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Delta bestellt 100 Boeing 737-Max-10

Die Fluggesellschaft Delta will ihre Flotte mit insgesamt 100 Boeing 737-Max-10 modernisieren. Dies gaben der Hersteller und die Airline im Rahmen der Farnborough International Airshow bekannt. Weiters sicherte man sich Optionen für bis zu 30 weitere Exemplare. „Die Boeing 737-10 wird eine wichtige Ergänzung der Delta-Flotte sein, da wir eine nachhaltigere Zukunft für den Flugverkehr gestalten, mit einem verbesserten Kundenerlebnis, verbesserter Treibstoffeffizienz und klassenbester Leistung“, sagte Ed Bastian, Chief Executive Officer von Delta. „Diese neuen Flugzeuge bieten eine überragende Betriebswirtschaftlichkeit und Netzwerkflexibilität, und die Vereinbarung spiegelt unseren umsichtigen Ansatz beim Einsatz unseres Kapitals wider“. „Wir sind stolz darauf, dass Delta Air Lines seine Single-Aisle-Flotte mit der 737 MAX, der treibstoffeffizientesten Flugzeugfamilie der Branche, erneuert“, sagte Stan Deal, Präsident und CEO von Boeing Commercial Airplanes. „Die 737-10 wird in unserem Werk im Bundesstaat Washington mit Unterstützung von wichtigen Zulieferern in den USA gebaut und bietet Delta Air Lines die beste Wirtschaftlichkeit, um mehr Passagiere auf ihren Kurz- und Mittelstrecken zu befördern. Im Rahmen der heutigen Ankündigung hat Delta Air Lines außerdem einen Vertrag mit Boeing Global Services über die vollständige Umgestaltung der Innenausstattung von 29 737-900ER der nächsten Generation in ihrer Flotte geschlossen. Dies wird dazu beitragen, dass diese Flugzeuge zum Sommerflugplan 2025 von Delta Air Lines mit vollständig erneuerten Kabinen starten können.

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Wegen Streichungen: Moldau entzieht FlyOne Verkehrsrechte auf 23 Strecken

Mangels Flugzeugen musste die FlyOne in den letzten Wochen zahlreiche Flüge streichen. Nun kassierte man seitens der Zivilluftfahrtbehörde der Republik Moldau eine saftige Strafe: Die Verkehrsrechte auf 23 von 38 Strecken wurden entzogen. „Zum Zeitpunkt der Erteilung hat AAC die verfügbare Kapazität des Unternehmens und die Tatsache berücksichtigt, dass es zwei A321-200 einführen wollte, die vom Lieferanten nicht geliefert wurden. Als Ergebnis der Analyse und der Gespräche mit der Fluggesellschaft wurden zur Verringerung des Risikos von Flugausfällen und Verspätungen eine Reihe von Änderungen an den zuvor von der AAC erteilten Fluggenehmigungen vorgenommen“, teilte die Behörde mit. FlyOne unterhält auch eine Tochtergesellschaft in Armenien. Die derzeit aus fünf Flugzeugen bestehende Flotte ist laut CH-Aviation.com aber vollständig in der Republik Moldau registriert. Zu der behördlichen Maßnahme wollte sich die Firmengruppe auf Anfrage zunächst nicht äußern.

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Singapur: Erster A320P2F-Frachter ausgeliefert

In Singapur wurde kürzlich der weltweit erste Umbaufrachter des Typs Airbus A320P2F an einen Kunden übergeben. Die Maschine geht an die Vaayu Group und soll in Indien eingesetzt werden. Das Flugzeug trägt die Livery von Pradhaan Air Express. Die Elbe Flugzeugwerke und ST Engineering haben die Auslieferung am 15. Juli 2022 kommuniziert. Gegenständlicher A320P2F gehört dem Geschäftsbereich Aviation Asset Management von ST Engineering und ist das erste von mehreren umgerüsteten Frachtflugzeugen, die an Vaayu verleast werden sollen. Anfang dieses Jahres wurde ein Vertrag zur Umrüstung von bis zu fünf Exemplaren unterschrieben. „Mit dieser erneuten Auslieferung ist unsere Airbus P2F-Familie von Narrowbody- und Widebody-Frachtern endgültig komplett. Dies kommt zu einem günstigen Zeitpunkt, da die Nachfrage nach umgerüsteten Frachtflugzeugen weiter ansteigt. Unser komplettes Angebot an Airbus P2F-Lösungen deckt die derzeitige Lücke und das künftige Wachstum des Luftfrachtmarktes ab und bietet Fluggesellschaften, die eine breit gefächerte Flotte von Frachtflugzeugen mit gemeinsamen Betriebsbedingungen aufbauen wollen, ausgezeichnete Wahlmöglichkeiten und Vorteile“, so EFW-Chef Jordi Boto.

