secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Juni 2022: Airbus konnte mehr Flugzeuge ausliefern

Der Flugzeugbauer Airbus konnte im Juni 2022 insgesamt 60 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausliefern. Damit lag man um 13 Einheiten über dem Wert, den man im Mai 2022 erreichen konnte. Innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres lieferte Airbus 297 Maschinen aus. Damit ist man vom selbstgesteckten Ziel, dass man heuer 720 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben will, noch weit entfernt. Traditionell ziehen die Auslieferungen im Schlussquartal stark an. Neubestellungen konnte Airbus im Juni 2022 insgesamt 78 Stück an Land ziehen. Gleichzeitig kassierte man aber auch zehn Stornierungen. Erst kürzlich konnte man eine Großbestellung aus China vermelden: Mehrere Carrier haben gemeinsam 292 Maschinen der A320neo-Reihe geordert. Auch befindet man sich in Gesprächen über eine größere Bestellung für den Maschinentyp A220.

weiterlesen »

Verpachtung von Grundstücken: KBV erwirkt Einstweilige Verfügung im Streit mit Lilihill

Das Land Kärnten wird die Call-Option auf die Lilihill-Anteile am Klagenfurter Flughafen nicht ziehen, aber hinter den Kulissen wird weiter gestritten und das sogar vor Gericht. Es geht um die Verpachtung von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 130 Hektar an andere Gesellschaften des Lilihill-Konzerns. Der Aufsichtsrat, in dem der private Mehrheitseigentümer logischerweise aufgrund des Umstands, dass man rund 75 Prozent der Anteile hält, die Oberhand hat, gab hierfür grünes Licht. Die Verträge sind mit einer Laufzeit von 23 Jahren ausgestaltet und sollen für den Airport nicht vorzeitig kündbar sein. Es handelt sich um Flächen, die laut Lilihill für den Flugbetrieb nicht zwingend notwendig sind. Das passt der Kärntner Beteiligungsverwaltung, der Holdinggesellschaft des Landes Kärnten, die innerhalb der Landesregierung dem ÖVP-Landesrat Martin Gruber zugeordnet ist, so ganz und gar nicht in den Kram. Man beantragte eine Einstweilige Verfügung, die man auch bekommen hat. Der erste Verhandlungstermin vor dem Bezirksgericht Klagenfurt ging bereits über die Bühne, jedoch gab es keine finale Entscheidung. Parallel läuft ein weiteres Verfahren, das in Wien verhandelt wird. Die Verhandlung fand am Mittwoch statt und das Urteil soll den Parteien schriftlich zugestellt werden. Üblicherweise dauert es einige Wochen bis die Rechtsanwälte die Entscheidung elektronisch für ihre Mandaten übermittelt bekommen. Anschließend stehen beiden Parteien Rechtsmittel offen, wobei unklar ist, ob diese ergriffen werden oder nicht. Die KBV vertritt den Standpunkt, dass sich Lilihill dauerhaften Zugriff auf die Grundstücke, die verpachtet werden sollen, sichern will. Das Vertragswerk wäre zum Nachteil des Flughafens ausgestaltet und dagegen gehe man als Gesellschafter des

weiterlesen »

Österreichische Bundesbahnen verteilen Gutscheine für Sitzplatzreservierungen

Nicht nur die Luftfahrt hat derzeit mit einer massiv gestiegenen Nachfrage zu kämpfen, sondern auch die Österreichischen Bundesbahnen. Der Staatskonzern hat sich nun entschieden, dass man allen registrierten Usern, die ein Kundenkonto haben, vier Gutscheine für Sitzplatzreservierungen spendiert. Dies ist insofern auch von Bedeutung, weil Inhaber des Jugend-Sommertickets heuer in den Fernzügen der Reservierungspflicht unterliegen. Sofern diese ihre Fahrkarte online über ihr ÖBB-Kundenkonto gekauft haben, profitieren auch diese von vier kostenlosen Sitzplatzreservierungen. Die Österreichischen Bundesbahnen informieren ihre Kunden nach und nach in Form eines automatischen E-Mails, dass die Gutscheine in ihrem Login hinterlegt wurden. Allerdings gibt es kein Geschenk ohne „Haken“. Im Kleingedruckten ist zu lesen, dass die vier kostenfreien Sitzplatzreservierungen bis inklusive 11. September 2022 aufgebraucht werden müssen. Danach verfallen die Gutscheine. Auch sind diese nur dann gültig, wenn die Zugfahrt von der ÖBB-Personenverkehr AG durchgeführt wird, was die Einlösung im Ausland ausschließt. Normalerweise kann man über die ÖBB auch Reservierungen bei anderen Gesellschaften, beispielsweise bei der DB kaufen. Weiters können die Gratis-Sitzplätze nur dann „bezogen“ werden, wenn man die Reservierung bzw. den Fahrkartenkauf über das Internet tätigt. Am Schalter und am Automaten ist die Einlösung nicht möglich. Der getrennte Kauf von „Nur-Reservierung“ und Ticket ist allerdings weiterhin möglich.

