruft. Es werde „flächendeckend zu Flugausfällen und erheblichen Verspätungen“ kommen. Betroffen ist nicht nur der Verkehr innerhalb Frankreichs bzw. von/nach Frankreich, sondern auch Überflüge sind nur sehr eingeschränkt möglich. Daher kann es auch Auswirkungen auf Flugverbindungen kommen, die auf den ersten Blick gar nichts mit Frankreich am Hut haben könnten. Das kann beispielsweise zwischen Deutschland und Spanien der Fall sein, denn die Flugzeuge müssen – mit wenigen Ausnahmen – den von der französischen Flugsicherung kontrollierten Luftraum nutzen. Dieser steht aber wegen der Streikmaßnahmen allenfalls nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Aufgrund der Maschinenumläufe können in der weiteren Folge auch Flüge verspätet sein oder ausfallen, die gar nicht über Frankreich fliegen. Reisende mit Flugtickets für Freitag, den 16. September 2022, sollten sich daher regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Besonders stark vom Lotsenstreik betroffen sind unter anderem Transavia France, Volotea, Easyjet, Ryanair, Air France, Vueling und zahlreiche andere Anbieter. Ryanair fordert EU-Kommission zum Handeln auf Die Billigfluggesellschaft Ryanair kritisiert in einem am Donnerstag an Medien verschicktem Statement den Lotsenstreik in Frankreich heftig. Man fordert die EU-Kommission dazu auf, dass diese Maßnahmen ergreifen solle, um die Nutzbarkeit des französischen Luftraums sicherzustellen. Beispielsweise schlägt man vor, dass die Flugsicherungen anderer Staaten temporär übernehmen sollen,

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Wien: Schienenersatzverkehr auf der Flughafenschnellbahn S7

Die Österreichischen Bundesbahnen führen im Zeitraum zwischen 20. September 2022 und 8. November 2022 Bauarbeiten auf der Flughafenschnellbahn-Linie S7 durch. Betroffen ist in beiden Richtungen der Streckenabschnitt zwischen Schwechat und Wolfsthal, was sich auch auf den Airport auswirken wird. Die Folge aus den Arbeiten ist, dass einige Züge der Schnellbahnlinie S7 nicht zum Flughafen Wien-Schwechat verkehren werden. Ab 20. September 2022 23 Uhr 55 bis 2. Oktober 2022 23 Uhr 59 kommt es zum Ausfall einzelner Züge. Laut ÖBB werden ab 3. Oktober 2022 und 8. November 2022 jeweils zwischen Mitternacht und 4 Uhr 20 die meisten Züge zwischen Schwechat und Flughafen Wien entfallen. Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen wird eingerichtet. Personen, die am Airport oder bei einer Fluggesellschaft beschäftigt sind und mit der Schnellbahn zum Dienst anreisen bzw. Passagiere mit frühen Abflugs- bzw. späten Ankunftszeiten sollten beachten, dass es bedingt durch den Schienenersatzverkehr zu längeren Fahrzeiten kommen wird. Laut ÖBB werden die Busse gegenüber den Schnellbahnen rund 16 Minuten früher am Flughafen Wien abfahren. Die Haltestelle befindet sich nicht vor dem Terminal 3, sondern an einem gekennzeichneten Punkt auf dem Bus-Charterparkplatz vor den Terminals 1/2. In Schwechat befindet sich die Haltestelle des Schienenersatzverkehrs direkt vor dem Bahnhof. Die Zeit zwischen Ankunft der Schnellbahngarnituren und der Abfahrt der Busse beträgt in etwa zwei bis fünf Minuten. Die ÖBB weisen darauf hin, dass aufgrund des Schienenersatzverkehrs in beiden Richtungen etwaige Anschlüsse nicht gewährleistet werden können. Auch kann es im Zeitraum der Bauarbeiten auch außerhalb der nächtlichen „Kernzeit“ zum Ausfall von Schnellbahnen sowie

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Ab 1. Jänner 2023: Niederlande heben Ticketsteuer exorbitant an

