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Antonio Di Gennaro ist neuer ATR-Finanzchef

Der europäische Flugzeugbauer ATR hat mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2022 einen neuen Finanzchef bekommen. Antonio Di Gennaro verantwortet künftig die finanziellen Geschicke des Herstellers von Turbopropflugzeugen. Die offizielle Amtsbezeichnung lautet „Senior Vice President Finance und Chief Financial Officer“. Di Gennaro war zuvor in vergleichbarer Position für die polnische Leonardo-Helicopter-Tochter PZL Świdnik tätig. Avions de Transport Régional (ATR) ist ein französisch-italienischer Hersteller von Regionalverkehrsflugzeugen. Das Unternehmen wurde in den 1980er-Jahren ins Leben gerufen und gehört Airbus und Leonardo je zu 50 Prozent.

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Malta lässt verbliebene CoV-Einreisebeschränkungen fallen

Malta schafft zum 25. Juli alle verbliebenen Einreisebeschränkungen ab, die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführt worden waren. Damit benötigen Ungeimpfte keinen negativen Test mehr, um die beliebte Mittelmeerinsel besuchen zu dürfen. Wie das maltesische Gesundheitsministerium in einer Erklärung mitteilt, dürfen ausländische Staatsbürger ab dem 25. Juli wieder ohne jeglichen Corona-Nachweis nach Malta einreisen. Bis dahin wird noch von allen Ankommenden ab zwölf Jahren ein Zertifikat nach dem 3G-Prinzip verlangt, also ein Impf-, Genesungs- oder negativer Testnachweis. Bei letzterem darf es sich um einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test oder einen höchstens 24 Stunden alten Antigen-Schnelltest handeln. Für die bei Urlaubern beliebte Mittelmeerinsel bedeutet die Lockerung einen großen Schritt, bislang hatte die Regierung eine sehr strikte Anti-Corona-Strategie verfolgt. Auch im alltäglichen Leben müssen Einheimische sowie Reisegäste in Malta nahezu keine Corona-Maßnahmen mehr einhalten. Nur noch in Flugzeugen und in Einrichtungen des Gesundheitswesens muss der Mund-Nase-Schutz verpflichtend angelegt werden. Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe auf der Insel können jedoch selbst entscheiden, ob sie ihre Kunden zum Tragen einer Maske auffordern. Darüber hinaus gelten die üblichen Abstandsgebote weiterhin.

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Lauda Europe verlängert A320-Leasingverträge bis 2028

Bei der Ryanair-Tochter Lauda Europe laufen gegen Jahresende 2022 zahlreiche Leasingverträge der aus 29 Airbus A320 bestehenden Flotte ab. Konzernchef Michael O’Leary gab nun bekannt, dass die Kontrakte bis 2028 verlängert werden sollen. Über ein mögliches Nachfolgemuster hat man noch keine Entscheidung getroffen. Lauda Europe ist der Nachfolger der ehemaligen österreichischen Fluggesellschaft Laudamotion, die aus der Air-Berlin-Tochter Niki hervorgegangen ist. Derzeit unterhält man in Wien, Palma de Mallorca, Zagreb, Zadar und London-Stansted Stützpunkte. Die 29 Airbus-Jets tragen eine Lauda-Livery, jedoch fliegt man –abgesehen von Charterflügen – nahezu ausschließlich im Wetlease für die Konzernschwester Ryanair DAC. Am „Flottenmix“ will Michael O’Leary festhalten. Er sieht es als Vorteil an, dass man sowohl Flugzeuge von Airbus als auch von Boeing zur Verfügung hat. Gleichzeitig fügte der Manager an, dass im Zuge der Verlängerung der Leasingverträge für die A320-Flotte die Kosten sinken werden, da die Lessoren an langfristiger Zusammenarbeit interessiert sind. Gleichzeitig deutete der Ryanair-Konzernchef an, dass es auch strategischer Natur ist, denn wenn man einen günstigen Preis für A320neo direkt beim Hersteller oder über Lessoren bekommt, dann werde man zuschlagen. Auch habe man so gegenüber Boeing eine bessere Verhandlungsposition. Man habe sich jetzt dafür entschieden die Verträge für die 29 A320 zu verlängern und befinde sich mit den Flugzeugeigentümern in finalen Gesprächen. Für die Zeit nach 2028 hat man noch keine Entscheidungen getroffen und sieht sich auf dem Markt nach Möglichkeiten um. Grundsätzlich, so Michael O’Leary, ist es ihm „egal“, ob Lauda Europe mit Maschinen von Airbus oder Boeing fliegt, solange die Produktionskosten

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Nach langer Pause: Ryanair verhandelt mit Graz über Comeback