weiterlesen »

Salzburg feiert Jahrestag mit FlyDubai, Transavia und Flynas

Der Salzburger Flughafen sieht sich für die Hauptreisezeit gut aufgestellt und ist der Ansicht, dass man momentan die letzten „Personallücken“ auffüllen kann. Man hofft, dass man „operationelle Abfertigungen ohne größere Verzögerungen darstellen“ kann. Allerdings ist man vor Problemen, die an anderen Airports entstehen nicht verschont. Gleichzeitig feiert der Flughafen Salzburg die einjährige Präsenz der Anbieter Transavia, Flydubai und Flynas. Die beiden zuerst genannten Fluggesellschaften steuern den zweitgrößten Airport Österreichs ganzjährig an. Der saudi-arabische Billigflieger bietet Riyadh und Jeddah saisonal während der Sommerzeit an. Die Amsterdam-Verbindung von Transavia ermöglicht den Anschluss an das Drehkreuz Schiphol, wo unter anderem Umstiege auf andere Flüge dieses Carriers, aber auch auf jene von KLM und ihrer Skyteam-Partner möglich sind. Die Flydubai-Strecke nach Dubai kann auch für das Umsteigen in das Streckennetz der Konzernschwester Emirates Airline genutzt werden. Darüber hinaus hat der Salzburg Airport im Sommer ein breites Destinationsportfolio im Angebot – Urlaubsdestinationen wie die griechischen Inseln Kreta, Karpathos oder Zakynthos, Antalya in der Türkei oder die Mittelmeer-Inseln Sardinien, Mallorca und Korsika laden auf einen Bade- und Erlebnisurlaub ein. Die neue Verbindung nach Belgrad oder die Klassiker nach Istanbul und London sind genauso spannende Ziele für einen Städteurlaub.   Ebenso sind mit Air Serbia via Belgrad Ziele in Europa erreichbar wie Athen, Thessaloniki, Dubrovnik oder Split, via Istanbul steht das gesamte Umsteigenetz von Turkish Airlines zur Verfügung.

weiterlesen »

Wien: Arbeiterkammer eröffnet Infostand im Terminal 1

Die Arbeiterkammer Niederösterreich richtet auch heuer wieder einen Informationsstand am Flughafen Wien-Schwechat ein. An Ort und Stelle will man Passagiere unter anderem über ihre Fluggastrechte informieren und mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Die Urlaubszeit ist für die Arbeitnehmer die kostbarste Zeit des Jahres. Angesichts der steigenden Lebenskosten ist Urlaub umso kostbarer geworden. Wir stehen den Reisenden daher auch heuer mit Rat und Tat zur Seite, damit sie bei Problemen bestmöglich informiert sind und zu ihrem Recht kommen“, sagt AK Niederösterreich-Vizepräsident Horst Pammer. Bis 14. August stehen die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Niederösterreich am Flughafen Wien-Schwechat an einem eigenen Infoschalter im Terminal 1 für Tipps und Fragen zur Verfügung – freitags von 14 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 7 bis 12 Uhr. „Um möglichst viele Urlauber*innen zu informieren, sind wir an den Wochenenden bereits zu den frühmorgendlichen Abflugzeiten der Chartermaschinen vor Ort“, sagt AK-Reiseexpertin Sandra Nowak. Beim Infoschalter erhalten die Reisenden zudem die Broschüre „Gute Reise“ mit allen wichtigen Tipps zu Problemen rund um Urlaub und Flug. Tausende Urlauberinnen und Urlauber nutzen diesen Service Jahr für Jahr. „Gerade jetzt, wo es leider schon bei der Reise zum Urlaubsort öfter zu Problemen kommt, freuen wir uns umso mehr, als Ansprechpartner direkt vor Ort helfen zu können“, sagt AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise. Auch wenn die Reiselust besonders hoch ist – das Thema Corona ist leider nicht vom Tisch. „Informieren Sie sich daher am besten vorab auf der Seite des Außenministeriums, ob es an Ihrem Urlaubsort derzeit spezielle Regelungen oder Einreisebestimmungen

weiterlesen »