Die Regierung der Niederlande beabsichtigt die Fluggaststeuer mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 kräftig anzuheben. Künftig sollen abfliegende Passagiere 28,58 Euro bezahlen. Davon ausgenommen sind Umsteiger, was Platzhirsch KLM zu Gute kommt. Reisende, die in den Niederlanden ein Verkehrsflugzeug besteigen, müssen derzeit eine Steuer von rund acht Euro berappen. Künftig kassiert der Staat stolze 28,58 pro abfliegendem Passagier. Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die Steuer erhöht werden soll, jedoch sind sowohl Flughäfen als auch Airlines über das Ausmaß überrascht. Im Point-to-Point-Verkehr müssen alle Personen, die ab den Niederlanden fliegen, ab 1. Jänner 2023 die erhöhte Steuer bezahlen. Ankommende Reisende sowie Kinder unter zwei Jahren fallen nicht darunter und müssen daher nicht zahlen. Umstritten ist auch die Ausnahme von Umsteigern. Wechselt man auf einem durchgehenden Flugticket beispielsweise in Schiphol lediglich das Flugzeug, so ist man von der Steuer befreit. Dies kommt insbesondere Platzhirsch KLM, der sehr stark im Hub-and-Spoke-Geschäft ist, zu Gute. Die Regierung der Niederlande hofft, dass man besonders auf der Kurzstrecke durch die Steuererhöhung Flugtickets künstlich verteuern kann. Man will Reisende zum Umstieg auf die Bahn bewegen. Allerdings ist diese in vielen Fällen preislich, aber auch von der Reisezeit her gesehen, keine attraktive Alternative.

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Wizz Air bestellt 75 weitere Airbus A321neo

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird 75 weitere Airbus A321neo beziehen. Die Order ist nicht gänzlich neu, denn man wandelt bestehende Kaufoptionen und Festbestellungen um. Die Zustimmung des Aufsichtsrats der Wizz Air Group steht noch aus. Im Vorjahr überraschte Großaktionär Indigo Partners mit einer Großbestellung für die Airlines, an denen man beteiligt ist. Insgesamt hat man 255 Maschinen der Airbus A321neo-Reihe bestellt. Dabei sind 75 A321neo und 27 A321XLR für Wizz Air bestimmt. Laut Mitteilung des Billigfliegers hat man bestehende Kaufoptionen gezogen und in Festbestellungen umgewandelt. Damit erhöht sich das Auftragsvolumen bei diesem Flugzeugtyp auf 150 Exemplare. Die formelle Zustimmung des Aufsichtsrats wird für die nächsten Tage erwartet. Die Neuzugänge werden auf den AOCs in Ungarn, Malta und den Vereinigten Arabischen Emiraten registriert werden. Eine genaue Aufteilung gibt es nicht. Eventuell könnte ein Ableger in Saudi-Arabien dazu kommen, jedoch sind die Entscheidungen noch nicht gefallen.

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Arbeiterkammer erhält besonders viele Beschwerden über Wizz Air und Austrian Airlines

Die Arbeiterkammer hat während der österreichischen Sommerferien besonders viele Konsumentenbeschwerden über das Verhalten der Fluggesellschaften Austrian Airlines und Wizz Air erhalten. Die Mehrzahl der Fälle betraf abgesagte Flüge. Während des bei der AUA im Regelfall um Streichungen, verlorenes oder verspätetes Gepäck sowie deutlich spätere Abflüge ging, hatten laut Arbeiterkammer zahlreiche Wizz-Air-Passagiere auch Probleme mit dem Check-in. Die Konsumentenschützer heben in einer Erklärung hervor, dass in vielen Fällen „die unzulässige Check-in-Gebühr“ am Schalter kassiert worden sein soll. Wer diese nicht bezahlen wollte, durfte nicht mitfliegen. Insgesamt betreffen 46 Prozent aller Urlaubsbeschwerden, die bei der AK eingelangt sind, das Thema fliegen. Auf Austrian Airlines und Wizz Air sollen übermäßig viele Fälle entfallen. Die Arbeiterkammer rät betroffenen Passagieren, dass diese ihre Rechte auf Basis der Fluggastrechteverordnung einfordern sollten und sich nicht mit Zwangsgutscheinen abspeisen lassen sollen. Beispielsweise behauptet Wizz Air, dass im Falle einer Streichung lediglich die Umbuchung auf einen anderen Flug des Unternehmens oder aber die Erstattung des Ticketpreises als Guthaben, jedoch keine weiteren Ansprüche, zustehen würden. Der ungarische Carrier handelte sich aufgrund der kreativen Auslegung der EU-VO 261/2004 ein Ermittlungsverfahren der staatlichen Konsumentenschutzbehörde von Ungarn ein. In Österreich klagt die Arbeiterkammer in zweiter Instanz gegen strittige Klauseln der Allgemeinen Beförderungsbedingungen. In erster Instanz obsiegten die Konsumentenschützer, jedoch ging Wizz Air in Berufung, weshalb das Urteil nicht rechtskräftig ist.