Es ist schon sehr lange her, dass die Billigfluggesellschaft Ryanair den Flughafen Graz im Streckennetz hatte. Konzernchef Michael O’Leary erklärte am Mittwoch in Wien, dass man sich mit dem steiermärkischen Airport in Verhandlungen befindet. Dabei soll es unter anderem um die Wiederaufnahme der London-Strecke gehen. Der Grazer Flughafen habe ein großes Interesse daran den Lowcoster zurückzuholen. Laut Michael O’Leary wären die Gespräche von Seiten des Airports aufgenommen worden. Zu den möglichen Destinationen und einem eventuellen Startzeitpunkt wollte er aber keine näheren Angaben machen. Auf die Frage, ob es sich um London handelt, gab es seitens Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber mit einem Lächeln die Antwort: „Maybe“. Erst vor wenigen Wochen gab Ryanair bekannt, dass man im Winterflugplan 2022/23 zum Flughafen Klagenfurt zurückkehren wird. Andreas Gruber erklärte dazu unter anderem, dass die Buchungslage jeweils incoming und outgoing „in die richtige Richtung“ gehen würde. Im Bereich von Wintersportlern sieht man starkes Entwicklungspotential. Derzeit steuert Ryanair in Österreich die Flughäfen Wien und Salzburg an. Ab Winter 2022/23 soll Klagenfurt dazu kommen. Ein mögliches Comeback in Graz würde bedeuten, dass man vier österreichische Airports im Streckennetz haben würde. Linz flog man in der Vergangenheit auch an, jedoch zog man sich wieder zurück. Innsbruck hatte die Tochtergesellschaft Laudamotion für eine Winterperiode im Streckennetz, jedoch ist man derzeit nicht präsent. Laut Flughafendirektor Marco Pernetta soll es momentan auch keine Comeback-Intentionen geben.

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Lion Air bekräftigt Boeing-737-Max-Großbestellung

Die indonesische Fluggesellschaft Lion Air wird an ihrer Großbestellung für den Maschinentyp Boeing 737-Max festhalten. Erst kürzlich hat man erstmals seit dem Flugverbot, das im Jahr 2019 erlassen wurde, wieder ein werksneues Flugzeug dieses Typs übernommen. Die Abstürze der Boeing 737-Max von Lion Air und Ethiopian Airlines führten zum weltweiten Flugverbot. Im Nachgang kamen zahlreiche Mängel ans Licht, die der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer beheben musste. Bei Lion Air war man sich längere Zeit nicht sicher, ob man an der Großbestellung über 200 Einheiten festhalten wird. Konzernchef Rusdi Kirana bestätigte nun, dass man weiterhin auf diesen Maschinentyp setzen wird. Dies erklärte er während einer Veranstaltung, die im Zuge des Starts der Tochtergesellschaft Batik Air Malaysia über die Bühne gegangen ist. Dieser Carrier wird mit 17 Boeing 737 Max ausgerüstet werden.

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Anadolujet hat ersten Airbus A321neo in den Liniendienst gestellt

Die Turkish-Airlines-Billigmarke Anadolujet verfügt mit der TC-LUJ über den ersten von insgesamt sieben bestellten Airbus A321neo. Die Maschine mit der Seriennummer 10883 war ursprünglich für S7 Airlines bestimmt, jedoch durfte der Flugzeugbauer diese aufgrund der Sanktionen nicht nach Russland ausliefern. Anadolujet ist das Lowcost-Brand von Turkish Airlines. Im Außenauftritt bemüht man sich zu suggerieren, dass es sich um eine eigenständige Fluggesellschaft handelt, jedoch ist es nur eine Abteilung von Turkish Airlines. Geflogen wird daher unter dem TK-Code. Bislang kommen im Bereich Anadolujet überwiegend Boeing 737 zum Einsatz. Das ändert sich aber, denn man befindet sich mitten im Aufbau einer gemischten Airbus/Boeing-Flotte. Nebst den sieben Airbus A321neo wird man auch sechs A320neo einflotten. Weiters soll eine weitere Boeing 737-Max-8 dazu kommen. Laut CH-Aviation.com besteht die Anadolujet-Flotte derzeit aus 39 Boeing 737-800 und einem Airbus A321neo, die von Turkish Airlines betrieben werden. Weiters hat man 13 weitere Boeing 737 von SunExpress im langfristigen Wetlease. Man hat weiters sechs B737-Max-8, die eigentlich für S7 Airlines bestimmt waren, in die Flotte aufgenommen.

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Nightjet: ÖBB bringen modernisierten Liegewagen auf die Schiene

Die Österreichischen Bundesbahnen wollen im Deutschland-Verkehr modernisierte Nightjet-Liegewägen zum Einsatz bringen. Zunächst sollen diese unter der Bezeichnung „Comfort“ primär von/nach Hamburg rollen. Vor einigen Jahren hat sich die Deutsche Bahn aus dem Betrieb von Nachtzügen zurückgezogen, weil man damals kein weiteres Entwicklungspotential gesehen hat. Seitens der ÖBB hatte man eine gänzlich andere Auffassung und ist auf vielen Strecken in die Bresche gesprungen. Im Bereich des Vertriebs arbeitet man mit der DB zusammen. Die ÖBB haben bislang 22 Sitzwagen aus der bestehenden Nightjet-Flotte in so genannte „Multifunktions-Liegewagen“ umgebaut. Diese werden nun als „Comfort“ vermarktet. Kapazität haben diese für vier Fahrgäste pro Abteil. Die Betten sind dabei fix montiert. Neu ist auch, dass es vergrößerte Abstellflächen für Fahrräder und Kinderwägen sowie kostenfreies WLAN-Internet gibt. Das modernisierte Wagenmaterial soll zunächst auf den Strecken von/nach Hamburg eingesetzt werden. Im zweiten Schritt wollen die ÖBB dieses auch auf die Nightjet-Strecken Zürich-Berlin, Innsbruck-München-Köln-Amsterdam und Wien-Köln-Amsterdam bringen. ÖBB-Vorstandsmitglied Sabine Stock erklärte, dass man bis 2026 rund die Millionen Fahrgäste in den Nachtzügen befördern will.