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Wetterkapriolen: Air Greenland muss Ticketverkauf teilweise einstellen

Die Fluggesellschaft Air Greenland verkauft bis vorerst Ende Juli 2022 keine Tickets von/nach Destinationen an der grönländischen Westküste. Hintergrund ist, dass man den Flugbetrieb aufgrund von Wetterextremen nicht zuverlässig durchführen kann. In den letzten Tagen ist es wiederholt so schweren Beeinträchtigungen durch die Witterung gekommen. Besonders niedrigstehende Wolken und dichter Nebel machen Air Greenland zu schaffen. Da die Prognose für die nächsten Tage keine Besserung zu bringen scheint, hat sich das Luftfahrtunternehmen entschlossen den Verkauf von Flugtickets zur Westküste bis Ende Juli 2022 einzustellen. Davon nicht betroffen sind die Ziele an der Ostküste. Eigenen Angaben nach sollen rund 1.000 Passagiere kreuz und quer durch Grönland gestrandet. Diese hätten über das Wochenende auf Inlandsflügen reisen sollen. Man will so rasch wie möglich die betroffenen Reisenden an ihre Ziele befördern und auch den Rückstau an Frachtgütern, der sich zwischenzeitlich aufgebaut hat, abarbeiten. „Air Greenland ist in dieser Zeit verwundbar. Wir bieten nicht den Service, den wir uns vorgenommen haben, und müssen daher den Verkauf einstellen. Auf diese Weise können wir die verbleibende Kapazität nutzen, wenn es zu Verspätungen kommt. Der Nebel und die tief hängenden Wolken ärgern uns so sehr, dass die heute geplanten Programme verschoben werden, und wenn das mehrere Tage hintereinander passiert, haben wir einen großen Passagieransturm“, so Firmenchef Jacob Nitter Sørensen. „Die Flugzeuge müssen in der Lage sein, nach Hause zur Basis zu kommen, um ihre Wartung zu gewährleisten, und wenn die Wettervorhersagen dies nicht zulassen, wirkt sich dies auf den Ablauf des Verkehrsprogramms aus. Die verkehrstechnischen Herausforderungen in

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Wizz Air setzt alle Kukes-Flüge über den Winter 2022/23 aus

Die Präsenz am albanischen Flughafen Kukes scheint für den Billigflieger Wizz Air nicht gerade von großer Nachfrage gekrönt zu sein, denn der Carrier wird dem aktuellen Informationsstand nach sämtliche Ziele ab diesem Airport im Winterflugplan 2022/23 pausieren. Zunächst hieß es noch, dass Memmingen-Kukes durchgehend angeboten werden soll und ab Wien, Basel und Karlsruhe/Baden-Baden nur einige Wochen pausiert werden soll. So erklärte es eine Sprecherin von Wizz Air gegenüber Aviation.Direct noch vor wenigen Tagen. Zwischenzeitlich hat der ungarische Billigflieger aber die „Flugpause“ mit „Open End“ über die gesamte Winterflugplanperiode 2022/23 verlängert. Kukes ist ein junger Flughafen in Albanien, der sich nahe der Grenze zum Kosovo befindet. Die Verantwortlichen haben die Hoffnung, dass man sich im VFR-Verkehr als preisgünstige Alternative zu Pristina etablieren kann. Allerdings räumte Wizz Air zuletzt ein, dass die Nachfrage unter den Erwartungen liegt. Gegenüber Aviation.Direct betonte eine Medienreferentin aber, dass es sich um vorrübergehende Aussetzungen handeln soll und man Kukes weiterhin im Streckennetz halten wird. Ab Wien wird Wizz Air – vorbehaltlich weiterer Änderungen – den albanischen Airport ab 18. September 2022 vorläufig letztmalig ansteuern. Bereits einen Tag zuvor wird die Basel-Strecke in eine unbefristete Pause geschickt. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus wird man Kukes bis zum 28. September 2022 ansteuern. Ab Memmingen ist dieser Airport noch bis 28. Oktober 2022 im Programm. Ob und und wann die vier Kukes-Strecken reaktiviert werden, ist derzeit noch offen. Wizz Air betont jedenfalls, dass es sich um keine dauerhaften Einstellungen handeln soll.

