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Japan: ANA bestellt 30 Boeing 737-Max-8

Die japanische All Nippon Airways investiert in neue Frachtflugzeuge und bestellt beim US-amerikanischen Hersteller Boeing 30 B737-Max-8-Jets fest. Auch wurden zwei B777-9-Orders in B777-8F-Frachter umgewandelt. Bei der Bestellung der Boeing 777 handelt es sich um Orders, die bereits im März 2014 angekündigt worden waren. Zwei Flugzeuge aus dieser Bestellung werden in der Frachtversion ausgeliefert, 18 weitere Orders für die 777-9 als Passagierjets bleiben bestehen. Die Auslieferung ist ab dem Geschäftsjahr 2028 geplant. Die Boeing 777-8F ist ein hochmodernes Frachtflugzeug, das über die größte Frachtkapazität unter allen zweistrahligen Flugzeugen verfügt. Durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Tonne verursacht es weniger CO2-Emissionen und geringere Betriebskosten. Der Kaufvertrag über die Festbestellung von 30 Boeing 737 Max 8 löst eine feste Vereinbarung über den Kauf von 20 Flugzeugen und die Option auf 10 weitere aus dem Jahr 2019 ab. Die Einflottung der Flugzeuge soll im Geschäftsjahr 2025 beginnen. Der Betrieb der Boeing 737 Max 8war aufgrund von zwei Unfällen weltweit für knapp zwei Jahre ausgesetzt worden. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA genehmigte die Wiederaufnahme des Betriebs im November 2020 mit Systemänderungen. Die Genehmigung erfolgte nach der genauen Untersuchung der Ursache für die Unfälle und einer Überprüfung der Schulungsmethoden für die Besatzungen.

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Klagenfurt: Corendon bedient einzelne Antalya-Charter

Ab dem Flughafen Klagenfurt werden einzelne Charterflüge nach Antalya durchgeführt. Auftraggeber ist Dta-Touristik. Als Operating Carrier wird die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines auftreten. Die Urlaubsflüge sind für den 29. August und 5. September 2022 angekündigt. Corendon soll laut Flughafen Klagenfurt Boeing 737-800 einsetzen. Buchbar sind Flugscheine über den Tour Operator Dta Touristik. „Wir freuen uns, dass Dta Touristik mit dem verlässlichen Airline-Partner Corendon Airlines noch im heurigen Sommer Direktflüge in die beliebte Ferienregion rund um Antalya anbietet. Wenn dieses Angebot – und davon gehen wir aufgrund der hohen Nachfrage aus – gut angenommen wird, so sind das beste Vorzeichen für einen Saisoncharter im Sommer 2023“, so Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt. Kurzcharter Antalya ab Klagenfurt:Abflüge 29.08 und 05.09.2022 (letzter Rückflug: 12.09.) Klagenfurt (KLU)19:30 Antalya (AYT) 23:05 Antalya (AYT)16:45 Klagenfurt (KLU)18:35

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Begegnung mit einem Hai: So verhält man sich richtig

Erstmal sollte uns bewusst sein, dass Haie beutegreifende Tiere sind und wir uns im Meer in ihrem Lebensraum befinden. Es ist daher ratsam, sich zu informieren, denn viele Ängste oder Unfälle entstehen vor allem durch Unwissenheit und falsches Verhalten. Ein Grund, warum sich Haie manchmal an Badestrände verirren, könnte direktes oder indirektes Futter sein. Laut Experte Gerhard Wegner sind mit direktem Futter Fischschwärme gemeint und mit indirektem z.B. Abfälle. Es ist erwiesen, dass Abfälle von Schiffen, Haie aus großer Entfernung anlocken können. Sie folgen deshalb oft Hochseeschiffen und sind auch in der Nähe von fahrenden oder ankernden Safaribooten anzutreffen. Auch Tiertransportschiffe werfen regelmäßig verletzte und tote Tiere ins Meer, die ebenfalls Haie anlocken können. Wie kommt es in Einzelfällen zu Haiangriffen? Die Experten aus dem Buch Blind Dates sind sich hierbei einig und nennen folgende drei Motivationen: Jagd-Biss: Hier wird Beute, die als solche erkannt ist wird, sofort und schnell attackiert. Sondierungs-Biss: Damit ist der sogenannte Testbiss gemeint, bei der potenzielle Beute zunächst untersucht wird. Die Sekundärwunden eines solchen Bisses sind im Übrigen die häufigsten Verletzungen bei Haibegegnungen. Stress-Biss: Die gestressten Tiere wehren sich. Laut Experten kommen Jagdbisse gegenüber Menschen nicht vor – Haie jagen keine Menschen. Manche Haie werden jedoch von Menschen bedrängt, die in Gebiete, wo die Haie nach Futter suchen, eindringen. Stress-Bisse können die Folge sein. Auch bei Tieren, die sich an Strände verirren, kann dies in sehr seltenen Fällen vorkommen. Die meisten Unfälle mit Haibissen sind jedoch Sondierungsbisse. Ein „Menschenfresser“ ist der Hai laut Sharkprojekt definitiv

