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Winterflugplan 2022/23: Condor lädt erste A330neo-Strecken

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Winterflugplan 2022/23 erstmals werksneue Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-900 im planmäßigen Linienflugbetrieb einsetzen. Dieses Muster ersetzt schrittweise die in die Jahre gekommenen Boeing 767. Condor erneuert in zwei Schritten die Flotte. Im ersten Schritt ersetzt man den Maschinentyp Boeing 767 durch werksneue Airbus A330neo. Auch die temporär genutzten A330 wird das Unternehmen wieder abgeben. In der zweiten Phase flottet der Carrier A320neo und A321neo ein. Im Gegenzug werden Boeing 757 und ältere A320 die Flotte verlassen. Erste Einblicke in die A330neo-Kabine finden sich in diesem Artikel. Aus vorliegenden Flugplandaten gehen jene Routen hervor, die dem heutigen Informationsstand nach mit Airbus A330neo bedient werden sollen. Da kurzfristige Flugzeugwechsel jederzeit möglich sind und bis zum Beginn des Winterflugplans 2022/23 noch einige Wochen vergehen, können Änderungen nicht ausgeschlossen werden. Personen, die unbedingt mit diesem Muster fliegen wollen, sollten sich daher vor einer möglichen Buchung direkt bei Condor informieren. Derzeit ist vorgesehen, dass der Ferienflieger ab Frankfurt am Main den Maschinentyp Airbus A330-900 auf folgenden Routen einsetzen wird: Cancun, Kapstadt, Tobago via Grenada, Male, Mauritius, Santo Domingo via Puerta Plata, Punta Cana, Seattle und Mombasa via Sansibar. Zu beachten ist auch, dass nicht auf allen Frequenzen mit Airbus A330-900 geflogen werden soll. Interessierte sollten daher bei der Buchung genau auf das angegebene Fluggerät achten und gegebenenfalls mit Condor Rücksprache halten.

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Airbus A318: Auf diesen Strecken fliegt Air France im Winter 2022/23 mit dem „Babybus“

Bei Air France ist der mittlerweile selten gewordene Maschinentyp A318 ein sprichwörtliches Auslaufmodell. Sukzessive flottet man A220-300, die als Nachfolger fungieren, ein. Auf zahlreichen Routen kommt der „Babybus“ nicht mehr zum Einsatz. Im Winterflugplan 2022/23 hat man jedoch noch die Möglichkeit mit dem von Air France betriebenen Airbus A318 zu fliegen. Alternativ ist dies bei einem weiteren europäischen Operator möglich und zwar bei der rumänischen Tarom. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hevor, dass Air France im Winterflugplan 2022/23 den Airbus A318 auf zahlreichen Routen, jedoch deutlich weniger als in der Vergangenheit, einsetzen wird. Aufgrund möglicher Änderungen des Flugplans sowie kurzfristiger Änderungen des Fluggeräts ist die nachstehende Liste mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Gerade bei Netzwerkcarriern wie Air France kommt es häufig vor, dass der Einsatz des Fluggeräts an die Nachfrage angepasst wird. Auch kann es aus technischen Gründen dazu kommen, dass ein anderes Flugzeug eingesetzt wird. Eine „Garantie“, dass am jeweiligen Tag tatsächlich ein Airbus A318 fliegen wird, gibt es daher nicht. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Air France dem heutigen Stand der Dinge nach auf folgenden Routen, die ab Paris Charles de Gaulle angeboten werden, den A318 einsetzen wird: Amsterdam, Barcelona, Bergen, Bologna, Brest, Budapest, Kopenhagen, Genf, Hamburg, Lyon, Malaga, Mailand-Malpensa, Mailand-Linate, München, Montpellier, Nantes, Toulouse, Oslo, Venedig, Warschau, Zürich und Zagreb. Von Paris-Orly aus plant man mit diesem Muster nach Toulouse, Nizza, Marseille und Algiers zu fliegen.