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Emirates gibt nach: Ticketverkauf ab Heathrow eingeschränkt

Golfcarrier Emirates Airlines lenkt nach anfänglicher Kritik ein und schränkt den Ticketverkauf ab London-Heathrow ein. Zwischen den Chef der Fluggesellschaft und dem Heathrow-Airport ist es zu einer Aussprache gekommen, die von beiden Seiten als „konstruktiv“ bezeichnet wurde. Der größte Flughafen des Vereinigten Königreichs leidet unter akutem Personalmangel und zog aus diesem Grund einen täglichen „Deckel“ ein. Maximal 100.000 Passagiere pro Tag dürfen Heathrow nutzen. Gleichzeitig bat die Geschäftsleitung die Fluggesellschaften darum, dass diese den Ticketverkauf einschränken. Emirates reagierte darauf empört und wollte dieser Aufforderung zunächst nicht nachkommen. Zwischenzeitlich hat der Golfcarrier den Verkauf von Flugscheinen ab London-Heathrow eingeschränkt. Innerhalb der nächsten zwei Wochen will man gemeinsam mit dem Airport Lösungen finden. Eigenen Angaben nach verzeichnet Emirates ab dem Vereinigten Königreich eine sehr starke Nachfrage. Allerdings haben viele Flughäfen, darunter auch Heathrow, akuten Personalmangel und können den Ansturm der Fluggäste kaum noch bewältigen.

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Nach langer Pause: Boeing führte Max-7-Testflug durch

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing führte am 15. Juli 2022 nach längerer Pause wieder einen Testflug mit dem Maschinentyp B737-Max-7 durch. Die N7201S hob kurz vor 11 Uhr 00 Lokalzeit am Boeing Field ab und erreichte diesen Airport nach rund 1,5 Stunden wieder. Während dem Testflug ist man auch nach Moses Lake geflogen. An diesem Airport wurden zwei Durchstartemanöver trainiert. Die Flughöhe wurde dabei jeweils auf etwa 1.100 Fuß abgesenkt. Zuletzt brauchte Boeing die N7201S im April 2022 in die Luft. Boeing will erreichen, dass sowohl die Max 7 als auch die Max 10 noch vor Jahresende die Typenzulassung erhalten. Während bei der kleineren Variante die Chancen durchaus gutstehen, sieht es bei der Max 10 nicht rosig aus. Der Hersteller drohte gar mit der Einstellung der größten Variante. Hintergrund ist, dass die die U.S.-amerikanische Regierung ein neues Gesetz erlassen hat, dass vorschreibt, dass ab Jahreswechsel alle neu zertifizierten Flugzeuge mit einem zentralen Warnsystem ausgerüstet sein müssen. Die Max-Serie hat dieses nicht. Sofern es nicht gelingen sollte die Max-7 und die Max-10 noch vor Jahresende 2022 zugelassen zu bekommen, würde die so genannte Typengleichheit verloren gehen. Für Betreiber würde das bedeuten, dass mit dem bestehenden Typerating für die Max-8 die anderen Varianten nicht geflogen werden dürfen.

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Eurowings Discover: Airbus A330 erleidet Druckabfall über dem Atlantik nahe Irland

Eurowings-Discover-Flug 4Y7, durchgeführt mit dem Airbus A330-300 mit der Registrierung D-AIKA, erlitt am Sonntagvormittag auf dem Weg von Puerto Plata nach Frankfurt am Main im irischen Luftraum einen Druckabfall. Die Maschine setzte einen Notruf ab und wurde von der Flugsicherung nach Düsseldorf umgeleitet. Offiziellen Angaben nach befanden sich 179 Passagiere an Bord. Aus noch ungeklärter Ursache ist über dem Atlantik – nahe Irland – der Kabinendruck abgefallen. Die Piloten haben die Reiseflughöhe von rund 12.000 Metern im Rahmen eines so genannten Notsinkflugs verlassen. Der Langstreckenjet setzte anschließend die Reise auf einer Höhe von rund 3.000 Metern fort. In Deutschland wurde dann Düsseldorf als Landeort zugewiesen. Die Sauerstoffmasken haben an Bord ausgelöst. Laut Eurowings Discover sollen alle Passagiere und Besatzungsmitglieder die D-AIKA wohlauf verlassen haben. Weder die Crew noch die Fluggäste sollen sich nach der Landung über gesundheitliche Probleme beklagt haben. „Bereits bei Bemerken eines geringen Druckverlusts in der Kabine wurde die Reiseflughöhe verlassen, auf eine sichere Flughöhe gesunken und eine Sicherheitslandung geplant“, erklärt die Fluggesellschaft. Die Sauerstoffmasken werden im Falle eines Druckverlustes ausgelöst, da andernfalls die Insassen gesundheitliche Schäden erleiden könnten. Auf der Höhe von rund 3.000 Metern ist der Druckunterschied erheblich geringer, so dass der Flug auch ohne Sauerstoffmasken fortgesetzt werden kann. Techniker werden nun die D-AIKA genau untersuchen, denn momentan ist noch nicht bekannt was den Druckabfall verursacht hat. Erst wenn die Ursache gefunden und behoben ist wird dieser Airbus A330-300 wieder in den Liniendienst gestellt werden. Der temporäre Ausfall dieser Maschine könnte derzeit noch nicht absehbare Auswirkungen