Air Malta nimmt Tiger-B737-800 von Getjet ins Wetlease

Die Fluggesellschaft Air Malta hat ein zweites Flugzeug ins Wetlease genommen. Die Boeing 737-800 trägt die Registrierung LY-DUE und wird von Getjet Airlines betrieben. Das Farbenkleid erinnert noch sehr stark an den vormaligen Betreiber. Dass die Heckflosse stark an einen Tiger erinnert, ist kein Zufall. Die LY-DUE wurde zuvor von Tigerair Australia betrieben und ist erst kürzlich zur Getjet-Flotte gestoßen. Bislang hat man diese Maschine nicht umlackiert. Laut Mavio News wurde diese Boeing 737-800 am 5. Juli 2022 erstmals im Auftrag von Air Malta eingesetzt und zwar auf dem Kurspaar KM586/587 (Luqa-Madrid-Luqa). Es handelt sich um das zweite ACMI-Flugzeug, das der maltesische Staatscarrier für den Sommer 2022 ins Wetlease genommen hat. Eine weitere Einheit, betrieben von Getjet Malta, ist bereits seit einigen Tagen für Air Malta in der Luft.

weiterlesen »

Rechtsanwalt kritisiert „AUA-Treppen-Entscheidung“ des EuGH

Ein Wiener Rechtsanwalt stellt aufgrund einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, dass Austrian Airlines für den Sturz, der sich auf einer Fluggastreppe ereignet hat, obwohl sich die Reisende nicht an den Handläufen festgehalten hat, in Frage. Der Jurist meint gar, dass Flugtickets gar zu einer „All-Risk-Versicherungspolizze“ werden könnten. Über die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs hatte Aviation.Direct vor einigen Wochen ausführlich berichtet. Zusammenfassend: Eine Reisende ist am Flughafen Wien auf einer Fluggasttreppe gestürzt und hat sich Verletzungen zugezogen. Das Landesgericht Korneuburg hat in zweiter Instanz den EuGH angerufen und dieser hat festgestellt, dass die AUA haftet. Allerdings liegt die endgültige Entscheidung über diesen Fall weiterhin in Korneuburg. In erster Instanz hat das Bezirksgericht Schwechat entschieden, dass der Reisenden kein Schadenersatz zusteht. Gegen dieses Urteil hatte die berufen, so dass der Fall vor dem Landesgericht Korneuburg verhandelt wird. Das Berufungsgericht hat die Angelegenheit dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser kommt nunmehr zu dem Schluss (C-589/20): Auch wenn dem Luftfahrtunternehmen kein Fehlverhalten vorzuwerfen ist, muss dieses nachweisen, dass der Fluggast, sei es auch nur fahrlässig, den Schaden verursacht oder zu diesem beigetragen hat, sonst hafte das Luftfahrtunternehmen. Ein Nachweis der freilich nur schwer zu erbringen sein wird. „Die immer weiter fortschreitende Haftungsausdehnung für Luftfahrtunternehmen nimmt allmählich absurde Ausmaße an“, kritisiert Martin Klemm, Rechtsanwalt und Partner bei Brenner & Klemm Rechtsanwälte. „Ein Passagier, der noch dazu nachweislich nicht die Handläufe der Passagierbrücke verwendet hat, kommt zu Fall und die Airline wird zur Kasse gebeten. Egal was passiert, es haftet immer das Luftfahrtunternehmen. Das Flugticket wird immer

weiterlesen »