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Play kündigt Washington und eng bestuhlten A321neo an

Der isländische Billigflieger Play will ab Ende April 2023 ein weiteres Ziel in den Vereinigten Staaten von Amerika ins Streckennetz aufnehmen. Es handelt sich dabei um Washington (Dulles), das man täglich ansteuern will. Der Erstflug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Play beabsichtigt auf der neuen Route primär Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo einzusetzen. Die Flüge zwischen Keflavik und Washington (Dulles) sollen täglich angeboten werden. Ab Februar 2023 will Play auch Airbus A321neo, die mit 214 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz bringen. Bislang verfügt dieser Maschinentyp beim isländischen Lowcoster über eine Kapazität für 194 Personen. Das enger bestuhlte Modell soll ab 1. Februar 2023 schrittweise auf folgenden Routen ab Keflavik fliegen: Baltimore, Boston, Kopenhagen, Las Palmas, Liverpool, London-Stansted, Paris-Charles de Gaulle und Teneriffa Süd.

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Mit Airbus A330: Iran Air nimmt Kurs auf München

Ab Ende September 2022 beabsichtigt die Fluggesellschaft Iran Air vorerst zweimal wöchentlich den zweitgrößten Flughafen Deutschlands, München, mit Teheran zu verbinden. Als Fluggerät sind Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 vorgesehen. Der Erstflug soll am 25. September 2022 durchgeführt werden. Iran Air plant diese Route an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag zu bedienen. Es handelt sich um die vierte Destination, die dieser Carrier in der Bundesrepublik Deutschland anbietet. Flug IR737 soll den Flughafen Teheran (Imam Khomeini) um 9 Uhr 10 Lokalzeit verlassen. Die Landung des Airbus A330-200 in München ist für 12 Uhr 50 Ortszeit angekündigt. Der Rückflug soll die bayerische Landeshauptstadt jeweils um 14 Uhr 20 verlassen und die Hauptstadt des Irans um 20 Uhr 45 Lokalzeit erreichen.

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Rumänien: Air Connect kündigt zehn Strecken an

Mitte Oktober 2022 will in Rumänien die junge Fluggesellschaft Air Connect den kommerziellen Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst will man sechs Strecken, die mit ATR72 bedient werden sollen, anbieten. Unter dem IATA-Code KS will man ab 15. Oktober 2022 ab Bukarest und Cluj zweimal wöchentlich die ungarische Hauptstadt Budapest ansteuern. Am 16. Oktober 2022 sollen ab Bukarest die Ziele Targu Mures (dreimal wöchentlich) und Suceava (fünfmal wöchentlich) folgen. Ab 17. Oktober 2022 sollen von der rumänischen Hauptstadt aus die Ziele Baia Mare (zweimal pro Woche) und Sibiu (dreimal wöchentlich) angesteuert werden. Ab Juni 2023 will man auch in Constanta aktiv werden und von dort aus vier Ziele anbieten. Ab 22. Juni 2023 beabsichtigt Air Connect einmal pro Woche nach Suceava und je zweimal wöchentlich nach Cluj und Timisoara zu fliegen. Ab 25. Juni 2023 soll es einen wöchentlichen Umlauf nach Oradea geben.

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D-ABPA: Erster Lufthansa-Dreamliner in Frankfurt gelandet

Am Dienstagvormittag ist mit der D-ABPA die erste Boeing 787-9 der Lufthansa in Frankfurt am Main eingetroffen. Bis 2027 will der Carrier 31 weitere Exemplare dieses Typs einflotten. Zunächst will man innerdeutsch mit Dreamlinern fliegen. Aufgrund des temporären Lieferstopps, der vor ein paar Tagen aufgehoben wurde, musste Lufthansa wesentlich länger als ursprünglich gedacht auf die erste Boeing 787-9 warten. Am Dienstag war es dann soweit: Die erste Einheit ist auf der Homebase Frankfurt am Main gelandet. Das Flugzeug trägt die Registrierung D-ABPA. Ab Oktober 2022 will Lufthansa diesen Langstreckenjet zu Trainingszwecken im innerdeutschen Verkehr einsetzen. Das erste interkontinentale Linienziel des Lufthansa „Dreamliners“ wird voraussichtlich die kanadische Metropole Toronto sein. „Mit der Boeing 787 führen wir ein weiteres modernes Flugzeugmuster ein, das zu den sparsamsten Langstreckenflugzeugen unserer Flotte gehört. So können wir die durchschnittliche CO2 Bilanz weiter deutlich verbessern. Dieses Flugzeug ist nachhaltig und bietet Kunden ein Premium-Flugerlebnis“, sagt Jens Ritter, CEO Lufthansa Airlines.

