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Düsseldorf: Qatar Airways nimmt Doha-Flüge am 15. November 2022 auf

Golfcarrier Qatar Airways hat nun den Starttermin für die schon länger angekündigte Route zwischen Düsseldorf und Doha festgelegt. Diese soll am 15. November 2022 aufgenommen werden. Derzeit ist vorgesehen, dass Boeing 787 „Dreamliner“ zum Einsatz kommen sollen. Qatar Airways steuert in Deutschland bereits Frankfurt, München und Berlin an. Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass die Frequenzen auf den bestehenden Routen zum Teil deutlich aufgestockt werden. Düsseldorf sollte den ursprünglichen Planungen nach bereits im Juni 2022 aufgenommen werden. Nun soll es am 15. November 2022 losgehen. Die Fluggesellschaft will ab diesem Termin täglich mit Boeing 787 zwischen Düsseldorf und der Hauptstadt Katars pendeln. Qatar Airways kündigt an, dass die Maschinen mit 22 Business-Class- und 232 Economy-Class-Sitzen bestuhlt sein sollen.

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Für 149 Euro: Flughafen Wien startet Express-PCR-Tests

Für stolze 149 Euro kann man am Flughafen Wien-Schwechat einen PCR-Test, bei dem die Auswertung binnen 1,5 Stunden versprochen wird, machen. Das Angebot kann während der Öffnungszeiten ohne Voranmeldung im Health Center, das sich im Office Park 3, gegenüber des Terminalkomplexes 1/2 befindet, in Anspruch genommen werden. Aus einer Medienmitteilung der Flughafen Wien AG geht hervor, dass man Passagiere und Besucher von medizinischen Einrichtungen aber auch für all jene, die in kurzer Zeit ein PCR-Testergebnis erhalten möchten, ansprechen will. Die „Express-PCR-Tests“ haben aber auch ihren Preis, denn für die bevorzugte Bearbeitung müssen Erwachsene 149 Euro auf den Tisch legen. Das Testangebot steht von Montag bis Sonntag, jeweils 7.00 bis 13.00 Uhr (normale PCR-Tests und Antigen-Tests bis 14.00 Uhr) zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Wartezeiten vor Ort sind laut Flughafen Wien AG sehr gering. Ebenfalls kostenpflichtig, aber preislich günstiger: Antigen-Schnelltests und PCR-Testungen mit Standard-Geschwindigkeit werden weiterhin angeboten. Die Kosten für den „normalen“ PCR-Test betragen für Erwachsene 69 Euro. Für Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Geburtstag) fallen 49 Euro an. Die Antigen-Schnelltests schlagen bei Erwachsenen mit 25 Euro zu Buche. Kinder und Jugendliche müssen 15 Euro bezahlen.

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Pilotenstreik: SAS warnt vor Liquiditätsproblemen

Die Fluggesellschaft SAS befürchtet, dass der Pilotenstreik die ohnehin bereits bestehende finanzielle Krise verschärfen könnte und gleichzeitig potentielle Investoren das Interesse verlieren könnten. Nun ist man doch wieder an Verhandlungen mit den Gewerkschaften interessiert. Die Muttergesellschaft SAS Group meldete in der vergangenen Woche in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11 an. Der Pilotenstreik dürfte auch ein Grund gewesen sein, jedoch allenfalls nur die Spitze des Eisbergs, denn SAS befindet sich seit dem Beginn der Coronapandemie in einer dauerhaften Finanzkrise. SAS geht in einer Mitteilung davon aus, dass in den klammen Kassen nicht genug Geld für dauerhafte Arbeitsniederlegungen der gewerkschaftlich gut organisierten Piloten ist. Pro Tag verliere man Einnahmen von bis zu 12,3 Millionen Euro. Die Bilanz mit Stand Mittwoch: Bislang musste man 2.550 Flüge Streichen und 270.000 Passagiere sind gestrandet. Mittlerweile werden auch die Rückholer nicht mehr durchgeführt. Das Luftfahrtunternehmen warnt davor, dass man bald in eine ernsthafte Liquiditätskrise kommt und Forderungen kurzfristig nicht mehr bedienen könne. Dies hätte zur Folge, dass man dann Vermögenswerte versilbern müsste und als Folge daraus die Airline deutlich verkleinern müsse. Dies könnte potentielle Investoren abschrecken. Doch worum geht es bei diesem Streik eigentlich? Im Gegensatz zu Deutschland oder Österreich gab es zum Beispiel in Schweden die Beihilfemaßnahme der Kurzarbeit nicht. SAS trennte sich daher von vielen Piloten, jedoch mit Wiedereinstellungszusage. In den Vereinbarungen ist festgehalten, dass diese ihre Cockpitjobs zurückbekommen. Allerdings hat SAS zwischenzeitlich neue Tochtergesellschaften ins Leben gerufen und will von den Zusagen nichts mehr wissen. Die Gewerkschaften werfen