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Air China kehrt nach Budapest zurück

Der Flughafen Budapest bekommt nach langer Pause wieder eine Nonstop-Verbindung in die chinesische Hauptstadt Peking. Diese wird von Air China mit Airbus A330-200, die mit 237 Sitzen bestuhlt sind, bedient. „Vor mehr als sieben Jahren war Air China die erste Fluggesellschaft seit Jahren, die uns mit Ostasien verband. Auch wenn die Einreisebeschränkungen nach China weiterhin bestehen, bietet die Wiederaufnahme dieser Verbindung eine wichtige Möglichkeit für VFR-Passagiere, die nach einer zweijährigen Unterbrechung nach Hause zurückkehren möchten, sowie für Geschäftsreisende. Wir freuen uns auch, bestätigen zu können, dass diese Verbindung, die bisher eine Dreiecksverbindung mit einem Zwischenstopp in Minsk war, nun direkt zwischen Budapest und Peking verkehren wird, um eine reibungslose Verbindung zwischen den beiden Städten zu gewährleisten“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport Im Juni 2022 konnte Ungarns größter Flughafen um 10,3 Prozent zulegen und verzeichnete damit im Jahresverlauf das bislang größte Wachstum. Dem Comeback von Air China misst man insofern auch große Bedeutung bei, weil man unter den ersten elf Europa-Verbindungen ist, die von diesem Carrier reaktiviert werden.

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Heathrow hat 61 Flüge streichen lassen: Rund 10.000 Passagiere gestrandet

Aufgrund von Personalmangel konnte der Flughafen London-Heathrow am Montag zahlreiche Flüge nicht abfertigen. Diese mussten auf Anweisung des Airports gestrichen werden. Betroffen sind etwa 10.000 Passagiere. Die Heathrow Airports Group begründete die Entscheidung damit, dass kurzfristig wesentlich mehr Fluggäste vor Ort waren als man abfertigen hätte können. Daher habe man einige Airlines, die die Terminals 3 bzw. 5 nutzen, „gebeten“ kurzfristig 61 Verbindungen zu streichen. Auch ersuchte man die Anbieter, dass die betroffenen Reisenden nicht auf andere Flüge, die am Montag ab Heathrow durchgeführt werden, umgebucht werden. Somit sind etwa 10.000 Reisende allein am größten Flughafen des Vereinigten Königreichs gestrandet und es kommt noch dicker: Der Airport ist der Ansicht, dass die Passagiere keine Entschädigungsleistungen bekommen werden, da die Ursache für die Streichungen außerhalb des Einflussbereichs der Fluggesellschaften liegen soll.

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Dortmund: Wizz Air stellt Ohrid und Pristina temporär ein