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Keine Maskenpflicht: „Spiegel“ meint Eurowings Europe „angreifen“ zu müssen

Luftfahrtrecht war noch nie eine sonderliche Stärke deutscher Medien, wenn es darum geht künstlich einen Skandal aufzubauschen. Das neueste Opfer: Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe, der das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ vorwirft, dass man deutsches „Maskenrecht“ missachten würde. Nur noch wenige Staaten, darunter Deutschland, schreiben das Bedecken von Mund und Nase an Bord von Verkehrsflugzeugen vor. Während Fluggesellschaften, die im jeweiligen Staat registriert sind, unmittelbar zur Umsetzung von nationalem Recht gezwungen werden könnten, sieht es bei ausländischen Anbietern – abgesehen von Inlandsflügen – anders aus. Der internationale Flugverkehr ist in zahlreichen internationalen Abkommen geregelt. Zum Teil sind diese schon 50 Jahre und länger in Kraft. In diesen ist so ziemlich alles geregelt und zwar auch welches Recht eigentlich an Bord gilt. Sofern bilateral keine abweichende Regelung vereinbart wurde, gilt jenes, des Registerstaats, wenn es sich eben um einen internationalen Flug handelt. Dazu kommt, dass es derzeit unterschiedliche Notams bezüglich Maskenpflicht an Bord geben kann. Diese Frage stellte sich bis vor wenigen Monaten nur selten, denn fast alle Staaten – Register-, Abflugs-, und Zielort – haben Maskenpflicht vorgeschrieben. Allenfalls konnte man sich darüber streiten, ob auf Flügen von/nach Österreich, die von ausländischen Anbietern durchgeführt wurden, FFP2-Masken getragen werden müssen oder ob OP-Masken ausreichend waren. Deutschland geht einsamen Sonderweg in Europa Mittlerweile haben fast alle europäischen Staaten die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase an Bord von Flugzeugen aufgehoben. Deutschland jedoch nicht und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will gar auf FFP2-Masken verschärfen. Die Problematik ist nun, dass es sich widersprechende Notams verschiedener Staaten

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Palma: Mann klaute 200 Kofferkulis und verschebelte sie im Internet

Auf der spanischen Insel Mallorca wurde ein Mann verhaftet, dem ungewöhnliche Diebstähle vorgeworfen haben. Über einen längeren Zeitraum hinweg soll er rund 200 Kofferkulis am Flughafen Palma de Mallorca gestohlen haben. Es hat schon einige Zeit gedauert bis dem spanischen Betreiber Aena überhaupt aufgefallen ist, dass zahlreiche Gepäckwagen wie vom Erdboden verschwunden sind. Im Juli 2022 beschwerten sich ein paar Passagiere, dass keine bzw. zu wenige Kulis verfügbar waren. Also gab es die Anweisung, dass eine Inventur gemacht wird und dabei fiel auf, dass 200 Stück fehlen. Im Anschluss erstattete der Flughafen Palma de Mallorca eine Diebstahlsanzeige gegen unbekannt. Die Nationalpolizei hatte es aber nicht sonderlich schwer den mutmaßlichen Verursacher zu finden, denn unter anderem auf einschlägigen Online-Plattformen bot er die Gepäckwagen zum Kauf an. Laut Exekutive soll er durch das Verscherbeln der gestohlenen Ware rund 1.000 Euro verdient haben. Gegenüber der Polizei soll der Verdächtigte gesagt haben, dass er über mehrere Monate hinweg hie und da mal einzelne Kofferkulis „mitgehen“ habe lassen. Diese habe er einfach in den Kofferraum seines Autos eingeladen und zu sich nach Hause gebracht. Welches Strafmaß dem mutmaßlichen Dieb blüht, ist unklar. Allerdings dürfte es für ihn schwierig werden ab Palma de Mallorca zu fliegen, denn Aena hat einen formellen Antrag gestellt, dass der Mann im Falle einer Verurteilung ein Betretungsverbot für das Areal des Airports kassieren soll. Da es sich um einen Teil der öffentlichen Infrastruktur handelt ist die Zustimmung des zuständigen Gerichts notwendig. Ein „einfaches Hausverbot“ wäre nicht ausreichend.