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Bodenpersonal: Gehaltsvorstellungen von Verdi und Lufthansa liegen weit auseinander

In den Tarifverhandlungen für das Lufthansa Bodenpersonal bahnt sich keine kurzfristige Lösung an. Die Gewerkschaft Verdi hat ein erstes Angebot als „unzureichend“ zurückgewiesen. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass diese „nicht annähernd die Inflation ausgleichen“ soll. Seitens der Lufthansa wurde eine Kombination aus Festbeträgen sowie ergebnisabhängigen Bestandteilen bei einer Laufzeit von 1,5 Jahren angeboten. Verdi fordert für die rund 20.000 Beschäftigten 9,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Damit liegen die Vorstellungen von Arbeitgeber und –nehmervertretern weit auseinander. „Dieses Angebot gleicht nicht annähernd die Inflation aus, angesichts der aktuellen Preissteigerungen würde das für die Beschäftigten einen deutlichen Reallohnverlust bedeuten“, so Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle in einer Medienmitteilung. „Die Beschäftigten brauchen dringend mehr Geld und sie brauchen Entlastung – für sich selber und für die Passagiere.“ Auch verweist man seitens Verdi darauf, dass im Hinblick auf den Verzicht von Teilen des Lohns nun deutliche Steigerungen gerechtfertigt sein sollen. Je nach Berufsgruppe sollen die Anhebungen mindestens 350 Euro betragen. Auch will man im Hinblick darauf, dass im Oktober 2022 der deutsche Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde angehoben wird, dass der niedrigste Stundenlohn deutlich höher ist als das gesetzliche Minimum. Die nächsten Verhandlungsrunden finden am 3. und 4. August 2022 in Frankfurt am Main statt.

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Heathrow: Emirates wegen gedeckelter Fluggastzahlen empört

Die britische Hauptstadt London gilt als wichtiger Quellmarkt für Golfcarrier Emirates Airline. Daher ist die entrüstete Reaktion auf den vom Flughafen Heathrow eingezogenen Deckel von maximal 100.000 Passagieren pro Tag auch nicht verwunderlich. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Dubai bezeichnet die Maßnahme als „unsinnig und unverantwortlich“. Die Forderung der Heathrow-Geschäftsleitung, dass die Fluggesellschaften den Ticketverkauf einschränken sollen, weist Emirates zurück. Man verweist darauf, dass man nur 36 Stunden Zeit zur Umsetzung eingeräumt bekommen habe. „Nicht nur wurde in ihrer Kommunikation die genaue Zahl der Flüge diktiert, von denen wir zahlende Passagiere rauswerfen sollten, sondern es wurde auch mit juristischen Schritten bei Nichteinhaltung gedroht“, so der Golfcarrier. Der Flughafen Heathrow kann die Kritik nicht nachvollziehen und verweist darauf, dass nur etwa 70 Prozent des Personals zur Verfügung stehen würde. Das Fluggastaufkommen habe in etwa 80 bis 85 Prozent des Wertes, den man vor der Corona-Pandemie hatte, erreicht. Weiters erklärt eine Sprecherin, dass das gesamte Netzwerk weiter „unter coronabedingten Herausforderungen leiden“ würde. Vor wenigen Tagen verkündete der Flughafen London-Heathrow, dass bis vorerst 11. September 2022 maximal 100.000 Passagiere pro Tag abgefertigt werden können. Gleichzeitig forderte man die Kunden, also die Airlines, dazu auf, dass der Ticketverkauf eingeschränkt werden soll. Begründet wurde die Maßnahme unter anderem damit, dass das Servicelevel ein „nicht akzeptables Niveau erreicht“ habe.