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Basel: Jet Aviation vor Abbau von 80 Jobs

Am Wartungsstandort Basel des Businessjet-Operators Jet Aviation stehen bis zu 80 Jobs akut auf der Kippe. Das Unternehmen ist stark von der Krise, die im Zuge des kriegerischen Überfalls Russlands gegen die Ukraine entstanden ist, betroffen. Am Flughafen Basel-Mulhouse unterhält Jet Aviation einen MRO-Betrieb, der sowohl Wartungen als auch Umbauten durchführt. Es gilt als offenes Geheimnis, dass reiche Russen bislang eine wichtige Kundengruppe der Business Aviation in Westeuropa waren. Die Sanktionen, die unter anderem seitens der Europäischen Union und der Schweiz erlassen wurden, führen dazu, dass diese nicht mehr bedient werden dürfen. Betroffen sind zahlreiche Anbieter in der Bedarfsluftfahrt. Jet Aviation erklärte gegenüber dem SRF unter anderem: „Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Geschäftsaktivitäten. Aus diesem Grund haben wir den Personalbestand an den erwarteten Rückgang des Geschäftsvolumens angepasst“. Derzeit ist man allein am Standort Basel-Mulhouse Arbeitgeber für etwa 1.000 Menschen, wobei die überwiegende Mehrheit aus Frankreich stammt. Derzeit stehen rund 80 Jobs akut auf der Kippe, wobei es laut dem Betriebsrat einen Sozialplan geben soll. Doch es gibt auch Kritik, denn der SRF zitiert Jean-Luc Johaneck, Präsident der Grenzgängervereinigung CDTF mit den Worten, dass Jet Aviation zunächst beweisen solle, dass die Massenentlassungen überhaupt gerechtfertigt sind. Der Funktionär verweist auch darauf, dass im Jahr 2020 „wegen Corona“ bereits 200 Mitarbeiter abgebaut wurden.

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Anadolujet und Turkish Airlines dünnen in Deutschland und Österreich aus

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines setzt einige Verbindungen ab Deutschland temporär aus bzw. nimmt diese nicht wie ursprünglich angekündigt auf. Vom Tisch ist auch die unter der Marke Anadolujet geplante Verbindung Ankara-Graz. Ab Hannover sind insgesamt vier Ziele betroffen. Dabei handelt es sich um Ankara (Anadolujet), Adana, Gaziantep und Kayseri. Die zuerst genannte Destination soll temporär bis voraussichtlich September 2022 pausieren. Von Nürnberg aus wird Turkish Airlines temporär nicht nach Adana fliegen. Das Ziel Kayseri wird – abgesehen von einem einzigen Umlauf – nicht aufgenommen. Das Lowcost-Brand Anadolujet setzt weiters die Ankara-Flüge ab München, Hamburg und Berlin-Brandenburg aus. Die ab Graz angekündigte Nonstop-Verbindung in die Hauptstadt der Türkei wurde gänzlich abgesagt, bestätigte Turkish Airlines. Man behält sich offen diese zu einem späteren Zeitpunkt zu starten, jedoch nannte man weder Termin noch Gründe für die Graz-Streichung.

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ÖAMTC-Flugrettung und General begrüßen Neuzugang für Christophorus-Flotte

Zweiter von insgesamt fünf neuen Hubschraubern vom ÖAMTC übernommen – Generali Versicherung bekräftigt ihr Engagement bei ÖAMTC-Flugrettung. Die ÖAMTC-Flugrettung hat in Donauwörth den zweiten von insgesamt fünf neuen H135 Helionix Hubschraubern von Airbus Helicopters in Empfang genommen. „Die neue H135 verspricht einen deutlichen Zugewinn an Leistung sowie eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs“, freut sich Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. „Mit diesem hochmodernen und effizienten Hubschrauber kommen wir unserer Vision, zu jeder Zeit und an jedem Ort Menschenleben zu retten, einen entscheidenden Schritt näher.“ Die nächsten Schritte Ehe der neue Christophorus-Helikopter zum Einsatz gelangt, wird er in der Werft der ÖAMTC-Flugrettung in Innsbruck von den Technikern HeliAir mit der medizinischen Ausrüstung bestückt. Dabei wird der Hubschrauber auch mit dem variabel einsetzbaren KOKON ausgestattet, der ersten selbsttragenden Innenraumverkleidung der Luftfahrt, die durch die HeliAir designed und entwickelt wurde.

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