Schottland: Flybe muss 700 Flüge streichen

Erst vor wenigen Wochen hat sich die Regionalfluggesellschaft Flybe wieder in die Luft erhoben. Nun muss das Unternehmen im bis inklusive Oktober 2022 rund 700 Flüge streichen. Das Unternehmen begründet die Maßnahme damit, dass man das dafür benötigte Fluggerät erst verspätet übernehmen kann. Laut einem Bericht von „The Scotsman“ sind die Strecken zwischen Aberdeen, Edinburgh, Glasgow, Inverness und Belfast City sowie Aberdeen, Edinburgh, Glasgow und Birmingham. betroffen. Die Flüge von Aberdeen und Inverness nach Belfast hätten am 26. August 2022 aufgenommen werden sollen, die Flüge von Aberdeen nach Birmingham am 18. August 2022. Diese wurden vorläufig gestrichen. Ein Sprecher von Flybe erklärt unter anderem: „Aufgrund von Verzögerungen bei den geplanten Flugzeuglieferungen durch unsere beiden Flugzeug-Leasinggesellschaften mussten wir die schwierige Entscheidung treffen, die geplanten Erhöhungen unseres Sommerflugplans in der Zeit vom 28. Juli bis zum 29. Oktober zu reduzieren, was zu Flugausfällen führt. Wir haben alle Anstrengungen unternommen, um mit den Betroffenen in Kontakt zu treten, und werden alles in unserer Macht Stehende tun, um unsere Kunden auf den nächsten verfügbaren Flybe-Flug umzubuchen oder, falls dies nicht möglich ist, ihnen den vollen Preis zu erstatten.“ Laut Firmenchef Dave Pfleger wäre man von den Lessoren darüber informiert worden, dass die zusätzlichen Flugzeuge nicht im Sommer 2022 übergeben werden können. Erst nach dem Sommer werde man diese bekommen. Daher habe man zwei Flugzeuge ins ACMI genommen. Eines wird von einer griechischen Airline betrieben und das andere von einer spanischen. Allerdings reicht die Kapazität dennoch nicht aus, um den Flugplan wie ursprünglich angekündigt bedienen

weiterlesen »

Nachbestellt: Pegasus bekommt acht weitere A321neo

Die türkische Ferienfluggesellschaft Pegasus wird ihre A321neo-Flotte weiter aufstocken. Der Carrier hat bekanntgegeben, dass man acht weitere Exemplare dieses Typs bestellt hat. Die Airline ist an der Börse von Istanbul notiert und musste diese Transaktion ad-hoc kommunizieren. Zusätzlich zur bei Airbus getätigten Bestellung wird man fünf weitere A321neo über Leasinggeber beziehen. Unter Berücksichtigung der jüngsten Nachbestellung ist das Auftragsvolumen auf 72 Airbus A321neo angewachsen. Pegasus verfügt derzeit über eine Flotte, die aus 94 Flugzeugen besteht. Diese setzt sich aus 22 Boeing 737-800, 18 Airbus A321neo, 46 A320neo und zehn A320 zusammen.

weiterlesen »

Boeing-Chef droht mit Einstellung der B737-Max-10

Die Boeing 737 Max 10 hat derzeit keine FAA-Zulassung. Nun baut Konzernchef Dave Calhoun Druck auf und droht gar mit der Einstellung des Programms, denn mit Jahresende läuft die Frist für die Zertifizierung im aktuellen Zustand aus. Gegenüber dem Branchenblatt „Aviation Week“ sagte der Manager unter anderem, dass es ohne eine Einigung mit dem Kongress dazu kommen könnte, dass Boeing dieses Modell einstellen muss. Hintergrund ist, dass der Aircraft Certification, Safety and Accountability Act ab 1. Jänner 2023 vorschreibt, dass jedes neu zertifizierte Flugzeug mit einem zentralen Warnsystem ausgestattet sein muss. Im Gegensatz zur Boeing 767 ist dieses bei der 737-Max-Reihe, die formell als Weiterentwicklung der 737NG angesehen wird, nicht vorhanden. Sollte die Max-10 nicht vor Jahresende die Typenzulassung erhalten, müssten umfangreiche Änderungen vorgenommen werden. Diese hätten zur Folge, dass die Durchgängigkeit unter den einzelnen Modellen nicht mehr gegeben wäre. Piloten würden für die Max-10 gegebenenfalls ein anderes Typrerating benötigen. Für Fluggesellschaften wäre das ein gravierender Nachteil, weshalb der Boeing-Chef nun mit der Einstellung des Programms droht. Bislang liegen etwa 600 Bestellungen für die Max-10 vor. Es gibt aber auch Anzeichen dafür, dass Boeing das Upgrade nicht umsetzen will, weil es zu teuer ist. Man verweist zwar darauf, dass die Piloten nicht dann nicht mehr problemlos zwischen den einzelnen Max-Varianten wechseln könnten, jedoch haben ehemalige Boeing-Mitarbeiter und ein früherer FAA-Beamter bereits im April 2022 vor dem U.S.-Kongress ausgesagt, dass es sich eher um eine Willensfrage und nicht um eine technische Frage handelt. Boeing versucht nun durch öffentlichen Druck die Typenzulassung

weiterlesen »