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Sommer 2023: Air Cairo und SunExpress bauen Zusammenarbeit aus

Im Sommer 2023 werden „mindestens“ sechs Maschinen der Air Cairo im Rahmen der Kooperation mit SunExpress eingesetzt werden. Diese kommen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Einsatz. Laut Mitteilung der beiden Unternehmen stockt man die Kapazität um 50 Prozent aus. Weiters evaluieren SunExpress und Air Cairo die Ausweitung der Zusammenarbeit auf die Destination Marsa Alam. „Es ist ganz klar: Kunden wollen die Kombination aus einem zuverlässigen ägyptischen Flugprodukt und der professionellen Marktexpertise von SunExpress“, kommentiert Peter Glade, Chief Commercial Officer bei SunExpress. „Die Ausweitung unserer Partnerschaft ist komplett marktgetrieben. Es ist uns gelungen, einen echten Volltreffer zu landen, der allen Beteiligten, also Kunden, Vertriebspartnern, AirCairo und SunExpress gleichermaßen Freude bereitet.“ „Die Zusammenarbeit mit SunExpress ist seit dem Start im Jahr 2021 stetig gewachsen – daher ist diese weitere Expansion der logische nächste Schritt“, bestätigt Hussein Sherif, Chairman & CEO von AirCairo. „Unsere hochmoderne Airbus A320neo-Flotte ist bereit, eine Rekordzahl von Gästen nach Hurghada und dank umfangreichem Inlandsnetz von AirCairo weiter nach Kairo, Luxor und zu anderen ägyptischen Inlandsflughäfen zu bringen. Wir arbeiten zudem gemeinsam konsequent daran, das Ägypten-Portfolio über Hurghada hinaus zu erweitern und Direktflüge zu anderen Zielen wie Marsa Alam, Sharm el Sheikh und Luxor anzubieten. Mit SunExpress als Partner an unserer Seite sind wir sicher, im nächsten Jahr den ersten Schritt in diese Richtung gehen zu können.“ Im Rahmen der Partnerschaft fliegt AirCairo mit einer A320neo-Flotte sowie ATR72-600 für die Inlandsverbindungen ab Hurghada, während SunExpress eine mehr als dreißigjährige Erfahrung und moderne IT-Infrastruktur für die gesamte kommerzielle

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Stuttgart zählt 2,8 Millionen Passagiere in der ersten Jahreshälfte

Am Flughafen Stuttgart sind von Januar bis Juni 2022 nach vorläufigen Zahlen 2.800.789 Fluggäste gestartet und gelandet. Das sind 338,5 Prozent mehr als im Vorjahr (638.667). Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 189,4 Prozentpunkte auf 26.623 Starts und Landungen. Im Vergleich zu den Passagierzahlen von 2019, dem Rekordjahr vor Beginn der Corona-Pandemie, liege das Aufkommen an Fluggästen aktuell bei etwa zwei Dritteln, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Ab Ostern ist nach der Aufhebung der Reisebeschränkungen die Nachfrage sprunghaft angestiegen – nach zwei Jahren Beinahe-Stillstand in der Pandemie ist das ein Kraftakt für die gesamte Luftfahrt. Wir haben diesen bislang gut bewältigt und sind Stand heute für die zweite Jahreshälfte ebenfalls aufgestellt. Langfristige Prognosen sind unverändert schwierig, bis zum Jahresende erwarten wir aber über sechs Millionen Fluggäste“, so Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH.