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Ryanair zieht gegen Orban-Steuer und -Strafe vor das EU-Gericht

Die Ryanair Group legt im Streit mit der ungarischen Regierung rund um die Sondersteuer sowie die Geldstrafe, die seitens der Konsumentenschutzbehörde verhängt wurde, nach. Das Unternehmen erklärte, dass man vor das Gericht der Europäischen Union zieht. Die Orban-Regierung hat vor einigen Wochen eine Sondersteuer eingeführt, die Gewinne von Firmen, die aus der Sicht der Staatsführung so genannte Übergewinne erzielen, abschöpfen sollen. Betroffen sind auch Fluggesellschaften. Während sich das ungarische Unternehmen Wizz Air eher schweigsam verhält, poltert Ryanair von Tag eins an gegen die Sondersteuer. Man bat die Passagiere nachträglich zur Kasse, was jedoch aus der Sicht der ungarischen Konsumentenschutzbehörde, die dem Justizministerium angegliedert ist, rechtswidrig sein soll. Daher verhängte man zum Ärgernis von Ryanair eine saftige Geldstrafe. Gegen diese geht der Billigflieger sowohl national als auch auf europäischer Ebene vor. Man spart auch nicht mit öffentlicher Kritik und bezeichnet die Sondersteuer der Orban-Regierung als „dumm“. Auch mit dem Abzug von Kapazität hat Ryanair bereits begonnen. Zwischenzeitlich hat sich auch der Mitbewerber Wizz Air ein Ermittlungsverfahren der Konsumentenschutzbehörde eingehandelt, jedoch geht es um andere Dinge. Dem pinkfarbenen Billigflieger werfen die staatlichen Verbraucherschützer vor, dass dieser systematisch die Passagierrechte missachten bzw. unterlaufen soll. Das Verfahren wurde auf Anweisung des Justizministeriums eingeleitet, wobei es noch nicht abgeschlossen ist. Am Ende könnte auch Wizz Air ein saftiges Bußgeld blühen. Michael O’Leary legt nochmals nach Bezüglich der Geldstrafe, die sich Ryanair in Ungarn eingebrockt hat, erklärt das Unternehmen, dass man die zustehenden Rechtsmittel form- und fristgerecht eingelegt habe. Man ist „zuversichtlich, dass die EU-Gerichte seine

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Wegen hoher Nachfrage: Fraport-TAV will Flughafen Antalya stark ausbauen

Der Flughafen Antalya soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden, denn die Betreibergesellschaft rechnet mit einer stark steigenden Nachfrage. Dabei spielt auch eine Rolle, dass zahlreiche russische Reiseveranstalter diesen Airport für Umstiege in Drittländer nutzen wollen. Bedingt durch die Sanktionen, die unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union im Nachgang des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine gegen die Russische Föderation ausgesprochen haben, ist es auch zu gegenseitigen Luftraumsperren gekommen. Klassische Flugrouten und Umsteigeorte sind weggefallen. Die Türkei hat sich den Sanktionen nicht angeschlossen und deren Carrier profitieren durchaus stark davon, dass Russen mit einem Umstieg quasi die ganze Welt erreichen können. Der Flugverkehr zwischen der Russischen Föderation und Antalya wurde im Sommer 2022 stark ausgebaut. Künftig wollen einige Reiseveranstalter den türkischen Airport als eine Art Minihub nutzen, um Umstiege ermöglichen zu können. Die Überlegung dahinter: Zwischen Russland und der Türkei chartert man offiziell selbst das Flugzeug und zwischen der Türkei und dem Urlaubsort kommt ein türkischer „Partner“ zum Einsatz, der die Maschine des Weiterfluges chartert. Mit dieser Konstruktion will man bestehende Sanktionen umgehen und verhindern, dass das beauftragte Fluggerät mitunter komplizierte Umwege fliegen muss. Nachfrage stark gestiegen Betrieben wird der Flughafen Antalya von einem Gemeinschaftsunternehmen, das den Konzernen TAV und Fraport gehört. Die geplante Erweiterung ist aber nicht explizit für das Geschäft mit Russen vorgesehen, sondern auch aus anderen Gründen notwendig. Aufgrund des Umstands, dass sich die Türkei als besonders billiger Urlaubsort positioniert hat, ist heuer die Nachfrage stärker denn je. Viele Billigfluggesellschaften, darunter Corendon,

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