Der Billigflieger Wizz Air fährt den Verkehr in Richtung Kosovo, Bosnien, Slowenien, Serbien und Nord-Mazedonien zurück. Insgesamt sechs Strecken werden temporär eingestellt. Betroffen sind auch Flüge ab Deutschland. Erst vor wenigen Tagen kündigte der Lowcoster an, dass aufgrund von Personalmangel, der an diversen Airports, aber auch bei der Fluggesellschaft selbst, herrscht, das Angebot zurückgefahren werden. In erster Linie sind Flüge ab Ungarn und dem Vereinigten Königreich betroffen, jedoch trifft es auch einige Strecken ab Pristina, Tuzla, Ljubljana, Belgrad und Ohrid. Beispielsweise setzt der Billigflieger die Flüge ab Dortmund und Rom nach Pristina vorläufig aus. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach am 2. September 2022 bzw. 2. Oktober 2022 reaktiviert werden. Von Mailand aus wird man bis vorläufig 30. Oktober 2022 nicht nach Tuzla fliegen. Ebenso betroffen ist die Strecke Ljubljana-Charleroi, die bis vorerst 4. September 2022 pausiert werden soll. Ab Belgrad soll die Route nach Billund bis Ende Oktober 2022 nicht bedient werden. Von Dortmund aus wird man auch Ohrid temporär nicht ansteuern. Diese Strecke soll bis voraussichtlich 2. September 2022 eingestellt bleiben. Weitere Änderungen und Streichungen sind möglich, da die Fluggesellschaft mit Personalmangel und einer hohen Zahl von Krankmeldungen des Kabinenpersonals inmitten einer neuen Welle von Coronavirus-Infektionen in Europa zu kämpfen hat. Betroffene Passagiere sollen von Wizz Air kontaktiert werden. „Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir die Auslastung in der Hochsaison um weitere 5 Prozent gegenüber dem Plan, den wir im Rahmen der Jahresbilanz vorgestellt haben, reduzieren werden, um die Auswirkungen der anhaltenden externen Störungen zu verringern“, so

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El Al erhöht Pilotengehälter auf das Vorkrisen-Niveau

Die Fluggesellschaft El Al konnte sich mit ihren Piloten darauf einigen, dass die Gehälter bis Anfang 2023 wieder auf das Niveau, das vor der Coronapandemie bezahlt wurde, erhöht werden. Das Unternehmen kürzte die Löhne während der Krise, da man über einen langen Zeitraum überhaupt nicht fliegen konnte. Die Einigung wurde mit der Gewerkschaft Histadrut erzielt. Zuvor gab es mehrere Wochen lang Streit und punktuelle Arbeitsniederlegungen, die zu zahlreichen Streichungen geführt haben. Die Löhne sollen nun schrittweise wieder angehoben werden und im Jänner 2023 das Vorkrisenniveau erreichen, teilten Airline und Arbeitnehmervertreter mit. „Die Piloten der israelischen Fluggesellschaften, einschließlich der Piloten von El Al, haben ihre Gehälter erheblich gekürzt, damit die Fluggesellschaften überleben konnten. Heute, da sich die Luftfahrtindustrie erholt, ist es an der Zeit, zur früheren Situation zurückzukehren“, so Gewerkschaftsvorsitzender Avi Edri.

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Abidjan: Dash-Piloten absolvierten fast perfekte Notlandung nur mit dem Hauptfahrwerk

Die von Air Côte d’Ivoire betriebene de Havilland Dash 8-400 mit der Registrierung TU-TSK musste am Samstagabend eine Notlandung in Abidjan absolvieren. Aufgrund einer Fehlfunktion hat sich das Bugfahrwerk nicht ausfahren lassen. Die Piloten erkannten das Problem bereits im Landeanflug und informierten die Flugsicherung entsprechend. Das acht Jahre alte Turbopropflugzeug wurde dann nur über das Hauptfahrwerk gelandet. Auch Versuche das Bugfahrwerk manuell auszufahren und zu verriegeln waren zuvor nicht erfolgreich. Die TU-TSK befand sich als HF45 auf dem Weg von Korhogo nach Abidjan. Den Flugzeugführern ist die Notlandung gut gelungen, denn die Dash 8-400 setzte zwar mit der „Nase“ auf dem Bodengrund auf, jedoch erst nachdem diese fast vollständig zum Stillstand gekommen ist. Dieser Leistung der Piloten ist es zu verdanken, dass die optisch sichtbaren Beschädigungen äußerst gering sind. Sowohl die Behörden als auch die Fluggesellschaft haben bestätigt, dass alle Crewmitglieder und Passagiere die Maschine unverletzt verlassen konnten. Air Côte d’Ivoire erklärt zum Vorfall: „Am Samstag, den 09. Juli 2022, musste ein Flugzeug der Air Côte d’Ivoire mit der Registrierung TU TSK aus Korhogo und Bouaké um 19:15 Uhr auf dem Flughafen Felix Houphouët-Boigny in Abidjan wegen einer Fehlfunktion des vorderen Fahrwerks notlanden. Dank der Professionalität der Piloten gab es keine Verletzten unter den Passagieren und der Besatzung an Bord“.