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Kroatien: Trade Air will subventionierte Inlandsflüge erst am 1. August 2022 reaktivieren

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air wird die subventionierten Inlandsflüge nicht wie ursprünglich angekündigt am 18. Juli 2022 reaktivieren. Der Carrier kommunizierte den 1. August 2022 als neuen Termin. Seit einigen Jahren führt Trade Air innerhalb von Kroatien einige PSO-subventionierte Inlandsflüge im Streckennetz. Die operative Durchführung erledigt man aber nicht selbst, sondern nimmt andere Carrier mit kleinem Fluggerät ins Wetlease. Geplant ist, dass ab 1. August 2022 eine Saab 340 eines nicht näher bezeichneten Anbieters im Auftrag der kroatischen Fluggesellschaft fliegen soll. Per 1. Mai 2022 hat Trade Air sämtliche inländischen PSO-Strecken temporär eingestellt. Hintergrund ist, dass die Neuausschreibung länger gedauert hat als ursprünglich angenommen. Der Mitbewerber Croatia Airlines, der ebenfalls auf manchen Domestic-Routen Subventionen erhält, hat sich nicht zu diesem Schritt entschieden. Die kroatische Regierung hatte die Ausschreibung verlängert, da man gehofft hat, dass sich weitere Carrier bewerben. Allerdings haben nur Trade Air und Croatia Airlines, also jene beiden Fluggesellschaften, die bereits unter Vertrag waren, Angebote abgegeben. Dementsprechend verzögerte sich der Zuschlag. Trade Air vertritt die Ansicht, dass die betroffenen Strecken ohne Zuschüsse nicht betrieben werden können. Zunächst war die Rede davon, dass man die subventionierten Inlandsflüge wieder ab dem 4. Juli 2022 durchführen wird, jedoch kommunizierte Trade Air dann den 18. Juli 2022. Nun gab man bekannt, dass die Wiederaufnahme erst am 1. August 2022 mit einer im Rahmen eines Wetlease-Vertrags angemieteten Saab 340 erfolgen soll. Den Operating Carrier nannte man nicht.

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Köln/Bonn will Sicherheitskontrollen selbst übernehmen

Mit Ausnahme von Frankfurt am Main werden in Deutschland die Sicherheitskontrollen an den Verkehrsflughäfen durch private Sicherheitsdienstleister im Auftrag der Bundespolizei durchgeführt. Köln/Bonn stellt nun in den Raum, dass man dies – ähnlich wie in Frankfurt – in Eigenregie übernehmen könnte. Derzeit ist der zuletzt genannte Airport einer jener Hotspots in der Bundesrepublik, an dem die Auswirkungen des Personalmangels für die Passagiere besonders stark spürbar sind. Vor den Sicherheitskontrollen kommt es immer wieder zu stundenlangen Wartezeiten. Mit diesem Zustand ist die Geschäftsführung des Konrad-Adenauer-Flughafens offensichtlich sehr unzufrieden. Im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärt Airport-Chef Thilo Schmid, dass man bereit ist die Verantwortung für die Sicherheitskontrollen zu übernehmen. Es besteht auch Bereitschaft selbst Geld in die technische Ausrüstung zu investieren, „um die Abläufe auch dadurch zu beschleunigen“. Der Manager sagte gegenüber der Zeitung weiters: „Wir als Flughafen sind bereit, bei den Kontrollen Verantwortung zu übernehmen. Das heißt auch, dass wir mitentscheiden können und Einfluss auf die Organisation der Kontrollen bekommen müssten“.

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