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Flughafen Ljubljana zählt im Juni mehr als 100.000 Passagiere

Der Flughafen Ljubljana begrüßte im Juni 102.392 Passagiere. Gegenüber dem Vergleichsmonat des letzten Jahres konnten um 266 Prozent mehr Fluggäste abgefertigt werden. An das Vorkrisen-Niveau konnte dadurch nicht angeknüpft werden, die Zahlen spiegeln einen Rückgang von 45,7 Prozent gegenüber dem gleichen Monat vor der Pandemie wider. Die Zahl der Flugbewegungen lag bei 2.118. Damit wurden in der ersten Jahreshälfte am Flughafen Ljubljana genau 383.634 Reisende abgefertigt, um 55,4 Prozent weniger als 2019. „Wir erwarten, dass sich das dynamische Verkehrswachstum bis zum Sommer fortsetzt und die monatlichen Passagierzahlen die 100.000er-Marke überschreiten. Dies wird es uns ermöglichen, unser Zielaufkommen für das Jahresende zu erreichen und hoffentlich sogar zu übertreffen“, so Babett Stapel, Geschäftsführerin von Fraport Slovenia. Im laufenden Jahr habe der Airport sich zum Ziel gesetzt, rund 880.000 Passagiere abzufertigen, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet.

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Lufthansa setzt Streichkonzert vor: Weitere 2.000 Flüge nicht mehr im Flugprogramm

In einer dritten Welle hat die Lufthansa erneut zahlreiche Flüge abgesagt: Wegen Personalmangel streicht die Airline weitere 2000 Verbindungen.  Wegen der aktuellen Abfertigungsprobleme streicht die AUA-Muttergesellschaft weitere Flüge. Betroffen seien rund 2000 Verbindungen an den Drehkreuzen Frankfurt und München bis Ende August, wie ein Unternehmenssprecher erklärt. Man habe in der vergangenen Woche gesehen, dass man mit gezielten Streichungen den verbleibenden Flugplan stabilisieren könne. Dies habe man nun für die nächsten Wochen analysiert und umgesetzt. Abgesagt würden vor allem kurze Verbindungen zu Zielen innerhalb Deutschlands oder des nahen Auslands, für die es gute Alternativen gebe, erklärte der Sprecher. Bei innerdeutschen Flügen seien Umbuchungen auf Fernzüge der Deutschen Bahn möglich. Flüge in ausgesprochene Ferienziele würden nur in absoluten Ausnahmefällen gestrichen.  Es handelt sich bereits um die dritte Welle von Flugabsagen der Lufthansa in diesem Sommer. Zunächst hatte die Airline gut 3000 Flüge für die Monate Juli und August abgesagt und dann für die Woche bis einschließlich den 14. Juli 770 weitere Verbindungen gestrichen. Nun kommen für einen Zeitraum von sechs Wochen noch einmal 2000 Absagen hinzu. Vor allem die Verkehrsspitzen am Morgen und am Abend sollten entlastet werden, erläuterte der Sprecher. Zu diesen Zeiten sind die Bodenverkehrsdienste an den Drehkreuzen überlastet, so dass Maschinen warten müssen und Gepäck liegen bleibt.

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Italien: Streikaufruf für Beschäftigte von Easyjet, Malta Air, Ryanair und Volotea

In Italien rufen Gewerkschaften für den 17. Juli 2022 erneut zu Arbeitsniederlegungen bei Easyjet, Volotea, Ryanair und Malta Air auf. Je nach Streikbeteiligung kann es im Flugverkehr zu Einschränkungen kommen. Zuletzt war die Anzahl der italienischen Airline-Mitarbeiter, die die Arbeit niedergelegt haben, sehr unterschiedlich. Bei Malta Air und Ryanair haben nur wenige Beschäftigte teilgenommen, während bei Volotea und Easyjet die Beteiligung deutlich höher war. Passagiere, die am 17. Juli 2022 mit den genannten Fluggesellschaften von/nach Italien fliegen, sollten sich regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Zum Streik aufgerufen sind die in Italien stationierten Beschäftigten der vier genannten Fluggesellschaften im Zeitraum von 14 Uhr 00 bis 18 Uhr 00. Aufgrund der Maschinenumläufe kann es bereits zuvor und danach zu Ausfällen und Verspätungen kommen.

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