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Streik: SAS-Piloten führen keine Rückholer mehr durch

Die streikenden SAS-Piloten haben angekündigt, dass am Sonntag der vorerst letzte Rückholer-Flug durchgeführt wurde. Die Gewerkschaft fühlt sich von der Geschäftsleitung hintergangen und daher werden die von der SAS Pilot Group vertretenen Flugzeugführer diese Verbindungen nicht mehr fliegen. Offiziell befinden sich die SAS-Piloten in einem unbefristeten Streik. Allerdings einigte man sich Ende der vergangenen Woche darauf, dass einige Flugzeugführer ein paar Flüge durchführen werden, um gestrandete Urlauber nach Hause zu bringen. Aber nur dann, wenn es gar keine Alternative gibt. Dieses Zugeständnis ist nun dahin, denn die SAS Pilot Group erklärte, dass man diese Rückholer nicht mehr durchführen wird. „Am Wochenende haben wir zu unserer großen Überraschung festgestellt, dass viele Flüge zu beliebten und gut frequentierten Urlaubszielen wie Rhodos, Kreta, Larnaca und Split eingesetzt werden, von wo es bereits alternative Reisemöglichkeiten gibt. Wir finden es bedauerlich, dass SAS erneut nicht in der Lage ist, die Vereinbarung wie vorgesehen einzuhalten, und SPG sieht sich daher gezwungen, die Charterflüge nach dem letzten Flug am 10. Juli 2022, einzustellen“, so die Gewerkschaft in einer Erklärung.

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EU-Kommission: Lufthansa und Eurowings sollen 500.000 „Zwangsgutscheine“ ausbezahlt haben

Viele Fluggesellschaften haben kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa darauf spekuliert, dass die EU-Kommission Gutscheinlösungen durchwinken wird. Daher deaktivierte man automatische Erstattungsmöglichkeiten und schickte die Kundschaft auf regelrechte Spießroutenläufe um ihr Geld. Trotz des Umstands, dass die EU-Kommission schon nach wenigen Tagen klargestellt hatte, dass die Rückzahlung der Ticketgelder bei abgesagten Flügen binnen einer Woche zu erfolgen hat, haben sich die meisten Airlines nicht daran gehalten. Besonders dreist: Viele Anbieter haben ungefragt Gutscheine per E-Mail bzw. per Post zugeschickt und den Kunden suggeriert, dass eine Rückzahlung nicht möglich ist. Gegen manche Fluggesellschaften konnte die deutsche Verbraucherzentrale rechtskräftige Urteile erwirken, die unter anderem besagen, dass das Verhalten bezüglich Zwangsgutscheinen rechtswidrig war. Jene Passagiere, die davon betroffen waren, haben das Recht auf Auszahlung. Die EU-Kommission teilte mit, dass Lufthansa und Eurowings erklärt hätten, dass sie in etwa 500.000 dieser Zwangsgutscheine zwischenzeitlich ausbezahlt hätten. Insgesamt nahm man in Kooperation mit dem Verbraucherschutznetz 16 Airlines unter die Lupe, wobei von diesen lediglich Stellungnahmen abgefragt wurden und keinerlei Vor-Ort-Überprüfungen durchgeführt wurden. Daher muss sich die Behörde auf die Angaben der Carrier verlassen. Der für Justiz zuständige Kommissar Didier Reynders zeigte sich zufrieden, dass die Fluggesellschaften ihre Verpflichtungen aus der massiven Annullierungskrise von 2020 insgesamt umgesetzt haben. Er forderte jedoch weitere Anstrengungen, da die Reisenden aktuell wieder zahlreiche Verspätungen und Annullierungen erleben. „Wir werden genau verfolgen und prüfen, wie den Fluggästen gegebenenfalls Erstattungen oder Entschädigungen gezahlt werden, um eine strikte und sorgfältige Anwendung der EU-Vorschriften zu gewährleisten.“ Parallel dazu führt die Kommission gerade eine

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