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Wizz Air hat HA-LWS aus der Ukraine ausgeflogen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte eines ihrer vier in der Ukraine gestrandeten Verkehrsflugzeuge ausfliegen. Es handelt sich um den Airbus A320 mit der Registrierung HA-LWS, der aufgrund des Krieges seit einigen Monaten in Lwiw festgesessen ist. Dem Carrier ist es gelungen seitens der ukrainischen Behörden eine Sondergenehmigung zu erhalten. Eigentlich ist der Luftraum der Ukraine seit Kriegsbeginn gesperrt. Der Mittelstreckenjet wurde am 13. September 2022 in niedriger Flughöhe ins polnische Kattowitz überstellt. Nun folgt eine umfassende technische Überprüfung. Auf dem Flughafen Kiew-Schuljany befinden sich weiterhin die HA-LWY, HA-LPJ und HA-LPM. Diese sollen sich unbestätigten Informationen nach in unbeschädigtem Zustand befinden. Ob und wann Wizz Air diese Flugzeuge in die Europäische Union zurückholen kann ist völlig offen. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften hat Wizz Air die in der Ukraine stationierten Flugzeuge vor Kriegsbeginn nicht ausgeflogen. Man beantragte nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation und dem unmittelbar danach verhängten Flugverbot für zivile Maschinen noch den Ausflug, jedoch wurde die Bewilligung versagt. Die Ukraine strebt die Wiederinbetriebnahme des Flughafens Lwiw, der sich in etwa 60 Kilometer von der Grenze zu Polen entfernt befindet, an. In den ersten Kriegstagen wurde dieser Airport wiederholt von der russischen Armee angegriffen. Die Politik der Ukraine vertritt die Ansicht, dass man diesen Airport unter westlichen Sicherheitsgarantien wieder ans Netz bringen könnte.

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Ostrava: Traditionelle Nato Days steigen am Wochenende

Am kommenden Wochenende gehen auf dem tschechischen Flughafen Ostrava wieder die traditionellen Nato Days über die Bühne. Am 17. und 18. September 2022 können Besucher zahlreiches militärisches Fluggerät erleben. Das österreichische Bundesheer wird mit Eurofightern vertreten sein. Die Flugshow in Ostrava hat bereits eine lange Tradition. Bei freiem Eintritt gibt es seit vielen Jahren so einiges zu zusehen. Nebst der Luftstreitkräfte der Tschechischen Republik werden auch zahlreiche andere Nato-Mitglieder vertreten sein. Zusätzlich nehmen unter anderem die Hersteller Saab und Embraer teil. Die Nato selbst wird ein Tankflugzeug des Typs Airbus A330 MRTT im Flying Display präsentieren. Viele weitere Flugzeuge und Helikopter werden als Static Display ausgestellt und können weitgehend auch besichtigt werden. Der genaue Plan des Flying Displays wird seitens der Veranstalter rund drei Tage vor dem Beginn veröffentlicht. Am Freitag, den 16. September 2022 gibt es als Auftakt zu den Nato Days die Möglichkeit Gespräche mit Piloten zu führen. Am Samstag startet die Veranstaltung um 9 Uhr 00 und endet gegen 17 Uhr 00. Weiter geht es dann am Sonntag ab 9 Uhr 00 bis voraussichtlich 16 Uhr 00. Der Eintritt ist frei. Personen, die mit dem Auto anreisen, müssen pro Tag Parkgebühren in der Höhe von 300 Tschechischen Kronen bezahlen. Da die Nato Days eine äußerst beliebte Luftfahrtshow in Tschechien sind, ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um Ostrava zu rechnen. Auf der Radiofrequenz 95,2 FM informiert ein Rundfunksender regelmäßig über die aktuelle Situation. Besucher sollten dennoch ausreichend Zeit für die Anreise einplanen. Auf dem Schienenweg wird ausdrücklich

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Berlin: Egyptair stockt Kairo-Flüge im Winter 2022/23 auf

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair erhöht im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz auf dem deutschen Flughafen Berlin-Brandenburg. Künftig wird man die deutsche Hauptstadt sechsmal wöchentlich mit Kairo verbinden. Egyptair erhöht mit Wirksamkeit zum 2. November 2022 die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf sechs. Damit wird man im Winterflugplan 2022/23 täglich, außer an Montagen zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo zum Einsatz. Dem aktuellen Stand der Dinge nach gibt es am 24. Dezember 2022 eine Ausnahme. An diesem Tag soll laut Auskunft von Egyptair ein Airbus A330-300 auf der Berlin-Strecke eingesetzt werden. Der Carrier begründet dies mit besonders hoher Nachfrage rund um Weihnachten. Derzeit ist noch offen, ob es in der Winterperiode 2022/23 zu weiteren Widebody-Einsätzen auf dieser Route kommen wird.

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